Die graue Pilgerin

Die graue Pilgerin

Das Leben zum Weg,
das Ziel nicht Vollkommenheit,sondern Menschlichkeit,macht sich die graue Pilgerin auf dem Weg durch ihre Zeit.

An ihrer Seite ein Treibholzstab,ein geschenktes Glöckchen,bittet die Dämonen mit ihr zu tanzen ,wenn sie sich ausruht.

Sie geht an jeden Ort der Kraft,nicht erkennbar für andere warum. Sie klopft,bittet die Ahnen,die große Mutter und alle Götter stumm. Beim Räucherwerk treiben ihre Worte zu den Göttern auf,in den ewigen Weltenlauf.

Weiter geht sie,durch tiefe Täler und Schluchten. Dabei nur eine Schale,mit Silber ausgefüllt,die Wunden ihrer Seele.

Sie schaut sich die Vielfalt des Weges an. Das Volk des Lichtes,ebenso wie den Töpfer der Teeschale,beide ein Teil einer Wahrheit,deren vielfältige Antworten das einende Schweigen ist.

Ihr Ziel ist die Wanderung,ihre Wegbegleiter im Bambuswald die vielen die ihr begnen.

Nachts,im Traum, nach der Dankbarkeit des ewigen Lernens, webt sie sich in den Raum an dem das stille Verstehen im Schweigen des Mundes herrscht.

Die Zeder und Kirsche,Tanne und Kiefer, sie sieht alle als ihre Verwandten und bietet ihnen den grünen Tee in zerbrochener,reparierter Schale da.

Die graue Pilgerin, ein Gespinst aus Wirklichkeit;Wandlung und echtem Verstehen.
Sie weiss,das egal wie weit sie geht,von Heiligtum zu Heiligtum in Herz,Hand,Verstand und Land,stets Schülerin des großen Mysteriums des Lebens bleibt.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s