Blog Auszeit

Anreisetage. Sie schwanken immer zwischen emsiger Aufregung und Vorfreude.

Es sind nur sechs Tage doch sind sie nötig.

Hier ist meine Heimat,Arbeit ubd meine Wurzeln,tief wie der Wald und die Höhen.

An den Küsten der Göttin jedoch ist meine Seele zuhause. In der Offenheit des Himmels und des Meeres,den klacken von Steinen und Muscheln ist die Musik der Gezeiten.

Ich werde weniger,nur das nötigste kommt mit.

Und da oben mit den Elementen kann ich zur Selbstheilung kommen.

Bis dann 🙂

Überreste des Hermes Rituals

Schon sehr beachtlich (und unwahrscheinlich) das trotz der Wetterlage die letzten Tage (Schnee,eisige Winde etc) das die Kerze am Baum verblieben und bis zur gänze abgebrannt ist. Jetzt kann sie weg,der Zauber hat ,wie auch immer , gewirkt und wirkt noch so das wir sogar nach Holland kommen können,trotz knapper Kassen.

Ostara /Alban Eiler

Mitten im Schnee und Kälte,der Hetze und des Selbstvergessens geschieht Wiedergeburt.

Eine Neugeburt hat viele Formen. Es ist alles im steten Wandel und die Wolken ziehen auch an Glasfassaden weiter.

Der Schnee zwingt uns zur Ruhe. Doch dadrunter,geborgen, ist der Puls des Lebens.

Die Göttin kommt mit den ersten Blumen als junge Frau zu uns. Ihre Kraft ist die der Kräuter,der Verjüngung aber auch des Loslassens.

Ihr Lied ist in den eisigen Winden,bei einer Tasse Kräutertee und im Miteinander. Wir sind der junge Trieb am Weltenbaum der sich gegen die Winde behaupten und anpassen muss.

Filmreview ‘Spirit Berlin’

Seid einiger Zeit laufen bei Netflix Dokumentationen über Spiritualität. Manche sind kontrovers (last Shaman) andere sind gut.

Vorhin sah ich mir ‘Spirit Berlin’ an. Ich hab von dem Film mal irgendwo gelesen gehabt. und hab ich gefreit ihn dort zu finden.

Ein junger Mitdreissiger und Schauspieler geht auf Sinnsuche in Berlin.

Man bekommt Einblick in einige spirituelle Gemeinden die man so vielleicht selten sehen würde.

Viele Menschen kommen zu Wort (bei drei lohnen sich Englischkenntnisse).

Gezeigt werden zum Beispiel ein Taizé-Gebet (kannte ich noch nicht),ein Tantra -Ritual , Klangschalenmassage und Lichtarbeiter.

Doch gabs auch Sachen die mir fehlten. Die grosse Hexenszene in Berlin wurde nicht genannt ,das es anstrengend ist Schattenarbeit zu machen. Das Spiritualität auch gelebt werden muss im Alltag (und nicht nur in Workshops und Retreats lebt).Das nicht alles leicht und lichtvoll ist.Alles sehr männlich geprägt.

Ein Satz klingt in mir nach ‘Man muss auch irgendwann mal ankommen. ‘

Ein Film den es sich lohnt anzusehen da er sehr neutral ohne Wertung ist,welcher Weg denn nun der beste ist.

Scherben

Die letzten Tage waren enorm hart. Emotional war ich am Bodensatz angekommen. In den letzten drei Jahren (und besonders in den anderthalb Jahren) hab ich und meine Familie viel verloren.

Mittwoch schien es so das das letzte was uns noch blieb auch wegbrechen könnte.Es gibt einfach Orte an denen ist die Seele zuhause. Kann sie zu sich finden und Kraft tanken. Der Caravan am Ijjsselmeer gehört für mich dazu.

Durch den Stress machte auch nein Immunsystem schlapp. Mit einem ansteckenden Virus bin ich jetzt daheim.

Es war Zeit für eine Auszeit und ich nutze sie auch.Kurz war ich in FB allerdings für Admingeschichten.

Derzeit steh ich vor Scherben aus Eis und Glas. In manchem seh ich nur ah end Sie sich in mich spiegeln. In manchen seh ich mich. Über mir der graue Schneewolkenschwere Himmel. Ich kann es zum Mosaik legen …oder sie zum Schutz zusammenlegen.

Manche nennen mich stark…sie ahnen nicht wie schwer Vertrauen ist. Deshalb meide ich die schimmernden Rituale und finde Sie und andere im Alltag.

gefunden auf FB