Wochenrune

Diese Woche kommt eine Rune des Sommers und des Jahreskreises zu uns.

Jera.

Sie ist die Ernte und das Reifen. Die Geduld und doch auch das was wir am Ende selber ernten.

Viele von uns denken das alles sofort gehen muss. Sehr schnell belehrt und das Leben eines besseren.

Viele Dinge und auch wir,reifen langsam .

Was ernten wir? Wo braucht etwas Geduld?

Jera mit seiner Form die an einen ineinander gehenden Kreislauf erinnert, erinnert uns mit Korn und Ähre dadran.

blessed be )0(

Advertisements

Litha-Gedicht ’18

Der Sonnenglut, das goldene Korn das auf den Feldern steht.

Von der Hohen Zeit die Zeit vorrangeht.

Der Feenkönig des tiefen Waldes,Herr des Glasschloßes im tiefen Wasser, tritt heran zu Ihr, der glitzerndem Frau.

In ihrem Haar Perlen,Lochsteine und Meerestau. Sie ist die verborgene,mit den Geheimnissen des Lebens in Gral und Schoß.

Den Bund ,den sie sich an Beltaine geschworen ,trägt wie das Korn nun langsam Ernte.

Auf das sich das Rad drehe.Sommersonnenwende,der Tanz der Wasserfrau und des Königs der Wälder.

Beltane ’18

Zum Ort gezogen auf dem hohen Berg,nahe der alten Burg. Das Grün der Blätter ein Mantel des hohen Königs.

Aufgebaut aus kleinen Steinen einen Kreis,und eine Figur aus drei. Das alles was wir einladen mit uns sei.

Musik erklang und mit dem Wind getanzt ,stiegen süss duftende Gaben auf um zu feiern die Hohenzeit von Göttin und Gott im Jahreslauf.

Mit Feuerwasser ehrten wir die Verbündeten und Begleiter. Magie war in und um uns. Lebt im Alltag weiter.

Zeichen und das Licht des Tages nehmen wir mit Vertrauen mit. Begleiten uns jetzt ein Stück. Der Segen der Mutter und Maienfrau und des Vaters,König im Waldeshain, fliesse mit in das Leben ein.

)0(

Wochenrune

Diese Woche begrüßen wir die Kraft von Aussaat und Ernte,vom Werden und Vergehen. Dem Kreislauf des Lebens.

Jera.

Diese Rune erinnert uns an den großen Kreislauf des Lebens. Alles hat seine Zeit. Noch immer muss gesät und geerntet werden. Die Methoden sind neu und nicht immer richtig ,doch ist der Ablauf und Zeitpunkt noch immer der gleiche.

Jera erinnert uns an diesen riesigen Kreislauf der auch in unserem Leben relevant ist.

Wir hetzten durch die Zeit anstatt uns mit ihren Rhytmen auseinanderzusetzten.

Gehen wir raus in die Natur zu den Fixpunkten des Jahreskreises,achten wir auf die Rhytmen unseres eigenen Körpers.

Wann ist zuviel Action und Tun und machen zuviel?

Wann ist es besser alles seinen Gang und Fluss zu lassen?

Wann sollten wir selber durch und belastentes Ausatmen? Diese Rune erinnert uns daran.

‘Das Gras wächst nicht schneller wenn man daran zieht’.

Das ist Jera .

Das Märchen vom Kreis der Träume (Märchen aus Avalon VI)

Diese Geschichte erfuhr ich von einer alten Priesterinnenmutter auf der Insel der Nebel im heiligen See. Es war Frühsommer und das Fest der Hoch-Zeit und der Feuer rückte sehr nah…

Es war zu einer Zeit als noch reger Austausch zwischen den Welten und ihren Bewohnern stattfand. Es gab wenig Worte die trennten und mehr das verband.

Eine junge Schülerin der alten Priesterin Morraghan lauschte den Geschichten die ihr ihr Lieblingsbaum erzählte.

Sie war sich sehr unsicher über sich und ihren Weg.Alle anderen schienen sich so sicher und gefestigt.Nur sie wars nicht und das bereitete ihr Angst und setzte sie unter enormen Druck.

