Der Zauber der Rose (Prolog Ende)

Gerade als er das Fest weiter gehen lassen wollte wallte kühles Licht auf dem steinernen Boden,wie Wellen des Meeres,doch so kühl wie das Licht der Mondgöttin. Erschrocken drehte er sich um. Aus der alten Frau war jemand anders geworden. Die Gäste zischelten.”Zauberin..” “Fee..” manche sprachen sogar von einer Göttin. Ihr Kleid wallte wie feinster Nebel um die hochgewachsene Frau. Die vier Mondphasen schmückten Stirn und Säume. Ihr Haar war wie Silber im Wasser. Eine ältere Bedienstete,die den Prinzen wie einen Sohn liebte warf sich vor der Frau auf den Boden.”Bitte Herrin,ihn allein trifft keine Schuld.” bat sie,dachte sie doch die weise Frau würde ihn den Tod wünschen. Kaum zu sehen für den Prinzen ,der seine Augen von dem Licht abschirmte, lächelte die Frau aus Mondlicht. “Keine Angst. Ich werde ihn nicht töten. Doch soll er sein wahres Ich im Spiegel erkennen bis er bereit ist seine Verantwortung anzunehmen. Denn dazugehört der Mut der wahren Liebe.” Die Rose in ihrer Hand erblühte in voller Schönheit. Schien zugleich echter als das Schloss selbst zu sein und auch nicht. Doch indem Moment wurde der Prinz zu einem Wolf,noch fähig zu sprechen und zu fühlen wie ein Mensch.”Da du nur Vergnügungen hinterherjagst,soll diese Gestalt solange die deine sein,bist du durch den Kuss der wahren Liebe erlöst und deinen Platz einnimmst.”sprach die weise Frau. Die Magie floss wie Wasser durch das Anwesen, verdunkelt den hellen Marmor zu tiefen Onyx,bestärkte die Pflanzen im Garten zur Verwilderung. Naturgeister sammelten sich an um an diesem aus der Zeit gehobenen Ort zu sein . “Und mögen dir jene nicht durch Strafe beistehen,sondern weil sie dich lieben,auf das sie doch erinnern,in der Zeit der kommt,wer du unter deinem neuen Wesen bist.” Mit beinah mütterlichem Verstehen sahen die Dienerin und die weise Frau einander an. Wie Freundinnen und Schwestern die verstanden was Hingabe bedeutet. So wurden all jene Diener,freiwillig,zu belebten Gegenständen im Schloss. Die Rose,als Herz des Fluches,verblieb im Turm des Mondes,dem Turm der Sonne gegenüber. Die weise Frau selbst wurde eins mit den Rosen um bei ihrem Zögling zu bleiben bis die Zeit kämen würde wo der Fluch zu lösen wäre. Wolfsgeheul sang zum Mond und ein dichter Nebel,der vergessen brachte,zog durch die umgebenden Dörfer. Doch würde die Zeit kommen…
(Ende Prolog)

Der Zauber der Rose ( Prolog 2+3)

Ihre Stimme erfüllte den Raum. “Wo einnehmen?” Sie lächelte milde. “Auf dem Fest eurer Untertanen,die das Gold des Feldes einsammeln und es zu wichtigen Brot verarbeiten.” Der Prinz lachte auf.”Brot..was nützt mir das wo ich hier im besten und schönsten von allen schwelgen kann?”  Noch immer sah sie ihn gutmütig an. “Nicht das was am schönsten aussieht oder schmeckt ist das wichtigste. Diese alten Feste sind eurem Volk wichtig. Sie haben sie nach den Scheiterhaufen gehütet und nur mündlich weitergegeben. Ihr selbst stammt aus der Linie Melusines und der Rose.” Erinnerte sie ihn. “Es ist eure Pflicht.” “Pflicht?! Ich will sie nicht;Hexe !” Als sie das hörte holte sie eine Rose aus ihrem Mantel.

