Der Fluch des Versschmiedes

Maaan ich werd verfolgt. Seid zwei Wochen verfolgt mich Shakesspeare. Ob es was mit dem RPG,meiner dortigen Muse oder meinem Begleiter zutun hat…I don’t know. Die Krönung ist das was. Romeo und Julia. Genau gehört.Gestern im Cafe waren Männer neben mir die über Verona sprachen,heute geht einer aus meinem Arbeitsfeld in das Stück…und ein Will – Plüschie setzte allem die Krone auf. Mäh. Wundert euch also nicht wenn die nächsten OS mit Zitaten gespickt sind…..Ist ‘deren’ Schuld.

Immer gab es in den letzten Wochen Seitenschwenker darauf. Heute hab ich mir das Reclambüchlein geholt,vielleicht ist jetzt Ruhe.

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Tag am Meer (NNT-OS)

Die Luft roch nach Salz und Algen die in der Sonne trockneten und brüchig werden wie altes Papier.

Die sanften Hügeln über der kreidehaltigen Küste vollendeten das Bild eines friedlichen Tages. Die Wellen begrüßten das ungewöhnliche Paar das einen ganz normalen Spaziergang machte. Etwas normalität in ihrem sonst alles andere normalen Leben.

Der Wind strich durch Merlin und Gowthers Haar als sie den Strand betraten. Der Sand war fein und doch fanden sich auch kleine und größere Steine dazwischen. Gowther hob einen auf und sah das sich ein natürlich entstandenes Loch darin befand.

Lächelnd ging er zu Merlin ,die genau zwischen den Wogen und dem Land stand und legte ihn ihr in eine Hand. “Das ist ein Hagstone,es heißt sie bringen Glück und Schutz.So sagen zumindest alte Sagen.” Seine Augen hinter den Brillengläsern,wie Messing von der Farbe und mit der Unschuld eines Kindes,strahlten Merlin entgegen. “Danke Dir..ob er es schafft unser Glück zu bewahren,was meinst du?” sagte sie mit ihrer Stimme wie dunkler Honig und küsste ihn.

Es war ein hart ertrotztes kleines Stück normales Glück. Etwas,was auch normale Paare verband. “Ich bin zuversichtlich.” Das Lächeln das sein Gesicht erhellte war ihr den Schmerz wert.Sie wusste das sie bereuts am Ende des aktuellen Zyklus waren.Es konnte also nicht mehr lange währen bis der Fluch wieder zuschlagen und sie wieder trennen würde.

“Yo Merlin,Gowther!” Eine ihr zu vertraute Stimme riss sie aus ihren Gedanken um die Zukunft in die Gegenwart des Strandes zurück. Dort stand Meliodas,wie Gowther einst ein Anführer der zehn Gebote und genauso verflucht wie jener.Nur war der des Blonden auf eine andere Art grausam . “Hmm..die Meerluft scheint deinen Kurven gut zutun.” Hörte sie noch hinter ihr als schon seine Hände an ihren Brüsten waren. Eine Handbewegung von ihr schleuderte Meliodas erstmal ins Meer.

Als er wieder am Land war,grinste er nur entschuldigend und sagte zu Gowther.”Warum hast du mir nicht geholfen?”

“Weil Du es verdient hast,Meliodas.”

“Ah du erinnerst dich?”

Ein Nicken.

Die Wärme der Sonne ging als eine Wolkenwand sich davor schob….Und damit auch der Fluch sein Recht forderte…

Das Fest

In der Stadt unterhalb des Schlosses hatte es ein Fest gegeben. Der Duft von gegrilltem Fleisch,ofenwarmen Brot,Süßigkeiten und diversen süßen,bitteren und torfigen Alkoholika lag in der Luft.

Er hatte Merlin auf der Brüstung ihres neuen Labors ,stehend gefunden. Den Blick abschweifend,nachdenklich. Melancholisch. Alle ihrer Gefährten waren bereits da unten in den Straßen,feierten mehr oder minder unaufällig. Es war passend das die Gründung ihres Ordens mit so einem Fest zusammenfiel.

Noch drei Stunden zuvor hatte Merlin jeden zu sich gerufen und hatte sie mit dem Mal seiner Tat und Sünde gezeichnet.

