Wochenkarte

Neue Woche,neue Karte.

Da Lanmas/Lughnasad ansteht hab ich aus dem ‘Penny Dreadful’-Tarot gewählt und gezogen.

Wie immer dies ist nur eine Interpretation von vielen.Tarot ist zutiefst psychologisch und spricht für jeden anders.Dazu bin ich viel mehr mit den Runen vertraut.Wie letzte Woche auch,lass ich nun die Karte sprechen.

Der Ritter der Kelche. Es ist der perfekte Ritter und Gralssucher.Ein Gefährte auf allen Wegen (nicht nur der Liebe).Aber was ist er für und in uns? Es kann der Teil sein der Mut im leben zeigt und einen Ruf folgt,wo derjenige nicht weiß wohin er führt.Diese Teile in uns können uns mit ihrer Kraft,Kreativiät zu unserem eigenen heiligen Gral (oder Kessel) in unbekannte Welten unserer Seele führen.Was liegt hinter dem Nebel? Was wollen wir und was kann in uns liegen? Die Botschaft liegt in uns.Im Ritter der den Kelch des intuitiven,des Mondes und des Meeres trägt.Wir selbst sind dieser Ritter.

Gedanken

‘Eine Ära geht zuende’.

Das habe ich in den letzten Wochen oft gehört und auch selber gedacht.

Gestern haben wir den Umzug meines Bruders über die Bühne gebracht. Es war anstrengend.Auch,weil unser ‘Vermieter’ schon ab 9 Uhr im Haus rummachte und durch seine permanente Fragerei alles störte und beunruhigte. Wäre es so schwer gewesen zu warten ? Anscheinend ja. Damit verletzte er auch die Gefühle von uns,der Familie,die fast 80 Jahre dort gelebt hatte,und auch von allen Freunden und Helfern.

Die Fahrt zumneuen Wohnort (1Std) wardann fast eine Erholungspause.

Dort haben wir dann wieder hochgeschleppt und aufgebaut.Meine Mutter und ich wurden dann einmal zum einkaufen geschickt und konnten dabei den Ort erkunden.Neben einen riesigen Dom als Landmarke hat der Ort sogar eine Quelle,die ich mir am Donnerstag anschauen möchte,dann bringen wir nähmlich den Hollandschlüssel zurück zu meinem Bruder.

Eingangsportal des Doms in Billerbeck

Da auch der quasi ‘vierte Umzug’ für uns ins Wasser fällt(nicht schlimm) ,hatte ich mir überlegt mit meinem Freund zum Caravan zu fahren. Es ist keiner der Corona Hotspots und ich fühle den Ruf des Meeres wieder stärker.

Es wird uns beiden guttun.

Mögen alle Geister und Mächte unseren Neuanfang segnen.Herrin des Zwischenreiches,steh uns bei )0(

Neumondgebet

Ich rufe dich bei deinen vielen Namen an,

Herrin der Quelle,Trägerin der Sterne.Vielnamige Geliebte.

Eine,die sich stets verwandelt.

In deinem nächtlichen Schein,webe ich in Reim,im Tanz,mein Herz zu deinem Heiligtum.

Segne alle die deine Namen in sich tragen,die zu Dir kommen,egal in welcher Gestalt.

Erinner sie ihrer Kraft,ihrer Magie und Verbundenheit.Ruf Sie bei den Namen die nur Du kennst. Du bist der wandelnde Mond,Herrin der Wasser,Flüsterin im Stein.

Wochenkarte

Mal was anderes und raus aus der Routine.Die Runen und ich brauchen eine kleine Pause,so geh ich dahin zurück,womit jede Hexe/Priesterin/etc eines Tages auf ihrem Weg früh in Berührung kommt.

Das Tarot.

Für mich ist etwas das ich mehr für Tiefenpsychologische Antworten verwende.Die Runen sind da ja eher “Mach es jetzt,Ich bin diese uralte Kraft mit der Du verbunden bist’ während das Tarot uns oft mitnimmt auf eine ‘Heldenreise’.

Gewählt habe ich das ‘Gralstarot’ von John Matthews.Ich habe mich eingelesen und lass jetzt die Karte selber sprechen:

Die Königin von Saba ist die Repräsentantin der Kaiserin in den Karten.Die Frau ,die herrscht.Die Frau,die aber auch die Magie ihres Landes kennt.Früher war es nicht unüblich das viele der Herrschenden Initierte waren.Die Königin von Saba wird auch Bilqis genannt,die einigen aus ‘American Gods’ vertraut sein dürfte.Sie ist eine Seherin in ihrem eigenen Recht.Eine aktive Vertreterin der Göttin.Sie spricht.Ihre Worte haben Gewicht.Wie viele Frauen wurde sie ‘vergessen’ doch lebt sie heute in vielen neuen Legenden um ihre Verbindung zur Göttin auf.Wer ist sie? Sie fragt ‘Wer bist Du?’

Ohne Titel III

Dort,
wo der Himnel sich im Wasser spiegelt,
atme ich in einem Moment,
Ewigkeit.

Fühle in und um mir,
die uralten Mächte,
Sie,
die Mutter Aller,
fließen im Wasser,
Sternen im Haar,
legt mir ein unscheinbares Zeichen um.
‘Sei im Moment,webe und Lebe!’
wispert sie mir im Windeshauch zu.

Er selbst ist der Wind.
Der sich wandelnde.
Sich hingebende.
Liebhaber,
König und Sohn.

Die Schwingen meiner Seele,
sie führen mich stets Heim.
In Stein und Wald,
Meer und Nebel.

