Reise

Der Wind der mich umgab trug in sich den Duft von geschnittenen Lavendel,Regen und Kälte. Vor mir liegt der wilde Altar.Es ist die erste nach außen getragene Magie seit Wochen.

Ich hebe den Blick und finde mich in einem Alkoven wieder.Vor mir,auf weichen Kissen,mit einem Buch in der Hand sitzt Er. Ein grüner Pullover aus Cashmere ,dazu eine Brosche.Etwas rotes ,wie ein Rubin oder Granat leuchtet mir im Licht entgegen.

“Schön das du kommst. Du kämpfst ziemlich ritterlich um dein Überleben.Ich bin stolz auf dich.” Der Mann hat feine Züge und doch weiß ich das das nur eine Art ist,wie er sich zeigt.

“Wer bist du? Ein Sir Lancelot,König Arthur selbst? Oder Dio?”frage ich.

Der schöne Mann lacht.Aber freundlich.”Ich bin der grüne Mann,der Herr der Unterwelt,Hüter des Glasschlosses.” Er ist also vieles.Hatte ichs geahnt.

“Die Kraft eines Ritters ,gepaart mit der EigenMacht einer Priesterin.Sehr intressant.Besuche mich in meinem Schloss aus Glas unterhalb des Tors.Bring mir etwas von deinem Dichtermet mit und ich unterstützte dich.”

Und was möchtest du dafür?” Das lässt ihn erneut lächeln.”Finde mich unterm Tor,das reicht mir.”

Ich erwache während der Wind die toten Lavendelhülsen fortträgt….

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Herbstruf

An den Grenzen der Welten,wo Hier und Dort sich berühren, stehen Tore und Türen.

In den Farben der Blätter,rot,gelb und braun,versuch genau hinzuschauen.Das kleine Volk,das Sternenvolk der verborgenen Hügel,hält Wacht,geben dir,wenn in Demut empfangen,Selbst-Macht.

In den fliegenden Wolken,schwarz und grau,wispern die Geister und Götter.Hör genau. Manchem begnet Er als Wanderer ,unscheinbar,als Herrn der Jagd,gibt Wissen und Verstehen;der aus tiefstem Herzen darum bat.

Die Vögel fliegen,die Raben,höre was sie dir sagen.Sie die Gedanke und Erinnerung sind,die Rabenfrau und Königin der Schlachten,das Wildschwein im tiefsten Wald,Kessel und Schwert,Geburt und Tod und Neugeburt gibt sie Gestalt.

Im fallenden Regen,hörst du das Meer.Die Verwandlung,loslassen,oft ist es schwer.

Im Donner und Blitz,zentrierte Energie,von Menschen nie gezähmt,Magie.

In den Straßen,im virtuellen Raum,am Weltenbaum,erkennen sich die Weisen i n neuer Gestalt.Weben Wissen und Freundschaft,die neue alte Tradition in neuem Gewand.Erkennen sich die Familien,zur Freude der Göttinnen und Götter Sinn.

Thinner Veil/Dünner Schleier

The Mist catch us all, near Samhain, the last of Autumn Fall Hear the Spirits and Ghosts in the Air.Guidet with Love and Despair.

Der Nebel ergreift uns alle,Samhain naht,der letzte Tag des Herbstes.Höre die Begleiter und Geister in der Luft.Geführt durch Verzweiflung und Liebe.

Greyveiled Mother of the Dead,with Lilys on your head,show us our Bones ,with white Meals welcome we the Ancestors.Take the Wine,it will ne fine,take the Bread,on Owlwings we well met.

Graugekleidete verschleierte Mutter der Toten,Lilienkranz auf deinem Kopf,zeig uns unsere Knochen,mit weißen Speisen heißen wir die Ahnen willkommen.Nimm den Wein,teil das Brot,auf Eulenschwingen treffen wir uns.

Märchen aus Avalon 9 , Vom Druiden und der Nebelfrau

Es war einmal,zu einer Zeit die uns sehr nah und doch fern ist, da ging ein Mann zu einem Treffen im Wald.

