Die Geschichte von der Kirschblütengöttin

In einem Land , weit über die Meere liegen die Inseln die das Land Japan bilden. Die Menschen dort sind ihren Göttern und Geistern selbst in der jetzt hecktischen Zeit stets verbunden. An den heiligen Stätten, Bäumen und Steinen , Seen und Teichen , wirbelten in zarten Spiralen ,herb und süsslich, die Rauchopfer in die Erde und zu den Göttern empor. Diese Geschichte erzählte mir eine Kirsche in ihrer vollen Blüte,träumend mit ihrer zarten Schönheit ins ferne Land.

Ein junger Mann ging in den Bambuswald in der Nähe von Okinawa. Er liebte die Stille und die Besinnung auf das Wesentliche die er in den Wäldern vorfand.

Sein Weg ging über die Wurzeln die jeden Sturm stand hielten.Der Wind sang in den Stämmen,wie die schönste Flöte. Sicher ging sein Schritt war er doch vertraut mit dem Wald und seinen Wesen, sichtbar wie unsichtbar.Er kam zu einem winzigen Schrein an einem heiligen See. Dort fand er eine Frau im Wasser baden.

“Ihr dürft hier nicht sein,der See gehört den Göttern und sie sehen es nicht gern wenn wir Menschen uns ohne ihre Erlaubnis nähern.”sagte er besorgt.

Die Frau drehte sich um. Ihre Haut war weiss wie Reis,das Haar schwarz wie eine dunkle Teeschale und ihr Mund rot wie die Kirsche.

Sie trat zu ihm und das Wasser netzte wie ein Gewand aus Perlen ihren Körper.

“Ich danke Dir für deine Sorge.Ich bin Sakura und ich bin eine Tochter der ersten Eltern. Da dein Herz gut ist will ich bei dir leben. Doch habe ich eine Bedingung. Frage mich ,wenn ich zur Zeit der Kirschblüte ins Bade gehe nicht was ich in mein Wasser gebe. Probiere nichts von den Süssigkeiten die ich vorbereite an jeben Tag und der Segen wird dir folgen wohin du gehst.”

So lebten sie viele Jahre unter den Menschen und Sakura verschwand immer zum Frühling,der Zeit der Erneuerung im nahen Onsen.

Eines Tages fand ihr Mann ein Lackkästchen mit Süssigkeiten und eine kleine Phiole vor die sie zu vergessen haben schien.

“Meine Liebste was ist da drin?”fragte er kauend zum Onsen tretend. Sakura war wieder jung geworden doch verwandelte sie sich in herabfallende Blüten.

Da sie bei den Göttern die Strafe für seine Neugier abmildern konnte,er sollte sterben,verwandelte sie ihn selbst in einen weiteren Kirschbaum der auf ewig ihre Liebe und ihr Geheimnis teilen sollte.

Mit Tränen schrieb ich die Geschichte vom Kirschbaum auf. Ob sie so in Japan erzählt wird kann ich mir nicht vorstellen doch sind die Geschichten der Bäume zeitlos und nicht abhängig vom Ort.

Ende


Das Tor zu den Göttern. Gefunden auf Facebook

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