Die Sage von der Priesterin und dem Krieger


In einem sehr fernen Land ,wo die Berge Geister sind und eine Sonnengöttin mit Weisheit und Harmonie des Himmels herrscht lebte vor vielen Jahren eine Priesterin. Sie war zufrieden mit dem was sie war und sie empfand sich als lebenden Schrein der Schönheit des Lebens und der Geister die sie begleiteten. In ihren Augen war ein tiefes Wissen um das Erkennen so geschah es das ein Krieger eines Fürsten ,der den Weg des Schwertes ging, sich in sie verliebte. Er erkannte das göttlich weibliche in sich durch sie und sie erkannte das göttlich männliche in sich durch ihn. Im Schatten des Schreines am Fuss der Göttin der Berge wurden beide Teile eines. Sie beide verkörperten das Dienen das keine Ehrung brauchte.

Ihre Beziehung begann sich zu vertiefen.Zunächst lernten sie voneinander in Achtung und Liebe. Sie erkannte in ihm das sein Herz und sein Schwert der Wahrhaftigkeit des Lebens gehörte und dies sein Herr war. Er erkannte in ihr die Verkörperung des Landes und der Göttin, ihre heilige Natur in Licht und Schatten.

Doch die Priesterin, bestärkt von seinen Worten wollte nun gesehen werden.Als sie im Spiegel Falten endeckte und sich ihrer Vergänglichkeit bewusst wurde, wurde sie süchtig nach Bestätigung im Aussen.

Der Krieger verlor durch ihre Sinnentleerung den Weg und wurde masslos. Er wurde zum Ronin,dem Herrenlosen und er nahm sich was er begehrte,nicht merkend das es ihn nie ganz ausfüllte.

So verging die Zeit und Leben und Leben fanden sich die Priesterin und der Krieger wieder. Sie verletzten sich,betrogen sich und missbrauchten sich und ihre Körper und Gaben.

An einem Tag jedoch sah die Priesterin sich an im Spiegel. Und statt Eitelkeit und die Oberfläche sah sie was sie war. In Wirklichkeit war. Sie war mehr als dieser Körper, ein lebender Schrein des Lebens der Göttin. Sie wurde wieder zur Priesterin und voller Demut dankte sie den Ahnen und Geistern. Ihre Haltung wandelte sich und als der Krieger sie erblickte sah er ihre Aufrichtigkeit, ihre Authenzität. Sah die Tiefe in ihren Augen. Sie vergaben einander und er wurde wieder ein Krieger auf dem Weg des Lebens und des Herzens.Beide zusamnen begannen in Demut wieder die Tiefe des Lebens zu erkennen in Licht und Schatten, Freud und Leid. So wie es ihnen erging kann es jedem von uns geschehen.

Ende

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