Mondintagsgedanken

Rabenflug. Ahnenruf. Bild von 2016

Kalt bläst heute der Wind. Lässt die Blätter tanzen und seine Musik erklingt durch die Strassen die sein Instrument sind.

Im Moment versuch ich mich zur Ruhe zu erziehen. Hab grade den wichtigen Brief eingeworfen fürs Amt,und wenn ich auf der Arbeit heute mit Förderplanung dran bin ist es so.

Am Samstag waren mein Drachen znd ich auf dem alten Hauptfriedhof in Dortmund. Wunderschön gemacht mit einem Wäldchen,eine art ‘Fluss’ (es grasen Schafe dort). Auch zum Spazieren gehen kommen die Leute dort hinten.

Als wir versuchten den Rabenschreien(als Zeichen) zu folgen ,wurden wir von den Ortsgeistern etwas betuppt. Jedes Mal unterbrach etwas das Ritual. Erst beim dritten Versuch unter einem Baum klappte alles.

Als Unterstützung der Ruhe trag ich einen Amethysten ,der sich sehr lange geziert hat . Nie wollte er. Amethyst wird eine Verbindung  zu Dionysos nachgesagt. Er macht klar (nicht zu nüchtern wie Tigerauge oder Pyrit). Die weinrote Farbe erhält er durch geringe Eisenspuren. Mal schauen wie lange ich ihn tragen soll ;-).

Selfcare

-Miniandacht

-ein Stückchen rohe Schokolade zum Frühstück (Ich bereue nix xD)

-Mittag sind Gyouza und Kimchi

-Buch ‘Heimkehr ins Leben’ von Sandra Ingerman. Wurde mir von den Spirits nach drei anderen möglichen Fehlkäufen aufgenötitgt.

-zu trinken hab ich heute eine Apfel-Wachholder-Schorle von Netto dabei.

Blessed be )0( 

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FriedhofsRaunen

Dortmunder Hauptfriedhof (jüdischer Teil)

Ahnenzeit…

Familienlinien ehren und stärken.

Von der Wurzel zum Stamm zur Blüte.

Wachsen gemeinsam in die Anderszeit.

Mütterliche Ruhe.

Erde

Feuer

Wasser

Luft.

Die Maske abgenommen und das wahre Wesen erkannt.

Gemeinsam gewandert durch Nebel und ZwischenZeit.

Ruhend in Mutter Erde flüstern sie sich über den Wind alte Geschichten der Vergangenheit zu. Was stieg muss sinken,fallen wie ein Blatt ,das auf dem Wasser ruht. Finden seine Ruh.

Ein Spaziergang wird zur Reise . Zu den Wurzeln und unserer Zukunft. Kehren wir wieder heim um für ein neues Leben,in neuer Gestalt,bereit zu sein.

Im Herbstwald

Im Herbstwald,

herrscht der Königshirsch.

Seine Geliebte ,Mutter und Göttin ihm im leisen Flüstern sein Sterben verrät.


Der junge Hirsch wird bald geboren und so auch er. Das hat sie ihm in Liebe geschworen.


Denn nichts was stirbt ist wirklich ganz verloren.

Es verliert die Form…wird neu wiedergeboren.

Die Sonne langsam sinkt und die Eule ihren Ruf zur Nacht und Ahnenzeit anstimmt

Mabon ~ Lied

Kornmutter mit dem weißen Haar, die Zeit des Schwindens und Verwandelns ist nun da.

Der Sommer geht in die untere Welt hinab, der Königshirsch weiss um sein Weg ins Grab.

Mabon ,Sohn der Modron komm zu uns an den Tisch,teil mit uns den heiligen Lachs.

Was bereit ist zu sterben, darf sich verwandeln, um das Uraltwissen der Knochen zu erben.

Aus dem Korn das Brot,

notwendende Kraft entsteht aus der Not.

Trauer verwandelt sich zum Verstehen und (Wieder)sehensfreude hin.

Das hat diese Zeit als Sinn.