Samhain

Es sind der Hexen heilige Nächte,

zündet im Fenster die Kerzen an,

das eure Ahnen euch finden kann.

Der Hexen größte Macht,

erschliesst sich nicht an Walpurgisnacht,

es ist in der Zwischen-Zeit, wo die Tore offen stehn,

und die Toten zu den Lebenden gehn.

Leben und Tod zusammen speist,

dies für das ganze Jahr Glück verheißt.

Gespräche halten mit den Ahnen,

oder jenen, die vor dir auf deinem Pfade waren.

Diese Zeit,

sie ist nicht hier und nicht dort,

ist fliessend, wandelnd, nie am gleichen Ort.

Du spürst, doch meist siehst du nicht,

der Alten ins Gesicht.

Sie ist Hel, Hekate und Holle,

Sie ist die Norn die strickt des Lebenswolle.

Geb gut Acht, das Du in dieser Nacht,

nicht Unglück über dich gebracht.

Zur heutigen und morgigen Tag und Nacht.

by Veleda Alantia

Ein Jahr mit Ebbe und Flut ODER der Blog hat Geburtstag ^^

Jaaa…

Dank dem netten Reminder auf dem Blog habe ich heute Blog-Geburtstag *smile*

Hätte nie gedacht das es ein Jahr werden könnte..

Also mach ich mich ans Bedanken:

DANK an Bwh dafür das er mich überredete einen Blog zu starten(er macht hier auch manchmal das Setting),

DANKE an alle Leser, danke das ihr meine so unterschiedlichen Einträge mögt, meine gedanken,Gefühle und so.Danke an alle Mit-Blogger  und Follower. Danke an Steffie Stroige mit ihrem Blog Hexenworte fürs Inspirieren, für Kai Gläser’s ‘Wenn Tinte aus den Fingern fliesst’ und dem Wunderwaldverlag, Womanessence und Kerze und Kessel, Sternenwölfin und Kuschelflummi und Alexis Solveig  🙂 Ohne euch wäre es für mich persöhnlich echt schwierig geworden hiermit weiter zu machen.

Danke an das Leben für die Inspirationen,Botschaften ,Bücher,Steine ,Ereignisse.

DANKE AN EUCH für ein Jahr ‘Meeresrauschen und Runengeflüster’ ❤

Schwanenjungfrau

Die Schwanenjungfrau

In tiefer Waberlohe ,
sitzend im Schlafe auf Hohem Trohne,
ist die Schwanenjungfrau ,
Stolz und schön ihr Anlitz, schau.

Umgeben ist sie von mächtigen Runen und Zaubern,.
Wer sie will, der darf nicht zaudern.
Wessen Herz ist mächtig ?
Wessen Arm ist gestärkt und Kräftig?

Zu ihren Füßen winden sich Runen,
sie umgeben von ihren Schwestern, den Druden.
Sie kann nicht mehr vor,
noch zurück,
und muss vertrauen auf des Nornen’ Glück.
Gestochen vom Dorne sie im Schlafe fällt,
nun der Zauber sie in seinem Banne hält.

Viele versuchen es,
viele scheitern,
Einige Recken und mächtige Reiter.
Doch der der mit dem Wolfe heult,
der den Drachen erschlug mit ingrimmiger Wut,
der kann die Waberlohe besiegen,
und seinen Versuch bei der Schwanenjungfrau kriegen.

Als sie erwacht spürt sie sein Feuer und seine Wildheit,
Ja, er musste es sein der sie befreit.
Werden eins,
tauschen den verfluchten Nibelungenring.
Sie lehrt ihn die Runenkunst,
schabt ab von ihm des Kampfes Schmutz.

Dies ist die Vorgeschicht,
zum großen Nibelung-Gedicht,
in ihm findet, was derjenige sich herausliest,
möge es dich erbauen, nicht verdriessen.

By Veleda Alantia

Avalon

Von den Nebeln gut verborgen,
liegt im Meer eine Insel von der wir alle schon hörten.
Von weisen Frauen, Priesterinnen und einem mächtigen Schwert..
Die Göttin wurde dort geehrt.
Vier Künste waren die Frauen und Männer dort mächtig ,
durch die Kirche jedoch wurden sie verdammt und geächtet.
Unter dem Zeichen der Mächtigen Drei , lebten sie ihren Glauben und Kräfte frei.
Auf den Hohen Tor tanzten sie die mächtigen Reigen,
um die Elemente mit dem Land der Göttin und des wilden Gottes zu einen.
Unter dem Tor, in tiefster Nacht, hielt eine Priesterin bei den Steinen wacht.
An den Hängen im Kräutergarten ,
konnte man den Merlin und die Hohepriesterin erwarten.
An den Ufern des zu umgebenden Sees, wartete eine Meerespriesterin am Steg.
Doch so wie das Leben zwei Seiten hat,
so hat es auch die Göttin und der Gott eine Seite der Nacht.
Auch für sie wurden Opfer gebracht.
Wenn der Nebel das Land umschliesst,
pass auf das Du nicht die Löcher der Wirklichkeit übersiehst.
made by Veleda Alantia

Wieder Da :-)

Eine Woche ohne Netz.

