Die graue Pilgerin

Die graue Pilgerin

Das Leben zum Weg,
das Ziel nicht Vollkommenheit,sondern Menschlichkeit,macht sich die graue Pilgerin auf dem Weg durch ihre Zeit.

An ihrer Seite ein Treibholzstab,ein geschenktes Glöckchen,bittet die Dämonen mit ihr zu tanzen ,wenn sie sich ausruht.

Sie geht an jeden Ort der Kraft,nicht erkennbar für andere warum. Sie klopft,bittet die Ahnen,die große Mutter und alle Götter stumm. Beim Räucherwerk treiben ihre Worte zu den Göttern auf,in den ewigen Weltenlauf.

Weiter geht sie,durch tiefe Täler und Schluchten. Dabei nur eine Schale,mit Silber ausgefüllt,die Wunden ihrer Seele.

Sie schaut sich die Vielfalt des Weges an. Das Volk des Lichtes,ebenso wie den Töpfer der Teeschale,beide ein Teil einer Wahrheit,deren vielfältige Antworten das einende Schweigen ist.

Ihr Ziel ist die Wanderung,ihre Wegbegleiter im Bambuswald die vielen die ihr begnen.

Nachts,im Traum, nach der Dankbarkeit des ewigen Lernens, webt sie sich in den Raum an dem das stille Verstehen im Schweigen des Mundes herrscht.

Die Zeder und Kirsche,Tanne und Kiefer, sie sieht alle als ihre Verwandten und bietet ihnen den grünen Tee in zerbrochener,reparierter Schale da.

Die graue Pilgerin, ein Gespinst aus Wirklichkeit;Wandlung und echtem Verstehen.
Sie weiss,das egal wie weit sie geht,von Heiligtum zu Heiligtum in Herz,Hand,Verstand und Land,stets Schülerin des großen Mysteriums des Lebens bleibt.

Steine

Aus jedem Stein,den andere auf mich werfen,bau ich mich wieder auf.
Hass wird zur Selbstliebe,
Stress zur Ruhe,
Gedankenkreise zu Kreisen der Kraft.
Verbinde die Weite von Himmel und Meer,die Tiefe von Stein und Wald.
In der sprechenden Stille.
Zu ehren und Kraft meiner Geister,Eule und Rabe.
Angst wird zu Vertrauen,zu Hoffnung.
Mit jedem Stein,werden die Wunden zu Silber,sind noch immer zu sehen.

Botschaft der Kirschblütengöttin

Es wird immer den Tanz des Chaos,der Zerstörung geben. Doch wird es auch immer zwischen den Schlägen von Trommeln ,zu ehren aller Götter und Geister,die Stille geben.
In diesen Momenten,reichen Schönheit und Vergänglichkeit sich die Hände und beginnen zur Musik des Lebens zu tanzen. Legt das Gewand der Wälder an,bewegt euch zur Musik des Wassers,fühlt in euch das Feuer der Sonnengöttin,erfreut euch an den kleinen Momenten,an Glück. Fühlt die Stäeke vin Stein und Wurzel,die Aufnahmekraft vom Moos.Eure Schatten sind eure Lehrer,die Natur eine eurer Mütter. Vergesst nicht die Akte der Freude als Rituale der Göttin.

(Bild&Botschaft von mir)

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#schamanismus

Alltagsmagie

Ihr Erdenmütter,weiß,rot und schwarz,segnet in diesem Topf eure Gaben.Ich danke dafür.

Ihr Mütter der Wasser,segnend,heilend, eure Liebe ist das Salz in dieser Suppe.Verwandelt es in stärkung für mich,meinen Körper,meine Seele.

Ihr Götter des Herdes.Herz unserer Wohnungen,erinnert uns das das Alltägliche das heilige ist.Ihr seid Wärme,Kreativität,Verrücktsein und Menschlichkeit.

Ihr Götter von Reis und Sojabohnen.Fühlt euch wohl bei mir. Fuchsgeist und Kirschblütentänzerin,die den heiligen Narrentanz zu ehren der Göttin tanzt.Eure Geschenke ist die Heilkraft und Geschmack der Zeit.Erinnert uns das vieles mit echtem Geschmack Zeit braucht,das in unserer Zeit die Traditonen mit Respekt und Verstehen verstanden werden können.

