Spirit~Walk (9)

Mit noch benommenen Sinnen,höre ich sie zart,die Stimmen,die mich zum Orte der Ahnen ziehen.

Licht von Tir na Nog (V.A.N A NB)

Die Grenzen verwischen,die Zeit wird weich,ich betrete das ZwischenReich,die ZwischenZeit,wo die Stille die Antwort,Hoffnung und Mut gibt,das Licht der Anderswelt fliesst und alles mit dem Segen übergießt.

Ahnenweisheit (V.A.N.A (NB)

Ich wandere zwischen den Räumen,im stillen Meer.Eure Berührung,zart,spüre ich sehr.Was ihr in mein Herz gelegt,wird erst spätetere Knospen der Worte tragen.Solange werde ich schweigen,warten,reifen lassen,nichts verraten.

Blaue Stunde (V.A.N.A (NB)

Verlasse zur blauen Stunde euer Reich,der Mondinschein und der Sonnekraft,beleuchten meinen Weg.Danke ihr Ahnen,Geister,Göttin Mutter und Vater der Wälder.

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Wie Black Annis ihr schwarzes Gesicht bekam (Märchen aus Avalon)

Es war zu einer Zeit,als die Welt noch glücklicher war, da standen die Tore zu den Welten weit offen und jene,die die Worte der Macht kannten, konnten von der einen Welt mühelos in die andere gelangen. In einer Stadt lebte eine junge Frau.Ihr Weg bestimmte es ihr eine Zaunreiterin zu werden und so begann sie fleißig bei der Priesterin im Hag zu lernen.Dort erfuhr sie die Macht des Windes,der Steine und des Flusses.

Eines Tages zog Annis,so hieß die junge Frau wieder hinaus in die Welt um einer sterbenden Frau zu helfen.

Sie betrat das Haus mit einem Segen doch krächzte die Sterbende “Dein Segen ist hier nicht erwünscht!” Annis jedoch kam zum Bett,voller Mitgefühl ,war sie bestrebt ihren Dienst zutun.Dort zog sie ihren schützenden schwarzen Mantel aus.”Deine Kleider des Todes will ich hier nicht sehen!” schallte die Frau Annis zum zweiten Mal.

Doch fest im Vertrauen liess sich Annis nicht beirren.Sie entzündete eine heilige Kerze und rief den Segen der dunklen Mutter an und in das Haus und über die Sterbende.

“Deine Göttin ist hier nicht erwünscht! Geh mit meinem Fluch ,Rabenfrau,Todesfrau;Hexe!” Annis schluckte und liess die Kerze da.Sie hatte nichts getan um diesen Hass zu verdienen war sie doch nur dem Hilferuf der Familie gefolgt.

In ihrem Haus sah Annis in ihren schwarzen geweihten Spiegel und erkannte mit Schrecken das ihr Gesicht schwarz geworden war.Sie weinte bitterlich und versuchte ihr Gesicht frei zu bekommen.Weder Seife noch Salz halfen gegen das Schwarz.

So wurde sie im ganzen Land als Black Annis bekannt.

Als sie eines Tages zur blauen Stunde an einer heiligen Quelle saß,erschien die große Magierin und Göttin Cerridwen.An ihrer Seite war eine Wildschweinfähe mit ihren kleinen.”Mein Kind…Dein Leid schmerzt mich sehr.Verstoßen und gezeichnet bist Du,wie auch ich es bin.So höre was ich dir sage: Dein Schmerz ist nicht umsonst. In diesem Schmerz ist deine Kraft.Erkenne dich unter dieser Zeichnung.Erkenne dich an.Sei wer du bist,denen zum Trotz die dich nichr verstehen. Lerne in deiner Dunkelheit,in deinem Licht mit dem Wind zu tanzen.”

Diese Worte der göttlichen Magierin ermutigten die junge Frau.Sie fühlte sich gestärkt und getröstet und so dankte sie der Göttin mit einem Gesang der den Wind tanzen liess.

Annis war fortan als Black Annis bekannt,sie heilte und orakelte in Verbundenheit mit der Welt und den Welten hinter dem Nebel. Ihre Geschichte lebt fort in Sage und Lied.

Ende

Von der Feuerjungfrau und der heiligen Quelle (Märchen aus Tara I)

Es war zu einer Zeit,des Festes der Flammen,wo die Erde aus dem Winter erwacht und junge Hirsche durch die Wälder streifen,da lebte ein junger Druide in einer Stadt.

Er arbeitete viel und studierte was er nur konnte.Das Wissen aus den Büchern war sein Ein und Alles. Viele ehrten ihn als Gelehrten doch hatte er wenig Bezug zum praktischen.Lieber saß er im warmen bei seinen Schriften.

