Rezension ‘Schöner als der Tod’ Boris Akunin

Es gibt Buchgenres die einige Leute abstossen. Dazu würde ich die ‘Friedhofsliteratur’ zählen. Wer beschäftigt such schon gerne mit dem Lebensende? Zu romantischen und viktorianischen Zeiten war das Memento Mori noch präsenter als zu unseren Zeiten,obwohl wir ja soo aufgeklärt sind.

Das Buch ist in sechs Kapitel und sechs Friedhöfen gegliedert.

Es gibt einen ‘historischen Rundgang’ zum Anfang eines jeden Kapitels und eine Kurzgeschichte die oft den Bereich des Unsichtbaren aber fühlbaren streift.

Wer Friedhöfe schätzt und mag und auch den Sinn fürs Übersinnliche und Un-fassbare hat dem empfehl ich dieses Buch ,das ich sehr gerne gelesen habe, von Herzen.

Rezension ‘Witch’s Companion’ (Llewynn)

Unausprechlicher Verlagsname für manchen doch hab ich selbst ein paar Veröffentlichungen von ihnen.

In Deutschland kenn ich auch nichts vergleichbares. Almanache sind eher kalendarisch ausgerichtet (Spell-a-day  und auch der Witchs Almanach geht dieses Format (allerdings sehr wissensreich ).

Der Companion ist eher wie ein…Jahresbuch der Heiden und Hexenszene. Welche Themen sind uns wichtig? Dazu sind die Themenvielfalt so facettenreich wie die zahlreichen Autoren die daran mitwirken.

die für jedes Jahr detailverliebten Cover sprechen für sich. So schön.

Themen sind im neuen (für nächstes Jahr) zb Kristallmagie ,wie starte ich einen paganen Blog. Generell legen sie viel Wert das unterschiedliche Bereiche des magischen AlleTages abdecken..Achja es ist wurst ob ihr euch den ’18 schon holt oder noch den aktuellen ’17. Ich wills aufjedenfall nicht mehr missen. Das Cover ist ein Softcover dennoch sehr hochwertig.

Zu haben sind die Hexenbegleiter für 13 Euro bei den üblichen Handelsplattformen. 

Rezension ‘Der Tod der Venus’ 

Das Buch ist wirklich eine kleine Überraschung ,mehr wie zwei Genres in einem.

Ich fand es auf einem Trödelmarkt letzte Woche und habs innerhalb von zwei Arbeitstagen(nur die Pausen zähl ich) durchgehabt.

Das Buch ist leise,kein Schocker. Zuerst geht es um ein Familiengeheimnis,ein Erbe mit altem Haus.

Leise manifestieren sich die ersten Träume und Geräusche in der Nacht.

Ein Marmorkopf wird gefunden…

Dann macht es einen Genretwist und wird von gut gemachten Geisterhausroman zu einem kleinen Historienroman.

Zum Schluss verwebt es sich zu einem ganzen.

Ein Buch das leise begeistert und sogar berührt.