Nehallenia (Poem)

Große Göttin-Frau du stehst zwischen dem Sand und dem Meer,             MEERESTERN
dein Kleid sind wild tanzende Fische ,
deine Augen sind grün-Grau wie das Meer das Du bist.
Dein Tanz lässt Wellen hochschlagen, du nimmst das Land Stück für Stück zurück und Du gibst es auch den Menschen die zu dir kamen.
Ebbe und Flut bist Du,
dein Lachen ist der Wind der um die Häuser streicht.
Dein Blut ist der Ton der roten Ziegeln auf den Strassen und in den Häusern.
Dein Geschenk an jene die hören ist Weit-Sicht.
In deinem Land versperrt kein Berg die weite Sicht .
Dein Geschenk ist auch der Wandel und das annehmen all jener die zu dir kommen.
Dein Herzschlag ist das Tosen der See und dein Lächeln spiegel sich in den mannigfachen Tulpen.
Lebenspenderin und Nehmerin bist Du, dein Kessel des Todes und der Wiedergeburt ist das Meer.
Nehallenia , hehre Göttin der Niederlande , ich liebe und Ehre Dich !
Du reinigst uns mit deiner Gischt,
sind wir auch noch so verdrossen,
wandelnde Winde hast du auf unsere Sorgen geschossen.
Lockeren Schrittes gehn wir,
betreten wir dein Land.
Bist an unserer Seite, oft unerkannt.
Dein ist Land und das Meer ,
wir machen es uns oft schwer.
By Veleda Alantia

(Text und Photo von Veleda Alantia)

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Urlaub, Viren-Angriff und SuB

Urlaub und Ruhe..irgendwie nicht für mich drin.

Kurz vor Weihnachten bekam ich einen Virus in meinen Laptop geschleust , der immernoch vorhanden ist.

Ab morgen fahr ich nach Holland bis zum 4.1. Danach erst kann ich den Laptop einschicken.

Nervt schon etwas.

Zu Weihnachten bekam ich drei neue Bücher ‘Die Begabte’ von Trudi Carnavan und zwei Bücher von Wolf-Dieter-Storl (Die alte Göttin und ihre Pflanzen und Shiva).

Mal sehen wie es im Urkaub ist.

Ob ich da entspannen kann.

Wünsche euch einen schönen Jahreswechsel

eure Veleda Alantia

)O(

Märchen aus Avalon 3 , die kleine Geschichte vom Drachentrunk

DRAGONFLAME 2

In einem Ort im Anderswo lebte einst ein junger Mann mit seinem Vater in einem Dorf das umgeben war von Hügeln und tiefen Tälern und Wäldern. In diesem Dorf wohnte der Vater mit seinem Jungen etwas abseits von den anderen Dorfbewohnern. Es hiess das der Vater wunderlich sei, denn er sprach zu seinen Pflanzen , zu den Steinen und den Tieren. Und Pflanzen wuchsen bei ihm im Garten kräftiger dadurch das er mit ihnen sprach, das machte es noch wunderlicher . Der junge Mann liebte seinen Vater sehr und verstand, da er damit aufgewachsen war, nicht was die anderen hatten wenn sie sich wieder über seinen Vater lustig machten. Es geschah in einem kalten Winter , so kalt das Tropfen an Häusern zu Eiszapfen gefroren , das der Vater krank wurde. Der junge Mann tat alles um ihn zu helfen. Er wusch, buck das Brot , redete sogar mit den Pflanzen, versorgte die Tiere. Doch seinem Vater ging es immer schlechter je kälter der Winter wurde , und sogar des Vaters Pflanzen am Höhepunkt des Winters eingingen, brodelte seine Sorge zur gänze hoch. Der junge Mann ging zu einer weisen Frau . Sie kannte den Jungen gut, hatte sie das Kind einst auf die Welt geholt. „Was möchtest du mein Junge?“ Der junge Mann sah sie fest an. „Meinem Vater geht es schlecht je weiter der Winter vorrückt.“ „Sterben gehört zum Leben dazu.“ sagte das alte Weib kichernd.

