Der König der Dämmerung (AnY-FF)

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Hatte er sich so getäuscht? In dem was er liebte und beschützen wollte? Oder hatte ihn das Herz verblendet. Etwas war schief gelaufen. Statt des Friedens für den er so hart gekämpft hatte ,waren Tod und Blut und Kriege die Folgen gewesen. Soviele Kriege.

In seinen Träumen hatte er die Stimmen seiner Geschwister gehört.Ihre Sorge um ihn weil er zum Menschen wurde. Ihre Wut weil sie ihn angriffen. Er der noch immer ein Gott war. Der rote Drache des Himmels. Doch konnte und wollte er die Menschen nicht hassen. Egal ob sie ihn ablehnten,täuschten oder sogar jagten. 

//Still meine Geschwister bitte. Ich spüre euer Blut in meinen Adern kochen vor Zorn. Ich werde regieren wie ich es mir wünsche. Ohne Kampf geht es nicht…//

Die Bande die ihn mit ihnen verbanden waren unglaublich tief. Selbst jetzt wo er alle Kräfte aufgegeben hatte um ein Mensch zu sein,unter ihnen zu leben spürte er sie noch.

Ein paar Monate,Hiriyuu war zum König ausgerufen worden,hatten ihn feindliche Clans gefangen genommen. Aus Angst vor diesem Mann mit dem dunkelrotem Haar und den Augen wie Amethyst ,war er erniedrigt und gekettet worden. 

Die Stimmen seiner Geschwister,ihre Wut auf seine Feinde. Sie würden sie für ihn zeeschmettern wenn er dann zurück käme in dem Himmel.Seine Heimat. 

“Ich kann sie nicht hassen.Es ist egal was sie mir antun. Ich liebe sie..”Sosehr das er neben seinem Königreich auch sein Blut weitergegeben hatte.Seine Drachengeschwister überlegten und schlossen einen Pakt mit vier Menschenkriegern.Ihr Blut würde den König schützen. Ihre Liebe und Treue ihn zur Seite stehen. Die vier Drachenkrieger,gestärkt und aneinander gebunden befreiten König Hiryuu. 

So begann seine Regierungszeit bis der König der Morgenröte des grossen Reiches spürte das ihn seine Kraft verliess. So schief er eines Tages ein und grosse Trauer ergriff die Drachenkrieger. Doch wussten sie alle das er eines Tages wiederkehren würde. Ihr geliebter König hatte nie bereut zum Menschen zu werden. Ob es Schmerzen und Erniedrigungen bedeutete oder das Glück der Liebe. Jeder der vier Drachen stand ihm auf seine Art nah und sie hatten es aus Liebe aufgegeben ihn überreden zu wollen wieder ein Drachengott zu werden.

Als sie sich verstreuten wussten sie doch das sie einander immer finden konnten.Ihr Blut rief sie und das Blut des Königs würde sie erneut vereinen.

Doch..auch dort wo die Drachenkrieger sich niederliessen und Familien gründeten herrschte Licht und Schatten.Und wie einst in alter Zeit ihr König durchlitten sie Angst und Verleugnung.Nur in dem Nebeldorf das sich verborgen hielt wurde die Linie des Drachen beschützt und sogar verehrt.

Der Tag würde kommen wo sie alle vereint waren. Es stand in den Sternen geschrieben.

Ende

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Altar~Tour

Altäre sind für mich und meine gelebte Spiritualtät wichtig. Sie sind Schnittstellen zur NaW,Kraftorte zuhause. Viele Teile die auf meinem Altären liegen sind zu mir gekommen. Auf die eine oder andere Art. 

Sei es als Geschenk(von mir lieben Menschen ,manches von der Natur). Einiges hat mich zu besonderen Orten begleitet oder kommt von da. Auch kulturell . So finden sich japanische Elemente neben augenscheinlich griechischen und schamanischen…also auf gehts 🙂

Als erstes ,wenn man meine Wohnung betritt empfängt einen ein Altar im Schlafzimner. Der Unterbau ist ein Zengarten. Hier werden die Tiergeister und auch die Ahnen geehrt. Abends gibts Duftöl und Hörbücher.

Im Wohnzimmer und als Herzstück der Hauptaltar. Hier treffen Göttinnen,Meer und Stein auf die Götter und Tiergeister. Immer brennen Kerzen(als Magie und als Opfer), japanische Räucherstäbchen und alkoholgaben gibts hier auch. Auch der Hauptweiheort.

Aufm Balkon wird nochmal verstärkt den Tiergeistern und der Natur gehuldigt. Ist eher ein Sommeraltar.

Unterwegs hab ich meinen Reisealtar mit. Nach Lust wird er aufgebaut dich genügt es wenn er dabei ist. Steine und ätherische Roll-ons und Runenkärtchen bilden da das Herz sowie Figuren der Tierverbündeten.Derzeit experiementiere ich mit Symbolen statt kleinen Statuen.

Wie haltet ihr es mit euren Altären? Hsbt ihr welche? Sind sie Teil eures Alltagslebens?

Von Kaffee zum Tee

Sie hatte noch den Geschmack ihres Latte Macchiatos auf der Zunge als sie sich beeilte um die Bahn zum Park zu bekommen. Das leicht bittere was sie nicht mochte hatte sie mit viel Karamell übertüncht. Kaffee war ihre Göttin doch huldigte sie ihr nie bewusst. Immer nur im vorbeigehen. 

Sie schaffte die Bahn nicht mehr und leise schnaufend glitt sie in den schwarzen Tunnel.