Eines Tages kam der Meister seines Ordens im grauen Mantel zu ihm. “Mein Sohn,dein Wissen der Schriften ist unübertroffen.Doch fehlt es dir an der Praxis.So wird deine nächste Prüfung sein hinaus zu gehen zu der heiligen Quelle.Du kannst sie nur durch die Feuerjungfrau finde.Möge der Weg dir entgegenkommen,der Wind deinen Rücken stärken und dich alle Geister freundlich aufnehmen.” Der alte Meister löste sich in Nebel auf und der junge Druide saß entsetzt da.All seine Arbeit war umsonst. Er sollte raus in die Welt,vor der er sich doch verborgen hatte.

So überlegte er mehrere Wochen.Haderte mit den Geistern,den Göttern und seinem Orden ehe er sich eines Tages auf den Weg machte,der ihn weit und weit von seinem sicheren zuhause forttrug.

Des Nachts konnte er erst nicht schlafen durch die vielen fremden Geräuschen,tagsüber ermüdete er schnell,denn sein Körper war das laufen nicht mehr gewohnt.

Eines Nachts hörte er Musik die aus einem Steinkreis drang.Dort tanzten die Herren und Herrinnen des Sternenlichtes. Allein aus ihren Tanz und Gesang zog er stärke und Kraft und zog weiter.

In einer verfallenen Kapelle war der Eingang zum Brunnen. Eine Eiche und eine Birke dienten als Wächter.Er hängte also einen Stoffstreifen auf und vollzog das Ritual um die Feuerjungfrau zu rufen.Nichts geschah.Er versuchte es wieder und wieder.Nur der Wind flüsterte in den Blättern und die Quelle wisperte unermüdlich.

Der junge Druide verzweifelte.Warum konnte er es nicht? Waren seine Worte falsch wiedergegeben? Er schrie und weinte und verlor allen Mut.

Es war bereits Nacht und ein eisiger Wind strich über den heiligen Platz,liess die Bittstoffstreifen flattern wie Eulenschwingen.

Der junge Druide rollte sich zusammen.Was sollte er jetzt tun?

“Ich habe deinen Ruf gehört.”sprach eine liebreizende Stimme,voller Stärke.Aus der Birke trat eine Frau heraus.Ihr Gewand schien aus Wassertropfen zu bestehen und in ihrer Hand hielt sie einen Kelch indem Flammen tanzten. Erschrocken erhob er sich.”Wer seid ihr?”

Die feurige Quelljungfrau schenkte ihm ein Lächeln voller Liebe und Weisheit.”Ich bin die Eine und doch die Viele.Ich bin der Stern der dich seit deiner Geburt leitet,das Wort im Buch,der Baum der Welten und das Meer.Ich bin der Kessel der Wiedergeburt,deine Angst und deine Tränen.Du bist mein Sohn und auch der Sohn der Eiche und des Hirschkönigs.”Damit erkannte der verzweifelte Druide das er dem Ziel nahe war.”Königin,Herrin,Mutter, ich bitte dich,wie kann ich in der Welt leben ?”

Ein helles Kichern ertönte,Nachtigallengesang gleich,als sie ihm den Kelch reichte.”Trink und Lebe.Alles weitere wird die Welt,deine Geister dich lehren.”Der Geschmack des Wassers war metallisch und süß,wie Met und Whisky und Milch. Er hatte die Augen geschlossen und als er sie öffnete war die feurige Quelljungfrau fort. Nun konnte er sehen und hören.

So lebte er als Teil der Welt und war doch nicht von ihr.Er war zu einem Eichenseher geworden und brachte sein Wissen in Taten in die Welt.Auch schrieb er viele Lieder und Märchen.Wer Ohren hat zu hören,der höre.

Ende

Yulesegen

Wünsche allen ,Freunden und Gefährten,Familie nah und fern,Brüder und Schwestern eine kraftvolle Modron Nacht und Yule.
Erinnern wir uns das in jeder Dunkelheit Licht ist.
Es ist egal welchen Weg ihr geht und was ihr feiert.
Mögen die Ahnen,die Göttin und ihr Sohn euch segnen. BB )0(

Wish all,Friends and Companions,Family near and far,Brothers and Sisters a powerfull Modron Night and Yule. Remember us that even in the darkest Night theres a Light.Now Matter which Way you live.
May the Ancestors ,the Goddess and her Son bless you BB )0(

Die Göttin und Maria

Zufall ist das Synonym das die Göttin wählt,wenn sie auf Reisen ist,dieses Zitat las ich mal und gestern hat es sich wieder bestätigt.