Der Segen sei im unvollkommenen)0(

Zen Momente

Von der Welt und der Natur,
der großen Mutter,
nicht nur lesen.
In ihr sein.
Ihr lauschen,
was sie uns sagt,
ihre Botschaft,
in dem Regenkreis auf dem Wasser des Flusses.
In den Atem und Tränen von uns.
Wir sind ihre Kinder,
Söhne wie Töchter.
Hören wir ihr zu,
Ihr,
die tausend Namen trägt.
Sie,die ist.

Würze des Lebens

text&bild by NB

Die Würze des Lebens ist die Gemeinschaft mit anderen.Die größeren Begegnungen im kleinen.

Der Reis als Gabe der Mutter Erde,verbunden mit den Gaben des Meeres,des Waldes.

In einer einfachen Schale Suppe,der Trank und die Magie der Göttin.Das alltägliche wird magisch und heilig.

Mit Bedacht,Wachheit zu mir genommen.Wird jedes Reiskorn ein Gebet an die Götter.

Dazu Gerichte der Zeit. Um Geschmack und Tiefe in dies zu bringen braucht es Geduld.Verstehen.Nur so können wir unsere Wege gehen. Mit einem einfachen Mahl,verstehen wir die Natur als Tempel,uns als ihr zugehörig.Einfachheit und auch das was wir als unperfekt sehen,sind das Gold und Silber in den Ritzen der Teeschale,die unser heiliger Gral wird.

Auf der Bank im Park

Die Blätter einer alten Kastanie tanzten rauschend im Wind.Die junge Frau hatte neben sicheine Dose Craft Ginger Beer stehen.

Endlich fand sie etwas muße.Die letzten beiden Tage und die Wochen davor waren wie in Rausch an ihr vorbeigeflogen.Immer gab es was zutun.Langsam sah sie das Ende des Prozesses.Raben und Tauben flogen an ihr vorbei während sie etwas aufschrieb.Nur ihre Gedanken einem kleinen Notizbuch anvertraut.

Plötzlich spürte sie etwas neben sich.Es war eine Kraft,die Teil der Erde war,uralt.Doch jung und fragil,zart wie Reispapier.

“Nanu..erwartet hab ich dich nicht.”

“Nicht?Dabei erfreut mich dein kleines Glöckchen am Rucksack doch sosehr.Weißt du was estut?”

“Die ungerufenen Energien bannen.”

Die ätherische Frau wechselte mit dem Wolkenschatten ihr Anlitz und Gewand.

“Oh Nein.Es macht mehr.Wir alle hören dich.Manche mögen das,sowie ich,andere nicht.”

“Was soll ich weitergeben?”

“Seit nicht streng mit euch selbst.Versucht mit zu fühlen.Leid zu lindern.Zuzuhören.Aber seit nicht streng mit euch,wenn ihr nur das tut,was ihr könnt.”

Kurz sah die Frau auf,betrachtete die Blätter,den Platz.Die Frau aus der Anderswelt war verschollen.Nur ein Hauch von Jasmin blieb zurück.

Ende

Wochenrune

Die Rune der Stille,das Ei und des Rückzugs.

Das ist Inguz.

Diese Rune erinnert uns daran das alles seine Zyklen und Zeiten hat.

Viele von uns hetzten von der Zeit durch Situationen.Sowie die Situationen aufkamen,haben auch Lösungen und Einsichten ihre Zeit.

Wenn wir die Einkehr nutzen,sehen wir was wir wirklich wollen,brauchen,sind.

Es kann genauso sein das wir uns eine Zeit zurückziehen für Reflektionen und Heilen,oder das wir neuen Spuren der Götter auf unseren Weg folgen.

Was stärkt unsere Wurzeln die in der Tiefe von Mutter Erde ruhen? Die Krone mag schwanken in den Stürmen,doch ist unser Kern,unsere Wurzeln das was uns hält.

‘In der Einfachheit liegt die Kraft.Sie ist das goldene Ei mit der Schlange.Habt Geduld.Seid gut zu euch.Und nehmt auch Abstand von dem was euch zermürben will.Seht es aus den Augen der Erde und ihrer Zeiten.Reist im Geiste,schreibt.Lebt.’

Sei willkommen Inguz )0( /|\

Runenkarten von Nadja Berger /SamtStein

Runendeutung von mir