DRAGONFLAME

„Möglich , doch jetzt noch nicht.“ erwiderte der Junge im verzweifelten Stolz. Die Alte sah ihn lange an, entzündete sich eine Pfeiffe mit süßem Gras. „Gut..Ich werde dir helfen. Wenn du es schaffst , in einer tiefen Mutterhöhle , aus deren Bauch alle Höhlen in unserer Gegend entstehen, einen Drachen zu finden und von ihm den Drachentrunk zu bekommen..dann..und nur dann..mag dein Vater vielleicht gerettet werden.“ sprach sie paffend und musterte ihn mit blitzenden Augen. Der junge Mann wollte mit großmütigem Herzen losstürmen doch die Alte hielt ihn zurück. „Hilf mir zuerst etwas Jüngchen. Hol aus der Grube Lehm..Forme eine Figur daraus und back sie einen Sonnen und einen Mondlauf im Ofen hinterm Haus.“ „Was soll das bringen?“erwiderte der Junge. „Sie wird dir helfen den Weg zum Drachenhort zu finden.“ entgegnete die Alte nur. Zweifelnd ging er zur Grube, hob den Lehm heraus, vermischte ihn bis er weich war mit Wasser vom Fluss , formte eine Puppe daraus und begann den Ofen anzuheißen , der klein und kugelig hinterm Haus wartete und nach gebackenem Brot roch. Die alte Hebamme aß mit ihm draußen im Kräuter und Gemüsegarten und der Duft von Salbei, Lavendel und Rosmarin lag noch in der Luft.

Die Alte sprach nicht, doch musterte sie den jungen Mann prüfend. Zum Sonnenaufgang war die Puppe fertig gebrannt. Die alte Hebamme holte die Figur heraus und wies den Jungen an, sie anzumalen. „Geb ihr Gestalt und deinen Wunsch.“sprach sie mit gackerndem Ton. Der Junge tat dies. Er malte Spiralen in den Ton, in Grün und Blau, da sie ihn an saftige grüne Wiesen und blühende Bäume unter dem Himmel erinnerten. Rote Streifen standen für das wärmende Feuer , die Sonne, gesundes Blut. So verging eine Zeit und die Figur war bunt gemalt . Als sie trocken war, kam die alte Hebamme und zertrat die Figur, das der Ton scheppernd krachte und in viele Stücke zersprang. „Warum hast du das getan?“ rief er aus, böse sah er die Hebamme an.Sie lachte wieder, doch ihr Blick war ernst.“ich habe dir deine Angst zerstört. Denn wenn du den Drachen finden willst, musst du ohne Angst sein. Geh mit meinem Segen nun.“ Und er spürte, nachdem er sie verlassen hatte das er wirklich keine Angst mehr verspürte. Der Wald war tief und voller Täler und auch Anhöhen. Voller Geheimnisse die ihn locken oder zerstören konnte. Immer tiefer ging er in den Wald, umgeben von knackenden Ästen, grasenden Hirschen und über ihn schwebte ein mächtiger grauer Falke. Der Junge empfand dies als seinen Beschützer und so fand er in der tiefsten Stelle des Waldes eine Höhle, vor dessem Eingang ein Bach floss. Drei Frauen saßen da, spielten miteinander und lachten. Ihre Kleidung schwebte wie Seegras im Wasser um ihre Körper, in ihren Augen schien die Tiefe der Seen zu sein. Ihre Stimme waren hell wie Glöckchen.“Guter Jüngling , komm , spiel mit uns .“ riefen sie ihn an. Doch der Junge spürte ein Unbehagen.“Ich ehre euch, ihr Wasserfrauen , doch bitte ich euch um Segen auf meiner Weiterfahrt.“ sprach er voller Ehrerbietung . Die drei Wasserfrauen schwebten zu ihm, wie Nebel der auf dem Wasser glitt , und umringten ihn. Bildeten einen Kreis und fassten sich an den Händen. Ihre Stimmen verschmolzen zu einem Chor der sang :“ Bei den alten Mächten bist du geborgen , mag der Weg noch so sein verworren. Wir segnen dich mit unserer Macht, sie hat schon vieles geschafft. Nun geh mit unserem Segen fort, hinein in den dunklen Hort.“

