Wochenrune

Diese Woche begrüßen wir die Kraft von Aussaat und Ernte,vom Werden und Vergehen. Dem Kreislauf des Lebens.

Jera.

Diese Rune erinnert uns an den großen Kreislauf des Lebens. Alles hat seine Zeit. Noch immer muss gesät und geerntet werden. Die Methoden sind neu und nicht immer richtig ,doch ist der Ablauf und Zeitpunkt noch immer der gleiche.

Jera erinnert uns an diesen riesigen Kreislauf der auch in unserem Leben relevant ist.

Wir hetzten durch die Zeit anstatt uns mit ihren Rhytmen auseinanderzusetzten.

Gehen wir raus in die Natur zu den Fixpunkten des Jahreskreises,achten wir auf die Rhytmen unseres eigenen Körpers.

Wann ist zuviel Action und Tun und machen zuviel?

Wann ist es besser alles seinen Gang und Fluss zu lassen?

Wann sollten wir selber durch und belastentes Ausatmen? Diese Rune erinnert uns daran.

‘Das Gras wächst nicht schneller wenn man daran zieht’.

Das ist Jera .

Tagesrückblick

Der Tag schien eine Mischung aus Bangen ,Angst und Mut.

Ich hab jetzt das Blankoformular für den Behindertenausweiß und ich hab erfahren wie schwer und bürokratisch man heutzutage in eine Werkstatt kommt.

Erstaunlich wie leicht es war an das Papier zu kommen vor dem ich mich fürchte. Hätte ich es nicht gemusst (wegen höheren Amtsmächten) wäre ich weiter ausgewichen. Naja immerhin das passt noch zu meinem Krankheitsbild.

Heite war ein steiniger Tag. Vieles was Probleme machte. Doch gibts schon Hoffnung auf das Wochenende und ich krieg derzeit sehr viel Geschichtsinput aus den Nebelreichen.

Samstag geh ich mit meinem Bruder in den neuen Avengers. Da freu ich mich jetzt drauf.

Versumpf jetzt noch ein bisschen vor ‘Watchmen’ von DC.

Blessed be )0(

Das Märchen vom Kreis der Träume (Märchen aus Avalon VI)

Diese Geschichte erfuhr ich von einer alten Priesterinnenmutter auf der Insel der Nebel im heiligen See. Es war Frühsommer und das Fest der Hoch-Zeit und der Feuer rückte sehr nah…

Es war zu einer Zeit als noch reger Austausch zwischen den Welten und ihren Bewohnern stattfand. Es gab wenig Worte die trennten und mehr das verband.

Eine junge Schülerin der alten Priesterin Morraghan lauschte den Geschichten die ihr ihr Lieblingsbaum erzählte.

Sie war sich sehr unsicher über sich und ihren Weg.Alle anderen schienen sich so sicher und gefestigt.Nur sie wars nicht und das bereitete ihr Angst und setzte sie unter enormen Druck.

Der Baum konnte ihr auch keinen Rat geben und so verstrichen die Tage und Nächte ohne das sie sich traute Hilfe zu suchen. Alpträume befielen sie bis die Angst Teil ihres Lebens war.

Die Priesterinnen und Priester berieten sich an Neumond über jeden einzeln und sie berieten sich was sie gegen die namenlose Angst der jungen Novizin machen konnten.

Eines Morgens wurde sie zum Steinkreis auf dem Hügel der Insel geführt.

Sie sollte sich an einen der uralten Steine setzten und warten.

Eine der Waldpriesterinnen kam zu ihr.Einen Korb voller Garn,Holzstäben und kleinen Stücken Kräutern und Steinen und Federn trug sie in ihren Armen. Es war grosse Medizin des Waldes und der Naturwesen.

“Tochter ,wir sahen deine Angst und haben uns lange beraten wie wir die helfen können. Doch hat uns die Göttin gesagt das du dir nur selbst helfen kannst.”sagte sie sanft und stellte ihr den Korb hin. “Mach aus den Stäben einen Kreis und aus dem Garn flechte ein Netz. Dies ist eine heilige Aufgabe und dieser Kreis der Kraft wird dir neuen Mut geben.” mit diesen Worten ging die Priesterin und liess die junge Frau allein.

Sie machte sich an die Aufgabe und merkte bald das es nicht so einfach war. Es brauchte Geduld und die hatte sie nicht. Die Angst ungenügend zu sein griff an ihr Herz.

“Mutter,hilf mir!” rief sie unter Tränen die in das Gras fielen und in die Erde einzogen.

