Der Zauber der Rose ( Prolog 2+3)

Ihre Stimme erfüllte den Raum. “Wo einnehmen?” Sie lächelte milde. “Auf dem Fest eurer Untertanen,die das Gold des Feldes einsammeln und es zu wichtigen Brot verarbeiten.” Der Prinz lachte auf.”Brot..was nützt mir das wo ich hier im besten und schönsten von allen schwelgen kann?”  Noch immer sah sie ihn gutmütig an. “Nicht das was am schönsten aussieht oder schmeckt ist das wichtigste. Diese alten Feste sind eurem Volk wichtig. Sie haben sie nach den Scheiterhaufen gehütet und nur mündlich weitergegeben. Ihr selbst stammt aus der Linie Melusines und der Rose.” Erinnerte sie ihn. “Es ist eure Pflicht.” “Pflicht?! Ich will sie nicht;Hexe !” Als sie das hörte holte sie eine Rose aus ihrem Mantel.

Prolog lII

Die alte Frau trat zu ihm hin. An der Rose war nichts besonderes. Sie war sogar schon etwas verblüht. “Was soll ich damit Alte? Geb sie einem Bauer auf dem Fest in den Feldern.” Kam es kalt vom Prinzen. Seine grünen Augen voller Hohn,sein dunkles Haar vom Licht der Kerzen gekrönt. Gerade als er das Fest weiter gehen lassen wollte wallte kühles Licht auf dem steinernen Boden,wie Wellen des Meeres,doch so kühl wie das Licht der Mondgöttin. Erschrocken drehte er sich um. Aus der alten Frau war jemand anders geworden. Die Gäste zischelten.”Zauberin..” “Fee..” manche sprachen sogar von einer Göttin. Ihr Kleid wallte wie feinster Nebel um die hochgewachsene Frau. Die vier Mondphasen schmückten Stirn und Säume. Ihr Haar war wie Silber im Wasser. Eine ältere Bedienstete,die den Prinzen wie einen Sohn liebte warf sich vor der Frau auf den Boden.”Bitte Herrin,ihn allein trifft keine Schuld.” bat sie,dachte sie doch die weise Frau würde ihn den Tod wünschen. Kaum zu sehen für den Prinzen ,der seine Augen von dem Licht abschirmte, lächelte die Frau aus Mondlicht. “Keine Angst. Ich werde ihn nicht töten. Doch soll er sein wahres Ich im Spiegel erkennen bis er bereit ist seine Verantwortung anzunehmen. Denn dazugehört der Mut der wahren Liebe.” Die Rose in ihrer Hand erblühte in voller Schönheit. Schien zugleich echter als das Schloss selbst zu sein und auch nicht.

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