Von der Feuerjungfrau und der heiligen Quelle (Märchen aus Tara I)

Es war zu einer Zeit,des Festes der Flammen,wo die Erde aus dem Winter erwacht und junge Hirsche durch die Wälder streifen,da lebte ein junger Druide in einer Stadt.

Er arbeitete viel und studierte was er nur konnte.Das Wissen aus den Büchern war sein Ein und Alles. Viele ehrten ihn als Gelehrten doch hatte er wenig Bezug zum praktischen.Lieber saß er im warmen bei seinen Schriften.

Eines Tages kam der Meister seines Ordens im grauen Mantel zu ihm. “Mein Sohn,dein Wissen der Schriften ist unübertroffen.Doch fehlt es dir an der Praxis.So wird deine nächste Prüfung sein hinaus zu gehen zu der heiligen Quelle.Du kannst sie nur durch die Feuerjungfrau finde.Möge der Weg dir entgegenkommen,der Wind deinen Rücken stärken und dich alle Geister freundlich aufnehmen.” Der alte Meister löste sich in Nebel auf und der junge Druide saß entsetzt da.All seine Arbeit war umsonst. Er sollte raus in die Welt,vor der er sich doch verborgen hatte.

So überlegte er mehrere Wochen.Haderte mit den Geistern,den Göttern und seinem Orden ehe er sich eines Tages auf den Weg machte,der ihn weit und weit von seinem sicheren zuhause forttrug.

Des Nachts konnte er erst nicht schlafen durch die vielen fremden Geräuschen,tagsüber ermüdete er schnell,denn sein Körper war das laufen nicht mehr gewohnt.

Eines Nachts hörte er Musik die aus einem Steinkreis drang.Dort tanzten die Herren und Herrinnen des Sternenlichtes. Allein aus ihren Tanz und Gesang zog er stärke und Kraft und zog weiter.

In einer verfallenen Kapelle war der Eingang zum Brunnen. Eine Eiche und eine Birke dienten als Wächter.Er hängte also einen Stoffstreifen auf und vollzog das Ritual um die Feuerjungfrau zu rufen.Nichts geschah.Er versuchte es wieder und wieder.Nur der Wind flüsterte in den Blättern und die Quelle wisperte unermüdlich.

Der junge Druide verzweifelte.Warum konnte er es nicht? Waren seine Worte falsch wiedergegeben? Er schrie und weinte und verlor allen Mut.

Es war bereits Nacht und ein eisiger Wind strich über den heiligen Platz,liess die Bittstoffstreifen flattern wie Eulenschwingen.

Der junge Druide rollte sich zusammen.Was sollte er jetzt tun?

“Ich habe deinen Ruf gehört.”sprach eine liebreizende Stimme,voller Stärke.Aus der Birke trat eine Frau heraus.Ihr Gewand schien aus Wassertropfen zu bestehen und in ihrer Hand hielt sie einen Kelch indem Flammen tanzten. Erschrocken erhob er sich.”Wer seid ihr?”

Die feurige Quelljungfrau schenkte ihm ein Lächeln voller Liebe und Weisheit.”Ich bin die Eine und doch die Viele.Ich bin der Stern der dich seit deiner Geburt leitet,das Wort im Buch,der Baum der Welten und das Meer.Ich bin der Kessel der Wiedergeburt,deine Angst und deine Tränen.Du bist mein Sohn und auch der Sohn der Eiche und des Hirschkönigs.”Damit erkannte der verzweifelte Druide das er dem Ziel nahe war.”Königin,Herrin,Mutter, ich bitte dich,wie kann ich in der Welt leben ?”

Ein helles Kichern ertönte,Nachtigallengesang gleich,als sie ihm den Kelch reichte.”Trink und Lebe.Alles weitere wird die Welt,deine Geister dich lehren.”Der Geschmack des Wassers war metallisch und süß,wie Met und Whisky und Milch. Er hatte die Augen geschlossen und als er sie öffnete war die feurige Quelljungfrau fort. Nun konnte er sehen und hören.

So lebte er als Teil der Welt und war doch nicht von ihr.Er war zu einem Eichenseher geworden und brachte sein Wissen in Taten in die Welt.Auch schrieb er viele Lieder und Märchen.Wer Ohren hat zu hören,der höre.

