Von der einfachen Magie (eine Low Budget Geschichte)

Raindrop , V.A.N.A (NB)

Regen prasselte sanft gegen die Fensterscheiben als die junge Frau ihren Geist auf Reisen schickte.

Sie erwachte in einem Haus mit Lehmwänden.Spiralen zierten die inneren Wände. Ein sanfter aromatischer Duft von Heu und Kräutern lag in der Luft. Sie erhob sich vom einfachen Bett und betrachtete die Altarnische.Ein schwarzer Stein und din unregelmäßiger,fast matter, Bergkristall lag dort.

“Viele der großen Mysterien sind mitten im Alltag verwurzelt.Es gibt Zeiten großer Kraft und Rituale doch sind genauso die anderen Zeiten von wert.” sprach eine ältere Frau.Sie trug ein einfaches Leinengewand mit einem dreifach verwebten Gürtel.Um ihrem Hals hing eine Kordel mit ein paar Nüssen und Schalen die leise raschelten. “So ist es,Herrin.Wer seid ihr?”

“Ich bin die,die dich heute begleiten wird.”sagte sie mit einem erfreuten Glitzern in den Kornblumenblauen Augen. Die junge Frau folgte ihr hinaus. Draußen saßen die Frauen.”Viele denken das Priesterinnen nur müßig rumsitzen und träumen.” “Oh,ein Irrtum.Jede Tätigkeit kann zu Magie werden und ist an sich bereits ein Gebet an die große Mutter und die Götter.”

Eine Frau um die dreißig stand an einem Kessel.Ein aromatischer Duft stieg auf.Der Magen der jungen Frau knurrte was ihre Führerin lächeln liess.”Schwester,es ist nicht verkehrt Hunger zu haben.Es gibt Nahrung des Körpers und für die Seele.Viele nähren nur ihren Körper,vergessen aber ihre Seele darüber.Harmonie,Oben und Unten,das ist das ganze Geheimnis.Sieh nur,im Kessel,oder auch im Topf,ist der Kreis der Göttin.Das Wasser,erhitzt durchs Feuer,verändert,verwandelt das essen.Kräuter und Gemüse,Gewürze,und auch Fleisch und Fisch,beeinflusst sich.Es ist toll im Ritual die Göttin zu verkörpern oder den Gott ,doch sind diese einfachen Handlungen nicht minder magisch. Ihr engt euch ein mit Regel.Lebt.Webt eure Magie nach euren eigenen Regeln.Achtet das einfache genauso wert.Webt,tanzt,singt.Heilt euch auf einfache Weise,denn alles greift ineinander.” Diese Worte der Führerin waren so einfach und doch so herzöffnend.

Eine andere Frau trat mit Klanghölzern dazu.In denen waren Runen eingeritzt um ihre Kraft und Verbindung anzuzeigen.”Hört das Lied der Natur.Sie singt mit unendlichen Stimmen und Farben.Die Erde singt,die Sterne,das Werden und vergehen der Jahreszeiten.Alle naturnahen Instrumente sind heilig und heilen.”

Ein Rabe setzte sich auf einen stehenden Stein. Krächzte laut. “Tochter der Göttin,achte auf die einfachen Wege.Sie sind nicht schlechter als die Sternenmysterien.Nur Anders.Wie oben so auch unten.Geh mit dem Segen der Insel der Göttin.Komme wieder;Schwester umKraft zu finden,wann immer du sie brauchst.”

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Alle Tage Begegnung

Im Wind hör ich,

die Worte deiner Verheißung.

“Richte dich auf,lebe dein Leben mutig,wild und frei.”

Mit Tränen ,senkt sich der Schleier deiner Würde auf mich.

Geliebter…Geliebte..im Wind und Stein,im Gral und Kessel,im Wort vor Ort. Im Rabenruf und Eulenblick,im Merlins Cave und der gläsernen Apfelinsel;unser Geschick.

Mein Herz ist entflammt,haben uns seit Leben gekannt. Doch wie oft,hat mich deine Kraft verbrannt?

Begegnest mir überall,Mutter meiner Seele,die mich trägt zur heiligen Quelle.

Vestalienfeuer#1

Mit diesem Feuer,Göttin der dreifachen Pfade von Heim ,dem Herd und des Tempels, bitte ich um Reinheit,an diesem ersten Tag.

Das alles was die letzten Monate mir an Kraft raubte durch diese Kerzenflamme gereinigt und meine Kraft genährt wird.

Auch entzünde ich es für Verbindung ,statt trennung. Mein Gesang sei meine Tat,du Göttin des Tempels.

Inner Monastry/Innere Einkehr

Durch die Elemente ,trete ich ein,in den Raum der Macht,wo alles darf sein.Der Kreis,Tag und Nacht,das Jahr,das Leben,dreht sich um mich. Ich bin ein winzig kleines Teil.Wohin kann ich streben?

In mein inneres Heiligtum,vom Stein und Felsen,Meer und Quell,der Verbundenheit der Freundschaft,der Göttin,Mondenglitzernd auf der See hell.

Sie,reicht mir die Hand,unter vielen tausend Namen bekannt.Ist das Urmeer,der Felsen und Stein,im magischen Gesang still.

Hilft mir zu sein wer ich bin,was ich wirklich will.Erinnert mich,in meiner Dunkelheit,an Freude und Magie und Tageslicht.Sie vergisst mich nie,verlässt mich nicht. Dort ,in meinem inneren Heiligtum,wo die Welten sich vereinen.