Eine Woche besinnung.

Intressanterweise war es leichter zu verzichten da der Stress fehlte. Doch was mir gefehlt hatte..war wirklich die Blog-Pflege 🙂

Es sind kleine Dinge geschehen, manch Revier musste gekennzeichnet. Meinung gesagt werden. Die Saat wurde in die Erde gebracht, nun heisst es pflegen und giessen. Ich lese wieder viel mehr, auch die Anthologie der Kirchenburgen vom Wunderwaldverlag (Rezension folgt demnächst).

Dank Kai Gläser und seinem Sein auf der Messe fanden zwei Fosilien zu mir(versteinerte Muscheln in Schwarz (Name entfallen) und ein Verwandter des Ammoniten) . Intressant Mineralien von einer Buchmesse…anscheinend kann man auch so Wissen und Geschichte weitertragen 🙂 Find ich gut.

Dank Kai bin ich stolze Besitzerin des ‘Liebe zwischen den Welten’Medaillons.

So…noch etwas lesen damit ich wieder viel Stoff habe und schreiben, damit meine Geschichtssamen weiter wachsen können 🙂

lg

Veleda Alantia

Sie ist dann mal weg – Vertretungsbeitrag

Ein herzliches “Hallo” an alle Leser des Blogs “Meeresrauschen” kommt von Kai Gläser!

Veledalantia hat momentan leider Computerprobleme und schafft es deshalb nicht zu posten. Sie hat mich gebeten etwas zu schreiben, damit ihr euch nicht wundert.

Weil ich weiß, wie sehr sie Ägypten liebt, “pflanze” ich noch schnell etwas Papyrus als Gruß auf ihren Blog, das Foto habe ich heute extra gemacht 🙂

Botschaft der Alten zu Samhain

Komm ruhig näher ans Feuer..

Noch ein bisschen..Ich kann dich kaum sehen. Ja so ist es gut.

Noch immer fürchtet ihr diese Zeit. Die Zeit der Stürme, die Zeit des Leids, die Zeit der Finsternis, die Zeit des Todes.  Diese Angst ist ein Teil eurer Seele, so wie auch alle Archetypen,Märchen und Legenden Teil eures Lebens sind. Es ist Hexenzeit, die Zeit der Geister. Selten jedoch kommt ihr zu mir ans Feuer. Ich bin im euren inneren, helfe euch bim Verabschieden. Ein Ende ist oft nur ein Anfang, eine neue Tür die aufgestoßen wird. Habt Mut. Diese Zeit gehört genauso zum Jahr wie Alter und Tod zu euch gehören. Der Jahreskreis dreht sich unendlich weiter. Ich bin der Rabe auf dem Friedhof, das abgestorbene Blatt. Das Grab wird zur Wiege aus dem neues entsteht. Oft genug musstet ihr etwas hinterlassen, oft seid ihr kleine Tode gestorben und das Tag für Tag. Eure Weisheit, ruht in euren Knochen, so wie im Land die Gesteine ruhen. Kuschelt euch ein, erhellt so euer Herz. Vielleicht seid ihr traurig, wütend,hilflos. Dann unterdrückt diese Gefühle nicht. Lebt sie. Freut ihr euch? Dann denkt an mich. Ich besuche euch als Baba Yaga auf den Krähenfüssigen Haus, als Sturmtochter, als dunkle Fee. Nebel sind mein Gewand.  So ist’ es gut, nun kannst du wieder gehen.doch erinner dich an mich. Die Wolfs-Frau, die Ur-Ahnin, die Alte Hexe die im dunklen Ecken deiner Seele sitzt und die Knochen blank nagt damit die Weisheit scheinen kann.

Danke für das zuhören.

