Back to the Roots – Wo sind meine Wurzeln?

Angeregt durch WurzelWerk’s neue Einträge über Hexen und ihre Wurzeln, die Einflüsse die auf uns wirken , und die wir uns selber aussuchen beginne auch ich mich nun zu hinterfragen. Früher gabs ja den Begriff ‘Fluffy Bunnys’ , Hexen die sich an Charmed und Buffy inspirieren liessen und die sich nur das ‘Gute’ aus den Naturreligiösen Strömungen zogen.

Ich bin ein offener Mensch, war es immer trotz oder grade viel Missverstehen meiner Person in früheren Zeiten gegenüber. Charmed hat nicht nur meine Phantasie angeregt sondern hat mir den Hauch einer Ahnung verschafft wie heutige , moderne Hexen sein könnten(ich schreib nicht von der Darstellung, die ist überzogen das ist klar. Wir kämpfen nicht gegen äußere Dämonen, das ist selten, häufiger gegen innere und dunkle Seiten mit denen wir uns befassen und die in jedem Menschen sind.) Grade im englischen Original wird viel Bezug auf Wicca genommen, so heißt die erste Folge im Original ‘Something Wicca this Way’ und bei Prues Beerdigung spricht eine recht authentische Hohepriesterin ein Bittgebet.Meine ersten Bücher waren von Ansha oder Theana und sie liessen mein inneres Hexlein langsam aufwachen. Ich bin evangelisch getauft, konfimiert doch hatte ich immer das Gefühl..da ist mehr. Nur hielt mich meine Angst vor dem großen Christengott erst zurück diesem Weg zu folgen. In Ägypten, einer Reise die ich zur Konfirmation geschenkt bekam, kam der Gleichgewichtsgedanke mehr raus. Ich liebte und liebe bis heute die ägyptische Geschichte, ihre Religion und Magie. In Philae, dem Isis-Heiligtum der Ptolemäer-Zeit (Ptolemaius war ein griechischer Freund und Feldherr Alexander des Großen aus Mazedonien). Da spürte ich das erste mal die Flügel der Göttin. Leider war Freund Angst immer noch da. Nach vielen Jahren gemobbtwerdens und einer Krise ging ich in ein Antroposophisches Krankenhaus. Da wurde ich mit den Jahreszeitrhytmen vertraut, mit Homeophatie und Bio-Essen (und ich lernte das Vegetarisch sehr lecker sein kann). Durch diese erste Stärkung ging ich ins Berufsleben über. Wieder Angriffe.

Das Intresse für Magie und alte Wege verlor sich nie wirklich, auch die Steine die mich seid früher Kindheit begleiteten blieben. Wieder eine Aus-Zeit im Krankenhaus. Da traf ich auf meinen Seelenbruder. Wir erkannten uns gleich als Hexen und sahen kein Problem in der Kapelle des Krankenhauses die Gottes-Mutter als Göttin zu verehren. Meine Sinne wurden ausgeprägter, es war auch eine Geister-reiche Zeit. Nun ging es richtig los mit Leben, Lesen, Lernen(besonders die Wicca-Bücher von Scott Cunningham waren mein ernsthafter Einstieg). Rituale feierten wir, überbrachten uns Botschaften der Göttin und der Götter. Bis heute ist dieses enge Band da das auch nicht zerstört werden konnte.An den Externsteinen erhielt ich, wie sich im Rückblick raustellte nicht nur eine innere Intiation die von den Steinen selber kam, sondern auch den ersten Teil meines heutigen magischen Namens und Titel – Veleda. Eine weitere Station auf meinen Weg war die ‘Zirkel-Zeit’. Das Gefühl in einer Gemeinschaft zu sein war schön nur wich es bald dem Druck den die Hohepriesterin ausübte. Totale Strukturen die schon was sektenhaftes hatten. Aus Lust und Liebe zur Magie und zur Göttin wurde alsbald Trennung , Angst . Irgendwie fand ich und mein Soulbro dann die Kraft auszusteigen. Naja, eher wurden wir ausgestiegen. Wir waren unbequem von Anfang an da wir einen offenen Kontakt zur Göttin hatten und wir dachten was wir fühlten ‘Du brauchst keine Lehrerin, du kannst es selber lernen wenn du vertraust und willst’. Gerüchte wurden gesäet über den jeweils anderen und ein verpatztes Ritual machte einen zur Lachnummer. Dabei war und wollte ich nie eine Showhexe sein. Das war nicht das wie ich das Hexentum Er-Lebte. Da lernte ich aus der Zeit das die Göttin und die Natur, meine Steinfreunde, Pflanzen, Ahnen und Geister die besten Lehrer war wenn man bereit war Zuzuhören. Immer kamen die richtigen Informationen zu mir. Meist in Form von Büchern und Autoren wie Luisa Francia, Cambra Skade . Ich baute aus was ich hatte. Runenwissen kam durch einen Traum hinzu. Mein Kristallschädeldrache Meera brachte mich zuerst in Verbindung mit meiner Identität als Meerespriesterin . So wuchs und wächst mein Weg bis heute. Ich bin keltisch(Avalon)-germanisch nordisch und den alten Ägyptern verbunden. Ich seh in jeder Erscheinung und jeder Frau die Göttin. So hab ich auch , nicht wie einige Heiden, das Problem die Götter im christlichen Gedankengut zu endecken. Maria und Maria Magdalena repräsentieren ebenso die Göttin-Mutter wie im Vodoo Yemaya oder in Griechenland Venus/ Aphrodite. So sind meine Wurzeln in vielen Traditionen verwurzelt. Im martriachischen Schamananismus, im Vodoo , im Shinto, im Buddhismus und Hinduismus. Ich schliesse nichts aus, sondern versuche so die Göttin und das All-Eine so in mein Herz zu schliessen und offen zu sein für das alte Wissen was IHRE Berührung in mir wecken kann.Ich bin Grau wie der Nebel ,nehme auch die schwarzen Göttinnen in meine Verehrung mit ein. Mein Weg bewegt sich wie ein Labyrinth zur Mitte und auf vielen Pfaden kann ich lernen was mir gut tut. Und ich fühle mich als traditionelle Hexe. Hexe-Sein ist ein geliebtes und gelebtes Handwerk das mittlerweile so eins ist mit meinem Leben das ich überall Magie fühle, Lebe, Wirke. (Siehe Spirituelles Leben vs Spirituell Leben)

blessed be )O(

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