Vom Eigenleben magischer Dinge

Gestern beim unbeabsichtigen Suchen fand ich einen selbstgemachten Runensatz in Mini von meinem Seelenbruder wieder. In den magischen Kreisen ist oft eine Art ‘Grundgedanke'(nicht alle teilen den) das alles belebt ist. Vom Baum ,Fluss zum Amulett. Das wird Animismus genannt. So kann es passieten das manche Dinge die man meint ‘dringend’ brauchen zu müssen nicht auffindbar sind und erst dann auftauchen wenn sie wirklich gebraucht werden oder sie es selber wollen.

Mir ist in den Jahren indem ich mit der Magie der alten Wege lebe schon oft passiert das Kristalle und Kristallschädel, Kartendecks oder sogar Notizbücher sich verstecken. Dann alles auf den Kopf zu stellen bringt erfahrungsgemäss erst recht wenig. Der Zu-Fall ist da besser und es heisst Geduld haben. Den Runensatz aus Eisstäbchen samt selbstgenähten Beutel hab ich lange nicht mehr in der Hand gehabt und hab ihn heute zu meinem Hexenmedizinbeutel dazugetan.

 Wir leben mit den Dingen,schenken ihnen Respekt und Liebe. Das hat nichts mit Besitz zutun. Sondern eher manchmal mit einer Hüterschaft. Oft war ich nur eine Zwischenstation bis ein magischer Gegenstand weiter wollte. Es wird also nie langweilig…

Nomen est Omen

Imoment schein ich wohl Authenzität lernen zu sollen.Denn in sozialen Netzwerken gibt es neuerdings öfter Leute ..die ohne was von dich zu erzählen andere angreifen.Heute durfte ich lesen das das was ich bin(und mir nicht ausgesucht habe) ‘gerne mal so erzähle’

Nur weil ich nichts als Zertifikat und historisch nachweisbares zeigen kann und das innere verlacht wird.

Nett nicht?

In den Elementen

Im Feuer,
duftend ,rauchend ,wärmend,voller Wärme und Hitze.
Tanzendes Wesen.
Gefährlich….heisses Flammenmeer auf den Holzstössen.
Ehrend dich am Ahnenfeuer,
im Feuertanz und Herdfeuer.
Brigid,Vesta,Pele.

In der Erde,
das Samenkorn wächst.
Staub ,davongetragen vom Wind.
Steine, Geschwister voller Erinnerung.Erdrutsche und Dörre. Gesalzener Boden.
Tiefe Stille .
Am Fluss geschmiegt,
In Höhlen.
Kristallfeuer der Heiler.
Demeter,Pachamama,Danu.

Im Wasser,
Fliessend,gurgelnd.
Reissend.
Still.
Bewegung und Quell.
Tiefe unter den Wellen.
Flüsse,Seen,Quellen.
Anderswelt und Göttinschwellen.
Nehallenia,Yemaija,Mami Water.

In der Luft,
Rauschen der Blätter,
Stürme,
Sanftes wispern.
Geruch der Erinnerungen weckt.
Luft die wegbleibt.
Wirbelstürme,
mystischer Tanz.
Athene,Lyssa,Cerridwen.

I’am….

I’am,
the mist over the mountains,
the rain that mixed with your tears.
I’am the healer of wells,
calmer of fears.
I’am in the darkness,
In the caves and within you.
I’am the fire that warmths you,
Seerer that sees trough.

I’am a part of you,
And the Earth ,Sky and Seas sorround you.
In the deepest Woodland find you me.
Waiting to share my Wisdom.
I’am the singer of the worldsmelodys.

I’am the weaver of faith and destiny.
The Crow and the warqueen.
The bringer of End .
The Mother of new.
I have many names,my face changes for you.

By Veleda Alantia

Der Blick in den Brunnen…

Wie beeinflusst meine Priesterschaft,meine Spiritualität mein Leben?
Oder anders gestellt,wie gebe ich ihr Raum?

Zunächst einmal ..die Göttin erscheint mir immer unter wechselnden Gesichtern.
Sie ist eine mit den vielen Namen.
Und jedes Gesicht ist eine neue Form von ihr.
Als sie mich als Veleda rief war sie die uralte Erdenmutter und Freya.
Als sie mich als ihre Meerespriesterin wollte war es Aphrodite/Venus/Yemaja.
Der Gott wechselt ebenso bei mir.
Kompliziert und doch …simpel.

Wie lebe ich das jeden Tag?
Da ich ,durch Wohnlage ,weder oft ans Meer oder zu den Externsteinen komme läuft vieles im Inneren.

-Kreativität
-mit wachen Blick (Sehend) meine Umgebung achten
-Intuitiv
-Mitfuehlend
-Still wenn die Zeit ist.

Hier auf meinem Blog geht vieles ueber Poesie
Da hat Brighid die Schirmherrschaft drüber.
Die tiefen der Seele sind genauso tief wie der Grund des Meeres.
Wasser steht fuer Nährend,Intuitiv,von allen Elementen das weiblichstes und das was sich immer wandelt.

An meinem Arveitsplstz steht Kwan Yin,
Zuhause stehen Venus(Hauptaltar) und eine Gesichtslose Goettin auf den Ahnenaltar.
Es ist alles fast Zen-maessig..natürlich.
Kein Bling bling.
Und so…irgendwie..geh ich auch mit der Spiritualität und Priesterschaft um.
Ich schau mir Kirchen an…fuehle ihre Kraft als heiliger Ort.
Ich verstreue Kräuter..schreibe…fotografiere…
Die Antwort find ich nicht zu voller Zufriedenheit…

Kristalline Poesie

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Lebensbaum…umgeben von Wasser und Eis.
Heilige Insel,
Immergrün.
Tragbare Welt ,
Schamagisch bereist.
Aus Freundschaft bekommen und in der Hektik fotografiert.
Göttinnenbaum..
Mutterbaum

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Schwarz und Weiss,
Selber tanzend im grau.
Berühre beide Welten und gehe weiter hinaus.

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Regentropfen…
Düstres Licht…
Dreifache Göttin..flammend und Hüterin der heiligen Quellen..vergiss uns nicht.

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Helft mir zu leben was ich bin.
Meerespriesterin am Morgen,
Hexe am Tage ,
Weltenwandelnde zu jeder Zeit.
Tochter der Göttin,
Steinfreundin…
Stabträgerin von den Steinen.
Mein Glauben lebt in meinen Taten.
Schreiben öffnet den Ort.
(Fotos und Text von Veleda Alantia)