Auf der Strasse (Begegnungen III)

Der Wind pfiff durch die grauen,wie eine Schnur angelegte,Strasse des Gewerbegebietes. Ein paar Bäume und etwas Wiesengrün auf dem wildes ,leicht fliederfarbenes Schaumkraut wuchs das sich im Wind wiegte,bildete eine abwechslung.

Es roch metallisch nach Regen und Gewitter. Kein gutes Zeichen um draußen rumzulaufen.

Doch brauchte die junge Frau abstand.Zuviele drangen auf sie ein.Wollten ein Stück von ihr.

Durch das graue Wolkenmeer,fast schwarz,brach ein Sonnenstrahl. Dann hörte sie das leise trommeln der schweren Regentropfen.

Unterschlupf fand sie unter einem Baum. Zurück gehen konnte sie eh nicht.

Während sie so da stand schien der Wind ihr was zuzuflüstern.

Ein seltsam zeitloser Mann stand neben ihr. Er trug einen dunkelgrauen Hoodie ,die Kapuze so tief übers Gesicht gezogen das ein Auge verdeckt blieb. Er roch nach Moos und Metall. Warmen Holz und Leinen.

“Ihr meckert beständig über das Leid. Seht nur dies den ganzen Tag. Fühlt euch einsam wo ihr es nicht seid.”Zwei Raben flogen krächzend über ihre Köpfe hinweg.Der Mann lächelte.

“Wir sind alle Wanderer.Jeden Tag. Für manche Weisheit und Wissen muss man etwas hergeben.Bequemlichkeit,Sicherheit…oder auch das eigene Bild von sich.”

Es donnerte und mehrere Äste fielen auf das Gras das die Wurzeln des schützenden Baumes bedeckte.

Raidho und Ansuz ,erschrack die Frau innerlich.

“Es gibt viele Welten. Doch eint sie alle der Stamm und die Wurzel.” Er lächelte sie an und laut riefen wieder die Raben.

Der unheimliche Mann,der graue Wanderer war verschwunden.Hatte er existiert?

Die Wolken klarten lang genug auf das sie sicher zurück fand.

Ende

3 thoughts on “Auf der Strasse (Begegnungen III)

  1. Danke liebe Nadine für den Bericht, der wieder so viel Weisheit vermittelt. In all diesen Begegnungen finden wir die Wurzeln und den einen Stamm, von dem wir ab-Stamm-en. LG Susanne

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    • veledalantia says:

      Danke Schwester ,gut erkannt ♡ Grade auf unseren wilden,abseitigen Pfaden gibt es soviel (scheinbar) trennendes,Hass und Neid und Schubladen. Dabei haben wir alle die gleichen uralten Wurzeln auf unseren Wegen. Danke ♡

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      • Ja so ist es Schwester und der Baum wächst durch unseren Beitrag zur Entwicklung. Ich verstehe deine Vision so, dass der Wanderer mit dem Hoody sagen wollte, dass wir darauf gucken sollen, was entsteht und dass es doch Freude macht, etwas zum Wachstum vom Baum beizutragen. Da ist das Wetter auch schon mal ‘schlecht’, aber das Wasser des Regens trägt zum Wachstum bei. Die Elemente unterstützen uns. Du gibst so viele Anregungen durch deine Berichte der Visionen, danke ❤

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