Sie verliessen ihn , wie ein Gewitter das aufgezogen und wieder verschwunden war. Der Junge fühlte sich ermutigt und trat nun in die Höhle ein. Es war nicht dunkel, denn Steine und Mineralien leuchteten im sanften Schein um ihn her. Ein seltsames Flüstern erfüllte die warme Luft. „Hallo?“ fragte der Junge in die vom Flüstern erfüllte Dunkelheit. „Wir sind die Erde, umfangen Stirb und werde. Wir sind eins mit Unser Erde und sie trägt uns gerne. Menschenkind , gehe fort , denn was suchst du hier an diesem Ort?“ Es klang in den Ohren wie ein Gedicht aus alten Sagen und Tagen.

„Ich komme von weit her, das Herz es ist mir in der Brust so schwer. Ich komme aus dem Dorf am Grund , mein Vater ist krank, wird nicht gesund.“ Weiter ging er hinab, fühlte sich in der Höhle und dem Gang sehr geborgen. Sollte er nicht Angst haben? Immerhin näherte er sich einem Drachenort. Drachen waren alles aber nicht gut. Sie waren mächtig und Zauberreich. Schlau und Uralt. Wesen des Feuers und der Luft mit glühendem Herzen und Schuppen hart wie die Klingen der Schwerter. Drachen waren Mächte die man fürchten sollte, das wurde dem Jungen beigebracht. „Geh weiter Kind, Gut ist dein Wille, dein Herz wurd erkannt in der Stimme der Stille, zwischen Herzschlag und Herzschlag. Nun geh voran und wag.“ Die Stimmen der Steine verklangen und er blieb allein zurück, nur begleitet vom leuchten der Mineralien. Der Junge trat immer näher bis er zu einem Gewölbe kam . Hoch wie das Innenschiff einer Kirche war es,hallte sein Schritt wieder. In der Mitte, umgeben von Rauchquarzen und Amethysten, saß an einem prasselnden Feuer eine Gestalt. „Hallo..?“ Der Junge kam näher.“Tritt ruhig näher und wärm dich auf.“sprach die Gestalt mit warmer Stimme. Mit einem leichten Schauer den er nicht einordnen konnte, setze er sich zu der Gestalt ans Feuer. Er sah vor sich einen älteren Mann, der seltsam zeitlos wirkte ohne das man es genau ausmachen konnte wodran.“Nach langer Reise , sollte man sich an einem Feuer aufwärmen. Das sagten schon seid uralten Zeiten die Großmütter, da das Feuer Segen gibt.“sprach der Alte und rührte in einem großen aus Eisen gefertigten Kessel. Es duftete herrlich und der Jüngling verspürte doch Hunger. Ohne seine Frage abzuwarten, gab der Alte ihm eine Tonschüssel.

Die Suppe, stellte der Junge beim trinken fest, schmeckte krautig-würig, und erfüllte nicht nur seinen Körper mit Wärme.“ Ich suche den Drachen der hier in dieser Höhle wohnen soll. Ich muss ihn besiegen um an den Drachentrunk zu kommen.“ Der alte Mann schnaubte, sah mit vom Feuer glühenden Augen zu dem Gast.“So? Du glaubst das man alles besiegen muss was älter und magischer ist als du? So kommst du nicht weit und nicht an dein Ziel. „sprach der alte Mann mit grollender Stimme.“Alles was lebt ist Teil der Göttin Erde. Sie ist die Mutter von Frauen, Männern, Kindern, den Welten innerhalb der Welt. Vom Großen bis ins kleinste. Ihr Gemahl ist der Himmel, in Liebe und Vertrauen begnen sie sich jeden Tag in jedem was lebt.“Tiefe Weisheit sprach aus dem Alten. Eine uralte Weisheit. Der alte Mann lächelte undd seine Augen schimmerten grün wie das frische Gras. „Lebe eine Zeit bei mir Junge, und ich werde sehen wie ich deinem Vater helfen kann.“ So tat der Junge es. Der Alte lehrte ihn die Sprache der Mutter Erde, zeigte ihn das Sammeln von Heilkräutern zur richtigen Zeit, den Lauf des Jahresrades und die Zeichen des Sturmes. Während er all dies ihn lehrte, beobachtete er die Redlichkeit des Jungen. Er war flink im Denken, verstand all die Lehren aber auch im Herzen.

