Von der Quell – Frau

Einst war die Natur heilig,

voll Leben und Magie ein jedes was lebte.

Quellen entsprangen in den tiefen Waldhallen,

wo jedes Wort nur kann ungehört verhallen.


Die Göttin setzte an diese Stelle eine ihrer Töchter um den Quell zu halten und mit Magie und Wort wohl zu gestalten.

Die Zeiten zogen an ihrem Körper und Sinnen,

wusste oft nicht mehr ihre Herkunft und ihre Macht ,

sie weinte in so mancher Nacht.


Ein junger Druide kam in den Wald um von den Geheimnissen des Lebens-Netzes zu lernen.Sein Meister sprach vorher ‘Vor der Schönheit der Nymphe musst du dich wehren!’ In vielen Jahrhunderten war den weisen Männern igr gelehrter Verstand geblieben..hofften und wagten nicht mehr mit der Liebe der Göttin zu siegen.

So ging der Lehrling den Flüsschen entlang,verspürte alsbald den magischen Bann ,der diese Welt von der ihren nennt,solang man nicht das geheime Wort der Macht nennt.

Der Nebel umfing ihn,versuchte ihn zu versperren den Weg .Gedrängt er ging am Talessteg.Er liess sich nicht berirren,seine Sinne klar und nicht verwirren.Mit den Zeichen der Bäume,mit viel Joch,fand er den Quell der Waldfrau nun doch.

Misstrauisch beäugte sie ihm aus dem Wasser,denn wie er mit dem heiligen Ort verfuhr verriet ihr sein Anliegen.Sie erschien,mot silbernen Perlchen im Haar.Der junge Druide erstarrte bei diesem Anblick gar.

“Lehre mich die Kunst des Wassers und was es verheisst,du weisst bestimmt was es heisst.” Sie erinnerte sich stets innerlich an ihre Aufgabe und lehrte den jungen was sie empfangen habe.

Verändert wurden sie beide durch diese Lehrzeit der Monde.Sie blieb allein zurück,gebrochenes Herz schien ihr bestimmtes Geschick.

Die Göttin sprach zu ihr,in den Worten des Waldes,des Licht der Mondin.Erklärte ihr das göttliche Liebe übersteigt den menschlichen Sinn.Um ihr Kind zu schützen würde sie von Zeit zu Zeit eine Spanne als Menschenfrau leben um alles zu verstehen.Dann könnte sie ihren bestimmten Weg in Ruhe gehen.

So geht das uralt Lied,das verborgen in Quell und Wald liegt. Und das nur zu verstehen wer es wagt mit Demut und Liebe in die Wälder zu gehen.

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