Song of the Muse

Emily Balivet Urania Muse

Zart wie ein Nebelhauch,

doch stark verändernd ist deine Berührung auch.

Erweckst in uns unsere Gaben,

wirst dich an unsere Freude und das Leben der Talente laben.

Im Quadrivium hat man dich und deine Schwestern geehrt,

doch ist dein Geschenk meist erschwert.

Muse der Musik,

schlägst Laute an, Trommeln im Krieg,

Muse der Schreiberei,

manchen erscheinst wie Zauberei, Worte aneinander zu reihen,

das sie Gefühle erzeugen  oder sich reimen,

Muse der Weber,

Lebensgeber,

Muse der Malerei,

‘Setz deine innere Wahrheit in Farbe um, sei frei!’

Muse, nicht oft genug kann ich dich ehren,

und doch wirst du unsere Beziehung immer erschweren.

Bist nie da, am gewünschten Ort,

reißt statische Gedanken und Wünsche einfach fort.

Ätherisch wie ein lieblich balsames Parfum,

küsst du uns, werden wir kühn.

(Bild by Emily Blanlivet, gefunden auf FB , Text by Veleda Alantia)

Mother Death…

Flame

Eigentlich sollte an diese Stelle ein Gedicht der Muse kommen.

Doch diese Kerze brennt nun im stillen Gedenken für die Opfer der Flugkatastrophe von Düsseldorf, und in Spanien und in Süd-Frankreich..

Möge die Göttin sie aufnehmen und Kraft und Stärke den Hinterbliebenen.

blessed be )O(

(Foto by Veleda Alantia)

Ostara (Poem)

Heart

Dein Kranz,

aus Krokussen und Schneeglöckchen gewirkt,

dein Kleid der erste Sonnenstrahlen Kuss.

Dein Haar, das Licht in den neuerweckten Trieben.

Glitzernd wie der Fluss deine Haut,

Ostara ,

kündigst uns Wiedergeburt an.

Hasen und Häsinen begleiten dein Weg über Feld und Flur,

hinein in unsere Städte aus Beton.

Hilfst der Natur und bist sie zugleich,

bei ihrer Wiedergeburt.

Fruchtbarkeit in Form eines Hühnereis ,

schenkst du uns.

Kreativität und Liebe in Fülle.

‘Geniesse das Leben,

die Sonnenstrahlen vor Ort,

geh hinaus, hin zu deinem heiligen Hort.

Geniesse die Farben, den Geruch der Blumen und ihrer Feen.

Bleibe nicht mitten im Lebensrad stehn’,

flüsterst du uns zu,

Frouwe Holde ,

mit Blumen Haar.

Du liebst uns ganz und gar.

by Veleda Alantia

(Foto by Veleda Alantia)

Das Schreiben und die Zeit oder Wibbly wobbly Timey wimey-Faktor

Es ist doch oft so..und grade bei der Geschichte für den Wettbewerb merk ich es…Zeit beim Schreiben wird relativ. Man kann Tagelang an zwei Zeilen oder einen Absatz festhängen, wie frisch zementiert und grade festgeworden. Die Zeit dehnt sich(man kann es noch schaffen) oder sie rast einem davon. Die Zeit beim Schreiben ist auch nicht jeden Tag. Ich muss am Tag soviel erledigen (Job, Nach hause fahren, ERHOLUNG, Hausarbeit, Adminjobs bei FB und sowas..achja Whatsapp piepst auch öfter…) das mir manche Zeiteinheit zum Schreiben zu kurz vorkommt. Ja ich bewundere Leute die viel Zeit dafür haben. Wunderbare Ideen entwickeln können..leider gehöre ich nicht dazu. Doch , um zum Anfang zurück zukommen grade beim Schreiben vermehrt sich manchmal die Zeit. Gestern hab ich zu meiner Story nur 6-7 Sätze schreiben können und doch hatte ich das empfinden das ein guter Stand ist.

Manche Tage sind wie weinende Engel.

Still stehende Tage die so quälend vergehen das man froh ist nichts zutun. Grade wenn dann noch Stress dabei entsteht. Zur Erklärung: Weinende Engel (auch Weeping Angels genannt) sind eine außerirdische Rasse in Dr.Who die am besten angepasst sind auf schützendes Verhalten. Sobald sie jemand ansieht versteinern sie regelrecht. Statuen von engeln und die gibts in fast jeder Stadt. Doch..sieht man einmal weg oder blinzelt bewegen sie sich und rauben einem die Zeit und werfen einen auf einer beliebigen Zeitebene aus. Fiese kleine Viecher die symbolisch für Zeitdrück oder Blockaden stehn können (In Stein gemeißelt).

Lange Rede kurzer Sinn, ich liege gut in meiner Zeit mit dem Schreiben. Ich bin sogar zu gut optimiert, da ich nichtmal Ruhephasen nutze. Zwischendrin nichts tun, grade wenn man noch ein anderes Leben ausser dem Schreiben hat , ist nicht verkehrt. Sonst verordnet der Körper einem selber irgendwann ne Zwangsbeurlaubung und streckt einem mit ner fiesen Grippe, Überlastung oder so die Zunge heraus.

