Reise zur Göttin

Der Klang von Klangschalen begleitet mich.Zunächst umgibt mich ein Nebel.Es ist dunkel.War meine Absicht nicht klar genug? Eine Frauenstimme fragt wer ich sei.Ich nenne meinen Namen..und finde mich an einem Kamin wieder.

Überall glänzt Gold.Ein warmduftender Met mit ungewöhnlichen Gewürzen reicht man mir.”Natürlich kennen wir dich.Wir reden untereinander.Dazu seid ihr intressant.”Die Stimme erinnert mich an Bernstein,an tiefe Grotten und geheimnisvolle Dämpfe.”Bist du die nach der ich suche?” frage ich und erblicke eine ältere Frau die die Kraft der Erde ausstrahlt.

“Ja.Ich bin der Nebel der die Welten trennt.Der Schleier der Alten und der Priesterin.Ich bin die Schlange,der Schlaf und du hast mit meinem Sohn zutun.”Sie reicht mir ein Zettel mit einem Symbol darauf.”Damit wird deine wiederholte Magie auch meinen Segen tragen.Kind,nun geh mit meinem Segen der älter ist als die Wohnstatt der Götter.” Und ich wache auf,sehe auf die von mir vorbeiziehende Landschaft.

Danke.

Ancestor Walk /Friedhofsbesuch

Betrete den Ort,an dem die Zeit nicht fließt.Sie flüstert nur in den Rascheln der Bäume zusammen mit den Toten Träume.

Geh ich durch das Tor ist es nicht mehr wie zuvor.Hinter den Mauern bleibt die hetzende Welt mit ihren grellen Farben und Düften,den reißerisch schreienden Worten zurück.Tauch ein in die Geschichte der Heimat ,Stück für Stück.Zwischen dem behauenen Stein,manch gewobenen Stein,finde ich ein bisschen Glück.

Die Ahnen,sie wandeln dort,denn sie sind nie ganz fort.Im halbgetrockneten Strauße ,im auf den Stein vergossenen Wein. Doch seh ich zwischendurch,im Licht des Zwielichtes Sie dort gehen. Ihr Gesicht jung,wie von Kirschenblüten verweht,gekleidet in Jeans oder aus Kleidern der alten Tagen,mit Spitze zur Zierde,trägt sie ihre Trauer und Kraft in Würde.

Nachdenklich gehe ich,auf der stillen Städteinsel.Verweile bei den steinenern Freunden,die sanft lächeln über meine Sorgen,können mir doch von ihrer Ruhe und Schönheit borgen.Die Geschichte der Heimatstadt ,ist alt,so wie die Wurzeln der Bäume,geben halt.

by Nadine Böttcher ;Veleda Alantia

Wochenrune

Die Rune des Plötzlichen,von erschreckenden Grenzsituationen..

Das ist Hagalaz.

Im traditionellen verständnis steht diese Rune für Hagel.Sie bringt im Verständnis vieler Unglück.

Doch eine andere Ebene kann die des Anderen und auch der Traummagie sein.

Im Träumen betreten wir Räume die manchmal Tore zur Anderswelt.Die Welt des Anderen die uns dennoch zum Teil Heimat ist.

Die Göttin die mit dieser Rune verbunden ist ,ist die Totengöttin Hel,die Tochter Lokis,des feurigen Tricksters. Doch ist das Bild dieser Göttin zeitenlos.Eine Gesichtshälfte ist schön und jung die andere zeigt einen Totenschädel. Sie ist eine Hüterin unserer Vergänglichkeit die von Leben zu Leben führt,eingebunden in ihrem heiligen Kreis des Lebens.

Was haben wir geschafft in der letzten Woche? Ist alles auf dem Weg ? Es kann plötzlich besser werden oder noch schwieriger.Sind wir inder Ruhe ? Sie ist da und wacht auf uns sowie es unsere Ahnen und Begleiter tun.

Sei willkommen,mit tiefsten Respekt;Hagalaz.)0(

Runenkarten by Nadja Berger SamtStein.

Runenbedeutung von mir.

Traum vom 11-12.5.19

Zu diesem seltsamen Traum muss ich was voranstellen.Ich weiß wenig und auch nur aus dem ägyptischen über Tempelschlaf.Mit ist zudem bekannt das dies auch in Griechenland bekannt war. Bis auf die gestrige Räucherung mit zwei kleinen Styraxplättchen hab ich nichts verändert.Nicht auf was vorm schlafen gehen anders gegessen,noch viel /weniger Alkohol.

Ich kam an an einem riesigen Komplex.Es war offener Tempel (Dach weg) der sich zu einer Triskele formte.Am ‘Eingang’ hing eine Infoaustellung ,doch wurde mein Blick abgewandt von Wächter des Ortes.Er war unsichtbar und hatte eine tiefe Stimme (wie von Goliath von Gargoyles oder Mufasa aus König der Löwen). Der ganze Komplex wurde von Kerzen erleuchtet,der Rest war dunkel.Er führte mich zu einer Schlafnische hinter dem Bild der Göttin.Viele Kerzen brannten vor ihr. Es gab für jeden Gott/Göttin so eine Nische mit mehr oder weniger Platz und Kerzen davor.(Ein bisschen wie im Buch con GoT wo der Tempel des Todes unendlich viele Götterbilder enthält).Ich brachte dem Wächter und Ihr ein kleines Opfer und legte mich dann in die Nische.Etwas weckte mich auf als der Wächter wie ein schützender Sturm um die Nischen pfiff.Er berührte meinen Solarplexus doch was er sagte und damit tat konnte ich nicht verstehen.

