2015

2015 ich lass dich jetzt gehen,
Vieles in diesem Jahr habe ich gelernt und gesehen.
Mit Feuer entfachtest du meinen Mut und auch die Wut.
Mit Wasser und Intuition segnetest du mich,
An spiritvollen Küsten,
Weihtest mich tiefer ein.
Mit Erde hielt ich mich aufrecht in deinen Stürmen.
Mit Luft und der Musenkuss brachte ich so manches Gedicht und Märchen in den Fluss.
2015 ich lass dich gehen,was zu mir komnen will,darf nun geschehen.
Mit feurigen Brauch und duftenden Rauch steig zu den Göttern und der Göttin und den Ahnen hinauf.

By Veleda Alantia
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We are…..

Wir sind die Alten,
Wir sind die Neuen.
Wir sind Wurzel,Stamm und Krone.
Wir wandeln auf vielen Pfaden und folgen alle den alten Weg.
Namen haben wir viele.
Hexe ,Priesterin,Seherin,Barde,Druide,Skalde,Krieger und Kriegerin,Schamaninnen und Schamanen .
Wir ehren Mutter Erde und die alten Götter am Altar in unserem Haus,im Hain,am Herd ,unter Busch und am Steinkreis,während unserer Arbeit und im Alltag.
Wir sind vertraut mit den Geistern des Ortes wo wir leben oder wo unsere Seele sich zuhause fühlt.
Wir sind offen zu erkennen oder arbeiten im geheimen.
Wir kennen die Welten des Lebenskreises oder Weltenbaumes.Untere Welt,
Die unsere,
Und die Obere.
Tiere sind uns Vertraute und Familie.Die Elemente uns nah.
Wir fliegen im Geiste,nicht auf Besen,mit ihn reinigen wir und verwischen die Grenzen.
Wir sind da,
Vergessen nicht was geschah als die Scheiterhaufen brannten.
Wir heilen und verbinden was getrennt war.
Wir sind weiss,
Schwarz wie die Erde und Grau wie der Nebel.
Wir arbeiten einzeln und sind doch verbunden im Kreis.
Brüder und Schwestern,Freunde,Gefährten.
Familie.
Wir sind.
Semper.
By Veleda Alantia

Rauhnachts-Magie

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Diese magischen Nächte..
Zwischen den Zeiten,
Sie erleichtern das hinübergleiten.
Von hier zu jenen Ort,der uns trägt zu den Göttern und der Göttin fort.

Lauschen den Stimmen im Rauch,
Legen jeden Tag den Samen des nächsten Jahres,
So ist es seid altersher Brauch.

Die Ahnen und Geister,
Perchtas und Odins wilde Jagd,
die wild und frei durch den Stürme brausen,
Koennen wir mit weissen Speisen bewirten auf das sie schmausen.

Der Stab in deiner Hand,
Wird zum Weltenbaum ,
wird zum Signum dir,nicht nur zum Tand.

Lebendig unterhalten und wandeln in den Reichen,
Mit Orakel stellen wir die weichen.

By Veleda Alantia (auch das Foto)

Das Höhlen-Märchen

Tiefe Stille umgab sie,
als Terasla in die Höhle schritt. Ihre Füsse spürten die scharfen Kanten und abgerundeten Formen der Steine.
Sie war ganz allein hierhergekommen.
Die Fremde in ihren Umkreis,eine Aussenseiterin..
Seltsam seit dem Tag ihrer Geburt.
Von diesem Ort hatte sie erst geträumt,dann gelesen.

Eine Höhle in der eine Hexe leben sollte,die geheimes Wissen hütete und sie lehren konnte.
Vieles hatte sie zurueckgelassen um hier her zu kommen.
Ihr Bruder war krank und unerreichbar fuer sie.
So war Terala nun hier und vor ihr und um ihr nichts als Kühle ,kalt riechende Finsternis.

Wie in einem Grab,dachte das Mädchen und setzte mutig Fuß vor Fuß. Aprubt schlug ihr der Geruch eines Feuers entgegen. Stimmen konnte sie hören wo vorher nur Stille geherrscht hatte.

“Sieh an,sieh an…dachte schon du kommst gar nicht mehr.” Vor ihr sass,an einem bauchigen schmiedeeisernen Kessel eine Alte. Sie kicherte wie ueber einen Scherz.”Setz sich zu mir ans Feuer. Iss und wärm dich auf.”forderte sie die junge Frau auf.