Namen schriebst Du in mein Herz,sie zu tragen,Würde und Schmerz.Doch kehre ich immer zu dir ein,vereint im Gesang,magischen Reim. Gemeinsam sein. Dort am Raum,am Weltenbaum,in den Höhlen unterhalb des Tors,wo die Wellen rauschen.

Jupitertaggedanken

Moin moin ihr Lieben,

Ich wünsche euch ein gesegnetes Ostara und eine magische Frühjahrstag und Nachtgleiche.

Da bin ich so schlau und vergess mein vorbereites Opferdöschen auf dem Altar. Naja…wirds halt nachgeholt.

Gestern kam auch das Miniamulettchen an. Man sieht die Figurine noch aber die Schrift nur mit Lupe.Hab es über Nacht getragen(es strahlt tatsächlich Sicherheit aus) und hab es jetzt aber mit meinem Hagstone getauscht. Der Glaube an diese ‘wundertätige’ Medaille tut bestimmt auch noch was dazu.Für mich bleibts ein schlichtes,kleines Bild der Göttin als Meermutter.

Ich lass es zuhause erstmal den Streit von gestern reinigen.Mein Onkel aus dem Erzgebirge kam zurück für anderthalb Tage und das ist oft genug ‘kitzelig’. Doch gab es auch mal ein offenes Gespräch das wir halt echt am Minimum krackseln.

So genug gejammert.

Hören : I want my Tears back ,Nightwish

lesen : Magie leben, Claire

Duft : Japanese Cherryblossoms von the Body Shop

essen: Gemüsecurry auf Reis

Blessed be )0(

Mondintaggedanken

Der Sturm brachte kalte Winde und fliehende Wolken..mal sehen was er uns bringen kann…

Gestern war ein guter und ruhiger Tag.Mein Soulbro hat sich sehr gefreut mich zu sehen.Wir spielten Black Storys.Auf dem Heimweg haben seine Mum und ich ausgemacht das ich am Freitag ein paar Bücher mitnehmen kann.Leider hat er keine Verwendung mehr dafür und so darf ich das ‘Erbe’ des magischen übernehmen.

Essen: grünes Curry (Nudelsuppe)

hören : Der Winterschmied,Terry Pratchett

lesen : Progressive Witchcraft , Ferrarer

blessed be )0(

Vom Lernen und Lehren (Weisungen aus Avalon I)

Mitten in dieser Welt,die im schnellen und umbarmherzigen Takt der Technik lebt,gibt es wenige die den Rhytmus der Natur und ihren inneren Lehrern folgen. Dies ist ein harter Weg,führt er doch zu eigener Dunkelheit und Nacht der Seele und zu einer Demut. Diese Menschen,Wanderer,erkennt man nicht an ihrem äußeren,sondern an ihren Taten und Worten…

In der Pause saß eine junge Frau an einem geschützten Ort.Ihre Geister waren bei ihr und lehrten sie das Loslassen ihrer Sorgen die sie wegen Briefen in sich trug.

“Lass dich nicht einengen von deinem Sorgen.”sprach ihr Hirsch sanft mahnend. Mit einem Knopf im Ohr hörte sie japanische Trommelrhytmen. Ihre Eule,Weisheit,saß schützend auf ihrer Schulter.Der Himmel über ihr war klar.Nur in ihr war es grau und beengt.

Weisheit legte ihr ihre Schwingen un die Augen.”Sehe mit deinem wahren Blick.Siehe durch das Dunkel…Du hast die Kraft zu verändern dein Geschick.” Mit dem Duft von Rosmarin und Wachholder in der Nase fand sie sich an einem wilden Steinstrand wieder,Gischt benetzte ihr Gesicht. Über ihr war eine Höhle,tief in das Gestein gegraben worden,ob von Menschen oder den Elementen war schwer zu sagen.Weisheit flog vorran,bat die junge Frau ihr zu Folgen.

Die Höhle machte ihr Angst.Sie konnte ab einem Punkt weder vor noch zurück,so lähmend war dieses Gefühl in ihrer Seele.Bis sich ihr,sanft,die Hand eines Begleiters entgegen streckte und mit der ihren verwob.”Komm weiter.”sagte diese Frau voller Zuversicht.”Es muss dunkel sein,sonst ist es kein Weg der Einweihung.”

Die Wärme der anderen,verborgenen Frau liess die junge Frau weitergehen.Schritt für Schritt voran.Hinab in die Tiefe die ihr so Angst machte. Mitten,im tiefsten Herzen der Finsternis erklang erst ein zarter Urton und Steine und Kristalle begangen zu leuchten.Dort offenbarte sich ein Becken mit einem einfachen Kelch aus Stein. Die fremde Frau ging in das Becken und schöpfte mit dem Kelch etwasWasser. “Trink…Wisse das du auf dem richtigen Weg bist.Vertraue,auch wenn du Angst hast.Lebe was du lernst und lerne indem du lehrst.” Als das Wasser ihreLippen berührte spürte sie das dieser Weg vor ihr zu schaffen sei. Sie war nicht allein.

Die junge Frau erwachte wieder.Mitten im Lärm war sie gestärkt.Sie würde ihren Weg finden an den dreifach gegabelten Wegen.

Ende