Der Zauber der Rose (Prolog 1+2)

Prolog (I)

Es war einmal in einem Dorf in dem kleinen französischen Ort La Beauce. Dieser Ort selbst hatte eine uralte Geschichte von Druiden und Katharern und weisen Frauen und Männern die ihr Wissen in Geschichten und Märchen weitergaben. Dort fand zu Mabon ein Fest im Schloss des hiesigen Landadels statt. Dem jungen Prinz war durch den Tod seiner Eltern nun die Verantwortung über das Land gegeben worden. Niemand sagte ihm was es alles dazugehörte,und er liebte die Schönheit seiner Ländereien und Kunst über alles. An diesem Abend war das kleine Schlösschen,das in der Nähe eines Quellheiligtums lag,erfüllt von Licht und Freude. Überall war reichlich essen,viele Blumenboquets zierten die weißen Marmorwände und säumten die Götter und Göttinnenstatuen in den Alkoven. Die Gäste,allesamt die schönsten jungen Menschen ,vergnügten sich. Die Schlossbediensteten,die dort auch wohnten,hatten den Prinzen nicht dazubringen können sich zur Erntefeier im nahen Dorf de Pointe sehen zu lassen. Ihm waren diese ganzen einfachen Menschen zu suspekt. Und was sollte er da? Er war ein Prinz und konnte tun was er wollte sowie jetzt das Fest. Der Nachthimmel war dunkel. Selbst die Sterne verbargen ihr Gesicht hinter grauen Wolken als es an den alten Türen des Schlosses klopfte. Herein kam eine alte Frau,krumm wie ein sturmgeprüfter Baum. Sie roch nach Kräutern und brachte nach sich kalte Luft des Winters in den Raum.

Prolog (II)

Alles schien gestört innezuhalten. Was erlaubte diese Frau sich? Der Prinz trat wütend ihr entgegen als sei sie ein Feind den er bekämpfen musste. “Was habt ihr hier zu suchen?”fauchte er sie an. Leicht hinkend und gebeugt stand sie vor ihm. Das Alter vor der Jugend. “Euch erinnern das ihr euren Platz einnehmen müsst.” Ihre Stimme erfüllte den Raum. “Wo einnehmen?” Sie lächelte milde. “Auf dem Fest eurer Untertanen,die das Gold des Feldes einsammeln und es zu wichtigen Brot verarbeiten.” Der Prinz lachte auf.”Brot..was nützt mir das wo ich hier im besten und schönsten von allen schwelgen kann?”  Noch immer sah sie ihn gutmütig an. “Nicht das was am schönsten aussieht oder schmeckt ist das wichtigste. Diese alten Feste sind eurem Volk wichtig. Sie haben sie nach den Scheiterhaufen gehütet und nur mündlich weitergegeben. Ihr selbst stammt aus der Linie Melusines und der Rose.” Erinnerte sie ihn. “Es ist eure Pflicht.” “Pflicht?! Ich will sie nicht;Hexe !” Als sie das hörte holte sie eine Rose aus ihrem Mantel.

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