Er hatte gehört von der Tür aus,und die Stimme war eindeutig zu erkennen die Fuchssünde,das Merlin sich nicht selbst gezeichnet hatte. Als Ban rausgetreten war hatte er ihn nicht erkannt.Was keine Überraschung war. Sein Gesicht hatte Ban noch nie gesehen. Doch als er selbst dran war,ohne die schutzbringende Rüstung natürlich,hatte er an ihrer linken Halsseite ihr Tiersymbol endeckt.

Ganz sanft hatte er ihre nachtschwarzen Haare zur Seite gelegt und war darüber gestrichen. “Ein Wildschwein. Wie das Symbol der großen Magierin Cerridwen.”

Kurz hatte sie seine Hand dort festgehalten und dann auf seiner Brust das Mal der Ziege hinterlassen.

“Tat es weh?” fragte sie mit ihrer Stimme wie dunkler Honig.”Nein.”hatte er geantwortet.

“Warum bist du nicht da unten? Alle sind da.Du solltest mit ihnen dort sein.”Merlin hatte gelächelt. “Nein,alleine macht sowas keinen Spass.”

Gowther hatte sie verwundert ,auf seine Art,angesehen. “Wenn du dich alleine fühlst dann komm ich mit.”hatte er ihr geantwortet. Ihre Reaktion darauf war seltsam gewesen. Eine leichte Röte hatte ihre Gesichtszüge vereinnahmt. “Das..würdest Du?” “Ja,ich zieh mir nur wieder die Rüstung..” “Hmm..nein…lass sie heute ruhig aus. Das ist Okay.” Es würde gehen. Nur drei von den Sieben hatten je sein Gesicht gesehen. Die Rüstung war ein perfekter Schutz und ein Versteck. Aber für ein Fest wie dieses zu auffällig.

“Dann zieh dir was nettes an und ich komme gleich um dich abzuholen.” Wieder trat die Reaktion auf.

Gowther selbst hatte sich ein Hemd in weiß und einen Mantel in Grau ;sowie passende Hose angezogen.

Als er an Merlins Tür klopfte trat sie zu ihm heraus. Die sonst so freizügige Magierin trug ein gewickeltes Kleid mit langen Ärmeln in der Farbe eines dunklen Amethystes aus Seide. In ihrem kurzen Haar saß eine Haarnadel mit einer grünen Perle die sich bei jeder Bewegung ihres Kopfes mitbewegte. “Mylady Boarsin.” Sanft hatte er ihre Hand genommen und sie geküsst was sie lachen liess. “Du bist albern.”sagte sie warm. “Ich habs in einem Roman über Ritter gelesen.” sagte er unschuldig. Gemeinsam,sie hielt noch immer seine Hand,gingen sie hinaus aus dem Schloss und auf die belebten Straßen.Einmal hatten sie den Anführer und Ban,sowie King ,die Dragonsin,Foxsin und Grizzlysin,an einem Alestand getroffen. Escanor war ihnen an einem fahrenden Stand für Schmuck begegnet. Serpentsin Diane war bei ihm,geschrumpft für einen Abend.

War das Glück? Sehr oft hatte Merlin ihn angelächelt und partout nicht seine Hand losgelassen. Es war ein schöner Abend gewesen und ein sehr langer. Wie es sich gehörte hatte er Merlin zurück zu ihrem Gemächern gebracht. Ban,Meliodas waren laut irgendein Lied gröhlend vor ihnen hergewankt .

“Gute Nacht. “sagte er leise. “Gute Nacht” antwortete die Magierin und berührte seine Lippen mit den ihren.

Der Hauch von etwas früher gewesenem durchzog seinen Kopf und seine Brust.

Ehe er fragen konnte drehte sie sich um und schloss die Tür hinter sich.

Vergiss mein nicht

Disclaimer: Die Zeilen sind aus dem Lied ‘Vergiss mein nicht’ von Oonagh und die Charaktere sind aus Nanatsu no Taizai von Nabaka. Mir gehört weder das eine noch das andere.

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Von zwei Welten,zueinander ,und für immer vereint. Oh so glücklich ,doch gefangen,von den Mächten der Zeit.

