Märchen von der Caileach (Samhain Märchen ’19)

Foto von Magieimleben

Als der Sommer langsam das Land verließ und Regen und Nebel einzog hielt,und die Ahnen näher zu ihren Familien kamen,da erzählten sich die Menschen,die noch wissend waren ,von den alten Göttinnen und Göttern und den Ahnen hinter den Nebelschleiern…

Eine junge Frau hetzte durch die Straßen.Ihr Herz war von Sorgen und Gedanken sehr schwer.Immer war sie für andere da und vor ein paar Tagen war ihre Hündin verstorben.

So setzte sie sich in ihr Lieblingscafe und trank einen beruhigenden und aufbauenden Tee der nach Orange und Zimt duftete. Das beruhigte ihren Geist,der sich immer wieder auf alle Arten von ‘Was-wäre-wenn’ verstricken wollte.

Sie ließ ihren Blick schweifen,beobachtete die Menschen um sich herum als sie ihren Blick nach vorne richtete und erschrack.

Vor ihr saß eine Frau,mit Haar so weiß wie der Nebel draußen.Ihre Augen schimmerten dunkelrot,wie Granate.Ihre Lippen schimmerten wie der erste Frost und ihr Gesicht war zeitlos.Sowohl alt als auch jung.”Wer bist du?” fragte die junge Frau,hielt sich an ihrer Tasse fest.

“Du weißt wer ich bin; Tochter.Ich bin der Nebel in den Wäldern und Straßen.Ich bin der erste Atemhauch und der letzte in dieser Welt.Wo immer es Leben gibt,bin auch Ich.”

Sie war der Tod ?

So bezahlte die junge Frau ihren Tee und ging.Nur weg von dieser unglücksbringenden Erscheinung.Um sich abzulenken ging sie in ihre Lieblingsgeschäfte,sah sich um,kaufte aber nichts.

Als sie im dunkeln nach Hause kam,rief eine Eule laut.

“Ich bin die Alte und die Eule.Weisheit ruht in meinem Blick und meinem Schoß.Deine Ahnen kannten mich als Caileach.Du kannst nicht vor mir fliehen,denn genauso könntest du versuchen vor dir selbst zu fliehen.”

Diese Worte machten ihr Angst und so schloss sie sich zuhause ein.Entzündete an ihrem Altar Kerzen und duftenden Rauch um diesen unglücksbringenden Geist zu vertreiben.

Doch….sie liess sich nicht vertreiben. Noch mindestens zweimal bekam sie besuch von dieser anderweltlichen Frau,ehe sie den Mut hatte,nach etwas Forschung in sich und ihren Büchern,dieser Frau zu begegnen.

An einem Abend,kurz bevor die letzte Stunde des Tages verstrich,ging sie zu einem Friedhof.

Sie hatte zum einen Geschenke für ihre Ahnen mit ,Wein,Schokolade,all das was sie gerne hatten und auch Gaben für diese dunkle Göttin.

‘We all come fron the goddess and to her we shall return,like a drop of rain,flowing to the ocean.Hoof and Horn,all that dies,shall rereborn.’sang die junge Frau in ihrem ureigensten Ton und fand auf einer Bank die Göttin sitzend.”Sei mir willkommen.Ich habe dich verachtet und Angst gehabt.Teile die Gaben mlt mir…denn ihr seid genauso Familie wie die des Blutes.”Die Göttin,vor deren Gesicht nun ein schwarzer Spitzenschleier hing,nickte.”Du tust gut daran.Dies gehört zum Gleichgewicht.”

Und so aßen sie gemeinsam.Die junge Frau hatte seit diesem Tag keine Angst mehr vor den dunklen Seiten des Lebens.Nur Ehrfurcht,Respekt und Liebe.

Ende

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s