Prolog lII

Die alte Frau trat zu ihm hin. An der Rose war nichts besonderes. Sie war sogar schon etwas verblüht. “Was soll ich damit Alte? Geb sie einem Bauer auf dem Fest in den Feldern.” Kam es kalt vom Prinzen. Seine grünen Augen voller Hohn,sein dunkles Haar vom Licht der Kerzen gekrönt. Gerade als er das Fest weiter gehen lassen wollte wallte kühles Licht auf dem steinernen Boden,wie Wellen des Meeres,doch so kühl wie das Licht der Mondgöttin. Erschrocken drehte er sich um. Aus der alten Frau war jemand anders geworden. Die Gäste zischelten.”Zauberin..” “Fee..” manche sprachen sogar von einer Göttin. Ihr Kleid wallte wie feinster Nebel um die hochgewachsene Frau. Die vier Mondphasen schmückten Stirn und Säume. Ihr Haar war wie Silber im Wasser. Eine ältere Bedienstete,die den Prinzen wie einen Sohn liebte warf sich vor der Frau auf den Boden.”Bitte Herrin,ihn allein trifft keine Schuld.” bat sie,dachte sie doch die weise Frau würde ihn den Tod wünschen. Kaum zu sehen für den Prinzen ,der seine Augen von dem Licht abschirmte, lächelte die Frau aus Mondlicht. “Keine Angst. Ich werde ihn nicht töten. Doch soll er sein wahres Ich im Spiegel erkennen bis er bereit ist seine Verantwortung anzunehmen. Denn dazugehört der Mut der wahren Liebe.” Die Rose in ihrer Hand erblühte in voller Schönheit. Schien zugleich echter als das Schloss selbst zu sein und auch nicht.

20 jahre Jubiläum,eine kleine Rückschau

Zwanzig Jahre auf dem alten Wegen.Jetzt kann niemand mehr sagen das es nur eine Phase ist oder war.

Und wie weit hat mich der Weg bisher geführt..vom ersten Ruf in Philae,Covenerfahrungen,Hass und Missgunst in der Szene,sachten hinführen in Kliniken und das offenbleiben für die vielen Einflüsse.

Es war auch nie einfach.Ich verlor Menschen durch Tod,durch Lügen,lernte neue Freunde und Brüder und Schwestern kennen.

Verwandelte mich selbst und wurde von den Göttern verwandelt.

Der Wunsch ‘einfach eine Hexe sein’ hat sich nicht erfüllt,nicht so zumindest wue ich gehofft hatte.

Meine Namen und Worte,meine Liebe sprechen ein Zeichen dafür.

Ich folge ihr auf diesem Weg. Wohin er mich auch führt.Durch jedes Labyrinth,Tiefe,Unterwelt. Durch die Kulturen.Meine Verbindung zu meinen Geistern,Ahnen und Orten.

Ich fliesse mehr.

Verbinde.

Das passt vielen nicht da ich mich nicht festlegen kann und darf.

Ich höre zu.

Den Menschen die zu mir kommen,

Den Elementen,

Den Göttern und der Göttin.

In meinem Alltag sind sie.

Und das ist genug.

An Anfeindungen bin ich mittlerweile gewöhnt,auch wenn sie nie aufhören mir wehzutun oder das ich an mir und meinem Weg zweifel.

Ich bin dankbar für die Dunkelheiten,sie machten mich reifer,stärker,verstehender.

Auch tu ich alles um nicht abzuheben.

Meine Worte sind Medizin im magisch schamanischen Sinn. Sie sind frei für jeden.

Danke auch an alle hier auf dem Blog.Ihr seid Teil meiner Welt.

Auf weitere Jahre.

Lektionen des Regens

Grau und bedeckt,stark regnend, lief eine junge Frau zu ihrer Arbeit. Solche Tage mochte sie,erinnerte es sie doch daran das das Leben einen eigenen Rhytmus folgte.Und selbst aus dem scheinbar schlechten konnte man das gute sehen.Wenn man willig dazu war.

Am Bahnhof,einer der Lebensadern ihrer Stadt,verpasste sie ihren Anschluss.Tief durchatmend holte sie sich einen Kaffee und setzte sich an dem Bussteig.

Plötzliche,sehr nahe Rabenschreie liessen sie aufschrecken. Rechts von ihr saß ein Mann,gekleidet in einem grauen Mantel.Links von ihr eine Frau,deren langer,eleganter Mantel das grau des Himmels trug und wie Regen glitzerte.In ihrem Haar,schwarz wie die Nacht,war eine kupferne Spange in Form einer dreifachen Spirale. “Wir sind immer da.Ob ihr uns sehen könnt oder nicht.Ob ihr uns liebt oder nicht.” sagte der alt wirkende Mann,dessen Haut an eine alte Eiche erinnerte.

