von den zwei Raben

Es war zu einer Zeit die gerade ist und doch schon gewesen ist, da flogen zwei Raben über eine Stadt,die im Griff einer gefährlichen Krankheit stand.

Nicht nur griff sie die Körper an, sondern fing auch an die Beziehungen der Menschen zu sich selbst,der Natur und der Anderswelt anzugreifen.

Die Raben selber waren nicht gleich.Der eine war schwarz wie die Dunkelheit einer mondlosen Nacht,oder eine Höhle in die kein Licht drang,der andere war weiß wie das Licht der Mondin,silbrig wie Perlmutt.

Der schwarze kannte und sah die neun Welten des Weltenbaumes,der andere kannte alle Welten und Inseln der Anderswelt.

“Gebt den Menschen Hoffnungen.Diese Zeit ist eine des Krieges um Meinungen,der einen Graben aufwirft. Erinnert sie das alles miteinander verbunden ist.Das sie die Eichel in der Erde sind, die Krone des Baumes,in unendlichen Richtungen,und das sie ihre Gedanken auf die Menschen,nicht die Meinungen richten sollen.Nehmt ihnen die Sorgen.Gebt ihnen Kraft.”

so sprachen die Göttinnen und Götter zu ihnen.

Die Herrin der Raben ging zum grauen Wanderer.

“Diesen Sturm hast weder Du,noch ich gewollt,Ofnir. Lass uns mit ihnen in die Welten der Menschen gehen.” Der Wanderer nickte und wurde zum Wolf und Sturm ,während die große Königin zu einem Schwarm Raben wurde.

Die beiden so unterschiedlichen Boten flogen also nun über die moderne Stadt.Versuchten zu reden und die Menschen zu erreichen.Doch niemamd schien sie mehr zu verstehen.

So landeten sie vor einer Kirche.

“Was sollen wir nur tun? Sie sind zu sehr beschäftigt mit ihren Sorgen und Nöten..”

sagte der schwarze Rabe.

Der weiße überlegte.

“Es muss noch Menschen geben die uns hören können.Die unter alldem Lärm die Stille im Herzen finden um uns zu hören.Suchen wir solche.”

Und wie zur Bestätigung wehte ein Wind an ihnen vorbei.

So erhoben sie sich in die Lüfte und vertrauten den unsichtbaren Flüssen in der Luft.

Bis sie eines Tages eine junge Frau sahen ,die den alten Weisen auf ihrem Mp3-player lauschte.

Überrascht hörte sie auf und sah auf,wo die beiden Raben saßen. “Sei gegrüßt,Tochter der Erde.” hörte sie die Stimmen.

“Was ist eure Botschaft?”

“Du bist nicht allein.Bist eins in allen Welten.Erinnere dich dessen was du jetzt geben kannst.Jeder von euch kann ein Leuchtturm der Hoffnung werden.”

Sie war nicht allein?

“Habt ihr nicht gesehen wie die Welt ist?”

“Doch.Doch wo es Gräben gibt,können auch Brücken existieren.Werde zu einer Brücke.Erinnert euch unserer Unterstützung.Jede;wirklich jede Tat,so groß oder Klein,öffentlich oder geheim gewebt,hilft.Alle Göttinnen und Götter segnen euch und reichen euch die Hände.”

Dann schwangen sich beide im die Lüfte um den nächsten Menschen zu finden.

Warum ich davon weiß?

Weil sie mir in einem Traum erschienen sind.

Ende

2 thoughts on “von den zwei Raben

  1. Danke Dir, Du Leuchtfeuer, Brücke zwischen den Welten und Gräben.

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