Rückblick , Ebbe und Flut

Eine Woche geht zuende..Eine Woche die von einer heiligen Leere bestimmt war. 

Am ersten Tag wurden wir mit Sonne und einer wunderschönen Flut begrüsst..Liebesschlösser zogen sich als immer wiederkehrendes Detail durch. Die Flut reinigte mich…ein paar Tage ohne Gedanken…

Nach Zimmerbezug wurde der Abend für mich zur schamagischen Zeit. Mit einem engen Freund und Kollegen ging es jeden Abend hoch zum Strand. Ebbe wieder…doch auch das gehört dazu. So ging ich in die Stille…lauschte der Weite…wob meine kleinen Altäre und Zauber denn im Haus war es mir nicht möglich.

Ich war von der Leere voll..Erfüllt davon. Irgendwie paradox.

Straßen-Kunst gab es gerade in den älteren Städten

Der erste Altar..er traf mich und das was ich bin am besten. Ruhiger Stein und das Wasser das noch zur Ebbe da war. Grosse Mutter machtest du mich ganz leer? Damit ich dir zuhören und den Geschichten lauschen konnte?Wie der Wind der manche Sorge aus meinem Bauch wehte oder der Regen der mich reinigte?

Sonnensegen nach wilder Magie

Auch das körperliche Wohl war bedacht…

Die Stille der Ebbe

Alles in allem wars eine schöne Woche doch geniess ich das Meer des Waldes. Ich bin stiller geworden…beseelt vom Meer,der grossen Mutter und ihren Kindern..Ich bin ein Tropfen des großen Ozeans…der die Geschichten des Windes erzählt während er Kraft aus den Gezeiten der Steine schöpft.

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Abreisegedanken

Ich legte Zauber für Schutz in den Sand. An jedem Strand, begehbar oder nur in mir, ist mein Heim.

Regen und Nebel,Ebbe und Flut..die Ruhe der Steine und der Weite sind in meinem Blut und mir verwandt.

In der Ebbe liegt Leben und Tod beieinander. Kaum bis gar nicht  zu sehen.Nicht mit dem Kopf und Verstand zu verstehen.

Die Steine in meiner Hand flüstern mir Geheimnisse zu aus anderen Zeiten.

Mein Körper bewegt sich heimwärts,das Trommeln begleitet mich..Heim in den Hag. Auf das ich wieder verbinde.

Webe und Finde..was schwer in Worte zu fassen ist.


Hoffnung (Meergedicht)

Die Caroline in Carolinensiel

Hoffnung,

mehr als nur ein Wort.

Der Gesang treibt es mit den Wellen fort. ‘Mutter der Meere erhöre mein Lied,mach das es getragen von den Winden meinen Seelengefährten kann finden..Geb ihm Schutz vor bösen Winden. Bei all der Macht von Erde und Wasser ich danke dir,jetzt und hier.’ Ob ihr Gesang den Liebsten fand,

das vermag ich zu sagen nicht…aus magischen Worten getragen ist dies kleine Gedicht.

Gruss von der Küste (I)

Gruss aus Esens ,einem kleinen Ort in der Nähe von Neßmersiel. Weiter weg von mir und doch typisch geprägt..

Schlafen muss ich in einem Etagenbett oben. Kann also nur am Strand meinen kleinen Altar aufbauen. Gestern waren wir spät dort und hatten nur wenig Zeit die Kraft der Ebbe und der Sonne zu geniessen. Bisher nur Geld für Schnuckereien,einem Minibuch und Fudge und einen kleinen Ankeramulett ausgegeben.

Die Kraft der Flut,

der Sonnenglut,

der salzigen Luft ,

der Ebbe zur rechten Zeit,

der Meersegen kräftige euch ,stark und bereit.

blessed be )0(

Tagesgedanken

Moin moin von der Autobahn,dem schnellen Fahren..Es regnet,ein gutes Wetter um weg zu fahren.

Es geht mit der Arbeit nach Neßmersiel. Zeit wieder einzutauchen in die Tiefen, nachspüren wie meine Gezeiten sich der grossen Mutter angleichen.Es wird auch nicht ohne Schulung sein…so hoff ich mit manchem Geheimnis,einer Taucherob gleich wieder aufzutauchen.

Blessed be ! )0(

Danus’ Glücksmünze

Folgendes hat sich wirklich zugetragen…

Eine Tochter der Göttin ging mit ihrer Seelenhündin in den Wald ,dort fand sie stets Trost und Halt.

Sie lief still, lauschte dem Wind ,der ihr Geschichten zuflüsterte ,gleich einem Götterboten Kind.

An der Wegkreuzung Hekates genannt am Tempel, zog ein silbernes Schimmern ihren Blick zum Boden an. Dort lag eine Münze mit der Harfe der Barden aus dem Land der Göttin. Dankend allen Anwesenden steckte sie es ein. Fühlte sich beschenkt und ging weiter,im Herzen nun heiterer.

Ein dunkler Wind rief sie in ein anderes Waldesstück. Zeichen anderer Kräfte sie sah und fand. Kreise über Kreise,Gesichter in den Bäumen. In der Luft eine Energie wie aus Alpträumen.

Ihre Zeichen in der Haut,ihr Vertrauen und der Göttin Geschenk verliess sie den Ort. Wolken verdüsterten sich,der Wind jagte sie fort. Ihre Zeichen und die Münze hatten sie beschützt. Daheim dankte sie für dem Schutz und wob dieses Gedicht als Gunst.