Rosen~Frau


Deine Lebenszeit,

vergeht,

so wie der eisige Wind vom Norden weht.

Deine Schönheit,

die uns im Sommer so erfreut,

liegt auf den dunkelgrauen Gehwegen verstreut.

Dein Geist indess lebt weiter,

aufgezogen in Erinnerungen und kleinen Fläschchen von denen wir zehren.

Können uns wie du nicht dem Einswerden der Erde verwehren.

Dame vom See




Der Nebel ,

verbirgt das heilige Eiland.

Der Hort des Wissens,

lange Zeit unbekannt.


Frauen gekleidet im silbergrau des Nebels,

Zeichen der Göttin auf der Stirn.

Kennt noch heute der alten Mythen Sinn.


Schwestern aus alt fernen Tagen,

viele werdens die sich zu euch wagen.

Um die Prophezeiungen der Götter und Göttinnen vorzutragen.

Die heiligen Artefakte der alten Götter,

wohl verwarrt,

bis zur rechten Zeit sie offenbart.

Der Weg der Spirale

Vom tiefsten Punkt,

Herzen der Finsternis,

in Verzweiflung und Not…beginnt oft der Pfad.

Der der Wandlung und Handlung.

Meine Worte…virtuelles Flüstern,

ein winziges Rauschen im Ozean des WWW….um jene zu erreichen die mir teuer sind .

Sind Inseln…auf dem gequirlten Meer.

Der erste Schritt ist oft voller Schmerzen und Angst.

Das man das was man fühlt nicht kann.

Erscheint alles zu erfrieren…wie ein Bann.

Wagen….in den Weg der sich wandelt.Nicht still steht.Uns manchmal mitzerrt oder verharrt.

Natur-Mandala ….

ewig wandelnd und nie gleich bleibend 

Hoffnung das am Horizont die Sonne oder die Mondin aufgeht.

Wiedergeburt…Lebenskraft.

Das steigen und fallen.

Aus dem klarenWeg scheint ein Labyrinth zu werden…das droht unser Herz zu entmutigen…zu zerstören.

Kämpft…ihr mutigen.

Ihr furchtsamen.

Deren Leid durchweht die virtuelle Stille.

Der Pfad der Spirale….

Priesterschaft im Alle-Tag

(Skulptur von Rafaele Monti,gefunden auf Sculpture and Art auf Facebook)

Trage keine schimmernde Mondentiara,

meine Haare lose,

verwuselt gar.

Am Halse nicht den Erdenstern,

nicht der glitzernste Stein,

soll meine Zierde sein.

Ein Lochstein,

kleines Silberamulett der Göttin und mit Perlmutt..sind mir genug.

Die Zeichen in meiner Haut,

wohlvertraut,

sind meine ewig Bindung,

den Schwur aus Liebe den ich hab erneut gesungen.

Mein Alle Tag ist Magie und Göttindienst.Ob ich zur Arbeit geh…an meinen Altaren Magie wirke..oder an der Bushaltestelle steh .

Trage die Flamme weiter..Geister,Götter..Göttinnen…den Alltag zu meistern ist meine Himmelsleiter.

in Wort..und Tat…

mit Rat und auch mit Kunst .

Mit spontanen Gesang…

erfüllt den heiligen Klang.


Stella Maris /Stern des Meeres

(Bild gefunden auf Facebook. Einfach megaklasse )
Das Rauschen der Wellen,

changierend ist dein Mantel.

Die Gischt ,salzig oder süss,

der Saum deines stetig verändernden Anlitz und Kleides.

Veränderbare,

Tiefe der See,

Göttin des Wassers,

der Tränen,

der Veränderung.

Des sich ewig wandelbaren.

Du hast mich erwählt,

als die die ich nun bin.

Deine Priesterin.

Unter vielen Namen,

Herrin der See,

liebe und verehre ich dich.

Deine Hilfe spüre ich.

Dein ist Gral und Kessel.

Die Muschel und der Hexenstein.

Deine Wasserwege…gehalten vom ewigen Stein…binde ich in mein Leben ein.

Stern des Meeres…

dein ist mein Herz.

Lebensbaum

Deine Wurzeln so tief,

die tiefste Schicht.

Stein und Bein umgeben dich.

Warum Du mich riefst…ich weiss es nicht.

Das Reich der Nornen,

heiligen Weberinnen umschliesst du mit deiner Macht.

Tor zu den unteren Welten.

Unsichtbar….dennoch da.
Stamm,

voll Saft und Fleisch und Rinde.

Rücken der Welt.

Trag mit deinen Ästen unsere Welt znd die Welten die uns begleiten und lehren.

Krone,

deine Blätter..

Ahne und Ahnin all dessen was ist.

Gerüst der Wirklichkeit und der Anders-Zeit.