Ein sanfter Ton weckte sie aus ihrem Frust und Ohnmacht. Ein Kreis aus vielen Gestalten stand um sie.

Eine Häsin mit dem Sternensymbol Arianrhods der Weberin auf der Stirn,

zwei Wildschweine der grossen Göttin und Hexe Cerridwen,

ihre eigenen Verbündeten Eule und Häsin sowie ein weißer Hirsch und Raben.

Alle sprachen ihr Mut zu. So begann sie zitternd ein drittes Mal und wob den Kreis der Träume.

Müde und erschöpft fand sie die Priesterin des Waldes. Sie war stolz auf die Novizin.Sie hatte ihren Weg gefunden,ihre eigene Kraft.

Der Kreis geriet bald in Vergessenheit sowie die heilige Insel der Göttin und ihre Töchter.

Doch nun kehrt die Zeit wieder und die Kinder der alten Götter weben vom neuen einen Kreis der Kraft.

Ende.

Taranis’gedanken

Moin moin ihr Lieben,

heute werd ich was wichtiges auf der Arbeit ansprechen müssen für den Anwalt. Hab ein bisschen Bammel das es abgeschmettert wird. Und dann danach nochmal zum Amt…brr…is mir unwohl.

Hab schon Ansuz in meinen Körper gesungen..

Mögen wir heute unsere Kraft und unseren Mut finden. Mögen wir die Kraft in uns leben,geführt von den Zeichen der anderen Seite und unseren Verbündeten die uns nie verlassen. Wir sind sicher gehalten im Netz des Lebens.BB )0(

Auf der Strasse (Begegnungen III)

Der Wind pfiff durch die grauen,wie eine Schnur angelegte,Strasse des Gewerbegebietes. Ein paar Bäume und etwas Wiesengrün auf dem wildes ,leicht fliederfarbenes Schaumkraut wuchs das sich im Wind wiegte,bildete eine abwechslung.

Es roch metallisch nach Regen und Gewitter. Kein gutes Zeichen um draußen rumzulaufen.

Doch brauchte die junge Frau abstand.Zuviele drangen auf sie ein.Wollten ein Stück von ihr.

Durch das graue Wolkenmeer,fast schwarz,brach ein Sonnenstrahl. Dann hörte sie das leise trommeln der schweren Regentropfen.

Unterschlupf fand sie unter einem Baum. Zurück gehen konnte sie eh nicht.

Während sie so da stand schien der Wind ihr was zuzuflüstern.

Ein seltsam zeitloser Mann stand neben ihr. Er trug einen dunkelgrauen Hoodie ,die Kapuze so tief übers Gesicht gezogen das ein Auge verdeckt blieb. Er roch nach Moos und Metall. Warmen Holz und Leinen.

“Ihr meckert beständig über das Leid. Seht nur dies den ganzen Tag. Fühlt euch einsam wo ihr es nicht seid.”Zwei Raben flogen krächzend über ihre Köpfe hinweg.Der Mann lächelte.

“Wir sind alle Wanderer.Jeden Tag. Für manche Weisheit und Wissen muss man etwas hergeben.Bequemlichkeit,Sicherheit…oder auch das eigene Bild von sich.”

Es donnerte und mehrere Äste fielen auf das Gras das die Wurzeln des schützenden Baumes bedeckte.

Raidho und Ansuz ,erschrack die Frau innerlich.

“Es gibt viele Welten. Doch eint sie alle der Stamm und die Wurzel.” Er lächelte sie an und laut riefen wieder die Raben.

Der unheimliche Mann,der graue Wanderer war verschwunden.Hatte er existiert?

Die Wolken klarten lang genug auf das sie sicher zurück fand.

Ende

Wanderertag-gedanken

Moin moin ihr Lieben,

Mögen wir heute erkennen das wir Kraft in uns haben.Die Kraft unserer Dunkelheit sowie die unseres Lichtes.Die Kraft der Hoffnung und die Verbündete die Angst.Wir sind nicht allein. Denn im Wind der über die Erde streicht,im Regen ,in den Strassen sind wir von unseren Verbündeten von der anderen Seite stets umgeben. Grade in Zeiten des Sturms. BB )0(

geschossen Samstag (V.A.N.A (NB))

Was eine Nacht. Wie war die eure? Das Wetter ist regnerisch.Keine Sorge mor fehts so halbwegs.Doch gibts einige die derzeit im Sturm tanzen und für die ist der Segen heute gedacht.

In kleinen Schritten gehts vorwärts..