Terala setzte sich ,nahm etwas Suppe aus dem Kessel. Die Flammen züngelten und bildeten erst Muster,dann Tiere. Drachen und Phönixe.
“Grossmutter,was tut dein Feuer?” Fragte sie erstaunt.
“Es lebt,wie du auch. Dies ist mein inneres Feuer. Und jeder der Leben will muss es durchschreiten.” Sie fragte nicht weiter,zuviel Fragen konnte die Alte erzuernen ,hatte sie gelesen.

Nach dem Essen sagte das alte Weib.”Helfmir bei der Unordnung. Tu alles genauso hinlegen wie ichesdir sage.” Um den Kessel lagen Stöcke und Steine die Terala unter Anweisung der Alten zu einem Muster formte.”Dies ist das Lebensnetz. Das Netz der Reisenden und Webenden. Du bist nun ein Teil der Sehenden.” Sagte sie und warf Kräuter in die Flammen . Ein duftender dichter Rauch zog auf und Terala konnte die Alte nicht mehr sehen.”Geh nun mit meinem Segen ,Tochter.”erklangen drei Stimmen die wie eine sprachen.
Vor der jungen Frau stand nun eine Mondlichtjungfrau,eine rot und braun gewandete Muttter und die Mutter des Todes mit einem Schädel im Arm.Die junge Frau stieg wieder empor zum Licht. Opferte Granatapfelkerne,Brot und Wolle. Nie wieder vergass sie was sie erlebte und sie lehrte unter der Rose weiter was sie empfangen hatte.

By Veleda Alantia (Nadine Böttcher)

Song of the owl (Eulen-Lied)

imageLautlos fliege ich,
Tauche ein in die Welt der Schatten.
Sehe ,wo viele nicht hinsehen wollen oder koennen.
Mein Flug ist geräuschlos,wie dein Seelenflug,Kind der alten Wege.

Als Teufelsgrossmutter sieht man mich im Mittelalter an,
Befreit hab ichmich aus dem Bann.

Bin eure Ahnin,
In Eulengestalt,
Mein Ruf der Weisheit streift durch den Wald.
Versperre dich nicht deinen Gaben,
Erkenne das ich zu dir gehoere.

Bin der Adler der Nacht,
Der dein Sehen  grossmacht.
Dein Fühlen schärft,
Stark verbunden wie einSchiff inder Werft.

(Nach Erhalt einer Mini Labradoriteule bekommen…anscheinend wird sie immer staerker mein Begleiter obwohl Rabin,Adler und Hirsch und Wal bleiben….merkwuerdig)

Schüsseln voller Glück

In Umbruchzeiten..Zwischenzeiten wie jetzt,wenn viele Menschen den Konsumrausch verfallen ..Besinnungslos essen ,besinnlichkeit nicht mehr gekannt wird…gibt es fuer mich immer noch diese kleinen ‘Herdfeuer -Glücksessen’ die ohne grosses Trara das Herz und den Körper wärmen. Da ich leichte Blutanämie habe…mich eher zu den Flextariern zähle und es gerne simpel habe (dennoch gut!) Gibt es verschiedene Küchen die mir immer den Zauber des Alltäglichen bringen.

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Sake-don. Sushi in der Schüssel

Zuerst ess und koche ich sehr gerne Suppen und Eintöpfe. Alles in einem Topf,Liebe und Kraft hineingesungen,ein Hexengebräu das den Körper staerkt. Suppe kochen und die Goettin des Kessels ehren ,das geht gut zusammen.
Ich bin neugierig und probiere aus ,so gibts vin Fleischsuppe bis veganem Erbsencremesüppchen alles.

Die zweite Küche die ich lebe ist die asiatische.
Von Sake-Don bis Curry .
Eine Seite des Zen beim Kochen in meiner Seele angeschlagen.
Um mich gluecklich zu machen genuegt ein gutes Stueck roher Fisch und Sojasauce.
Im Indischen die Hüterin der Gewürze geehrt ,Kräuterzauber und gesundheit mit Kokosmilch aufgegossen.

Selbstgemachte Schokolade und Kakao,mexikanisch scharf,dunkel und bitter umrundet mit Zimt .
Seelenfeuer an trueben Tagen wenn das Lebensfeuer klein koechelt. .

Schuesseln voller Glueck,
Die Seele naehren,mit Seelenheimaten verbinden ,den Koetper erfreuen.
Gelebte Magie.

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