Schwanenjungfrau

Die Schwanenjungfrau

In tiefer Waberlohe ,
sitzend im Schlafe auf Hohem Trohne,
ist die Schwanenjungfrau ,
Stolz und schön ihr Anlitz, schau.

Umgeben ist sie von mächtigen Runen und Zaubern,.
Wer sie will, der darf nicht zaudern.
Wessen Herz ist mächtig ?
Wessen Arm ist gestärkt und Kräftig?

Zu ihren Füßen winden sich Runen,
sie umgeben von ihren Schwestern, den Druden.
Sie kann nicht mehr vor,
noch zurück,
und muss vertrauen auf des Nornen’ Glück.
Gestochen vom Dorne sie im Schlafe fällt,
nun der Zauber sie in seinem Banne hält.

Viele versuchen es,
viele scheitern,
Einige Recken und mächtige Reiter.
Doch der der mit dem Wolfe heult,
der den Drachen erschlug mit ingrimmiger Wut,
der kann die Waberlohe besiegen,
und seinen Versuch bei der Schwanenjungfrau kriegen.

Als sie erwacht spürt sie sein Feuer und seine Wildheit,
Ja, er musste es sein der sie befreit.
Werden eins,
tauschen den verfluchten Nibelungenring.
Sie lehrt ihn die Runenkunst,
schabt ab von ihm des Kampfes Schmutz.

Dies ist die Vorgeschicht,
zum großen Nibelung-Gedicht,
in ihm findet, was derjenige sich herausliest,
möge es dich erbauen, nicht verdriessen.

By Veleda Alantia

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