Märchen aus Avalon 5 Die Sage des Claddagh – Rings

Die Sage des Claddagh Rings

An den Küsten von Tintagel wuchs ein junger Mann heran. Er war nicht von hohen Stand und sein Vater gehörte dem alten Weg an. Er lehrte ihn viele Geheimnisse und zeigte ihn Stellen in der Welt wo die Welten sich berührten und es möglich war von der einen in die andere Welt zu reisen. Eines Nachts übertrat der junge Mann das Verbot und näherte sich des Nachts eines stehenden Steines. Der Mond beleuchtete das Werk der Vorfahren und der Junge sah, das eine wunderschöne Maid darauf saß. Ihr Haar war silbrig weiß und ihre Haut leuchtete als läge das Licht der Mondin selber in ihr. Die junge Frau betrachtete ihn neugierig. “Wer bist du?” ihre Stimme war tiefer als für eine Frau normal war und erinnerte ihn an der Süße von Met zum Frühling. “Ich bin Baird , werte Herrin .” stellte er sich vor und wollte sie anbeten.

Doch nach einiger Zeit stand sie vom Stein auf und trat auf ihn drauf zu. “Nicht..Ich möchte mehr von dir erfahren. Ich kenn nur das ewige Land, kenne nicht das Leben , die Gezeiten…zeigst du es mir? Ich möchte dich mit Liebe und Vertrauen belohnen.” sprach sie mit ihrer zaubernden Stimme. Der Junge sagte sofort zu. “Doch eines musst du mir versprechen ..versuch nicht zu verstehen mit dem Kopf was ich kann und dich lehren werde. Ich bin eine Tochter der Göttin und komme von der Insel der Äpfel . Ich möchte von dir lernen und du darfst von mir lernen.” Zusammen gingen die beiden Kinder zum Haus des Vater der auch ein zauberkräftiger Silberschmied war. Es ging eine Zeit ins Land und die Beziehung der Kinder aus den unterschiedlichen Welten wurde enger. Der Vater schmiedete zwei identische Ringe. Er zeigte zwei Hände die in der Mitte ein Herz trugen und gekrönt war er von einer hohen Krone, was die Segnung der Anderwelt symbolisierte . Der junge Mann lehrte sie die Kraft der grünen Hügel, sang ihr auf seiner selbstgebauten Klampfe die alten Weisen vor und sie zeigte ihn wie sie in ihrer Heimat die alten Feste begingen. Doch..eines Nachts, als die Frau den Mond herabzog erschrack der junge Mann

. Er verstand es nicht . Den Jahreskreis verstand er , das Ausäen, ernten, die stille Zeit..aber das ging über seinen Verstand und sein Herz hörte er nicht, denn es kannte die Antwort. “Was tust du da?” fragte er , doch in die Augen der frau von der Apfelinsel trat unsägliche Trauer. “ich darf es dir nicht sagen..nun muss ich gehen. Wenn du den Ring trägst, denk daran das unsere Welten nur einen Lidschlag entfernt sind. Denk an mich…” Nebel kam auf und trug ihre Gestalt fort, so als sei sie nie gewesen. Seit diesen Tagen ist der Claddagh Ring ein Symbol des Findens und des Hoffens und des Wissens das der Andere oft , selbst wenn man ihn nicht mehr sieht, sondern nur spürt, da ist.
ENDE by  Veleda Alantia

Advertisements

One thought on “Märchen aus Avalon 5 Die Sage des Claddagh – Rings

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s