Merlin saß mit ihm am Boden eines Ganges von Camelot.Grade war sie nicht sicher was sie fühlte.Hatte er es wirklich gesagt? Diese Worte auf die sie im Prinzip soviele Leben gewartet hatte?

Es schien ihr wie einer ihrer Träume die sie niemanden anvertrauen konnte. Nichtmal Arthur,ihrem Kind der Hoffnung.

Es schien immer unausgesprochen dabei zeigte er auf seine Art ihr soviel.Sogar mit Gedichten auf eine Art die ihr soviel mehr sagte als alles andere.

Hatte Gowther nur die geringste Ahnung das er damit einen Kreis am durchbrechen war den sie,durch sein vergessen müssen,immer wieder durchgespielt hatten?

So mächtig sie auch war,dieser Fluch war stärker als sie.So blieb ihr nichts als an seiner Seite zu wachen.Jedesmal gleich und doch schmerzhaft neu. Sobald die ersten Gefühle und Erinnerungen sich regten setzte der Fluch mit aller Grausamkeit ein. Er vergaß sie,nur das Vertrauen blieb.

Also war es wahr das er ihr hier,in der Stille Camelots gesagt hatte?

“Was hast du gesagt?”fragte sie leise. Ihr Herz noch immer übervoll. Wie oft hatte sie ihn gehen lassen müssen im Lauf der Jahre? Ungezählt.Doch Merlin blieb und erlitt es immer wieder aufs neue. Für Gowther,den sie glücklich sehen wollte.Es gab genug Magie auf beiden Seiten doch keine war stärker als die Liebe. Der Anführer wusste darum,genauso wie Ban.

Der Mond schien durch ein Erkerfenster ,sein fahles Licht malte Schatten auf dem Boden.

“Weil ich dich liebe…und immer lieben werde.”sagte er mit sanfter aber fester Stimme.Erinnerte er sich? Nein..es war zu früh aber die Tür war geöffnet. Das zeigte sein verändertes Verhalten.

Nun begannen sich Tränen in ihrem Augen zu sammeln. Ungebeten. Doch bei ihm zeigte sie das.Draußen wäre es unmöglich. Hier aber…

Merlin spürte seine Hand an ihrer Wange.So warm.Er begriff nicht was er für ein Wunder war.Sie schon.Und sie würde es wieder erdulden.

“Ich liebe dich auch..”sagte sie leise die Erwiederung die sie nie geglaubt hatte ihm sagen zu können. Würde es gleich enden,wie abermale zuvor? Oder war dies ein Neuanfang? Nur der Mond war Zeuge ihrer beider Worte,ein Band gewoben in einer fernen Zeit,aus Freude und Leid.Mit der eigenen Magie.

Meine endlos, deine schwindet, ewig darfst du nicht sein.
Wenn die Liebe uns verbindet bist du bald wieder mein.

Vergiss mein nicht und denk an mich
im nächsten Leben da wart ich auf dich.
Elenion hält deine Wacht, Ein Elbenlicht vor den Schatten der Nacht.
Vergiss mein nicht.

Wenn die Zeit kommt, geh mit mir fort und mein Volk nimmt uns auf.
Wo die Welten, sich berühren mit dem Westwind hinaus.
Sanft getragen, in die Heimat, wo die Zeit nicht vergeht.
Von zwei Welten zueinander,
finden wir unsren Weg.

2 x
Vergiss mein nicht und denk an mich im nächsten Leben da wart ich auf dich.
Elenion hält deine Wacht, Ein Elbenlicht vor den Schatten der Nacht.

Vergiss mein nicht.
vergiss mein nicht und denk an mich, im nächsten Leben da wart ich auf dich.

Slow,Love,Slow (NNT-OS)

Come and share this Painting with me…’

Die Magierin,vielen als BoarSin -Merlin bekannt,ein Mitglied der seven deadly Sins,stand in ihrem Labor.

Vor ihr lagen diverse alchemistische Gegenstände,Fläschchen,Öle und Tinkturen.

Erst jetzt war ihr etwas bewusst geworden.

Sie empfand etwas für Gowther. Zum Glück war keiner dort der sie erröten sehen konnte.

Wann war das passiert?Irgendwann im laufe ihrer gemeinsamen Geschichte.

