Ostara ’19

Komm ,du Blütenschöne,Bringerin der Fruchtbarkeit bring uns die roten Eier der Weisheit.

Dort wo du gehst,Du mit den Namen die vor aller Zeit waren, sprießen die ersten Blumen.Narzissen,Gänseblümchen,Krokusse .Alle geben dein Geheimnis kund. In den Herzen die Liebe entflammt,in den Augen und dem heiligen Kuss.

Deine Gaben schenkst du uns,auch in tiefster Not. “Lebt! Erfreut euch dessen.Seid kreativ.” Das ist dein Gebot,du Frühlingsschöne. Dein Segen ergieße sich über Stadt und Land.

Saatgut streuen wir aus für dich,Honiggoldene,damit unsere Wünsche reifen und wachsen.

Wünsche allen ein gesegnetes Ostara/Alban Eiler )0(

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Wochenrune

Die Rune des Wandels,der Ernte und des Ergebnisses.

Das ist Jera. Ihre Form erinnert an das daoistische Ying und Yang und erinnert uns an den Rhytmus des Jahresrades..Das Leben ist stets ein Auf und ein Ab. Rückschläge kommen gehäuft ,Dunkelheit der Seele zieht auf ,doch ist außerhalb von uns alle Zeichen der Hoffnung. Wir müssen sie nur sehen wollen und können.

Die Natur ist hier wieder unsere Lehrerin,die große Mutter in der Erde,gekleidet mit dem Stern der Erde. Hoffnung ist da. Und der Wandel. Auch wenn wir ihn noch nicht sehen,so ist die Saat in uns. Wir müssen sie nur finden.

Von der Begegnung zwischen Frühling und Winter (Märchen aus Avalon VI)

Es war zu einer Zeit,als die Welten noch stärker miteinander verwoben waren,da ging die Frühlingsfrau allein über die Felder und Wälder.

Die Vögel waren ihre Gefährten und die jungen Tiere suchten Schutz in ihrem Mantel.

Die Zeit der Frühlingsfeier ,der Kerzen und Flammen,war vorrüber..Im Schnee blühten die ersten Krokusse und Schneeglöckchen. Es war eine fließende Zeit,weder hier noch dort.Im Gleichgewicht.

Als die Frühlingsfrau einen von Frost glitzernden Hain betrat fand sie dort sitztnd einen alten Mann vor,der verletzt schien und so die Hilfe der Götter oder ihrer Priesterinnen erhoffte.

So verwandelte die Göttin sich in eine menschliche Frau,verbarg ihre Göttlichkeit unter dem Gewand das ihre Priesterinnen zu tragen pflegt.

“Leidet ihr Schmerzen? Ich kann euch helfen,dazu bin ich hier.”sprach die junge Frau mit der Melodoe einer Nachtigall in ihrer Stimme.

Der Alte sah auf ,nickte stumm und setzte sich an den Altar und liess sich das Bein ansehen.Ein Pfeil steckte im Fleisch.

Als sie ihn berührte fühlte sie eine eisige Kälte,wie dem Tod unter einer Lawine in ihre Adern fließen. Rauhreif bedeckte ihre Lippen und Frostkristalle glitzerten in ihrem Haar.

“Das Du dich meiner animmst ,in Gestalt einer einfachen Frau…”sprach der Mann mit rauher,tiefer Stimme die an einen tiefen Wald im Winter erinnerte.

Die Göttin lächelte weise als sie die Pfeilspitze zog.”Helfe ich Dir,helfe ich doch mir.Wir beide sind eins.Gleich ganz in uns und doch zwei Teile.” Damit küsste sie die Wunde und der Gott genaß. So hinterliess sie in ihn einen Funken ihrer heilendem Wärme und nahm.von ihm einen Funken seines Zykluses von Leben und Wiedergeburt in sich auf.Es war ein heiliger Kuss.

Als sie ihre Gefährtinnen ,Baumhüterinnen und Sylphen fanden nahm sie wieder ihre wahre Gestalt an.

“Nur im Gleichgewicht sind wir komplett,auch wenn dies kein leichter Weg ist und er für jeden anders ist.”

So endete die Begegnung und die Schwestern und Schülerinnen sahen zur Dämmerung,wo sich das kühle Licht der Sterne mit den ersten Strahlen der Morgensonne vereinigte.

Ende

Göttinnentag-Gedanken

Manche Ereignisse erschrecken einen nicht obwohl sie es sollten.Gestern kam ein Brief indem es um die Seelenheimat geht.Wiedermal ein Messer auf der Brust.Wiedermal ein Abgrund.

Heute morgen hab ich etwas von dem Vodooparfum ‘Mother of Grace’ in einen Behälter zum Mitnehmen umgefüllt.Das wofür es steht wird ganz dringend gebraucht.Egal in welcher Form.

Der praktische Behälter mit Sprühkopf für magische Parfums/oder selbstgemachtes.

Ich war mit meiner Hündin unterwegs.Spiritwalk und hab am Brunnen auf dem Friedhof bei mir in der Nähe (ich lern den Ort immer mehr als Kraftort zu schätzen) Brigid ein kleines Opfer dargebracht.

Hmm…jetzt werde ich mich weiter erholen und den Tag dennoch schön sehen und empfinden.

