Moment

In all der Tränen,

verbundenheit.

Wie zwei Pole ,du des Sohnes,

Ich der Mutter, bildeten einen kurzen Moment,ohne Worte,die Wege des Lebens und des Todes,so der Wiedergeburt.

Priesterinnen,bar jeden Vorurteiles.Der Ewigkeitsmoment vergeht,wie die Dunkelheit weicht.

Die Wolken weichen dem Sonnenlicht.

Priestess

Viele feiern heute das Leben,

die Feuer im innen und außen tanzen,

doch feier ich den Tod.

In der Farbe des Schutzes,um den Hals das Bild des Meersterns,geh ich zum Abschied.

Heute ist ein Kreuzungstag. Haben wir die Stärke dazu? Die Kraft noch?

Auch wenn ich die Ränder der Welten nicht spüren kann ,so sehen die Ränder der Welten mich,rufen meinen Namen.Wer ich bin.

So,fliesse ich,von einem zum anderen.Trauernde,Verwundete,Priesterin,Träumerin. Doch wohin? Höre in den Rabenrufen die Worte der Mutter und des Vaters….

Schwestern

Schwestern / Sisters

Verbunden
obwohl viele Kilometer uns trennen.
Auf ähnlichen Weg,
das Verbindende lebend,
nicht das trennende.

Wo klar dein Sehnen ist im Namen, die Sonn und der Wind,
ist meins der Quell ,der Fluß,der Stein.Gemein sind wir deren Kind.

Magie,
holen wir heraus,
aus dem Schrein und Kammer,
weben sie in unser Leben ein.
In der Tiefe des Lebens,
unsere Gemeinsamkeiten.
Ein Licht.

Die Seelenheimat,
suchen wir,
gemeinsam,
auf.

In den Facetten des Lebens,das perfekte Unperfekte.Schwestern,
in Herz und Sinn,
tragend an den Namen den Sie uns gaben,
versuchen zu leben unsere Gaben.

Bin dankbar,dich an meiner Seite zu haben.

Wochenrune

Der Ruf des Rabens,das Zeichen des Hirsches.

Dies ist Algiz.

Diese Rune ist,ob ihrer Einfachheit in ihrer Bedeutung am komplexesten. Sie bedeutet im allgemeinen Schutz.

Das klingt einfach,nicht wahr? Man muss nichts tun oder?

So ist es nicht.

Algiz zeigt uns an das wir auf unsere Verbindung zur anderen Seite vertrauen können.Das wir von ihrer Seite geschützt sind.Nur klappt das auch wenn wir uns durch Sorgen kaputt machen? Nein.

In der Natur erscheint diese beschützende Rune als Abbild des Rabenfußes und des Hirschgeweihes. Haben wir die Botschaften verstanden und sind ins Handeln gekommen? Dieses lohnt sich anzusehen und dann zu vertrauen. Denn das können wir.

Die Göttinnen,Götter,Geister sind für uns da.Schützen uns. Sei willkommen Algiz )0(

Runenkarten von Nadja Berger /SamtStein

Runendeutung von mir

Das Märchen vom Barden und der Weltenmusik

Märchen vom Barden und der Weltenmusik

Diese Geschichte vertraute mir eines Morgens der Gesang der Vögel an,ihr Lied trug dieses Gleichnis mit sich….

Es war zu einer Zeit,die war und noch ist,da war ein junger Mann in die Schule der Eichenkundigen eingetreten.

Er war sehr stolz auf sein Talent mit der Musik und ersann die schönsten Melodien zu Ehren der Natur und der vielgestaltigen Götter und Göttinnen .

Eines Morgens trat sein Lehrer zu ihm,setzte sich neben ihn in das weiche Moos und sah ihn offen in die Augen.

“Mein Junge,du hast hier viel bei uns gelernt und deine Musik ist eine gesegnete Kunst.Doch fehlt ihnen das Herz.Du schreibst sie nur vom Kopf her und so klingt es auch.Statisch.Mechanisch.”

Die Worte seines Lehrers entsetzten ihn. “Aber Meister ! Ich verbringe Stunden mit den alten Überlieferungen.Arbeite hart daran das jeder Ton zueinander passt.”

Der alte Meister lächelte traurig.”Das mein ich mein Junge.Hier wirst du nichts lernen.Du musst raus in die Welten und anwenden was du hier gelernt und dich wiedererinnert hast.”

Das liess den jungen Barden unglücklich werden.Sah er sich doch schon als vollendet und fertig an.Er wollte nicht hinaus in die Welt.Doch war es nicht in seinem Ermessen.

So fügte er sich zähneknirschend und mit Trutz im Herzen und verliess den Schule der Eichenkundigen einige Tage später.

Auf seinem Weg nahm er nur etwas Proviant ,sein Instrument und einen kleinen Beutel mit der seine für ihn magischen Gegenstände enthielt.

