Zusatz-Beitrag zu ‘Lied des Seins’

Jeder der hier schon länger mitliest weiss ungefähr wie ich denke,fühle was meine Inspirirationen sind. Doch der Post gestern bedarf einer Erklärung. Für heutige Menschen klingt der Wortlaut ‘Ich bin ein Blatt am Lebensbaum’ selbstüberschätzt und negativ egoistisch. Mein persöhnlicher Weg speist sich aus Grundströmungen dem Keltischen und Germanischen. Für beides gibt es nicht viele Berichte und wenn dann eher von Römern. Das gibt einerseits Freiraum seinen Weg zu finden andrerseits muss jeder aufpassen das er nicht sein eigenes Ding fabriziert. Das Germanische ist kriegerischer,rauher..eher wie ein Wald. Das keltische ist für mich feiner..wie eine Schnitzarbeit. Und vieles ging zb in die keltische Kirche über. Es gab eine tiefe Mystik und eingewoben sein und einige Legenden und Sagen haben es bis zu uns geschafft. Verwandlungen waren für Schamanen wie für keltische Deuiden,Barden und Priester/innen nichts ungewöhnliches. In der Sage von Talisen ,dem grössten Barden zum Beispiel wird erzählt wie er der Göttin Cerridwen half das Gebräu der Weisheit (Awen genannt) zu brauen. Talisen,der noch Gwiyon hiess passte auf das der Kessel nicht ausging. Eines Abends spritzten drei heisse Tropfen auf seine Hand die er instinktiv ablutschte. Der Zaubertrank verdarb und wurde zu Gift und Gwyion,der nun Hellsichtig war,erkannte das er in Gefahr schwebte. So versuchte er durch Verwandlungen dem Zorn der Göttin zu entfliehen doch sie setzte ihm nach bis sie ihn schliesslich,er war ein Korn ,sie eine schwarze Henne, verschluckte. Neun Monde später gebar sie Gwiyon erneut,nannte das Kind Talisen und setzte es aus. Manche Forscher glauben das Talisen und Myrrdin(Merlin) identisch sind. Andere nicht. Wie immer liegt es an jedem selbst was er für sich als Wahrheit fühlt. 

Selbst als die Christianisierung durch St.Patrick und die heilige Brigida von Keldare begann schaffte es das diese Naturmystik,das verbunden sein mit den Geistern,Göttern ubd Göttinnen des Landes zu überleben. Der keltische Geist überlebt auch heute durch Anpassung .

Talisen wird selber ein Zaubergesang zugeschrieben indem er von seinen früheren daseinsformen berichtet. Es ist selbst-bewusst,nicht prahlerisch und immer gibt es das Eingebunden sein in die Natur,das grosse Ganze.

Das als kleine Erklärung zu meinem Lied denn statt Selbstverliebt spricht die Demut und die Schönheit und auch die Magie der Verwandlung der Natur daraus.
Quelltexte: Als Buch kann ich Tom Cowans ‘Die Schamanen von Avalon’ und ‘Auf der Suche nach Merlin’ empfehlen.

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2 thoughts on “Zusatz-Beitrag zu ‘Lied des Seins’

  1. Auch wenn die Pfade für mich noch neu sind: Das Gefühl in seiner Mitte zu sein, ganz zu werden und seine Ängste zu überwinden, wirkt sich immer auch positiv auf die Umwelt aus. Aus vollem gesundem Bewusstsein spricht Dein Lied zu mir vom stillen Glück zu Hause zu sein. Da alles verbunden ist, trägst du dieses Glück ebenso in die Welt. Danke dafür 🙂

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