Er nahm das Wissen auf ,wie die kleinen Kinder die Milch der Mutter. So verging die Zeit und der Junge vergass seinen Wunsch den Drachen zu fangen und zu töten. Zu Zeit von Jule, der Wiedergeburt der heiligen Flamme und des heiligen Kindes , sprach er den Alten an.“Ich habe viel bei euch gelernt Meister, nur nicht einen Drachen zu töten. Stattdessen lernte ich die Liebe zu allem was lebt. Würde ich ihn finden..ich würde ihn bitten mir zu helfen, falls es noch Hilfe für meinen Vater gibt.“ Der Alte nickte und entfachte mit seinem Atem ein Feuer in der Mutterhöhle. Die Schatten tanzten um ihn und der Alte wurde groß und größer. Bekam Schwingen und Schuppen. Uralt und Mächtig stand der Drache nun vor ihm . Der Junge kniete in Ehrfurcht nieder. „Helft mir, Flammenmeister, ich bitte euch..“ Der Drache kannte das Herz des Jungen, als Mensch hatte er ihn kennengelernt und er sah die Seele und den Ursprung den sie teilten. So gab der große weise Drache dem Jungen den Drachentrunk, ein Gemisch aus der Energie der Erde, den Flammen seines Drachenherzens, aus den Lüften der Berge und dem Wasser des entfernten Meeres. „Gehe nun, und vergiss unsere Zeit nicht, unser gemeinsames Lernen nicht.“Der Junge umarmte den Drachen als er extra für ihn wieder menschliche Gestalt annahm , lang und innig. Dankte ihn für alles. Der Weg nach Hause war voller Zeichen und Wunder und der Junge sah überall die Verbindungen des Lebens. Die Schönheit in hell und dunkel.Als er das Haus seines Vaters erreichte und ihn den Trank des Drachen gab, wurde er im Dorf als weiser Mann anerkannt und geehrt. Die Zeit verging und der Junge reifte mit den Jahreszeiten. Hin und wieder sah man bei ihm einen seltsamen alten Mann und sie saßen gemeinsam unter einer Birke. Dann flog segnend über dem Dorf ein merkwürdiger Schatten und diese Geschichte erzählt man sich bei uns im Dorf noch heute.

DRAGONFLAME 3

Ende

(Foto und Geschichte von Veleda Alantia)

Märchen aus Avalon , 2. Die kleine Seele die sich fürchtete

2. Märchen der kleinen Seele, die lernte zu fliegen                                                   Nehallenia-Penta

Eine kurze Stille trat ein. Das eine Märchen endete und ein neues kreiste bereits im Kreis der Männer und Frauen umher. Eher die Frauen ergriffen das Wort um Wahrheit und Weisheit aus ihrer Tiefe zu holen. Die Männer hörten zu und lernten was es aus den Geschichten zu lernen gab. In Geschichten war und ist eine innere Wahrheit verborgen. Grade jene Geschichten..die von den heutigen Erwachsenen und Kindern ‘Märchen’ genannt werden. Eine junge Frau hob nun ihre Stimme an.“Es war einmal eine kleine Seele. Sie wohnte in Tir na Nog beim göttlichen Vater.

Ihre Geschwister, die alle älter waren als sie , hatten ihre Flügel und flogen umher, als Kinder der Lüfte. Die kleine Seele blieb immer am blühenden Boden von Tir na Nog. Die Geschwister riefen mit glasklaren,erfrischenden Stimmen:“Kleine Seele, komm zu uns in die Luft!“ Doch die Seele schüttelte den Kopf und verbarg sich an einem Baum. Seid alter Zeit waren Bäume Symbole für die Mutter Erde. So verbarg sich die kleine Seele bei der Mutter selbst. Eine Zeitlang hörte sie das Rauschen der Flügel über sich.“Fürchten sich Fische vor dem Wasser?“ fragte die Königin des Wassers und kam auf die kleine Seele zu.