Vielleicht weil er in ihr nicht nur die unerreich und unberührbare Magierin sah.

Bei manchen seiner Zitate hatten seine Augen aus Messing ganz ruhig auf ihr gelegen,als sage er das nur für sie auf.

Dabei..kannte sie ihn von früher.Länger als diese kurzen 23 Jahre. Soviel länger…

Die Tür zu ihrem provisorischen Labor ging auf und Goatsin Gowther trat ein.

Kurz drückte er ihre Hand.

Es musste keiner wissen,nicht intressieren.Sollten alle Augen ruhig auf Anführer und der Prinzessin liegen.

Dieses umso kostbare würde ganz ihr Geheimnis bleiben. Keiner würde dies verstehen das Er..der kein Herz hatte,dennoch sowas tiefes fühlen und zeigen mochte.

“Du bist in Gedanken.”sagt er leise und schaut in ihr Gesicht.Sie fühlt seine warme Hand an ihrer Wange.

Slow,Love…slow.

One-Shot’-Ideen

Seid ein paar Tagen hat sich eine nette Pair-Idee aus NNT in meinen Kopf.

Denn trotz des ganzen Dramas,Dunkelheit und jede Menge Kämpfe gibts einige Paarungen dort.

Ban und Elaine,

Meliodas und Elizabeth und King und Diane.

Eigentlich never fucked with the Company aber gut da klappts.

Und da zwei der Sins,na gut drei bisher ‘frei’ waren kam mir fast wie eine ‘Erleuchtung’ Gowther und Merlin in dem Sinn.

Beide sind in etwa gleich alt,ähnliche Intressen und begegnen sich auf Augenhöhe.

Es gibt im Fandombereich zwei FA’s nur dazu…irgendwie aufholbedarf.

Ich warte noch auf eine Idee und da sich als Dank an jemanden aus der Schamanenecke auch noch ein Medizinmärchen ankündigte tjo…

Standing (NnT-Musical-FF)

Es war so gekommen.Es schien eh unvermeidlich zu sein..Hätte er gedacht das der König soetwas wie seine Puppe,sein Lebenswerk, ignorieren würde?

Nein…es war nur grausam ihn so verändert zu sehen.Ganz unter dem Einfluss des Gebotes der Selbstlosigkeit. //Er ist schon jetzt anders als ich es war in dieser Position.Keine blosses Behältnis für meinen Geist. Eigene Vorstellungen und Werte.//

“Auto Synchro Aus.”sagte der gebundende Magier. Sofort verliess der Geist die Augen wie Messing. Der Magier strich ihm über die Gesichtszüge die er seiner Geliebten nachempfunden hatte. Doch…war es ein anderes Gefühl das er für sein Werk..seinen ‘Sohn’ hegte.

“Du bist noch nicht bereit für die Welt dadraußen,doch wirst du gezwungen dich ihr zu stellen.Du bräuchtest Führung und Schutz und musst dich doch dem Kampf stellen.”

Mit Kummer und Bitterkeit,da er wusste das er ihn vielleicht nicht mehr wieder sah, denn zuviel von seinem Wiederwillen war in ihm, strich er ihn über das Haar.Mehr wie ein Vater dem er ihn nicht sein könnte.

Nie…er hatte eine Zukunft und den Willen hatte er geweckt. Der Magier selbst hatte keine mehr. Er würde den heiligen Krieg aufhalten.

“Ich wünschte ich könnte dir ein Vater sein. Aber…da ich lebe stehe ich dir im Weg.Ich wünschte ich könnte bleiben…doch halte ich dich fest.”

Eine kurze Stille,er hörte von draußen seine alten Kameraden. Bald würden sie ihn wieder abholen.

“Auto Synchro An…”

Das Leben trat in die Augen seines ‘Sohnes’.

“Guten Morgen Gowther…hör zu ich möchte dir was schenken…”

“Nein! Schenk mir nichts. Jeder der es tat verliess mich.Sag es nicht…”

Zärtlich strich er ihm über die feucht gewordene Wange.

“Geh . Vergiss mich.Leb aus eigener Kraft und Willen.”

Die Türen seines Gefängnisses gingen auf. Ein Angriff,Chaos.Tumult.

Wish I could stay,but now i’m understand. I’m just standing in the Way…