Was sollte sie jetzt tun? Sie könnte sich noch einen Kaffee holen und warten. Oder…

Ein kleines Plakat wies auf ein Teehaus im Stadtpark hin. “Chadô..” las sie laut.”Dem Weg des Tees folgen.” Einen Weg des Tees? War Tee nicht langweilig und oft so bitter das er nur mit viel Zucker zu ertragen war?

Doch etwas bannte ihren Blick darauf und so lief sie los.

Im Gehen bemerkte sie die Natur der Stadt. Grüne Orte und Steinarragements wie bei einem Zengarten. Nur deutlich feiner.Wahrer.Echter.

Der Park war leicht zu finden immerhin lebte sie schon lange in der Stadt am Fluss. Der Duft von Regen und Flieder und anderen Blüten lag noch in der Luft als sie den Schildern folgte. Immer abgeschiedener wirkte alles..wie aus der Welt gefallen. Ein süßlich bitterer Duft ging von dem niedrigen Häuschen aus.

Der Weg war aus grossen Steinen und sie folgte ihm. Beim niedrigen Eingang ,der verhangen war mit kleinen Tüchern verharrte sie kurz. Was tat sie nur? Ihr Herz klopfte als störe sie ein heiliges Ritual in einer Kathedrale.

Nur das diese Kathedrale aus Ahorn und Fichte ,Bambus und Metall bestand. Sie nahm all ihren Mut zusammen und trat hindurch in das von dämmerlicht gewirkte erfüllte Räumchen. Eine junge Asiatin bat sie höflichst Platz zu nehmen und sie setzte sich. Um sich herum war eine Fülle an Teegegenständen und Schalen.

Intressiert blätterte sie die Karte durch. Matcha… Sencha…klangen wie ein Singsang in ihr und die Geschichte dazu fazinierte sie sehr.

So bestellte sie sich Matcha und wartete.Gespannt wie bei einer heiligen Feier.

Es dauerte etwas und die Bedienung kam wieder mit einer grossen Schale,einem Besen und einem Pulver so wie einer Kanne.

Warum war sie hier und nicht bei dem Kaffeegiganten aus München? Sie seufzte und beobachtete wie die andre Frau die Schale behandelte. Mit grosser Sorgfalt rührte sie Wasser und Pulver zusammen bis es giftgrün und schaumig war.Dann in einer anmutigen Bewegung stellte die junge Frau die Schale vor ihr hin. “Geniesst den Tee und den Moment.” sagte sie wie eine Priesterin.

Ängstlich nahm sie die unebene Schale in beide Hände. Grüne Süße und Bitterkeit erfüllten ihren Mund und weckten ihren Geist.

Alles ist im Chadô enthalten. Eine ganze Schale Menschlichkeit und die Heiligkeit des Alltags.

Nun verstand sie diesen rätselhaften Satz in der Teekarte.Dankbar das sie hier hergefunden hatte trank sie andächtig weiter bis die Chawan leer war.

Alltage-Shintô

by V.A.N.A (NB)

       

                    Tore stehen offen,

mit sehendem Blick.

                                     Gegenseitiges Erkennen.


Schwer zu bennenen ,

      was in der Ruhe der Haine und dem Schreine der Hektik liegt.

     Geister und Götter manniggestaltig,

verändern auf leise Weise das Leben.

 


Tagesgedanken

Moooin ihr Lieben,

die Nacht war zu kurz..Gestern Nacht noch hatten wir endlich ein klärendes Familiengespräch was den Stein jetzt endlich ins Rollen bringt. Ganz sachlich haben mein Bruder und ich Fakten genannt und konnten so Sorgen nehmen. Der Stein möge nun endlich beginnen zu rollen und wir sind selbständiger als es scheint.

Dadurch bin jetzt noch müde doch hat es sich gelohnt.

Mal sehen was heute der Tag bringt.

Selfcare

-Minidienstchen

-Essen vorbereitet.

-alte kurze Hose gefunden

-Buch zum lesen ‘Die Welle ist das Meer’ über Mystik 

-Parfumprobe ausprobieren

Tagesgedanken

Hat wer den Laster gesehen der meine Fußsohlen überfahren hat? Gestern wars seeehr lang..sehr viel unterwegs (7Std auf den Füßen) . Eine unangenehme Begegnung und viele schöne.

Gerade kocht Teewasser und ein japanisches Räucherstäbchen verbrennt am Hauptaltar während im Fernsehen eine gute Dokureihe über Kanada läuft.

11 & 10 und das mitten in einer Schlange xD

Taiko Trommeln. Ihr Klang durchdrang die Erde ,das Wasser und die Luft und jedes noch so verschlossenes Herz

Zum seelischen Wohl gehört auch das leibliche Wohl.Spass und neue Geschmäcker wie eine sirupartige Sojasauce würzten die Aus-Zeit

Es waren wirklich Menschenmassen zugegen..Gut wenn man bereits ein paar Schleichwege und Abseitspfade kennt.

Es ging gestern weniger um Merchandise haben als um Kostenwollen und andere Erinnerungen. Ich nshm mir eine auf den ersten Blick teure Räuchwerkkiste mit mit dem Geruch des Herbstahorns. Rechnet man wieder runter hat man was hochwertiges für wenig Geld. Die Marke ist wieder von Shôyeido(eine der ältesten und traditionellsten Räucherwerkhersteller in Japan.)

Dazu viele Süßigkeiten mit Matcha, Kastanien und Adzukibohnen.

Und…ich bin sogar viermal erkannt worden 🙂