Ende

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Mondintaggedanken

Der letzte Blogbeitrag in diesem Jahr…der nächste kommt erst dann wenn mein Ritual ,hoffentlich zeitlich^^”,hingehauen hat.

ZwischenZeiten..weder hier noch dort…

Ich war bereits mit meiner Hündin in Herdecke spazieren,essen für heute Abend und morgen steht (Lachssashimi und Chilli con Carne).

Was habt ihr heute vor? Ich werd allein sein,mit Hündin und einen Serien oder Filmmarathon machen.Dazu räuchern und meine Kerzenmagie.

Vorbereitungen..wenn man nicht viel Kraft hat und dennoch um die Übergänge weiß…

Also kommt alle gut ins neue Jahr,mögen euch die Göttin(nen),Götter eures Herzens,die Ahnen und Geister mit Kraft und Hoffnung und EigenMacht erfüllen.Möge ihr Segen euch weithin tragen.Blessed be )0(

Erste Rauhnachtsziehung 2019

Die erste Rune,die die für das ganze Jahr steht,quasi als Jahresrune ist Algiz. Der Schutz der Götter ,Verbundenheit und auch der Hirsch wie je nach Interpreation die göttlichen Zwillinge.

Genau daran hat es mir im letzten Jahr gefehlt.Irgendwann,durch den ganzen persöhnlichen Stress,die Androhungen etc hab ich mich nicht mehr wert genug gesehen in diesem Schutz zu sein.Ich verlor meinen ‘Boden’.Vieles ging nur noch in Kopf. Immerhin hab ich dennoch meine Praxis weitergelebt (Reisen,wilde Altäre,Alltagsmagie und Geschichten). Es war ein hartes Jahr und jetzt diese Botschaft zu bekommen,du bist immer im Schutz,hilft viel.

Ich habe heute zu Jul ein kleines Spiritousenritual vollzogen ,eine Bienenwachskerze brennt und eine Räucherung.Auch hat sich das Gesicht der Göttin geändert.Statt Venus (die darf Pause machen) steht die Tonfigur einer schlichtenMaria mit fünf Rosen dort.Jetzt trink ich etwas Kaffee und sehe zu wie die Sonne aufgeht…

Yulesegen

Wünsche allen ,Freunden und Gefährten,Familie nah und fern,Brüder und Schwestern eine kraftvolle Modron Nacht und Yule.
Erinnern wir uns das in jeder Dunkelheit Licht ist.
Es ist egal welchen Weg ihr geht und was ihr feiert.
Mögen die Ahnen,die Göttin und ihr Sohn euch segnen. BB )0(

Wish all,Friends and Companions,Family near and far,Brothers and Sisters a powerfull Modron Night and Yule. Remember us that even in the darkest Night theres a Light.Now Matter which Way you live.
May the Ancestors ,the Goddess and her Son bless you BB )0(

Die Sage vom Bergwerk

In einer Zeit um Jul,wo die Welten sich berühren,ging ein Paar durch den Wald.

Sie waren vereint durch ein rotes Band des Schicksals und Drache und Eule begleiteten sie. Als im Wald sie für die Geister des Waldes ein kleines Ritual vollzogen,begann der Wind zu rauschen und Äste zu klappern.

Über ihnen auf einem Hügel tauchte der Eingang zu einem Bergwerk auf. So neugierig wurden die beiden das sie den schweren Weg auf sich nahmen.Der Eingang wanderte,tauchte unter im Moos und hinter Bäumen.Sie verloren schon Kraft und Hoffnung als ihre Gefährten sie ermutigten das es nur noch ein Stück wäre.

Drache und Eule gaben den Paar Kraft und sie erreichten die Spitze. Die Tür stand offen.

“Wollen wir gehen?” fragte der junge Mann keuchend.”Nein. Dieser Ort gehört ihnen.” So brachten sie ein Rauchopfer und während der Rauch in die nebelige Luft aufstieg erschien eine Frau in Silber und mit Quarzen im Haar den beiden.

An ihrer Seite stand ein Mann in Leder,mit goldenen Hornknöpfen und den Duft nach Moschus.”Ihr habt gut getan nicht zu gehen.Dieser Ort ist ein Teil der anderen Seite.Nehmt das Wissen um eure Kraft und den Segen mit,Tochter und Sohn.” Sie gingen in Stille,in Herzen noch enger verbunden und gingen in den angrenzten Gärten spazieren.

Ende )0(