Ängstlich blickte sie auf zu der weisen Dame vom See.“Nein, Fische fürchten sich nicht vorm Waasser.“ Die schöne Frau lächelte.“Dann vertrau Dir, deinem Körper, deiner Natur und deinen Flügeln.“ Doch sie spürte noch immer die Angst der kleinen Seele und rief dessen Gefährten aus der Anderwelt. Ein geflügeltes Ross, klar und weiß wie der erste Schnee, mit Flügeln so breit und schön wie ein Segel.“Steige auf, kleine Seele und hab keine Angst.“ Eher fürchtete die Seele sich nicht würdig genug zu fliegen. Was, wenn sie es nicht konnte? Sie würde im Boden versinken vor Scham. Deswegen blieb sie am Boden.Die Wasserkönigin lächelte sanft. Sie erkannte was im Herzen der Seele wohnte.”Hab keine Angst davor. Es gibt in uns allen ein Wissen,das ohne Lehrer und Sprache gelehrt wird, das in uns ist.Hab keine Angst, kleine Seele, lass dich vom Fluss des Lebens mitnehmen.” Zaghaft stieg sie auf den Rücken des Tieres.Es schlug kräftig mit seinen Schwingen und erhob sich in die weite des Himmels. Die kleine Seele spürte wie der Wind alles belastende von ihr fortriss. Immer freier wurde die kleine Seele, lachte laut mit dem Wind, breitete die Arme aus und ihre bis dahin versteckt gehaltenen Flügel. Plötzlich riss der Wind sie mit..und die kleine Seele flog. Ihre Flügel erinnerten an einen Schmetterling , der sich verpuppte um schöner aufzuerstehen. Ihre Geschwister und das geflügelte Pferd umringten sie. Jetzt wusste sie was die Wasserkönigin meinte. Mut und Vertrauen in sich zu haben war das schönste.

Ende

by Veleda Alantia

Märchen aus Avalon – der einnehmende Schatten

Märchen aus Avalon, der einnehmende Schatten    Wood Twillight
Oben am Tor, im Steinkreis, brannte ein Feuer. Dieser Abend gehörte keinem Ritual..zumindest keinem was als solches zu erkennen wäre. Die Frauen der Schwesternschaft saßen zusammen am Feuer, auf herbeigeschafften Baumstämme die bereits leicht erwärmt waren vom Lagerfeuer in ihrer Mitte. Der warme Schein tauchte alles in ein weiches orangenes Licht,malte Schatten auf die Steine hinter ihnen. Der Himmel war klar und duftete bereits nach dem ersten Schnee. Frauen und Männer allen Alters waren um das Feuer versammelt, genossen die Wärme dieses Elementes.In der Luft hing der erste Geruch von Schnee und Eis. Die Frauen unterschiedlichen Alters rückten zusammen als alle saßen. Die Funken ,die vom Feuer aufstiegen, vereinigten sich mit den Sternen.“Ich will euch eine Geschichte erzählen und hört gut mit dem Herzen und eurer Seele zu. Vor langer Zeit lebte in unserer Bruder und Schwesternschaaft ein Mädchen. Sie war herzensgut, hörte allen zu die bei ihr Rat suchen. Sie konnte heilen und verstand sich mit Steinen ebenso so gut, wie mit den Tieren des Waldes und den Menschen. Wie jeder Mensch auch besaß sie einen Schatten, Er war immer bei ihr und teilte zu Anfang noch Freud und Leid mit ihr. Doch nach einiger Zeit belästigte sie ihr Schatten. Mischte sich in alles ein was sie tat, fragte sie ständig was sie da tat . Kurzum, ihr Schatten entzog ihr Kraft. Albald wurde die damalige Schwanenfrau auf sie aufmerksam.

