Wochenrune

Die Rune des Schicksals,des Zu-gefallenen,das ist Perthro.

Diese Rune kommt nach aufregenden Tagen und Wochen zu uns. Sie fragt uns ob wir uns gut vorbereitet haben.

Denn durch unsere Taten und Worte,stellen sich auch jedesmal neu die Weichen unseres Schicksals.

Es gibt gewisse Punkte die sind Fix.Können wir nicht verändern.Geburt und Tod,das Verwandeln.

Perthro ist dieser Ort,diese Schwelle.Zugleich Wiege und Grab. Der Ort an dem aber auch die tiefsten Mysterien zuhause sind,die ohne Zeit und in jeder Kultur zu finden sind.

Auch ist dies der Ort der Ahnen in uns und unserer Begleiter ,Flygias und Krafttiere.

Sei willkommen Perthro )0(

Wochenrune

Die Rune der Luft,der Gedanken,der Worte und der Sprache.

Das ist Ansuz.

Diese Rune erinnert uns an die Kraft und Macht der Worte.Unserer Worte.

Was schreiben und sagen wir in die Welt(en)?

Nähren unsere Worte,uns und andere? Verletzten,Verkleinern,wiederholen wir?

Jedes Wort kann Magie sein.Selbst dieser Beitrag kann bereits ein gewebter Zauber sein,unterstützt von Odin und allen Göttern der Sprache.

Auch Gesang und Chanten,Geschichten erzählen.

Hab ich diese Woche etwas wichtiges zu sagen? So hilft mir Ansuz dabei.

Sei willkommen Ansuz )0(

Runen raunen rechten Rat von Nadja Berger,Runendeutung von mir.

Litha 2020

Kleiner Altar,made by me

Es ist die Zeit der hohen Tage,

Der Sonnengott reicht der Erdengöttin seine Hand,

der Herbsthauch ist in seinem Blick.

Doch an diesen Tag,ist der längste Tag.Sonnenwende.Die Zeit steht still und wandelt sich doch.

Seine Krone ist golden,glänzend aus Korn.Mohnrot ziert seine Lippen,künden ihm von dem nahen Opfer,Tod,Wiedergeburt.

Sie umwindet seine Arme mit Efeu.In Liebe. Doch ist ein Teil bereits in ihr.Wartend darauf zu reifen.So reicht sie ihm den Kelch,gefüllt mit Met und Wein.

Wirhören die Trommeln des hohen Festes,der Sonnenkraft,die Fülle aber auch Dürre hat gebracht. Mittsommer,Sonnenwende,der längste Tag.

Eichenkönig

Im kleinen das große.
In den Eichen,
am Wegesrand,
kaum noch bekannt,
außer von jenen die sehen und noch hören.

Im Rauschen der Blätter,
geflüsterte Weisheit,
von Ganzheit,
Kraft und Mut,
vom trinken der heiligen Quell.
Zusammenkommen ,
Gleichberechtigt.
Zu den Monden und Feuerfesten.
Höre ich,die Trommeln und Gesang in mir und außerhalb von mir.

Komm zu uns,
Barde,
Druide
Priester,
heiliger Naar,
Aktivist,
Künstler
verletzter und verwundeter,
wiedererstarkter.
Geliebter,
unabhängig vom Geschlecht
Tanze mit uns,
in Trance und Rausch,
geleitet von der Königin der Wasser und gesegnet von ihr.
Geliebt von ihr.
In den Wassern der heiligen Quellen finden wir unser Spiegelbild.
Im Gesang unserer Seele die Anderswelten.

Alfadhir

Deine Gedanken und Erinnerungen,reisen als Raben,Botschaften bringend,über das Land.

Du selbst,gehst unter uns Menschen,mit vielen Namen,oft unerkannt.Grau dein Mantel,grau ein Auge,in ihm Weisheit und Sturm,der erzittern lässt jeden Turm aus Glas.

Gabst dein Auge,für den Brunnen der Weisheit,Wind und Sturmgott,Runenbringer,hängender am Weltenbaum.Dein Zauber berührt,erweckt uns,ruft uns zum Leben im anderen Traum.

Lehrst uns Weisheit aus Schmerz,

das Magie entstammt Seele und Herz.

Deine Winde bringen Fluch oder Segen,zu deinem Belieben.Segne die Webenden der Worte.

Traum+Gedanken

Bildfund von FB,alle Credits gehen an den Künstler

Ich stehe am Meer.Es ist Dämmerung.Weder Morgen noch Nacht.Leise höre ich Schritte im Sand,der aus kleinen Quarzen und Muscheln besteht.Es ist mein Vater,der mir ein Holger Bier reicht.Wir reden etwas.Belangloses.Keine tiefschürfenden Weisheiten.Er wird immer da sein.Gerade an solchen Tagen,wie den heutigen die ihm was bedeuteten,werde ich seine Stimme mehr hören.Und recht hat er.Wir trinken unser Bier aus.Bollerwagen sind zu hören und er geht.

Dieser Traum kommt mal wieder spooky zur richtigen Zeit.Ihr müsst wissen,ich habe einen Ahnenaltar,doch ist er mehr einer zum erinnern.Den wirken.Und mein Dad war auch keiner der große Feiern gemocht hat.Lieber gut essenu d trinken.So ist er zwischendurch einfach da.Doch kriegt er hin und wieder Schnaps und Räucherwerk,wie alle Geister.Derzeit müssen sie sich mit einem halben Chaos zufrieden geben.

