Pflanzensymphonie

Blue Flower

Unbeachtet von euch,

wachsen wir aus dem Schatten von Licht.

Haltet ein,

bleibt doch mal stehen,

hört auf zu hetzen, vorwärts zu gehen.

Unser Duft weckt Erinnerungen,

ohne Worte trösten oder heilen wir euch.

In uns sind heilende Energien für die Weisen der alten Zeiten,

die im neuen Körper mit uns stehen.

Flieder

Schön sind wir,

eine Erinnerung dessen was ihr können seid,

das Zeit vergeht,

und ihr im Rhytmus der Zeiten geborgen und nie verloren seid.

Bleibt stehen,

atmet unseren Duft ein,

ihr seid ein Teil der Welt,

selber schön,eingebunden und nicht klein.

Erinnert euch euren Körper gutes zutun,

wir helfen euch dabei.

Und unser Duft..bricht Blockaden,macht euch frei.

Die Devas .

by Veleda Alantia

)O(

(Auch die Fotos)

Von der Frau im Wald (Märchen aus Avalon 7)

Apotheke 2

Von der Frau im Wald

Tief im Harz, in den Waldschluchten am Brocken lebte eine weise Frau. Sie war schon sehr alt und hatte viele Kinder zur Welt gebracht, Menschen über die Schwelle geleitet. Sie lebte lieber allein, da war sie ungestörter. Jedoch wenn man sie rief, erschien sie immer, da man sie brauchte.

Eines Tages, es neigte sich gerade die Sonne in den späten Nachmittag, wurde die alte Frau von einem kleinen Jungen gerufen. Ein Baby wurde erwartet und die Mutter hatte es schwer.

So ging sie los, durch die Schluchten des Harzwaldes. Vorbei und mit den Findlingen plauschend, sich Rat vom Wind holend. Begleitet wurde sie von den Tieren und den Geschöpfen des Waldes, die für uns heute unsichtbar geworden sind. Deswegen hatte sie keine Angst allein zu gehen. Sie war ein Teil des Waldes, ein Teil von Mutter Erde so fühlte sie sich nie allein.

Auf dem Weg pflückte sie Frauenmantel,Brennessel und etwas Eichenrinde. Immer wenn sie etwas nahm, gab sie etwas. Zu einer guten Beziehung gehörte sich das.Immer näher kam sie dem Dorf. Als sie am Fluss war, hörte sie drei alte Frauen reden.Sie wuschen ihre Wäsche in den Wogen des Flusses.“Diese Kräuterfrau ist sonderbar. Zwar ein Teil von uns, doch so selbständig. Fügt sich ins Dorfleben nicht richtig ein.“ Die ,die das sprach besaß eine dicke Lippe.

„Jaa..immer kommt und geht sie.
Hält sich nur an ihre eigenen Regeln.
Spricht vom Herzen weg und schweigt wenn es nötig ist.“ sprach die zweite alte Frau mit einem dicken Daumen.
Die dritte kicherte übers Wasser.
„Ja,sie ist eine komische Alte, allein im Wald.“ Die letzte hatte einen dicken Zeigefinger.
„Ich grüße euch, ihr weisen Spinnenfrauen.
Dank euch weiß ich das mein hartes Leben Sinn macht und ich das tue, was ich geschworen habe unter den Sternen.“
Sie verneigte sich und ging leichten Schrittes weiter.
Eine neue Erdenseele wollte wiedergeboren werden und sie musste sich beeilen.
Endlich erreichte sie das Dorf und die Hütte der Gebärenden.
Die Frau aus dem Wald begann ein Geburtslied zu singen und setzte die Kräuter zu einem stärkenden und schmerzstillenden Trunk auf.
Mit geübten Griffen und Wissen aus den Knochen holte sie ein kleines Mädchen zur Welt.
Das Kinde auf den Arm trat sie hinaus unter das Sternenzelt.
„Ich weihe dich mit dem Licht unserer Großmutter Mond.
Den Atem deiner Ahninnen des Waldes,
dem Wasser des Lebens,
dem Feuer des Ofens.
Sei Willkommen kleine Seele, willkommen zurück!“
Freude erfüllte das Heim der Eltern und sie ass und trank mit ihnen und warf ihnen dann noch die Geburtsrunen.