Der Baum konnte ihr auch keinen Rat geben und so verstrichen die Tage und Nächte ohne das sie sich traute Hilfe zu suchen. Alpträume befielen sie bis die Angst Teil ihres Lebens war.

Die Priesterinnen und Priester berieten sich an Neumond über jeden einzeln und sie berieten sich was sie gegen die namenlose Angst der jungen Novizin machen konnten.

Eines Morgens wurde sie zum Steinkreis auf dem Hügel der Insel geführt.

Sie sollte sich an einen der uralten Steine setzten und warten.

Eine der Waldpriesterinnen kam zu ihr.Einen Korb voller Garn,Holzstäben und kleinen Stücken Kräutern und Steinen und Federn trug sie in ihren Armen. Es war grosse Medizin des Waldes und der Naturwesen.

“Tochter ,wir sahen deine Angst und haben uns lange beraten wie wir die helfen können. Doch hat uns die Göttin gesagt das du dir nur selbst helfen kannst.”sagte sie sanft und stellte ihr den Korb hin. “Mach aus den Stäben einen Kreis und aus dem Garn flechte ein Netz. Dies ist eine heilige Aufgabe und dieser Kreis der Kraft wird dir neuen Mut geben.” mit diesen Worten ging die Priesterin und liess die junge Frau allein.

Sie machte sich an die Aufgabe und merkte bald das es nicht so einfach war. Es brauchte Geduld und die hatte sie nicht. Die Angst ungenügend zu sein griff an ihr Herz.

“Mutter,hilf mir!” rief sie unter Tränen die in das Gras fielen und in die Erde einzogen.

Ein sanfter Ton weckte sie aus ihrem Frust und Ohnmacht. Ein Kreis aus vielen Gestalten stand um sie.

Eine Häsin mit dem Sternensymbol Arianrhods der Weberin auf der Stirn,

zwei Wildschweine der grossen Göttin und Hexe Cerridwen,

ihre eigenen Verbündeten Eule und Häsin sowie ein weißer Hirsch und Raben.

Alle sprachen ihr Mut zu. So begann sie zitternd ein drittes Mal und wob den Kreis der Träume.

Müde und erschöpft fand sie die Priesterin des Waldes. Sie war stolz auf die Novizin.Sie hatte ihren Weg gefunden,ihre eigene Kraft.

Der Kreis geriet bald in Vergessenheit sowie die heilige Insel der Göttin und ihre Töchter.

Doch nun kehrt die Zeit wieder und die Kinder der alten Götter weben vom neuen einen Kreis der Kraft.

Ende.

Spirit II

Heimat.

Ein Wort und Ort der umtreibt.

Scheint für viele verborgen in einem Nebel.

Umherirren.Von einem zum anderen sinnen.

Ist der Ort greifbar?

Ja und Nein.

Er ist am Meer, im heimischen Hain,auf der Arbeit. Sogar im Bus.

Der Ort ist im Herzen. Hinter den Nebeln aus alltäglichen Sorgen und Schmerzen.

Meine Schwestern,

meine Brüder , dort und an jedem Ort finde ich euch.

Gemeinsam weben und leben wir an etwas zeit und ortlosem. Es ist der Kraftort,uns allen unter anderem gemein.

Sie,die Göttin,Mutter ,Herrin des Sees wacht in der Nacht, verteilt wissend schwere Aufgaben und ‘Macht’.

Er der Gott, der Vater ,Sohn und Lehrer ,König des grünen Waldes, wacht über den Tag. In Efeu und Eiche.

Ostara /Alban Eiler

Mitten im Schnee und Kälte,der Hetze und des Selbstvergessens geschieht Wiedergeburt.

Eine Neugeburt hat viele Formen. Es ist alles im steten Wandel und die Wolken ziehen auch an Glasfassaden weiter.

Der Schnee zwingt uns zur Ruhe. Doch dadrunter,geborgen, ist der Puls des Lebens.

Die Göttin kommt mit den ersten Blumen als junge Frau zu uns. Ihre Kraft ist die der Kräuter,der Verjüngung aber auch des Loslassens.

Ihr Lied ist in den eisigen Winden,bei einer Tasse Kräutertee und im Miteinander. Wir sind der junge Trieb am Weltenbaum der sich gegen die Winde behaupten und anpassen muss.