Was ich tun kann,tue ich auch.Aber erhöhen?Nein.Denke das bin ich nicht und sind auch nicht die Mächte mit denen ich mich verwandt fühle.

Neues Ebook.

Geniesst eure Tage so gut es geht. Blessed be )0(

Freitagsgebet

Mögen heute all jene erkennen,das sie wichtig ,wertvoll und geliebt sind.

Du,Meeresgeborene,mit dem Mond an deiner Seite,den Schwingen des Raben und dem siebenmaligen Schleier der Mysterien.Erdenmutter und Initiator,die uns die Schlüssel zu den Mysterien gibt,höre mich.

Mögen sie vertrauen und Hoffnung haben,die Kraft der Erde spüren,wenn das eigene Bild zu wanken droht.Mögen ihre Tränen,die offenen und die geheimen,getrocknet werden.Möge Lachen und Hoffnung und Kraft und Stärke zu ihnen zurückkehren.

Mögen sie erkennen das sie Deine Kinder sind,vielgestaltige und vielnamige Mutter.Mögen sie den Weg finden ihre Schatten anzuerkennen,mit ihnen heilend zu tanzen,und nach vorn zu sehen.Du bist das Licht in der Finsternis.

Sende ihnen Zeichen über ihre Begleiter,Geister und Ahnen.Die Familie hält zusammen,wie ein Baum,der vom Sturm gepeitscht,sich biegt aber nicht bricht.

Mutter aus Stein und Meer,Quelle und Hain,Heiligtum in vielen Gestalten.An deinem Tag,bitte ich und danke dir mit ganzem Herz.

Blessed be )0(

Verwurzelt sein

Verwurzelt sein.

Ein einfaches Wort.Viele Begriffe.

Dazu gehört das Land,unsere aller Heimat.

Traditionen.

Die mit der wir aufwachsen und die,in die wir willentlich und voller Hingabe reinwachsen. Es sind Berufe und Berufungen.

Die rauen Winde wehen derzeit.Alles ist angespannt. Da lehn ich mich an.Und versinke.

Lausche der Stille die alle Antworten hat.Höre den Raben rufen und wie er mir seine Botschaften bringt.

An den Wurzeln finde ich stets Sie.In all ihren Erscheinungen und Namen.Die Erde,frisch duftend vom Regen,oder meinen Tränen.Der Wind,mit dem flüstern der mir über das Gesicht streicht.Das Wasser.Nährend,heiliend,heilig und reinigend. Alles was ich seh und spür,mir verwandt.

In mir finde ich zu meinem Gral.Betrete im Geiste den Hain und den Schrein.Dienend und liebend.Das was ich tun kann.Reicht es? Ist es genug? Ist es okay,zerbrochen und mit Silber verbunden zu sein?

In mir betrete ich das Meer.Atme die Luft ein.Lass meine Sorgen wie Wolken ziehen und vertraue.Zögerlich.Doch beständig.Ich kann nur nach vorn.Mit Hilfe schaff ich das.

Gedanken

Bild FB-Fund,credits to the unknown Artist

Mir tut von gestern alles weh.Dabei war es ein schneller Umzug.Drei Stunden und knapp 13 Mann.So konnten wir aufteilen und jeder übernahm etwas bis wir hinterher zusammen aufgebaut haben.

Bei der ersten großen Fahrt kam ein heftiger Hagelschauer mit großen Eiskörnern.Wir haben alle ineinander gearbeitet,jeder das was er konnte.Nur einmal ,da war ich unten beim anpacken,sind sie wohl gegen die Tür der Nachbarin gedonnert.Habe mich entschuldigt…was ein Einstand. Heute kommt feinjustierung dran.Fernsehen einstellen,Kisten anfangen auszupacken (Ich habe zuviel Bücher und Steine xD Wurde mir gestern mehrfach gesagt).

Mal gucken wie das heute mit meinem ganzkörperschmerzen wird.

Danke an alle vor Ort,

Danke an alle Mächte die gestern mit unterstützt haben.

Erdung

Ich versinke…

In die Tiefe,

da wo alle Wurzeln in den Quell münden.

Um mich,Chaos,kreuzende Wege,Entscheidungen.

Habe von Ihr,den Schlüssel,doch nimmt es mir nicht die Sorgen und Zweifel.

Doch dann..atme ich ein,den harzigen Duft.Grüne Magie.

Lausche ich,der Musik des Windes.Die Worte die kommen,außerhalb und innerhalb von mir.

Fühle,eine Magie des Momentes,Berührung der Anderswelt.Die Stärke der Wurzeln,des Baumes an dem ich sitzte,und der Erde,der großen Mutter,die trägt.In mein Herz kommt ruhe..Für einen Moment,der Ewigkeit,sind wir eins.Das Netz des Lebens strahlt,die Zeichen sind gut zu verstehen,kann den nächsten schritt sehen.

Atme aus,meine Sorgen.Lass sie ziehen,mit dem Wind.Geborgen sein.Jetzt sein.Das genügt. Daraus schöpf ich Kraft,Tag und Nacht.