Es war Morgen und die ersten Gesänge der Vögel begleiteten seinen Aufbruch. Innere Unruhe quälte ihn und jede Meile fiel ihm schwer.Warum nur wurde er verstoßen? War alles was er gelernt hatte denn nichts?

Mit jedem Schritt wurden seine Gedanken leichter,den Sorgen schenkte er weniger Aufmerksamkeit.

Am Abend traf er auf die ersten Feiernden der Beltane-Nacht.Die Feuer und der Duft von essen und Met lockten ihn.

Die Feiernden hießen ihn in ihrer Mitte willkommen.Er erzählte wer er sei und von wo er käme.Sie tuschelten.Soso ein Meisterbarde wolle er sein der jede Melodie kenne.

“Dann spiel uns den Rhytmus der Erde und des Festes!” baten sie.Der Barde mit seinem Instrument bat um ein paar Momente der Sammlung.So ging er über und hörte nur,denn jedes Lied was er besaß war zu statisch…Und als er so hörte nahm er ihn war.Einen inneren Rhytmus von Blut und Körper,den Trommeln und der beginnenden Jahreszeit.Alles floss über..wild und ungezähmt.Wie die erste Liebe. So legte er sein Instrument zur Seite und begann die Trommeln zu schlagen.Erst tragend..dann immer wilder denn sein eigenes Ich und Körper wurde eins mit dem Ton..

Am nächsten Morgen dankten ihm die Feiernden mit Met und Brot.Die Hochstimmung legte sich bald und in Scham war er sauer auf sich selbst.Es gab Lieder in seinem Kopf die besser gewesen wären…

Grummelnd traf er dann auf einen anderen Druiden der mit einer Priesterin in einem Hain lebte.

Mit Freude wurde er aufgenommen denn sein Ruf war ihm vorausgeeilt. So aß der Barde mit ihnen von seinem Proviant.Als es dämmerte baten die beiden,die als Gefährten lebten,das er ein Märchen erzähle solle,das das große Ungesagte offenbarte.Ihm fiel nichts ein,solange er auch nachdachte.Als die ersten Sterne aufgingen begann die Priesterin eine Geschichte zu erzählen.Sie erzählte von Leid einer Mutter die verstoßen wurde durch ihre eigenen Kinder,die sie nicht mehr wahrnehmen konnten.Diese Geschichte rührte den Barden tief.Wie soviele andere auch versteifte er sich auf den Kopf.Auch er hatte die Mutter mit Füßen getreten.Wann hatte er aufgehört zu tanzen und zu singen? Sagen konnte er es nicht.Mit Tränen dankte er am nächsten Tag der Priesterin und dem Druidenbruder und zog weiter.

Aus den Begegnungen versuchte er ein Lied zu weben,doch schien noch etwas zu fehlen.Nur was? Wer?

So folgte der Barde seinem Weg ein drittes Mal.Nach einer Zeit kam er an einen heiligen Brunnen.Eine Beerdigung hatte daneben stattgefunden.Etwas Asche hatte sich auf den Wassern abgesetzt.Eine Witwe kam zu ihm.”Spiel mir ein Lied aus der Tiefe,der Anderswelt.”bat sie.

Der Barde versuchte alles was er erlebt hatte in Musik und Ton zu bringen.Mit dem Kopf gelang es ihm nicht.Ein Rabenschrei erinnerte ihn an alles was er verloren hatte.Den Zugang zu sich selbst,seiner eigenen Magie und den Gaben die er von der Göttin bekam. Über ihn rauschte der Wind,das Lied der Steine und des Wassers,vom Leben und Tod und Wiedergeburt.Von allem begleitet rief der Rabe seine Weisheit dazu und verwoben wurde alles zu einem Lied der Welten.

Nun hatte der Barde gefunden was er gesucht hatte.Es war so einfach und doch so schwer…Und nicht immer leicht.

So bedankte er sich bei der Witwe und auch den Raben,bei der Erde,dem Wind und dem Wasser. Fortan trug er das Lied der Welten in seinem Herzen und würde es nie wieder verlieren.

Ende.

(Märchen von mir)

Witchs’ Aesthetics vs Magie der leeren Hand

Wir leben ja in tollen Zeiten.Besonders in den sozialen Netzwerken tummeln sich viele Hexen,Heiden,Priesterinnen und andere Nuancen die mit tollen Bildern aus ‘dem Besenschrank’ rauskommen. Das ist gut. Gar keine Frage.

Was mich stört sind die Hochglanzroben/Tarotdecks/Kristalle und die Altäre wie aus dem Hexenmuseum (bei manchen frage ich mich wie man daran noch arbeiten kann,so überfüllt sind sie.)

Ich hab eine Zeit hinter mir wo man mir eine Arthame aufdrängen wollte ‘Die musst Du unbedingt haben,sonst klappt das Ritual nicht!’ Ja nee…Nee.Auch durch eine andere ‘Schülerin'(in diese Lehrer Rolle bin ich wieder reingepurzelt) ,die gerade am liebsten alles komplett fertig haben möchte am ihrem Altar,wurde mir gezeigt wie wichtig das wird/ist.