Nun sprach die Dame,mit einer Melodie wie Feuerknistern oder der Gesang eines kleinen Bächleins.”Wir warten in der Stille auf euch. Eure Welt und auch unsere,ist laut geworden.Doch sind wir da.In euren Herzen.Egal wie zerstört und verletzt ihr seid.Wie unwürdig ihr euch fühlt.Erinnert euch an die Momente wo wir euch rufen oder berührt haben.Wo der Zauber den Alltag durchwirkt hat. Es ist gleich unter welchen Namen und Bild ihr uns ansprecht..oder ob. Der große Kreis in der Stille wird immer da sein.Und so auch Hoffnung und Mut in euch.”

Erneute Rabenrufe und die beiden seltsamen Besucher waren verschwunden.Nur der Regen blieb..wusch ihre Sorgen fort.

Ende

Autorenseite auf Facebook

Das ich das mal machen würde..

Durch ein,wiederholt,gelöscht werden auf FB,da meine Wochenkarte wie Werbung wirkt (*tief durchatme dazu*) hab ich mir jetzt eine Art Autorenseite gebastelt (gar nicht so einfach das Nicht kommerziel zu machen,denn nach wie vor,ich verkaufe nichts).

Sie heißt ‘die freifliegende Bardin‘ und je nach Lust und Laune kommen jetzt darauf meine Gedichte und anderes.

Quasi eine neue Spielart. Aber klar wird auch weiterhin manches über mein privates Profil kommen.

Mal sehen wielange ich Lust habe dazu,denn es ist ja eine zusätzliche Arbeit.

Vorteil,ich kann sie jederzeit einstampfen wenns mir zuviel ist.

von den zwei Raben

Es war zu einer Zeit die gerade ist und doch schon gewesen ist, da flogen zwei Raben über eine Stadt,die im Griff einer gefährlichen Krankheit stand.

Nicht nur griff sie die Körper an, sondern fing auch an die Beziehungen der Menschen zu sich selbst,der Natur und der Anderswelt anzugreifen.

Die Raben selber waren nicht gleich.Der eine war schwarz wie die Dunkelheit einer mondlosen Nacht,oder eine Höhle in die kein Licht drang,der andere war weiß wie das Licht der Mondin,silbrig wie Perlmutt.

Der schwarze kannte und sah die neun Welten des Weltenbaumes,der andere kannte alle Welten und Inseln der Anderswelt.

“Gebt den Menschen Hoffnungen.Diese Zeit ist eine des Krieges um Meinungen,der einen Graben aufwirft. Erinnert sie das alles miteinander verbunden ist.Das sie die Eichel in der Erde sind, die Krone des Baumes,in unendlichen Richtungen,und das sie ihre Gedanken auf die Menschen,nicht die Meinungen richten sollen.Nehmt ihnen die Sorgen.Gebt ihnen Kraft.”

so sprachen die Göttinnen und Götter zu ihnen.

Die Herrin der Raben ging zum grauen Wanderer.

“Diesen Sturm hast weder Du,noch ich gewollt,Ofnir. Lass uns mit ihnen in die Welten der Menschen gehen.” Der Wanderer nickte und wurde zum Wolf und Sturm ,während die große Königin zu einem Schwarm Raben wurde.

Die beiden so unterschiedlichen Boten flogen also nun über die moderne Stadt.Versuchten zu reden und die Menschen zu erreichen.Doch niemamd schien sie mehr zu verstehen.

So landeten sie vor einer Kirche.

“Was sollen wir nur tun? Sie sind zu sehr beschäftigt mit ihren Sorgen und Nöten..”

sagte der schwarze Rabe.

Der weiße überlegte.

“Es muss noch Menschen geben die uns hören können.Die unter alldem Lärm die Stille im Herzen finden um uns zu hören.Suchen wir solche.”

Und wie zur Bestätigung wehte ein Wind an ihnen vorbei.

So erhoben sie sich in die Lüfte und vertrauten den unsichtbaren Flüssen in der Luft.

