#earthday

Geliebte Mutter Erde,
Tausende Namen hast du.
Vergebe uns die Gewalt,
Feuer,verpestete Luft,Hass,Verstümmelung und Ausbeutung die wir dir und uns damit antun.
Erinnere uns an Miteinander,statt dagegen.
Du bist der Same unter der Asche des Feuers.
Lehre uns Verstehen ,Zuhören, Tat und Rat.
Lehre uns das wir nichts ohne dich sind,aber Du ohne uns.
Du bist wald,Feld,Meer,Fluss,Brunnen,Dürre.
Unterstütze jene die dich verteidigen.
Lehre uns Achtsam zu sein,mit Dir und uns.
Erinnere uns,dessen wir sind.
Deine Kinder.
Natur wie Du.

#deutschlandshexen
#priesterin

Die Geschichte vom Schattendrachen (Märchen aus der Anderswelt 8)

Es war zu einer Zeit,die war und noch ist,da waren die Welten noch stärker miteinander verwoben.

In einem Wald nahe eines hohen uralten Berges und einer Burg,da lebte ein junger Drache. Da Drachen so selten sind wurden sie schon zu allen Zeiten missverstanden.Des Drachens Schuppen waren dunkel,wie die Nacht und die Schwingen eines Rabens. Manchmal ging er in Gestalt eines jungen Mannes unter die Menschen ,denn er war sehr sanftmütig.

Dort,in der Welt,die er nicht ganz begreifen vermochte,begann er wie ein Mensch zu leben.Er arbeitete als Bäcker,denn er mochte es mit den Händen Dinge zu erschaffen und Leben einzuhauchen.Der Meister der Backstube zeigte ihm die Geheimnisse der Erde,die in der Verwandlung des Kornes zum Brot lag.

So verging einige Zeit und der Drache freundete sich mit einer jungen Frau an,die Priesterin der Göttin war.Beide gingen unterschiedliche Wege die doch gleichsam von dem Mächten gesegnet war.

Doch befiel den Drachen eine Krankheit der Seele.All das Unrecht was er erlitten hatte färbte seinen Geist ein und machte sein Herz schwer und verschlossen.Eines Tages sprach ihn die junge Frau darauf an.”Es ist das Dunkel was mich krank macht.Ich kann kaum essen oder mich freuen.Auch das arbeiten unter den Menschen kann ich nicht mehr.”

“Und deine Drachenahnen?Können sie dir helfen?” fragte sie voller Kummer,denn sie liebte ihn. Der Drache schüttelte den Kopf.”Es tut alles so weh,das ich sie nicht spüren kann.”

Die Priesterin verstand.In ihrem Herzen hatte sie alles aufbewahrt.Einfach würde es nicht. So verliess sie ihren geliebten Drachen für eine bestimmte Zeit und reiste selber in die Anderswelt um sich dort Rat zu holen.

Und der Rat lautete ” Forme aus Stein ein Herz,besinge es das dein Liebster seine Schatten sehen kann. Dies wird dauern,denn er muss auch etwas verändern und machen.Er muss sich seiner Kraft erinnern wer er in Wahrheit ist.” wisperten die inneren Stimmen von Eule und Rabe der Priesterin.

Dankend schloss sie das Ritual und erhob sich um ihrer Führung gemäß die Vorbereitungen zu treffen. Alles in der Natur lief in Kreisläufen;so auch diese Erkrankungen der Seele. Das wusste sie und erkannte auch das es sich um Anerkennen und akzeptieren ging.

Es war zum Dunkelmond,als die Göttin den Welten ihr verborgenes Gesicht zeigte, da hatte sie einen Herzstein gefunden. Sie entzündete Drachenblut und stimmte das Heillied an das sie in den Tagen zuvor im Traum gehört hatte. Vor ihr erschien langsam die Gestalt eines Drachen in tiefer Schwärze.Die Augen strahlten in Angst und Selbsthass. Doch anstatt ihn zu verscheuchen neigte sie ihr Gesicht vor ihm.”Ich ehre euch,ihr Schatten. Seid willkommen und anerkannt.” Sie warf den Stein in ihren schmiedeeisernen Kessel und verbrannte dazu noch etwas Rainfarn und Zeder.