Er gehörte den Druiden an und war ein Geschichtenerzähler,der dafür bekannt war im Wind seine Geschichten zu erfahren. Freundlich war er zu allen Wesen die ihn begegneten,doch war sein Zorn zu fürchten,denn viel Wissen hatte er von seinen Reisen durch die Welten von Baum und Erde,Feuer und Wasser erfahren.

Nun näherte er sich einen Ort an der Küste,wo Land und Meer zusammentrafen.

Ein Feuer kündete ihn bereits aus der Ferne Wärme und Geselligkeit an.Je näher er kam umso mehr verstand er das die Gesänge der Sterne angestimmt wurden.

Der Druide legte seine Habe in eine vom Meer ausgewaschene Höhle.

Es waren Schwestern und Brüder der verschiedenen Orden des alten Weges da,Priester und Priesterinnen,Völwen und Veleden. Die Leitung hatte eine Meerespriesterin der Göttin und ein Salzpriester übernommen. Sie teilten den Kelch und das Salz mit allen Anwesenden.

Verschiedene Wesen waren angerufen worden,aus allen Reichen.

Der Druide nahm seine kleine Harfe und stimmte ein Gesang der Wälder an.

“Vom hohen Berg,zu den tiefen der See,dem Herz des Waldes,gibt der Ton der Göttinnen und Götter allem Gestalt.

Sie weben den Erhalt,erwählen um zu finden,das in Licht und Dunkelheit,von Trauer und Weisheit,ein neuer Zyklus kann beginnen.

Die Barden singen vom Anfang,der Götter und Göttinnen Leben und Lehre ,lass die Erde,das Wasser aus Kessel und Quell,das Feuer und das lufterfüllte Awen in dein Herz.Erkenne die Lehre im Schmerz,im Jahreskreid.Lebe ihn auf deine Art,in vollstem Vertrauen,auf deine Weis'”

Als der Druide geendet hatte sah er eine Frau um das Feuer tanzen.In ihrem Augen sah er die graue Weite der Nebel und des Meeres.Ihr Lachen und Gesang erinnerte an das des Sternenvolkes unter dem grünen Hügeln.Das Herz des Druiden war von Liebe erfüllt. So fasste er sich ein Herz und ging zu ihr.Bat die Frau des Nebels um einen Tanz. Beim Tanz ums Feuer wurden Herzen Seelen verbunden durch ein unsichtbares Band.

Der Druide hatte vergessen was es im Umgang mit jenen aus der Anderswelt zu beachten galt so nahm er sie im Feuerschein zur Frau.

Die Jahre vergingen im drehen des Jahreskreises und der Druide bekam Neun Töchter von seiner Frau.

Als ihre Zeit nahte und ihr Herz schwer war von Heimweh bat sie ihrem Mann gehen zu dürfen.Der Druide klammerte sich an sie.Schmeichelte und verbot ihr zu den Feiern zu gehen.

Langsam wurde der Leib seiner Frau grau und durchsichtig,wie der Nebel der die heiligen Inseln umgab.

In tiefster Angst ging der Druide zu einer Seherin,es war um die Zeit der Ahnen,und sie warf die Zeichen der Götter und Geister,las aus Stein und Holz.

“Deine Frau gehört nicht mehr hierher.Sie ist älter als Du und wird heimkehren müssen zur großen Mutter.Bring sie zu den Feiern und sichere deine Töchter,denn ihr Erbe ist auf beiden Seiten des Nebels.”

Dies wollte der Druide nicht hören und er verweigerte sich der Weissagung der Seherin.

So zog dichter Nebel auf als seine Frau starb und sie eins wurde mit dem Element,das sie einst geboren hatte.

Die Töchter weinten doch hörten sie dem Ruf ihres Blutes.Der alte Druide,wirr vor Angst, sperrte sie anden Herd ein.

Der Nebel wurde dichter und nahm sich eines Nachts die erste.

In der zweiten Nacht die zweite.

In der dritten Nacht kam eine in graue Wolle gewandelte Frau und suchte Obdach für die Nacht.

Sie saß mit ihm am Feuer,spann einen Faden aus Brennesselgarn..”Im Dorf hört man von deiner Geschichte.Geb der anderen Seite was ihnen zusteht.Erinner dich deiner Weisheit,Priester des alten Weges,oder du wirst bitter lernen.”