Herbst-Curry

Endlich Freitag, der Tag Freyas. Beherrscht von der Venus. Draussen färben sich die Blätter. Brauntöne von hell bis dunkel, rot wie Granate und gelb wie alte Pergamentblätter oder Papyrusrollen Der herbst duftet. Er duftet würzig. Pilze, Kastanien , Wildbret, Moos. Wenn man seine Nase zum Zuge kommen lässt kann man morgens den Nebel oder den Regen riechen. Beides metallisch und leicht entrückt. Der Boden riecht anders, Bäume verschwinden in den grauen Schleiern. Tiere werden durch das Laub sichtbarer oder hinterlassen ihre Spuren. Der Herbst hat viel mit einem echten indischen Curry gemeinsam. Er ist bunt, riecht gut, wärmt uns und ist reichhaltig. Ein gutes Curry braucht Zeit, manchmal nichtmal Fleisch, und viel Liebe. Mit dem Schreiben ist es ähnlich. Die Zutaten sind Charaktere, Umgebung, Gegenstände , Gedanken. Und Zeit, Zeit, Zeit. Das Curry-Gedicht oder Geschichte auf kleine Flamme simmern lassen. Die Liebe ist die Sahne. Eine gute selbstgemachte Gewürzmischung sind Freunde, Kontakte mit denen man sich im Leben austauscht(egal ob nur virtuell oder in echt). Die Farbe Gelb ist im Curry oft vom Galgant, einer Ingwerart. Schmecken tut er nach nichts. Geschichten erschmecken. Fehlt Bitterkeit? Dann das Salz der Tränen oder den Duft des Meeres hinein. Kann ich das Gericht/Geschichte/Ritual in Ruhe auf kleiner Flamme simmern lassen? Also nicht permanent dran rumzuppeln und erstmal schreiben, es sein lassen und dann verbessern? Ein bisschen Magie in die Worte gewebt, mein Herz mit hineingegeben. Liebe ich was ich tue? Liebe ich es zu lesen, zu kochen, magie zu weben, zu schreiben? Geb ich meiner Geschichte Aroma, Pfiff? Geb ich meinem ureigenen Zauber, dem das Schreiben innewohnt, Zeit?

Schärfe als Action, als heiße Erotik oder nur anregende Gedanken?

Das Curry kocht, blubbert. Gefälligkeit als Sahne, das ‘Verständliche’ rundet es ab. Macht es rund, geschmeidig. Leichter zu verstehen. Verstehen und warten. Die Herbstluft einatmen.Komplexität und Einfachheit verbinden.

Für Kai Gläser und meine Autoren/Verlagsfollower , für alle die etwas Leben das sie lieben. Magie ist auch im Wort 😉

bb )O(

Mond(in)Gedanken

Der Mond, Luna, oder auch die Mondin. Unser Nachbar der uns den Rhytmus von Ebbe und Flut gibt. Viel besungene. Mondsüchtigkeit soll sie manchem bringen, ewiger Begleiter und geliebte Göttin, dreifach wandelnde. Luzides Träumen(Wahr-Träumen) sind dir zugesprochen. Am intensivsten sind die Wasserzeichen mit der Mondin verbunden. Krebs, Skorpion, Fische. Zyklisch und doch gleich bescherst Du uns oft schlaflose Nächte.

Frauen sind dir zugetan, auch sie spüren in sich ihre Gezeiten, ihre Ebbe, ihre Flut. Dein kaltes Licht beruhigt erhitzte Gemüter, mit dir lässt sich träumen, wandeln im Mondenlicht , Magie weben. Hexen sind die Mondtöchter. An Vollmond werden Wünsche geflüstert, Runen geraunt, der eigenene Körpertempel im Mondlicht bestaunt. Gekleidet im Mondlicht sein. Alles sieht in den Mondnächten anders aus als Tagsüber. Mond und Mondstein fördern Phantasie.

Viele Göttinnen sind dem Mond zugeordnet. Ewige Romanze zwischen dem Sonnengott des Tages und der Mondgöttin des Nachts. Was für eine Nacht steht uns bevor! 🙂 Wandeln wir gemeinsam, zwar jeder für sich einsam, doch im Geiste vereint. Tränen im Mondlicht geweint.. Wandelnde, helf uns Wandeln und wandern. Mondzyklus-Frauenzyklus. Der volle Mond, volle Kraft, Mutter-Kraft (auch ohne Kinder). Gedanken und Phantasie pflegen , Träume hegen. Heilsteine ins Mondlicht gesetzt, Gesicht und Leib mit Mondlicht geweihtem Wasser benetzt. Luizide Gedanken, Magie zum wandern bringen. Die Göttin an den Wegkreuzungen treffen, im Mondinlicht. Hab keine Angst, verbirg es nicht. blessed be )O(