Feentreppe

„Nautiz. Sie wird die Kraft haben Not zu wenden.
Ansuz und Eilaz. Sie wird eine große Frau auf den Wegen sein, die vor ihr beschritten wurden.
Sie wird ein Teil der Schwesternschaft der Verborgenen sein.“ prophezeite die Frau aus dem Walde.“Ich werde über sie wachen und sie lehren was ich weiß.
Wenn die Zeit reif ist und unsere Mutter mir das Zeichen gibt.“
Mit Brot und Salz als Dank verliess sie das Haus .
Auf dem Weg in den Wald zurück dachte sie an die Spinnenden.
Ob sich da die Nornen gezeigt hatten?
Egal wer es war, diese Drei waren der Urgrund und ein Teil des Ursprungs. Zuhause kümmerte sie sich noch um ihr Gemüse im kleinen umzäunten Garten.Butterte noch etwas und trug alles in ihr Buch der Geheimnisse ein.
Die Zeit verstrich.
Das Mädchen wurde zu einer Frau.
Neugierig,offen , stellte sie viele Fragen.
Gerne verbrachte sie Zeit bei der Alten im Walde.
Sie rann mit den Hirschen umher, lernte sich anzufreunden mit den Elementen und Mutter Erde.
Kein Wild im Wald war ihr fremd, weder Stein noch Pflanze mit deren Hilfe sie zu heilen wusste.
Und wie die Runen vorhergesagt hatten , fand das Mädchen ihren Platz im Lebensnetz.
Doch auch wenn unser Schicksal uns zu unseren Platz im Lebensnetz weißt, so kommen neue Abenteuer und ewiges Lernen auf uns zu.
Die junge Frau begann sich auf ihren Erfolgen auszuruhen.
Bald vergass sie die Weisheit ihrer Knochen.
Vergass den Gesang im Blut, der der Gesang ihrer Ahninnen war.

Sie verlor die Lust, verliebte sich.
Doch machte diese Beziehung sie zu einer Gefangenen. Ihre Eigenständigkeit gab sie auf. Der Hirsch und die Bärin sahen nach ihr, die Raben sprachen zu ihr, immernoch. Doch wollte sie es nicht mehr hören.

Ihr Partner starb bei einem Jagdunfall, er hatte nicht auf die Gesetzte der Natur geachtet und zur Unzeit gejagd.

So war sie allein.
Mit sich und dem was ihr hinterlassen wurde.

Als ihre Lebensflamme fast verlöscht war träumte sie. Immer und immer wieder. Es war ein Ruf und sie musste ihm folgen. Sie ging zur Hütte, entschuldigte sich bei ihrer alten Lehrerin. Sie lernten zusammen zu vergeben, aber auch ihre Stärke aufzubauen. Später erbte die Frau das Buch der Geheimnisse und vergass nie mehr auf den Gesang der Sterne,des Blutes, der Knochen zu lauschen.

By Veleda Alantia

Hymn to Her

Light vs Dark

Feel the change, within your Soul,

deep within, there is your goal.

Gewandet in Dunkelheit und Licht, bist immer um und in uns,

verlässt uns nicht.

You are the Muse and the Destroyer

, Mother of all Fear, Mother of the Light so clear.

Hold us,teach us, to life our live with the magic in us daily.

In den Nächten und an den Tagen, schenken wir dir unsere Gaben. Wir sind Eins. Eine Familie. Von Stein zu Stein und Mark und Bein, erinnern wir uns wieder Dein.

Durch Kessel und Kelch, Stab und Stift, sind die Gaben die uns verbinden.

Von den erinnerten Wegen künden. You are the sky,so dark, you are the grey Hawk, Weaver of the Net of Live, Within you

well learn, that we are the change, your Children

. Holy Stone

(Fotos und Text by Veleda Alantia)

Song of the Sea

Lake Mirror

Vom kleinen Fluss,

hin zum Delta und des Meereskuss,

hörst du in der Stille,

Gesang und Wille.