Wieder verschloss der Druide Herz und Seele.

In dieser Nacht verschwanden zwei Töchter.

In der nächsten wieder zwei.

Bis in der letzten Nacht die letzten beiden geholt wurden.

Geschlagen ging er zum heiligen Ort und bekannte seinen Fehler.Bat aus tiefsten Herzen um Vergebung.Die Göttin trat als Wildschwein zu ihm und erklärte ihm was er tun musste.

Er begann wieder zu singen,liess seine Habe hinter sich und lehrte allen die offenen Sinnes waren die Lehre von Wurzel und Stein,Eiche und Mistel und Kessel und Gral.

Die Göttin und Götter bekamen Mitleid und er durfte zu Samhain seine Töchter,die nun Priesterinnen auf den Heiligen Inseln waren,sehen.

Dies erzählte mir der Nebelgeist an einem Tag des Vollmondes.

Ende

Druide,wirr vor Angst, sperrte sie anden Herd ein.

Der Nebel wurde dichter und nahm sich eines Nachts die erste.

In der zweiten Nacht die zweite.

In der dritten Nacht kam eine in graue Wolle gewandelte Frau und suchte Obdach für die Nacht.

Sie saß mit ihm am Feuer,spann einen Faden aus Brennesselgarn..”Im Dorf hört man von deiner Geschichte.Geb der anderen Seite was ihnen zusteht.Erinner dich deiner Weisheit,Priester des alten Weges,oder du wirst bitter lernen.”

Wieder verschloss der Druide Herz und Seele.

In dieser Nacht verschwanden zwei Töchter.

In der nächsten wieder zwei.

Bis in der letzten Nacht die letzten beiden geholt wurden.

Geschlagen ging er zum heiligen Ort und bekannte seinen Fehler.Bat aus tiefsten Herzen um Vergebung.Die Göttin trat als Wildschwein zu ihm und erklärte ihm was er tun musste.

Er begann wieder zu singen,liess seine Habe hinter sich und lehrte allen die offenen Sinnes waren die Lehre von Wurzel und Stein,Eiche und Mistel und Kessel und Gral.

Die Göttin und Götter bekamen Mitleid und er durfte zu Samhain seine Töchter,die nun Priesterinnen auf den Heiligen Inseln waren,sehen.

Dies erzählte mir der Nebelgeist an einem Tag des Vollmondes.

Ende

Gleichgewicht,eine Betrachtung

Ob es daran liegt das ich mich im letzten Jahr stärker mit den männlichen Kräften in mir beschäftigt habe….es war nur eine kleine Entscheidung.

Gestern stand ich bei den Räucherungen wie ein Kind im Bonbonladen.Ich durfte mir was gönnen.Sicher mach ich auch Räucherungen selbst. Doch manchmal..alle paar Jubeljahre darf es auch von ‘Fremden’ sein.

Mein Ich von vor 5 Jahren hätte nur eine Räucherung gewählt.Die der Göttin. Die Druidenmischung wäre nur registriert aber ignoriert worden.

Gestern aber …wusste ich ,beides gehört zusammen.Bilden Kreise und in deren Schnittpunkt bin ich. Ohne wie früher mit Stress verbunden zu sein.

Das beide dazu noch eine Verbindung zu Avalon,Heimat meiner Seele haben und das Symbol des Chalice Well (ich trag mein kleines im Moment wieder) war sehr viel zuviel des guten Zufalls. Und aks ich bezahlte bekam ich sogar einen anderen Betrag als es zusammen ergeben hätte.

Tja meine Favouriten, die japanischen Räucherstäbchen bekommen Konkurrenz.

Sunnastaggedanken

Moin ihr Lieben,

wie geht es euch? Emotional gehts mir gut,nur körperlich autsch. Hab mir von irgendwas die Schultern verspannt.

Gestern war der Tag ganz schön.Der Markt war klein und familiär. Ein mir durch seine besonderen Metsorten (von ihm hab ich noch eine Flasche Ritualmet) aufgefallener Verkäufer war da und bei einer Dame die diverses Räucherwerk anbot hörte ich einen lauten ruf.

Marktbilder und Funde. 🙂