Beltanemärchen ’22

Es war einmal zu einer Zeit,die war und noch ist,da ging der Gott der Ahnen,des wilden Lebens,in Gestalt eines jungen Mannes dahher. In der Stadt war er zugleich faziniert und traurig. Die Menschen,Kinder aller Götter und Ahnen,hatten vergessen das es nicht nur ums Kämpfen,Niedermachen ging. Gerade in den Häuptern der Städte erkannte er wie er missverstanden war. Er selber würde nie die Menschen unterdrücken. Nie sich über Frauen oder Seelen stellen,die anders waren,weder Mann noch Frau. Doch was ihn am traurigsten machte,war das seine Geliebte fehlte. Nur ganz zaghaft hörte er mal von ihr,in Herzen,Gedanken und Gespräche. Hatte Sie sich zurückgezogen? In ihr Land Avalon? Oder in die Wälder? Seen? Das Meer? Er wusste es nicht. So ging der junge Gott in einen Park,Sonne fiel auf sein Haar und sein Schatten trug die Krone eines Hirsches. Im Park fand er die Geister von Bäumen und Wesen der Blumen.”Ich bitte euch,sagt mir,habt ihr meine Geliebte gesehen?”fragte er. Im Wind antworteten die Bäume.”Sie ist Da wo Du auch bist. Höre sie in dir,suche Sie nicht im Außen,denn Sie ist in Dir.”

Der junge Gott verstand. So dankte er ihnen und ging weiter,bis zu einem Stadtpark. Dort sang eine Frau an einem See und spielte auf einer metallischen Trommel. Neugierig geworden setzte er sich zu ihr. Hörte ihre Worte,die zart wie Spinnenseide ein Netz woben,doch so kraftvoll waren wie die Steine im Schoss der Erde. Sie war so menschlich,verletztlich,sanft,stark und doch eingewoben in ihre Umgebung. Sie schien eine Art Künstlerin zu sein. Tattoos und geflochtetene Wollbänder mit Perlchen schmückten Handgelenke und Arme. Ihre Weste,frech über ihre Brust gelegt,war reich bestickt und wirkte wie aus dem Orient. Ein sachter,doch erdiger Duft nach Patchouli umgab sie und ihre Augen waren schwarz umrahmt,wie die Augen einer altägyptischen Königin oder Göttin. Diese nun lächelten ihn verschmitzt an. Ein Mann kam zu ihnen. Bei sich einen Gehstock den ein Totenkopf zierte,weißes Make Up und einen Zylinder bildeten eine elegante,doch leicht verstaubte Erscheinung. “Ich grüße dich an diesen Tag.”sagte der Fremde mit rhytmischer klingender Stimme. “Und ich dich.Ich wusste,auch du würdest hier sein. Wie immer,auch wenn du gerne übersehen wirst.” Der andere Mann lachte und ein Duft wie von braunem gewürzten Rum umgab ihn. “Aber natürlich bin ich hier. Nur wenige sehen das viele an einem Tag wie diesen. Das Leben im Tod und Tod im Leben,sowie Du und deine Geliebte. Unsere Schönste und grausamste.” Der Gast sah zu der Frau. Jemand schichtete ein kleines Feuer auf. Es war nicht gross aber genug um diesen Tanz der Gegensätze in der Spirale zu feiern. Die junge Frau kam zu ihnen.”Wenn ihr schon hier seid,meine beiden Geliebten,lasst uns übers Feuer springen und danach essen,singen bis die Nacht und Tag sich vermischen.” Beide Männer lächelten sich an. Sie waren nie Konkurrenten.Noch Feinde.Nur zwei Seiten desselben. Als sie über das Feuer sprangen vereinten sich die Gegensätze,wurden eins und gebaren die Kraft der Kreativität,der Kunst ,des erblühens und der Fruchtbarkeit.
Ende.

Vertrauen (Gedicht)

Sonntagsgedanken

Osterwünsche

Ein Kompliment..so versuch ich es zu sehen.

Gestern hatte ich meinen üblichen Quartalstermin bei meiner Psychologin. Ich wollte mit ihr über die Probleme sprechen die in meiner Corona Quarantäne zusammen kamen . Da war zb der Druck das die Prüfung für die Grundsicherung kam und das meine Bank sich quer stellte mir einen Monat an Kontoauszüge postalisch nochmal zuzustellen. Als ich also erklärte das ich das für die GruSi haptisch bräuchte,nicht online,unterbrach sie mich und sagte mir das sie sie sich jedesmal wundere das ich in einer Werkstatt für behinderte Menschen arbeite. Ich wäre doch sicher unterfordert. Erschrocken verteidigte ich mich,sagte,das das in meinem Fall nicht so ist,da ich in einer fordernten Gruppe arbeite mit vielen Innovationen und ich noch meine Ehrenämter habe (Werkstattrat und Behindertenbeirat der Stadt). Sie entschuldigte sich sofort ;indirekt, da sie nichts in Frage stellen wollte. In der Hinsicht,nach etwas Verunsicherung,versuche ich es als Komplinent zu sehen. Ich bin kein Klischee Teilnehmer der Werkstatt. Und sie lobte mich direkt das meine Stressbewältigungsstrategien und Selbstmedikation mit meinem Bedarf gut funktionieren würden. Na immerhin ! Blessed be )0(

Anrufung der Morrighan

Hail dir,große Königin.
Göttin der Raben und der Kämpfe,in uns selbst und im außen.
Göttin des gerechten Kampfes,der Selbstständigkeit und der eigenen Verantwortung zu uns selbst.
Zeichne uns mit deinem Zeichen,ruf uns mit den Namen,die geheim sind und nur im Vertrauen existieren.
Mögen uns deine Boten erinnern uns zu vertrauen;Herrin der Schlachten und der Nebel.
Lehre uns ,das die Angst uns nicht tötet,wenn wir uns unseren Schatten stellen und dem letzten Feind,den niemand besiegen,nur annehmen kann.
So mote it be )0(

Alltagsarbeit

Wo ich dich finde…

Wenn alles laut wird..
Zerrt…
Fordert..
Gleichzeitig stürmt…
Suche ich die Stille auf.
Dort finde ich Dich.
Meine Kraft.
Gespiegelt in Wasser,Regen,Stein,Kunst,Musik,Alltag..sehe ich deine Kraft ,Hoffnung,Mut,Ruhe in mir.
Mutter.
Göttin
Vielgestaltig und namig.
Schatten und Licht ,verteilt in GleichGewicht auf meinem Weg.
Du bist der Stern des Meeres,
die feurige Schmiedin der Quellen.
Die erste Mutter,
Schlüsselträgerin.
In Eule und Rabe an meiner Seite.
Lass mich weich und flexibel bleiben.
Durchlässig.
Deine Worte aufzuschreiben,weiterzugeben,trotz Häme und lachen.
Ich zweifel an mir,doch zeigst du mir durch meine Familie,Freunde und Seelenverwandten ,’Zu-Fälle’ das du dich in mir nicht irrst.
Und stark.
Denn das siehst du in mir,zerbrochener Teeschale.
Ich liebe dich.
Das sage ich in die Stille.

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#deutschlandshexen
#allpathsareequal
#mentalhealth

The little Tale from the Herb of Hope (english version)

Freyastaggedanken