Yule Nacht, Besinnung …

Ein Herzliches Yule oder Weihnachten an alle.

Die letzten zwei Tage habe ich mich zurückgezogen um Revue passieren zu lassen was dieses Jahr geschehen ist. Vieles was mir etwas bedeutete musste ich los und gehen lassen , da es mir nicht mehr gut tat oder die Zeit einfach reif war. Ich hab an Selbstvertrauen und Stärke gewonnen . Ich weiss wer ich bin und was ich alles kann. Schmerz und Trauer gehörten in den magischen Lebenskessel als Gewürz ebenso dazu wie neue Freundschaften oder das stärken von neuen. Ich muss nicht prahlen oder mich promovieren , das spür ich immer mehr. Heute und vor ein paar Tagen war die Geburt des neuen Lichtes , was passend ist. Hoffnung bedeutet mein Name im deutschen im ägyptischen aber wird es zur ‘aufgehenden Sonne’ . Mein Weg geh ich gerne, ich lerne gerne. Ich geh voran, schau nach rechts und links….

Danke an alle die mir in diesem Jahr beigestanden haben , für euch entzünde ich ein helles Licht.

Möge die Göttin euch segnen.

blessed be )o(

 

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Wintersonnenwende , Besuch eines Heiligtums, Gleichklang

Die letzten Tage trieb mich immer ein nervöses Kribbeln um..bis ich am Mittwoch von meinem Seelenbruder und einen Freund aus Dortmund eingeladen wurde mit zu den Externsteinen in Detmold zu fahren. Ich sagte sofort zu, denn zu diesem Ort hab ich eine besondere Beziehung.

Es ist jetzt drei Jahre her das ich mit meinen Eltern dahin gefahren bin(durch Recherche und Einlesen war das ‘Wissen’ um den Ort vorhanden). Bereits am Parkplatz , der ebenfalls in einem Wald liegt , spürte man diese besondere Energie des Ortes und sie wurde stärker je mehr man sich den aufragenden Steinen nähert. Es war im Frühling und wenig los. Jeder spürt diesen Ort anders und selbst Leute die nicht spirituell sind nehmen was war dort. Ich kletterte zum Sonnenaltar hoch, legte ein paar Opfergaben auf den Altar, sah das überall an dem Ort der Glaube gelebt wird (in kleinen Nischchen brennten Kerzen , es lagen kleine Geschenke herum). Schon dort nahm ich eine starke Erdung und Verwurzelung mit den Steinen war…Sehr tief..sehr alt…mächtig..und trotz Missbrauch zur NS -Zeit war diese Energien immernoch sehr stark, Ich und meine Eltern gingen dann etwas in den kleineren Wald wo Steinkreise, Steinmännchen uns begrüßten, wie Wächter aus dem Sagenreich. Dann, da ich im Kopf hatte das es einen ‘Sitz der Veleda’ , eine art ‘Trohn’ aus natürlicher Steinformation gab, machten wir uns auf die Suche…Ein Mann kam uns entgegen mit einem Wolfshund. Er sah nicht so aus als wäre er ein Städter, seine Kleidung war sehr abgelegt, Hippiemäßig und auch..grün. Wir fragten ihn ob er unser gesuchtes kenne . ‘Nein, ich wohne zwar hier aber den Namen kenn ich nicht..vielleicht meint ihr ja das!’ und er deutete in eine Art ‘Kuhle’ hinter einem großen Stein wo der Sitz war. Ich konnte reunterklettern und nahm auf den Sitz Platz. Wieder kam diese starke Verbindung hoch..und ich hörte tief in mir drin ‘Du bist Veleda, richte die Irminsul wieder auf’ .Wir blieben ein paar Minuten in iesem Bereich und der ‘Mann’ kletterte mitsamt seines Hundes über die Absperrung und fing an Panflöte zu spielen. Unten liefen ein paar Leute rum , aber sie schienen ihnen nicht zu hören… Nach dieser Erfahrung legte ich mich (nachdem mir erlaubt wurde von den Steinen ein paar kleine Steine mitzunehmen) in den Steinsarg am See…Sehr magisch war alles …..Und ich freue mich morgen wieder da zu sein )o(

Die wilde Jagd, Sturmböen … Abschied

Dieser Monat ist besonders aufgeladen. Man spürt es überall. Die Leute hetzen und nutzen ihre Energie mehr obwohl es die Zeit der Besinnung ist. Für uns Heiden und Hexen ist das der Monat der Wintersonnenwende zu Yul. Wie so oft stülpten die Christen den verschiedensten Traditionen des  alten Weges ein neues Mäntelchen über was ihre Identität verbarg. Der Monat der Abschiede der Neubeginne. Heute erwies ich einem engen Freund und Arbeitskollegen die letzte Ehre. Ein Ruheforst wo er nun ruht ist ein Weg den auch ich für mich schön und stimmig finde. Ich werde eins mit der Natur, dem Baum …ein schönes Gefühl, schon jetzt. Schwer war es und um mich liegt wie ein Tuch aus feinem schwarzen Gespinst. Auch und in solchen Momenten gewähren die Götter und Göttinnen die Gabe nichts zu fühlen.

‘Das Alte ist vergangen,

das Neue hat angefangen.

Bedenket wohl den neuen Tag,

achtet jedes Wunder und Magie , wie sie auch kommen mag’.

Worte der Göttin die stimmen..

Tief Xaver bläst sich mit Stärken über Deutschland aus. Die wilde Jagd der Hel ist im vollem Gange und auch Odin sucht sich Unschuldige, wie seine Erwählten aus. Ein  Werden und Vergehen . Gerade jetzt ist es wichtig mit allem verbunden zu bleiben. Ich atme ein- ich atme aus. Ich halte Fest , ich löse . Falschheit wird immer mehr offenbart. Und was nicht passt löst sich. Der Strom des Lebens nimmt uns mit , mit aller Kraft…

blessed be )o(