Bloggeburtstag

V.A.N.A (NB)

WordPress hat mich heute morgen,nach einem nicht guten Abend,dran erinnert das ich heute vor 6 Jahren uu bloggen begann.

Das ist eine lange Zeit.Noch immer ist für mich bloggen ein Experiement.Eine Herausforderung.

Nicht immer finde ich Worte oder finde das etwas gesagt werden muss.

Zu Anfang wusste ich nicht was ich mit diesem Blog anfangen will.Anstatt anzufangen wurde dieser Blog von allein.

Gerade heute spüre ich was ich vermitteln.möchte.Hoffnung nicht aufzugeben.Sich zu erinnern zu was man fähig ist.Gerade in dunklen,harten Zeiten.Im Alltag.

Auch als Priesterin des alten Weges und Hexe ist es nicht einfach.Ich stehe zu meinem Hadern,meinem Zweifeln.

Meiner Angst und auch meinen Gedankenkarrussel.Ich möchte nichts trennen,kategorisieren.

Danke an alle die mir in dieser Zeit zu Freunden hier geworden sind,zu Weggefährten,Schwestern und Brüder.

Danke.

Märchen von der Caileach (Samhain Märchen ’19)

Foto von Magieimleben

Als der Sommer langsam das Land verließ und Regen und Nebel einzog hielt,und die Ahnen näher zu ihren Familien kamen,da erzählten sich die Menschen,die noch wissend waren ,von den alten Göttinnen und Göttern und den Ahnen hinter den Nebelschleiern…

Eine junge Frau hetzte durch die Straßen.Ihr Herz war von Sorgen und Gedanken sehr schwer.Immer war sie für andere da und vor ein paar Tagen war ihre Hündin verstorben.

So setzte sie sich in ihr Lieblingscafe und trank einen beruhigenden und aufbauenden Tee der nach Orange und Zimt duftete. Das beruhigte ihren Geist,der sich immer wieder auf alle Arten von ‘Was-wäre-wenn’ verstricken wollte.

Sie ließ ihren Blick schweifen,beobachtete die Menschen um sich herum als sie ihren Blick nach vorne richtete und erschrack.

Vor ihr saß eine Frau,mit Haar so weiß wie der Nebel draußen.Ihre Augen schimmerten dunkelrot,wie Granate.Ihre Lippen schimmerten wie der erste Frost und ihr Gesicht war zeitlos.Sowohl alt als auch jung.”Wer bist du?” fragte die junge Frau,hielt sich an ihrer Tasse fest.

“Du weißt wer ich bin; Tochter.Ich bin der Nebel in den Wäldern und Straßen.Ich bin der erste Atemhauch und der letzte in dieser Welt.Wo immer es Leben gibt,bin auch Ich.”

Sie war der Tod ?

So bezahlte die junge Frau ihren Tee und ging.Nur weg von dieser unglücksbringenden Erscheinung.Um sich abzulenken ging sie in ihre Lieblingsgeschäfte,sah sich um,kaufte aber nichts.

Als sie im dunkeln nach Hause kam,rief eine Eule laut.

“Ich bin die Alte und die Eule.Weisheit ruht in meinem Blick und meinem Schoß.Deine Ahnen kannten mich als Caileach.Du kannst nicht vor mir fliehen,denn genauso könntest du versuchen vor dir selbst zu fliehen.”

Diese Worte machten ihr Angst und so schloss sie sich zuhause ein.Entzündete an ihrem Altar Kerzen und duftenden Rauch um diesen unglücksbringenden Geist zu vertreiben.

Doch….sie liess sich nicht vertreiben. Noch mindestens zweimal bekam sie besuch von dieser anderweltlichen Frau,ehe sie den Mut hatte,nach etwas Forschung in sich und ihren Büchern,dieser Frau zu begegnen.

An einem Abend,kurz bevor die letzte Stunde des Tages verstrich,ging sie zu einem Friedhof.

Sie hatte zum einen Geschenke für ihre Ahnen mit ,Wein,Schokolade,all das was sie gerne hatten und auch Gaben für diese dunkle Göttin.

‘We all come fron the goddess and to her we shall return,like a drop of rain,flowing to the ocean.Hoof and Horn,all that dies,shall rereborn.’sang die junge Frau in ihrem ureigensten Ton und fand auf einer Bank die Göttin sitzend.”Sei mir willkommen.Ich habe dich verachtet und Angst gehabt.Teile die Gaben mlt mir…denn ihr seid genauso Familie wie die des Blutes.”Die Göttin,vor deren Gesicht nun ein schwarzer Spitzenschleier hing,nickte.”Du tust gut daran.Dies gehört zum Gleichgewicht.”