In dem Sinne Geronimo, auf ins Schreiben, zeitlos werden . Das richtige Mass an Zeit finden sonst begnet man irgendwann einem weinenden Engel …wibbly-wobbly-timey-wimey

Märchen aus Avalon 5 Die Sage des Claddagh – Rings

Die Sage des Claddagh Rings

An den Küsten von Tintagel wuchs ein junger Mann heran. Er war nicht von hohen Stand und sein Vater gehörte dem alten Weg an. Er lehrte ihn viele Geheimnisse und zeigte ihn Stellen in der Welt wo die Welten sich berührten und es möglich war von der einen in die andere Welt zu reisen. Eines Nachts übertrat der junge Mann das Verbot und näherte sich des Nachts eines stehenden Steines. Der Mond beleuchtete das Werk der Vorfahren und der Junge sah, das eine wunderschöne Maid darauf saß. Ihr Haar war silbrig weiß und ihre Haut leuchtete als läge das Licht der Mondin selber in ihr. Die junge Frau betrachtete ihn neugierig. “Wer bist du?” ihre Stimme war tiefer als für eine Frau normal war und erinnerte ihn an der Süße von Met zum Frühling. “Ich bin Baird , werte Herrin .” stellte er sich vor und wollte sie anbeten.

Doch nach einiger Zeit stand sie vom Stein auf und trat auf ihn drauf zu. “Nicht..Ich möchte mehr von dir erfahren. Ich kenn nur das ewige Land, kenne nicht das Leben , die Gezeiten…zeigst du es mir? Ich möchte dich mit Liebe und Vertrauen belohnen.” sprach sie mit ihrer zaubernden Stimme. Der Junge sagte sofort zu. “Doch eines musst du mir versprechen ..versuch nicht zu verstehen mit dem Kopf was ich kann und dich lehren werde. Ich bin eine Tochter der Göttin und komme von der Insel der Äpfel . Ich möchte von dir lernen und du darfst von mir lernen.” Zusammen gingen die beiden Kinder zum Haus des Vater der auch ein zauberkräftiger Silberschmied war. Es ging eine Zeit ins Land und die Beziehung der Kinder aus den unterschiedlichen Welten wurde enger. Der Vater schmiedete zwei identische Ringe. Er zeigte zwei Hände die in der Mitte ein Herz trugen und gekrönt war er von einer hohen Krone, was die Segnung der Anderwelt symbolisierte . Der junge Mann lehrte sie die Kraft der grünen Hügel, sang ihr auf seiner selbstgebauten Klampfe die alten Weisen vor und sie zeigte ihn wie sie in ihrer Heimat die alten Feste begingen. Doch..eines Nachts, als die Frau den Mond herabzog erschrack der junge Mann

. Er verstand es nicht . Den Jahreskreis verstand er , das Ausäen, ernten, die stille Zeit..aber das ging über seinen Verstand und sein Herz hörte er nicht, denn es kannte die Antwort. “Was tust du da?” fragte er , doch in die Augen der frau von der Apfelinsel trat unsägliche Trauer. “ich darf es dir nicht sagen..nun muss ich gehen. Wenn du den Ring trägst, denk daran das unsere Welten nur einen Lidschlag entfernt sind. Denk an mich…” Nebel kam auf und trug ihre Gestalt fort, so als sei sie nie gewesen. Seit diesen Tagen ist der Claddagh Ring ein Symbol des Findens und des Hoffens und des Wissens das der Andere oft , selbst wenn man ihn nicht mehr sieht, sondern nur spürt, da ist.
ENDE by  Veleda Alantia

Ich lausche Dir…

Flow 2

Sitz ich am Fluss,

höre ich deine Stimme.

Erzählst mir von fernen Ländern,

Wäldern,

Tälern die du durchschritten hast.

Deine Schönheit ist im Moment für mich sichtbar,

deinem Lauf und woher du kamst,

kann ich nur im Geiste folgen.

Änderst manchmal Namen und Kleid.

Vom kleinsten Bach hin ins Meer.

Freude nimmst du mit,

Sorgen auch, egal wie schwer.

Erfrischst unseren Geist mit deinem Gemurmel ,

wenn wir still sitzen.

Dein Anlitz, klar wie Kristall,

grün wie die Hoffnung,

belebt,

oder auch dunkel, geheimnisvoll,

ein Spiegel der steht.

Fliessend gehst du an uns vorbei,

hütest den Lachs der Weisheit gar.

Am Wasser, das Du bist,

bin ich dir nah….

Gibst uns Steine in die Hand,

wahre Magie ist in Dir, braucht nicht äußeren Tand,

hör ich dich whispern.

Im Rauschen der Trauerweide und Birke bist du Wasser-Land-Frau,

Ich lausche dir…

by Veleda Alantia

(Foto by Veleda Alantia)

Herstory – die wichtigen Frauen!

Her-Story,
nicht erst seid dem ‘Magdalena-Evangelium’ ein Begriff.
)O(

Oh Göttin

Die-dreifache-Göttin-b Wir stehen auf den Schultern unserer Ahninnen

Cherchez la femme!
Frauen haben zur Geschichte und zur Kultur im selben Maße beigetragen wie Männer, aber die männliche Geschichtsschreibung hat den weiblichen Beitrag entweder trivialisiert oder marginalisiert, die Namen und die Leistungen von Frauen wurde geleugnet oder einfach „vergessen” und sind damit im allgemeinen Bewusstsein ausgelöscht.
Geschichte ist etwas anderes als Geschichtsschreibung, denn diese oblag den (männlichen) Herrschenden und damit ihrer (sehr eingeschränkten) Sicht der Welt.
Oft schien die Geschichte der Frauen den männlichen Historikern schlichtweg unwichtig.

Mit meiner Arbeit mit Göttinnen will ich dazu beitragen, den Anteil und

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