(Text&Bild NB)

AllTage XXX

Zeichen am Wegesrand,
kaum bemerkt,
von wenigen erkannt.

Heimlich hab ich deinen Namen laut in den Wind,
der durch die Straßen ging,
geflüstert,
zum Trommeln in meiner Seele,
hab ich stehend meine Schwingen ausgebreitet,
bin zum Herzen des Landes und der Geister geflogen,
um zu finden,
was ich kann zurück bringen.

Wochenrune

Die Rune als Tor zur unteren Welt,unserem Unterbewusstsein,zur dunklen Göttin des Todes,Tochter Lokis.

Das ist Hagalaz.

Diese Rune wird gefürchtet.Denn ihre Kraft ist auch die des plötzlichen Hagels. Der kann zerstören aber auch Raum schaffen für neues.

Gehen wir achtsam um mit dem was unser Schatten ist? Besuchen wir die dunkle Göttin mit dem hellen und dunklen Anlitz vor unserem Tod?

Verhaspeln wir uns und lassen uns keine nötige Zeit? Denn vieles wird heute nur ‘schnell ,schnell’ gedacht.Am besten sofort und ‘perfekt’.Hagalaz zeigt was diese Worte in einem zeitlosen Moment wirklich bedeuten.Wenig. Dieser Runenkraft und Göttin zu begegnen erfordert Mut,auch etwas loslassen.

Sei willkommen Hagalaz )0(

Runenkarten von Nadja Berger,Runendeutung von mir.

Gedanken über den Weg (20 Jahre Jubiläum)

Es ist Sonntag als ich dazu Muse finde diese Zeilen zu verfassen.Es war eine harte und seltsame Woche.

Angefangen mit meinem 33. Geburtstag am Montag (den ich wie jeden normalen Montag auf der Arbeit verbracht hatte.) bishin zum gestrigen Samstag wo wir den Kram und Müll von knapp 80 Jahren Familiengeschichte für den Speermüll vorbereitet haben. Bis auf Mittwoch (da hatte ich starken Allergischen Schnupfen) war ich nach der Arbeit immer noch im Haus mit am einpacken.Und auch das war hart.

Sowohl körperlich als auch emotional.Ich fand in einem Karton Bilder die un die 100 Jahre alt sind,zudem aber niemand etwas hinterlassen hat(auch nicht wörtlich).Doch habe ich drei Bilder von Ahninnen bewahrt,einen alten Schlüssel und eine alte Apothekenflasche mit immernoch riechbaren Kampher.

Gestern haben viele Hände angepackt und alles und vieles weggeschmissen.Es gab aber auch manchen frustierten unterton die ich versucht habe auszugleichen indem ich das Gegenteil vom vorher gezeigten tat.

Was hat das mit meinem Weg und Priesterschaft zutun? Ich denke viel.

Denn wenn viele meinen das es vielleicht ein geistiger Weg ist.Nein.Manchmal ist man Priesterin wenn man bewusst nichts paganes macht.

Doch zurück.

Die ersten zehn Jahre waren ein experiementieren.Ironischerweise war das die Zeit in der ich sozial am meisten mit anderen Heiden getan habe. Sei es mit dem Minicoven an Lughnasad an einem Feld mit Steinumrandung stehen oder den Fehltritt im Coven.Ich las viel (das ist beständig da) und wurde aufgerufen mich ‘Priesterin’ zu nennen.

Dazu kam auch der Blog hier,FB und IG.Und mein Verhältnis dazu ist zwiegespalten.Es gibt langjährige Begleiter zu denen sich außerhalb der Blogsphäre eine Freundschaft oder Verbundenheit entwickelt hat,was mir persöhnlich viel gibt.

Doch sind die letzten zehn Jahre ein Auf und Ab und ein wandeln in Zwischenbereichen. Immer öfter und oft genug zieht das äußere schneller nach als das seelische.

Der Tod meines Vaters und die Umzüge sind nun auch noch auf ihre Art zwischenbereiche.

Ich gebe weiter was ich kann.Hier wird es vielleicht bewahrt.

Meine Ahninnen bitte begleitet meine nächste Dekade auf diesem Weg.

eine unbekannte Urahnin die sich auch dem spirituellen verpflichtete und auch körperlich nichts weitergab.Das Bild ist circa 90 Jahre alt.

Tyrstaggedanken

Im Moment schliesst sich eine harte Arbeit an eine andere an.

Selbst gestern blieb das Thema ‘Haus’ nicht weg.

Eine Wohnung auszuräumen ist schon viel,doch ein ganzes Haus mit dem Kram von drei Generationen ist eine andere Nummer.

Dazu werden wir auf der Arbeit auch noch mit aufwendigen Automaten zugeschüttet.Von ‘normalen’ 200 stck auf 2000. Und das alles bis zu unserem Stichtag dem 20.Juli.

Und dazwischen die privaten Stichtage (11. muss alles raus,13.kommt der Knacker,15. zieht mein Bruder nach Münster).

Also alles meh .Ich versuche zu haushalten. Versuche es.

Wochenrune

Die Rune der Gaben und Aufgaben.

Das ist Gebo.

Gebo erinnert uns an die Gaben die wir durch unser Leben entwickeln oder bereits mitbringen.

Was bringen wir mit ? Was erlernen wir? Welche Gaben sind aber auch Fluch und Segen zugleich?

Diese Rune erinnert uns heute daran was in uns liegt,doch auch was wir an kleinen Geschenken auf unserem ureigensten Weg finden.Bleiben wir offen dafür.

Runenkarten von Nadja Berger,Runendeutung von mir.