Das Herz eines Sterns

Er wollte es nicht. Nicht wie sie ihn ansah. Nicht nach dem was er tun musste. Soweit hatte er an alles gedacht. Den Teil von sich versteckt in eine alte Uhr der ihn zum Time Lord machte.

 Sein ganzes Wissen und auch der Großteil seines Wesens. Um abzuwarten ..zu überleben war er zum Menschen geworden. Oh und wie sie ihn nun ansah. Mit Wut und Schmerz. Den Schmerz den er auch fühlte. Immerhin war er auch John Smith, der Lehrer. Der Mann der sich ernsthaft verliebt hatte. Bis es zum Kampf mit der Familie kam. Er sich erinnern musste. Wieder zu dem werden musste der er gewesen war. Der er eigentlich ist. Der Doctor. Martha hatte über ihn gewacht und dafür nichts erwartet.
 Nur …das es ihn so schwer fallen würde zurückzukehren..diese grausame Wahl zu treffen. Das hatte ihn verändert. “Ist es getan?” Sie wich seinem Blick aus. Die Augen voller Liebe vorher waren nun Abscheu. Als sei er ein Mörder. Irgendwo hatte sie Recht und Unrecht zugleich. “Ist es.” antwortete der Doctor ruhig. “Bitte sehen Sie mich an.” bat er leise.

Der Schmerz in ihren Augen glich seinem, raubte ihn den Atem, doch eingestehen würde er sich es nicht. Nicht die Zeit, nicht der Typ. “Was immer John Smith war und ist ..bin auch ich. Er ist ein Teil von mir.” Keine  Erklärung würde genügen das verstand er. So fragte er zwar ob sie mitkommen wolle,mit ihm reisen…doch hatte er es in ihren Augen gesehen.So wie er den Tod ihrer Gefühle sah als er wiedergekehrt war.Als aus John Smith der Doctor wieder wurde.Der letzte seiner Art . Und er sie ..seine Geliebte verlor . Darin war er gut. Zwar gewann er doch verlor er soviel. Rose..

Nun gut es brachte nichts. Er ging aus der Tür und der Wind durchzauste nicht nur sein eh kurzes wildes braunes Haar sondern auch seine Seele.

Martha stand mit der Tardis auf dem Hügel.Einen letzten Blick zurück wagte er nicht. Kurz ohne das es Martha mitbekam kuschelte er sich in den langen Mantel.Ein Geschenk von Janis Joplin.”Danke fürs Aufpassen.”Er umarmte sie voller Wärme.Kein Panzer und keine Distanz mehr. Tim kam. Flapsig wie er war oder eher manchmal tat gab er ihm die Uhr als Talisman. Sie trug ihn durch den ersten Weltkrieg. 

An einem Sommertag viele Jahrzehnte später für Tim erschien er am Rand der Gedenkfeier.Zusammen mit Martha. Seine Gedanken galten den Jungen die er mit gebildet hatte. Und dem Leben was er geführt hatte. Dieses Leben hatte das Herz eines Sternes berührt. Seines.Und er war nicht mehr der gleiche. Es würde lange nachklingen. Vielleicht bis zur nächsten Inkarnation. Die Uhr bekam er zurück. Erinnerung was er war und Mahnung wie nah er sich nun den Menschen fühlte. Liebe war so grausam schön. Das Herz eines Sternes, wandernd durch die Zeiten, beobachten und mit ansehen was sogar er nicht verändern mochte , wie die Sache mit Vincent, seinem Freund wenn er es sich zugestand..dem Vesuv und so weiter..war nun wieder ein Stück anders. Menschlicher….und doch allein…doch das musste er nicht zulassen.Würde er nie mehr zulassen. 

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