Danach kam ein anderer Traum mit einer Art Uni und früheren Mitschülern.

Von guten Winden…

Heute war einer der Tage wo die andere Seite sich bemerkbar gemacht hat.Ob es durch das verabredete Ritual gestern mit Mercuria begünstigt wurde oder durch unsere Taten (beides) geschahen mehrere Dinge.

Den Ring den ihr oben seht ist ein Teil meines Weges. Ich hab ihn gravieren lassen als ich das erste Mal an den Externsteinen gerufen wurde.Das er wieder da ist,ist als sei ein Teil von mir zurückgekommen.Ein kraftvoller Teil den ich in diesem Tal mehrfach vergessen hatte.

Dann mussten wir weiter in die Stadt.Gold verkaufen,darunter auch Eheringe um die Genickbrechsumme zu zahlen. Zunächst liefen wir in den Comictag rein ,machte Fotos mit anderen Cosplayern (Star Wars ♡) Dort fand ich eine Specialausgabe von Dr.Who (hallo Begleiter.) 🙂

Das Gold wurde verkauft und wir gingen erstmal Kaffee trinken.

Als ich noch überm Mittelaltermärktchen ging wurde ich extrem zu Styraxplättchen hingezogen.Der Kopf sagte Nein.Eine unnötige Geldausgabe.Aber der Wind und Raben sagten Ja.So kaufte ich es und verräucher es nachher als Dank für Merkur…

tägliche Rituale (Low Budged Craft)

Ich war vorhin auf den Friedhof.Das brauchte ich,denn diverse kleine Beunruhiger haben es heute fast geschafft. Doch hab ich kleine tägliche Rituale.Sie helfen mir und sind fast ohne Aufwand.Nichts gekauftes,nur alltägliches.

Was ,für mich dazugehört,ist raus zu gehen.Die Luft und ihre Düfte wahrzunehmen.Gerade roch sie nach Metall,da es geregnet hat über Nacht.

Ein anderes einfaches,was ich ein bisschen aus dem Denken des Chadô,des japanischen Teewegs entlehnt.Ob auf der Arbeit oder zuhause ich trinke bewusst meinen Tee oder Kaffee.Hin und wieder atme ich ein kleines Gebet oder einen Zauber mit ein.

Kleine Teezeremonie, innehalten, still werden, in der lauten Welt. In der Bitterkeit das Süße, im festen die fließende Welt.

Für unterwegs genügt die eigene Stimme oder einen alten Mp3 player mit eurer Lieblingsmusik zu bestücken.Und dann..dazu zu singen.Erfordert Mut,kann aber genauso wirkungsvoll sein wie viele Stunden am Altar.

Bewusst schauen.Ja auch das klingt asiatisch.Was ist in deiner Stadt,Straße,Umgebung zu sehen? Was kannst du da spüren?

Für mich hat sich,auch durch meine Hündin,ein fast täglicher Gang zum Friedhof entwickelt.Da ich gerne mit Kerzen arbeite entzünde ich da am Grab einer von meiner beiden Omas eine Grabkerze und schliess damit alle Ahnen und Wesenheiten ein.(und es gibt auch dort immer was zu schauen).

Wiederverwendung.Auch hier ist ein weiterdenken nicht verkehrt.Waa finden wir in der Natur für wilde Altäre? Es braucht nichts großes.Steine undBlumen genügen.Lasst euch da führen.Auch eine Art Wiederverwendung ist für abgebranntes Räucherwerk.Gebt es zurück an die Natur.Viele Kirchen sind heilige Orte.Nehmt etwas Wasser oder eine Kerze mit.

Das sind nur ein paar der Möglichkeiten.Der alte Weg ist keiner der nur dann möglich ist wenn ihr über gutes Einkommen verfügt.Es geht um Achtsamkeit,Liebe.

Moment

Ich in einem Steinkreis am Brocken,2015

Ein Bild bringt mich zurück,

an den hohen vielbesungenen Hexenberge.

Der Kelch aus Stein,ein Teil meines Werdens.Der blaue Turmalin und Kristall.Was damals war,noch immer findet in mir wiederhall.

Bei kalten Sternen und Mondenschein,beim Klang der Trommeln ,umgeben mit Flammen und magischen Reim. Der Moment,er kommt zurück,denn nicht nur damals,auch heute,in Sorgen und Dunkel ist das Glück.

In der Erinnerung,holde fruchtbare Göttin und Herr der Wälder im Geäst,fliegend mein Geist ,als Rabe,zurück in dieses Netz,wo ich finde Kraft,Mut,des Glaubens und Vertrauenglut…

Wochenrune

Der Moment des Glücks,unerwartete Geschenke.Synchronitäten die ineinander greifen.

Das ist Wunjo.

Diese Rune möchte uns diese Woche daran erinnern das wir uns mit verkrampfenden Sorgen die Freude an den Tagen nehmen. Atmen wir durch,gehen wir in die Natur.

Genießen wir das kleine Glück. Und das hat viele Formen.Kaffee trinken mit den Liebsten,gute Nachrichten nachdem wir was unangenehmes hinter uns gebracht haben,Naturmomente,Begegnungen,Lob oder auch Bücherfunde. All dies und mehr,daran erinnert uns Wunjo.

Sorgen wir uns weniger wenn wir unseren Weg verfolgen,gehen wir in die Tat und genießen wir mehr.

Sei willkommen,Wunjo. )0(

Runenkarten von Nadja Berger/SamtStein

Runendeutung von mir