Und so aßen sie gemeinsam.Die junge Frau hatte seit diesem Tag keine Angst mehr vor den dunklen Seiten des Lebens.Nur Ehrfurcht,Respekt und Liebe.

Ende

Wochenrune

Rückzug und Stille.Die Innenschau ,arbeiten mit den Wurzeln.Das Ei als Möglichkeit.

Das ist Inguz.

Inguz ist das zusammenziehen der Kräfte.Der Konzentration.

Innenschau verbindet uns mit unseren Wurzeln.Gerade jetzt zu dieser Zeit,wo die Ahnen bei uns sind und die Schleier der Welten trennt.

Doch ist Rückzug nicht nur was spirituell abgehobenes.

In unserer hektischen Zeit bedeutet es auch mal nichts zutun.Sich Zeit für sich zu nehmen,andere andere sein lassen.

Das erfordert aber auch Grenzen setzten und Nein zu sagen. Was brauchen damit wir in unsere Ruhezeit gehen können? Nicht was wollen wir?

Sei willkommen Inguz )0(

Runen raunen rechten Rat von Nadja Berger

Runenbotschaft von mir.

Taranis’taggedanken

Ganz großes Drop.

Ich hatte gerade einen psychologischen Termin.Alles wie immer.Meine Nervosität am Anschlag mit den körperlichen Nebenwirkungen die ich dann habe.

Endlich kam dann Fr.Dr. und gab mir nur einen Termin bei ihrer Kollegin und meinte es würde sich nicht mehr lohnen dannhier zu reden,ich könne das ja im neuen Jahr mit meiner neuen tun.Dabei hätte ich heute noch ein paar Themen gehabt. (Vielleicht war das Gedicht meine ‘Therapie’ who knows…).Jetzt sitze ich verwirrt im Bus.Hmm ..

Gedanken

Gedanken

Sie fliehen wie die Wolken vor mir fort an,an den guten Tagen,an einen Ort,wohin der Weg mich führt.
Verdunkeln sich,werden schwer wie blei,das ich mich fühle nicht mehr frei.Sondern gebunden,geschunden,in diesen Gedanken fast verschwunden.

Meine Haut,wird zum Spiegel meiner Seele,macht unangenehm sichtbar,das ich habe mich in alldem vergessen. Bin dann zusehr in Kummer,Angst und Sorge versessen.

Atme ich ein,sehe hinauf in den Himmel,spüre den Halt des Weltenbaumes in einem Park.Fühle die Schale einer Marone.Da ist die Heilung zu finden.Im Jetzt,mit allem verbunden.Nur so kann meine Seele,Körper und Geist gesunden.

(Text und Pic by@veleda_alantia (NB))

In der Stille

In der Stille

In der Stille verwebe ich Farbe und Ton,den Erde,den Wind und das Meer zum Sein. Dort ,in mir,ist der Ort,hinter den Nebeln. Kann ihn auf Eulen und Rabenschwingen wohl erreichen.

Dort verwoben die Zeichen und Zauber der Ahnen,das das Schicksal gehe in diese Bahnen. Beim ruhigen Kessel,beim Rand der Teetasse.Beim wechselnden Mond und Schwert im Stein,den Gral der Göttin.

Suche Ruhe in mir,die Zeichen schweigen in außen,sprechen aber zu meinem inneren wie eh und je. Aus Tau wird irgendwann wieder Schnee. Die Nebel ziehen übers Land,die Ahnen und Göttin vorran,die Erkenntnis der Unterwelt leuchtend in ihrer Hand.

(Text und Bild by Nadine Böttcher/Veleda Alantia)

Gedicht

Wie Nebelschleier,in ihnen gekleidet,ziehen die vorrangegangen über das Land.Im Regen und Wind,von wenigen erkannt.Bringen mit sich ,die Kraft der Anderswelt und das zusammensein der Familie.

Von dort,dem Tor ohne Schlüssel,den Brücken aus Blumen,kommen sie um mit uns zu feiern.Gegen das Vergessen und gegen den Schmerz.Die Göttin in der Unterwelt gegangen,möchte das leicht sei unser Herz.Das wir hinter uns lassen die Einsamkeit und Schmerz.

Entzündet die Kerzen,deckt den inneren und äußeren Tisch,heißt sie willkommen mit Lieblingsessen und einem Glas mit Rum,Obstler,Whisky und Met.Lasst aufsteigen den verbindenden Rauch,so geschehen wird durch überbrachten Brauch.

Die Familie kommt zusammen,eingebettet im Herzen und Herzschlag der Erde.Auf das der Kreis des Lebens sich drehe.Verwandle und Werde.

(Pic&Text by Nadine Böttcher/Veleda Alantia)