From the littlest river,

to delta and the Seakiss,

you hear in Silence,

Sing and will.

Sind Eins mit dem großen Meer,

magisches Weben,,

den magischen Ton,

den finden sie in dir schon.

Spiegelbilder,

am Land und in den Tiefen.

Musst dich nur wagen..und geniessen.

The Sea is a raw Mother,

spiraling Water,

changing flows.

She will bless you with the Strengh of the Earth and Sea,

wherever youll be.

Give us the holy Words,

and the magick out chalice and Cauldron,

bless us with the Flow of Life,

with the flow of Death,

and the Flow to be what we are, where we born to.

Holy Mother,

Seamaid,

between dark and Light.

by Veleda Alantia

Spell ~ Song

Creativy Fire

Von Stein zu Stein,

durch Mark und Bein,

ist mein Zauber gewoben im Reim.

Durch Macht und Worte und dem passenden Orte,

verwebe ich Liebe mit dem Geist,

auf der holden Göttin der Musen Geheiß.

Angezündet die luftvolle Gabe,

auf das sie meine Ideen nähre und labe.

Das Feuer,gleichsam dem des Herzens bestellt,

das es meinen Weg ins Labyrinth des Schaffens erhellt.

Bei Erde,Feuer,Luft und Wasser,

bei der Macht der göttlichen Drei,

das was ich wünsche,das sei !

by Veleda Alantia

)O(

Autorenprojekt Karpatenbogen: Projektstart

Bin dabei 🙂

Wunderwaldverlag

Rumänien ist ein Thema, das sich dem Autor nicht auf den ersten Blick erschließt: Man muss recherchieren, nachdenken, mit Leuten Kontakt aufnehmen, die sich auskennen oder dort gelebt haben. Die Autoren, die sich an den Ausschreibungen “Gong net än den Bäsch” und “Lasst es euch schmecken!” beteiligt haben und deren Geschichten ausgewählt wurden, haben sehr schöne Texte aus ihrem teilweise neuen Wissen gezaubert. Aber für ein Buch war die Textmenge schlicht und ergreifend zu gering.

Was tun? Man nutze die Gunst der Stunde und baue daraus ein Autorenprojekt, in dem es vor allem darum geht, nach der Textarbeit das Handwerk des “Buchmachens” zu beleuchten: Wie setzt man eine Seite? Was sollte man bei der Wahl der Schriftart beachten? Welche Kriterien sind beim (Selbst-)Lektorat wichtig? Mit welchen Kniffen kann man ein Cover ansprechend gestalten? Welche Verkaufsplattformen eignen sich für welchen Text? Und reicht es vielleicht auch, zum nächsten Copyshop zu gehen?

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Anrufung der Maienkönigin

lesende Göttin

(Kirchenfigur am Altar in Hameln, ‘die Lesende’ (mir sehr symphatisch ;-))

Die Reste der dunklen Zeit,

trieben wir am Feuer der Liebe gemeinsam aus.

Trotz Kälte und Regen,

wurden unsere verschiedenen Stimmen im Lied zu einer Stimme.

Zur Stunde,

wo die Nacht geht und die Sonne kommt,

erschien im hellen Licht Sie, die Maienkönigin.

Funkelnde leuchtende Blumen im Himmel erblühen,

sie mit ihrem Licht und Segen,

unser Lied zur Mitternacht küren.

Das Feuer unsere Herzen wärmt,

der geliebte Gefährte Hirsch zum Bösen verbrämt,

wandelt sich zum Galan,

und mit höfischer Minne erhebt er zu Ihr die Stimme.

Mondin 1 Harz

(Mondin zu Beltaine im Harz)

Lasst uns Feiern,

Schwestern und Brüder!

Der Rhytmus des Tages eins wird zum Rhytmus der Nacht!

Das Alte ausgetrieben,

das Neue mit Liebe eingeladen,

kann man den Sprung über das Feuer im Herzen wagen.

Ausgekehrt wurde was uns beschwert,

neue Fäden nun geknüpft,

egal wo, die freie Frühlingsbraut und selbstbestimmte Maienkönigin geehrt.

)O(

by Veleda Alantia