Mein Weg ist einer der Mystik.Des inneren.Ein priesterlicher (auch senn ich wieder am rumüberlegen bin was genau das ist),mit der Nähe zu den Göttern/Göttinnen und Geistern.Eine Schwester,die wie ich auch aufs Geld achten muss,werden uns beide der ‘Low Budget Craft/Worship’ annehmen.Als ein kleiner Trotz gegen den Konsum Druck.

Um Terry Pratchett zu zitieren “Jeder Stock ist ein Zauberstab,jede Wasserpfütze eine Kristallkugel”

Reise zum Begleiter

Musik dabei : Loreena McKennit – Mystical Dreamer

Ich steh auf einer Waldlichtung.Es riecht nach Blumen,Jasmin.Jemand tippt mich an.Ich dreh mich um.Es ist Er.Lächelt leicht.”Wo warst du? Ich hab solange deine Anwesenheit nicht gespürt.”Er legt den Kopf schräg.Einen der zierlichen Finger an seine Lippen gelegt.”Hier.Du hast doch sehr vieles gut geschafft.Klar ,die Angst kam und ging…” Irgendwie möchte er nicht verstehen.”Habt ihr mich allein gelassen?” Nun schüttelt Er den Kopf.”Halte deine Balance.Konzentrier dich nicht nur auf die Angst.Wir,alle;sind immer hinter dir.Es ist nicht immer notwendig das wir deine Hand halten.Du gehst deinen Weg,wechselst von einem zum anderen und bist doch immer Du.Hab Spass,tu verrücktes.Sieh was es dir bringt..an Anerkennung und auch Hass…”

Ich komme zurück…

Traum vom 22-23.4.19

Ich betrete einen ungewöhnlich aufgebauten Bio-Markt. Zuerst noch bin ich allein doch kann ich spüren das sich jemand mir nähert.Später in dieser zeitlosen Zeit erkenne ich das es eine alte Beziehung ist ,mit dem ich im Coven war. Er folgte mir.War mir erst feindselig.Durch die Fenster sah ich das der Himmel sich zuzog.Draußen fliegen erste Sachen durch die Gegend.Heiße Winde und messing Licht. An der Kasse fängt Er an mich anzusprechen.Es tue ihm leid wie es geendet ist.Er wolle mich zurück.Ich sage ein klares Nein und bleibe emotional wie auf anderen Ebenen auch,auf Distanz,denn seine Augen spiegeln den Sturm draußen wieder.Beim Bezahlen verfolgt er mich weiter ,auch als ich in einem Bus steige.Die heißen Winde erfassen einen anderen stehenden Bus.Feuer,Schreie.”Die Kinder der Drachen fürchten ihr Feuer nicht.” Wer das sagte konnte ich nicht ausmachen.Denn er saß wieder da.”Ich liebe dich.”Ich schweige,halte aber Abstand.Er ist noch immer ein emotionaler Vampir.Das sagen mir alle Sinne.

Wochenrune

Die Kraft des Donners,der Erde,die Grenzen anderer und unser eigenen.

Dies ist Thuriasz.

Diese Rune steht für die Mächte die unser Menschsein beschützen.Dabei ist ihnen unsere Zerbrochenheit,Angst,Einsamkeit und andere ‘Fehler’ nicht fremd.

Wann haben wir Grenzen gesetzt um uns selbst zu schützen?Verschwenden wir Energien in ‘Was wäre wenns’ ohne im Jetzt zu sein? Der Donner lässt uns aufhorchen.Er ist das Symbol des Thors/Donars in unserem breitengraden doch kann er noch andere Namen annehmen.

Wann haben wir uns verteidigt und beschützt?Wann andere? In uns liegt eine Stärke ,auch und gerade dann wenn wir uns unwert,schwach und allein fühlen.

Sei willkommen Thuriasz)0(

Runenkarten von Nadja Berger/Samtstein

Deutung/Botschaft von mir.

Vollmond-Traum vom 20-21.4.19

Es war Nacht und die Mondin stand hoch am Himmel.Ihr Licht fiel auf eine Art Bus indem ich mit anderen saß. Wir fuhren zu einer Art Versammlung die in einer ‘Kirche der Nacht’ abgehalten wurde (Sabrina lässt grüßen..).Wir stiegen aus und konnten umherlaufen.Mir fiel auf das die ‘männlich’ geprägte Magie kostbarer und teurer verkauft wurde (es gab Bücher von Levey und Crowley,aber auch Cunningham und andere,besonders druidische Schriftsteller) während die weiblichen und Alltagsmagischen,zu schleuder Preisen (1Euro) hergegeben wurde als seien sie einem lästig und peinlich geworden. Dann gabes einen Aufruf und man sollte sich zum Osterfeuer sammeln (Hallo Luperkalien…).