Als das Mädchen bei ihr war zog sie um sie beide einen heiligen Kreis aus Nebel und verbarg sie vor dem Schattenmädchen. Dieses, da nun kurz abgetrennt, begann Unwahrheiten über sie zu verbreiten und schadete so dem Mädchen noch mehr. Die Schwanenfrau sah sie an. Seufzte schwer.“Mein Kind…“sprach die schöne Frau, gekleidet in Federn des Schwanes,“dein Schatten ist nicht mehr dein Freund und Verbündeter. Er schadet dir und nimmt dir deine Kraft. Schau, ganz dünn und durchscheinend bist di.“ Verwundert betrachtete das Mädchen sich in einem kleinen Teich und erblickte was die Schwanenfrau meinte. Dünn und blass war sie, ihre Augen voller Müdigkeit.“Was kann ich tun?“ fragte sie die schöne und weise Frau voller Angst. „Schütze dich. Sage Nein zum Schatten und trenne dich von ihm. Wenn du dich heilst durch Meeresluft und Höhlenkühle, dann lässt dein kranker Schatten von dir ab und an deiner Seite entsteht ein neuer.“Betroffen blickte sie auf ihr Spiegelbild.“Lehrt es mich bitte..“ Da sie gebeten hatte unterwies die weise Frau, von der es hiess sie stamme aus der Anderwelt, in den Künsten des Schützens. Sie lehrte einen Kreis um sich zu ziehen, Nein zu sagen und nicht ihre Energie immer nur an andere zu geben. Sie lernte ihren Körper kennen, ernährte ihren Geist durch Zuhören und beobachten in der Stille. Sie saß am heiligen Brunnen in Inys Wydrin und trank das Wasser , das heilig war und bis heute ist.

Der Schatten indess, war angeschwollen und aufgedunsen, denn es bekam keine Energie mehr. Immer wieder versuchte er das Mädchen anzusprechen , bat es um Hilfe, selbst zu Zeiten wo die junge Frau unterwegs in die Dörfer war um anderen zu helfen. Ihr fragt mich Schwestern, warum half sie noch? War das nicht entgegengesetzt zur Weisung der Schwanenfrau? Nein. Sie hatte nur das richtige Maß gefunden und sagte auch zu manchen Nein oder liess sie selber auf Antworten zu ihren Problemen kommen. So wuchs das Mädchen zur Priesterin heran und wenn es Kraft suchte, ging sie in die Höhlen und genoss die Schönheit und den Gesang der Steine. Sie war so stark geworden das sie dem Schatten sagen konnte das er von ihr fortbleiben könne. Sie hatte die Grenze gezogen und das, was ihr nicht mehr gut bekam, abgetrennt.
Was sie nicht bemerkte war das an ihrer Seite ein neuer Schatten geboren war. Ein neues, kraftvolles Schattenselbst. Der kranke Schatten nahm Abstand von ihr und zog hinaus in die Dunkelheit einer kühlen Winternacht…und ward nie wieder gesehen oder gehört.“

Ende

by Veleda Alantia

Flechtwerk des Lebens /Net of Life

BLUETRIQUE

(Foto von Veleda Alantia)

Dreifach verschlungene Pfade führen dich in die Tiefe zu Freude und Glück. Dreifach windet sich der Pfad zu dir selbst. Worte in Geheimnisse,Augenblicke in Magie.

Magie des Augenblicks,

Magie der Liebe,

Magie der Schöpfung und des Schaffens,

Magie der Zerstörung, der Transformation,

Magie des Lichts,

Magie des grauen Weges,

Magie der Dunkelheit.

Drei ist eine Glückzahl,akzeptiere ihre Wahl,

bist von der Drei erwählt,

gibt es nichts was ihr im Wege steht.

Sie ist eine in Drei,

Sie ist Frei und lebt und tanzt in unseren Herzen,.

kennt unsere Gefühle, Leid, Freude Schmerzen.

Nimm ihre Hand und sieh zu gebannt,

webt sich die Macht der Drei mit dir durch das Land.

)O(