Der Drache indess,in Gestalt eines jungen Mannes, spürte,durch seine innere Einkehr bei Heilerdruiden, merkte das er es jetzt schaffen konnte.Er verließ den verletztenden Bäcker und suchte sich etwas neues zu arbeiten.Die Dunkelheit akzeptierte er in sich und auch die Ängste.Sie waren ein Teil von ihm. Eines Tages trafen sie sich und fest umarmte er sie,denn in der dunklen Zeit,war er nicht alleine gewesen und hatte zu seiner Kraft zurückgefunden.

Ende

Mercualia

Kerzenwunsch..

In der Dämmerung der Nacht,hab ich den wandernden Gott und seiner jungfräulichen Mutter,der Sternengöttin und Schleier der Welten,meine Bitte und Dank gebracht.

Als die Worte gewispert,mit Vertrauen und Hoffnung,erhob sichdie Macht,vereinte sich mit dem seltenen süßduftenden Rauch um zu vollziehen den alten Brauch.

Oh kommt zu mir und steht mir bei,ihr Mächte der alten Welt,mit dieser Magie.Du der Schutzgott der Sprache und des Handels,Freund aus fernem Land,dir biete ich was mein ist,zum wandeln an.

Du,die Sternenschöne,mächtige,doch verborgene Göttin,halte als Mutter deine Hand über mich und die meinen.Auf das wir gescheit handeln und das Schicksal der Fates wandeln.

geweihtes Wasser mit Lorbeer und Rosmarin (später)

Vom Eigenleben magischer Dinge

Gestern beim unbeabsichtigen Suchen fand ich einen selbstgemachten Runensatz in Mini von meinem Seelenbruder wieder. In den magischen Kreisen ist oft eine Art ‘Grundgedanke'(nicht alle teilen den) das alles belebt ist. Vom Baum ,Fluss zum Amulett. Das wird Animismus genannt. So kann es passieten das manche Dinge die man meint ‘dringend’ brauchen zu müssen nicht auffindbar sind und erst dann auftauchen wenn sie wirklich gebraucht werden oder sie es selber wollen.

Mir ist in den Jahren indem ich mit der Magie der alten Wege lebe schon oft passiert das Kristalle und Kristallschädel, Kartendecks oder sogar Notizbücher sich verstecken. Dann alles auf den Kopf zu stellen bringt erfahrungsgemäss erst recht wenig. Der Zu-Fall ist da besser und es heisst Geduld haben. Den Runensatz aus Eisstäbchen samt selbstgenähten Beutel hab ich lange nicht mehr in der Hand gehabt und hab ihn heute zu meinem Hexenmedizinbeutel dazugetan.

 Wir leben mit den Dingen,schenken ihnen Respekt und Liebe. Das hat nichts mit Besitz zutun. Sondern eher manchmal mit einer Hüterschaft. Oft war ich nur eine Zwischenstation bis ein magischer Gegenstand weiter wollte. Es wird also nie langweilig…

Nomen est Omen

Imoment schein ich wohl Authenzität lernen zu sollen.Denn in sozialen Netzwerken gibt es neuerdings öfter Leute ..die ohne was von dich zu erzählen andere angreifen.Heute durfte ich lesen das das was ich bin(und mir nicht ausgesucht habe) ‘gerne mal so erzähle’

Nur weil ich nichts als Zertifikat und historisch nachweisbares zeigen kann und das innere verlacht wird.

Nett nicht?

In den Elementen

Im Feuer,
duftend ,rauchend ,wärmend,voller Wärme und Hitze.
Tanzendes Wesen.
Gefährlich….heisses Flammenmeer auf den Holzstössen.
Ehrend dich am Ahnenfeuer,
im Feuertanz und Herdfeuer.
Brigid,Vesta,Pele.

In der Erde,
das Samenkorn wächst.
Staub ,davongetragen vom Wind.
Steine, Geschwister voller Erinnerung.Erdrutsche und Dörre. Gesalzener Boden.
Tiefe Stille .
Am Fluss geschmiegt,
In Höhlen.
Kristallfeuer der Heiler.
Demeter,Pachamama,Danu.

Im Wasser,
Fliessend,gurgelnd.
Reissend.
Still.
Bewegung und Quell.
Tiefe unter den Wellen.
Flüsse,Seen,Quellen.
Anderswelt und Göttinschwellen.
Nehallenia,Yemaija,Mami Water.

In der Luft,
Rauschen der Blätter,
Stürme,
Sanftes wispern.
Geruch der Erinnerungen weckt.
Luft die wegbleibt.
Wirbelstürme,
mystischer Tanz.
Athene,Lyssa,Cerridwen.