Blessed be )0(

Lied an Brigid

Im Regen und tiefen Schnee, vermischt mit dem Gesang der Vögel höre ich dich.

Göttin

Druidin

Heilige

Weberin der Worte und Schmiedin des Geistes.

Sei willkommen beim Kerzenlicht,

Du Geliebte der grünen Hügel ,

mit dem grünen Mantel.

Wir schenken dir Gesang,unserer Magie Klang,wir schenken dir Hoffnung.

Sei wilkommen in deinem vielen Gestalten,das der Zeitpunkt der Wiedergeburt da ist,des erhaltens.Im Schnee die ersten Blumen,an deinen Quellen Gebinde und Harfenklang, WasserFeurige löse den Bann.

Du irische Mutter,Amme des Sohnes,sei willkommen,bring uns die Inspiriation,das wir sprechen und schreiben unsere Wahrheit gegen den Hohn.

Schwester,die erscheint zu dritt,mit Strohkreuz,Kerzenlicht und heiligem Wasser der großen Mutter Quell,wenn Du erscheinst,wird es in uns hell.

Von der Feuerjungfrau und der heiligen Quelle (Märchen aus Tara I)

Es war zu einer Zeit,des Festes der Flammen,wo die Erde aus dem Winter erwacht und junge Hirsche durch die Wälder streifen,da lebte ein junger Druide in einer Stadt.

Er arbeitete viel und studierte was er nur konnte.Das Wissen aus den Büchern war sein Ein und Alles. Viele ehrten ihn als Gelehrten doch hatte er wenig Bezug zum praktischen.Lieber saß er im warmen bei seinen Schriften.

Eines Tages kam der Meister seines Ordens im grauen Mantel zu ihm. “Mein Sohn,dein Wissen der Schriften ist unübertroffen.Doch fehlt es dir an der Praxis.So wird deine nächste Prüfung sein hinaus zu gehen zu der heiligen Quelle.Du kannst sie nur durch die Feuerjungfrau finde.Möge der Weg dir entgegenkommen,der Wind deinen Rücken stärken und dich alle Geister freundlich aufnehmen.” Der alte Meister löste sich in Nebel auf und der junge Druide saß entsetzt da.All seine Arbeit war umsonst. Er sollte raus in die Welt,vor der er sich doch verborgen hatte.

So überlegte er mehrere Wochen.Haderte mit den Geistern,den Göttern und seinem Orden ehe er sich eines Tages auf den Weg machte,der ihn weit und weit von seinem sicheren zuhause forttrug.

Des Nachts konnte er erst nicht schlafen durch die vielen fremden Geräuschen,tagsüber ermüdete er schnell,denn sein Körper war das laufen nicht mehr gewohnt.

Eines Nachts hörte er Musik die aus einem Steinkreis drang.Dort tanzten die Herren und Herrinnen des Sternenlichtes. Allein aus ihren Tanz und Gesang zog er stärke und Kraft und zog weiter.

In einer verfallenen Kapelle war der Eingang zum Brunnen. Eine Eiche und eine Birke dienten als Wächter.Er hängte also einen Stoffstreifen auf und vollzog das Ritual um die Feuerjungfrau zu rufen.Nichts geschah.Er versuchte es wieder und wieder.Nur der Wind flüsterte in den Blättern und die Quelle wisperte unermüdlich.

Der junge Druide verzweifelte.Warum konnte er es nicht? Waren seine Worte falsch wiedergegeben? Er schrie und weinte und verlor allen Mut.

Es war bereits Nacht und ein eisiger Wind strich über den heiligen Platz,liess die Bittstoffstreifen flattern wie Eulenschwingen.

Der junge Druide rollte sich zusammen.Was sollte er jetzt tun?

“Ich habe deinen Ruf gehört.”sprach eine liebreizende Stimme,voller Stärke.Aus der Birke trat eine Frau heraus.Ihr Gewand schien aus Wassertropfen zu bestehen und in ihrer Hand hielt sie einen Kelch indem Flammen tanzten. Erschrocken erhob er sich.”Wer seid ihr?”

Die feurige Quelljungfrau schenkte ihm ein Lächeln voller Liebe und Weisheit.”Ich bin die Eine und doch die Viele.Ich bin der Stern der dich seit deiner Geburt leitet,das Wort im Buch,der Baum der Welten und das Meer.Ich bin der Kessel der Wiedergeburt,deine Angst und deine Tränen.Du bist mein Sohn und auch der Sohn der Eiche und des Hirschkönigs.”Damit erkannte der verzweifelte Druide das er dem Ziel nahe war.”Königin,Herrin,Mutter, ich bitte dich,wie kann ich in der Welt leben ?”

Ein helles Kichern ertönte,Nachtigallengesang gleich,als sie ihm den Kelch reichte.”Trink und Lebe.Alles weitere wird die Welt,deine Geister dich lehren.”Der Geschmack des Wassers war metallisch und süß,wie Met und Whisky und Milch. Er hatte die Augen geschlossen und als er sie öffnete war die feurige Quelljungfrau fort. Nun konnte er sehen und hören.

So lebte er als Teil der Welt und war doch nicht von ihr.Er war zu einem Eichenseher geworden und brachte sein Wissen in Taten in die Welt.Auch schrieb er viele Lieder und Märchen.Wer Ohren hat zu hören,der höre.

Ende