Sein und Tun

Es wird viel getan dieser irren Tage,die sich wie Zwischenbereiche anfühlen.

Umbruch.

Verwandlung.

Wegbrechen und Neuaufbau.

Doch gibt es zwei Arten der alten Wege (und nicht nur von denen,sondern übergreifend).

Den Äußeren Weg mit Tempeln,Organisationen,Geschäften,Büchern und Accounts auf dem sozialen Netzwerken.

Und den Inneren Weg. Der meißt dreckig ist,unscheinbar, von außen wirkt als tue man nichts.

Beide Wege sind gleich wertig und auch gleich wichtig,nur anders vom Gewicht her.

Und sie greifen auch ineinander,immerhin sind diese Gedanken auf einen Blog lesbar.

Das letzte Jahr war wie ein Diamantschleifer.Und so hat auch die Göttin gewirkt,nicht nur in meinem Leben,sondern auch in anderen (hier einen dicken schwesterngruß an JuniperMercuris)

Das was unnötig war,fiel ab.

Wie eine Schlange die sich häutet.

Die äußeren Wege sind leicht auszumachen.Tolle Bilder auf diversen Instagramaccounts, Lovebombing, Werbung (auch berechtigt) für diverse Sachen. Zeigen das man da ist.

Das ist wichtig ,gerade jetzt. Das ist der aktive Weg.

Und dann gibts den inneren Weg.

Die Berufungen.(die es im letzten Jahr auch bei manchen nach außen zeigbar geschafft haben) Sie sind nun sichtbar.Aber dennoch schwerer auszumachen im ganzen Tun. Ich trage meine Tattoos als Zeichen,und die Berufung war keine Tollerei die wieder verschwand.Ich verbinde die Wege meiner Familie mit denen in meinem Herzen.Das Meer,die Steine,die Göttin mit der Mystik der Wege.

Ich folge dem Ruf nicht für mich.Sondern für Sie,die Göttin.Es liegt mir nichts an einem großen ‘Anhängerkreis’, um viele Leute die mich feiern.Ich gebe das weiter was Sie will,in meinen Worten,in der Zeit wo ich da bin und zuhöre,Rat erteile (der nie absolut ist).

Wie die Familie, war auch das etwas was in den größten Umbrüchen letztes Jahr mich stark getragen hatte.Selbst inmitten von Umzugskartons,Stress und Papierkram und Corona,war es da.Beständig wie der Stein und doch so verwandelnd wie das Wasser. Sowohl in Freunden und Seelengeschwistern (Mercuris nochmal♡) kam dieses beständige Da-Sein. Hilfe.Erinnern.

Und Beständigkeit scheint das Thema von 21 zu sein. Und diese ist oft unscheinbar,doch sehr klar.

Die inneren Wege sind tatsächlich arg simpel.Von lesen (ich hab mir von Teresa von Avila ‘die innere Burg’ geholt,nachdem ich Bingen sehr liebe (ihre Musik♡) und mit Eckhard noch sm rumrätseln bin was er denn sagen möchte) ,Musik hören (singen und tanzen,Wardruna bringen großartige magische Musik raus) ,und schreiben.Oder einfach ein Gebet,Meditation machen und eine Kerze an den Altären und Schreinen entzünden.

Das ist nicht groß und oft nicht eines Fotos wert. Es gibt auch Künste die untergehen.Da hilft Vertrauen,Beständigkeit.Geduld.

Mein Weg eckt an.Ich habe ein paar Sachen veröffentlicht,aber nicht groß.Mein Denken ist sehr weit und frei.Doch weiß ich,durch höhen und Tiefen,wer und wo meine Wurzeln sind ,und diese wachsen sehr divers.

Das innere ist oft die Leere,die doch empfangend ist.Die Form ist das aktive das darüber hinaus zeigt was es ist.Inspiration,Handwerk,Sichtbar machen und Sein.

Das Sein ist ungleich schwerer.Denn was sind wir wenn unser aktives Darstellen weg fällt?

Wird unsere Kraft weniger? Unsere Verbindungen zur Anderswelt,den Ahnen,Göttern,Geistern?

Diese Antworten können wir uns nur selbst geben. Das Gewicht der beiden Wege ist jedoch im ungleichgewicht. Wir konsumieren,statt das was wir haben richtig in uns zu fühlen.Und dieses Fühlen ist ohne Zeit. Es wird egal ob wir ‘offiziel’ sind, zu einer Organisation gehören oder nicht.

Um Nell aus Haunting of Hill House zu zitieren ‘Der Rest ist Glitter.’

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