Auch wenn das Christentum eine Monotheistische Religion ist,so haben sich,oft versteckt, viele alte Teile des alten Weges dort erhalten.So zum einen in Maria Magdalena,in manchen Traditionen die heilige Braut und in Maria,der Gottesmutter.

Wie einige von euch mitbekommen hatten ,hatte ich mit diesem Bild der Göttin zu Anfang meine Probleme.Doch je öfter die Göttin mir so erschien um so einfacher ist das für mich.Ihre Symbole sind dabei fast noch immer die gleichen.Mondsichel,Schlange,Erdkugel.Maria bedeutet auch ‘Stern des Meeres’.Kein Wunder also,das sie so zu mir spricht…

Gestern in Soest begegnete ich ihr sehr oft.Es kam sogar dazu das ich eine Schrift über Fatima und Lucia dos Santos mitnahm.Intressant ist das das so aufällig wurde nachdem ich den Hirsch in meinem Reisealtar aufnahm..Ich akzepziere Sie auf meinem Weg und schick Sie nicht in die Wüste nur weil sie mir so erscheint.Oft ruft Sie mich in ihre Kirchen sodass ich meine Kerzenmagie webe,mich dort mit ihrem Wasser segne.Dabei versuch ich immer ihre ganze Kraft unter dem ‘gezähmten’ Bild zu erspüren.Sie die im Kerzenlicht ist,im Stein und im Wasser….Es ist das gleiche,nur mein Zugang zu ihr ist anders.Ich verneige mich nicht vor ihr als die Fürsprecherin.Sie ist die Göttin und ich darf mich ihr aufrecht nähern,mit geöffneten,empfangenden Händen.

‘Gegrüßet seiest Du,Maria….’

Reise

Der Wind der mich umgab trug in sich den Duft von geschnittenen Lavendel,Regen und Kälte. Vor mir liegt der wilde Altar.Es ist die erste nach außen getragene Magie seit Wochen.

Ich hebe den Blick und finde mich in einem Alkoven wieder.Vor mir,auf weichen Kissen,mit einem Buch in der Hand sitzt Er. Ein grüner Pullover aus Cashmere ,dazu eine Brosche.Etwas rotes ,wie ein Rubin oder Granat leuchtet mir im Licht entgegen.

“Schön das du kommst. Du kämpfst ziemlich ritterlich um dein Überleben.Ich bin stolz auf dich.” Der Mann hat feine Züge und doch weiß ich das das nur eine Art ist,wie er sich zeigt.

“Wer bist du? Ein Sir Lancelot,König Arthur selbst? Oder Dio?”frage ich.

Der schöne Mann lacht.Aber freundlich.”Ich bin der grüne Mann,der Herr der Unterwelt,Hüter des Glasschlosses.” Er ist also vieles.Hatte ichs geahnt.

“Die Kraft eines Ritters ,gepaart mit der EigenMacht einer Priesterin.Sehr intressant.Besuche mich in meinem Schloss aus Glas unterhalb des Tors.Bring mir etwas von deinem Dichtermet mit und ich unterstützte dich.”

Und was möchtest du dafür?” Das lässt ihn erneut lächeln.”Finde mich unterm Tor,das reicht mir.”

Ich erwache während der Wind die toten Lavendelhülsen fortträgt….

Herbstruf

An den Grenzen der Welten,wo Hier und Dort sich berühren, stehen Tore und Türen.

In den Farben der Blätter,rot,gelb und braun,versuch genau hinzuschauen.Das kleine Volk,das Sternenvolk der verborgenen Hügel,hält Wacht,geben dir,wenn in Demut empfangen,Selbst-Macht.

In den fliegenden Wolken,schwarz und grau,wispern die Geister und Götter.Hör genau. Manchem begnet Er als Wanderer ,unscheinbar,als Herrn der Jagd,gibt Wissen und Verstehen;der aus tiefstem Herzen darum bat.

Die Vögel fliegen,die Raben,höre was sie dir sagen.Sie die Gedanke und Erinnerung sind,die Rabenfrau und Königin der Schlachten,das Wildschwein im tiefsten Wald,Kessel und Schwert,Geburt und Tod und Neugeburt gibt sie Gestalt.

Im fallenden Regen,hörst du das Meer.Die Verwandlung,loslassen,oft ist es schwer.

Im Donner und Blitz,zentrierte Energie,von Menschen nie gezähmt,Magie.

In den Straßen,im virtuellen Raum,am Weltenbaum,erkennen sich die Weisen i n neuer Gestalt.Weben Wissen und Freundschaft,die neue alte Tradition in neuem Gewand.Erkennen sich die Familien,zur Freude der Göttinnen und Götter Sinn.