Jeder Stock ein Zauberstab , jede Wasserpfütze eine Kristallkugel… *Zitat aus Terry Pratchetts Hexen-Romanen

Manchmal wunder ich mich doch was man so auf sozialen Netzwerken findet …Da gibt es Heiden und Hexen für die man nur zu ‘Seines / Ihresgleichen’ zählt wenn man in allem übereinstimmt(oder initiert ist). Da gibts Verkaufshexen die nur Verkaufen aber nicht mehr Leben was sie glauben. Nicht alle sind so ich kenne auch eine ganz tolle mit der man super diskutieren kann 🙂 .  Es wird viel über Unterschiede diskutiert und manch Lichtarbeiter sagt einfach Energiearbeiter und schwupps ist er in Gruppe X drin. Viele Heiden und Hexen suchen das echte, wahre und machen vieles selbst, erfahren vieles selbst. In direkter Verbindung, mit dem richtigen ‘Draht’ geht das auch. Man hilft sich, schliesst Freundschaften und auch Schwesterschaften. Das Netz ist virtuell , doch kommt es dem was man als ‘Kollektiv’ nennen kann ganz nah.  Ich lege mich nicht fest. Ich schmiede und webe Reime und geschichten, arbeite mit den Runen und Steinen und bin in diversen Mythologien daheim. Doch Magie ist mehr….Magie ist das leben und das vergessen viele. Wenn man nach ernsthaften Fragen fragt, bekommt man dumme Antworten oder wird zensiert. Heidentum erfordert Mut , Liebe und auch ein Annehmen der Tiefe und eigenen Dunkelheit. Als Beispiel nehm ich die Göttin Hel aus unserm Pantheon. Sie ist schön und Hell und auch dunkel und hässlich. Man hat alles in sich, das vergessen viele . Schön und Gut , Hässlich und Dunkel. Wobei ich , in der Art psychologischen manier ‘Dunkel’ nicht böse vergleiche , sondern mit tiefgründig, unbekannt, verkannt. Viele haben Angst vor ihren eigenen Schattenseiten…

Aber zurück zum Titel.

Magie ist alles. Sie ist nicht gut noch böse. So kann jedes Element töten aber auch Heilen . Zum Beispiel Wasser. Als Tsunami löscht es Leben raus, als Sole heilt es einige Krankheiten. Magie ist auch einfach, dennoch ist sie nicht für jeden. Ich kann wenn ich gut bin während eines Hörbuch auf Reise gehen oder mich schützen oder Vor-raus-schauen. Die Natur mit ihrem Jahreskreis lebt es uns vor. Die Mondin die sich veränddert, das Jahresrad. So kann ich alles was ich brauche in mir, in der Natur finden. Oder es kommt zu mir (auch wenn mich was ‘anspringt’ zähle ich dazu) . Es ist ein Kreislauf des lebens und daraus schöpfe ich. Der Nebel verbirgt zum Beispiel , aber er kann auch Schützen und zu Innenschau zwingen.

Das alles kann ich, denn ich brauch vor allem mich für die Magie . Das Heidentum (das quasi als Oberbegriff für jeden alten Pfad dient) gibt Halt und ist undogmatisch . ‘Do as you will but harm no one’  Tu was du willst aber schade keinem. Das waren so ein paar Worte von mir dazu…

blessed be )o(

Avalon (Gedicht)

Avalon Poem
Von den Nebeln gut verborgen,
liegt im Meer eine Insel von der wir alle schon hörten.
Von weisen Frauen, Priesterinnen und einem mächtigen Schwert..
Die Göttin wurde dort geehrt.
Vier Künste waren die Frauen und Männer dort mächtig ,
durch die Kirche jedoch wurden sie verdammt und geächtet.
Unter dem Zeichen der Mächtigen Drei , lebten sie ihren Glauben und Kräfte frei.
Auf den Hohen Tor  tanzten sie die mächtigen Reigen,
um die Elemente mit dem Land der Göttin und des wilden Gottes zu einen.
Unter dem Tor, in tiefster Nacht, hielt eine Priesterin bei den Steinen wacht.
An den Hängen im Kräutergarten ,
 konnte man den Merlin und die Hohepriesterin erwarten.
An den Ufern des zu umgebenden Sees, wartete eine Meerespriesterin am Steg.
Doch so wie das Leben zwei Seiten hat,
so hat es auch die Göttin und der Gott eine Seite der Nacht.
Auch für sie wurden Opfer gebracht.
Wenn der Nebel das Land umschliesst,
pass auf das Du nicht die Löcher der Wirklichkeit übersiehst.
made by NB

Gedicht ‘Story’

In Geschichten und Liedern,
da ist es klar,
das was wir erstreben sein können so wahr.
Was hindert uns auf unserem Weg ?
Haben wir Angst, das der wasserumgebene Steg,
bricht entzwei?
Als wär nix dabei?
Habe vertrauen in deine Gabe,
Vertraue auf das , was du in dich hast.
Glaube nicht das du etwas verpasst,
wenn du in den Geschichten lernen kannst dich zu Verwandeln,
deinen Mut zu finden ,
deine Angst und Schmerz zu binden.
Dann kannst du deine Stärke, die in deinem Herzen ist, finden!
Geschichten werden erzählt, gesungen,
einige sind verstummt,
andere sind nie verklungen.
Eine unendliche Geschichte in der wir leben,
jeder von uns sollte auf sein best möglichstes streben .
Könige, Götter, Hexen , die alte Frau am Brunnen können uns beraten ,
sind bereit auf uns zu warten .
In der Dunkelheit erst sieht man seinen Mut und das Licht ,
vergiss das nicht!
Jeder von uns ist seines Lebens Schmied,
es kommt darauf an was man in den Feuern der Esse sieht .
by NB

Gedicht ‘Leben’ (7 Jahre alt)

Das Rauschen der Wälder ,

ein lieblicher Gesang .

Ebbe und Flut , alles nimmt seinen Gang.

Ein ewiger Kreislauf von werden und vergehen ,

Niemand bleibt in seiner Entwicklung stehen.

 

“Voran!” ruft eine innere Stimme leise .

Und dringlich ,unverbindlich , geht man seinen Weg ,

denn niemand weiss wohin es geht.

 

Freud und Leid, alles hat in sich Einigkeit ,

das Rad des Lebens bleibt nicht stehen,

auch wenn wir uns vielleicht nicht mehr wiedersehen.

 

Niemand weiss was Morgen geschieht,

die Zukunft liegt in uns,

die Vergangenheit zurück.

 

 

Die Zeit verinnt, keiner von uns bleibt ewig ein Kind,

und wie Ebbe und Flut jedesmal anders sind , so ist es auch mit uns Menschen,

die wir dem Lauf der Zeit unterworfen sind.

 

Das Leben ist wie ein Spiel,

jeder von uns kommt an sein Ziel.

Es ist nicht Geld, noch andere Narretei .

Was Freiheit bedeutet heißt Frei von Ängsten und Angewohnheiten zu sein , davon sich zu lösen,

Nur dann kann der Mensch sich selbst erlösen.