Bis sie eines Tages eine junge Frau sahen ,die den alten Weisen auf ihrem Mp3-player lauschte.

Überrascht hörte sie auf und sah auf,wo die beiden Raben saßen. “Sei gegrüßt,Tochter der Erde.” hörte sie die Stimmen.

“Was ist eure Botschaft?”

“Du bist nicht allein.Bist eins in allen Welten.Erinnere dich dessen was du jetzt geben kannst.Jeder von euch kann ein Leuchtturm der Hoffnung werden.”

Sie war nicht allein?

“Habt ihr nicht gesehen wie die Welt ist?”

“Doch.Doch wo es Gräben gibt,können auch Brücken existieren.Werde zu einer Brücke.Erinnert euch unserer Unterstützung.Jede;wirklich jede Tat,so groß oder Klein,öffentlich oder geheim gewebt,hilft.Alle Göttinnen und Götter segnen euch und reichen euch die Hände.”

Dann schwangen sich beide im die Lüfte um den nächsten Menschen zu finden.

Warum ich davon weiß?

Weil sie mir in einem Traum erschienen sind.

Ende

Die Waldfrau

Foto von TB (redhaired_witch) ,danke Sis für das Bild ,dies ist auch deine Geschichte.

Die Waldfrau

Es war zu einer Zeit,die einst war,und jetzt gerade ist,da suchte eine Frau nach Rat und Führung.In all den Jahren ihres Lebens hatte sie sich selbst verloren.Die Meinungen anderer über sie lasteten wie Blei auf ihr.Dazu Angst,niemanden zu genügen.Nicht wert am Leben zu sein. Alles hatte sie versucht.Ärzte und Therapien.In der Kunsttherapie und einer inneren Reise,die während einer geführten Meditation geschah,hatte sie einen Hauch gespürt.Einem Hauch,den sie nun nachging. Sie stand mit einem Bein fest in ihrem Leben,doch das Gefühl das es mehr gab liess sie nicht los.

Eines Tages, kurz vor Imbolc, war sie unterwegs,im strömenden Regen. An einer Bushaltestelle war eine Frau aufgetaucht,die sie vorher nicht gesehen hatte.Ihr Mantel erinnerte an die Rinde der Birke,ihre Hosen waren dunkel wie nasse Erde.An ihrem Mantel war eine Brosche aus Silber mit Mondstein,der selbst das geringste Licht wiedergab. Erstaunt blickte sie die Frau an.”Keine Angst,du bist nicht verrückt.Aber du bist ver-rückt.Finde mich im Stadtwald.Dort reden wir.” Dann war sie verschwunden.

Die junge Frau überlegte lange ob sie es tun sollte.Denn was würde mit ihr geschehen? Sie lebte sich doch schon in ihrer Arbeit und Kunst aus.Reichte das nicht? Dazu war sie nicht gesund. Aber…diese Frau hatte sie gerufen.

So ging sie eines Abends,es dämmerte gerade,in den Wald. Das Zwielicht hatte eine ganz eigene Magie.Machte selbst Forstwege zu Orten der Magie.

Ein Rascheln zog ihre Aufmerksamkeit auf sich.Dort stand sie.Und diesesmal erschien sie wie eine Heilerin.Doch trug sie einen Kopfschmuck der der Krone einer Eiche ähnelte,ein Duft von Wacholder ging von ihr aus,tief und würzig,befreiend wie der ganze Atem des Waldes. Wortlos öffnete die Frau die Arme und die junge Frau ging zu ihr hin.Warum? Sie wusste zuerst die Antwort nicht. “Mein Kind.Du bist nicht verbraucht,noch zu krank um zu mir zu kommen.In dir ruht eine Weisheit,die so tief ist wie das Wurzelgeflecht.Schliess für einen Moment die Augen.” So tat sie es. Spürte wie ihre inneren Wände und Ängste mit dem Blätterrauschen aufgeweicht wurden. Über den beiden Frauen flog ein krächzender Rabe.Schien diese Begegnung zu segnen.Als sie die Augen öffnete hielt ihr die Waldfrau einen Becher hin.Er war unregelmäßig aus Ton geformt,hatte Macken und Risse,die mit Silber erfüllt waren. “Trink Kind,dieser Kelch bist du.Finde Ruhe und Kraft in dir. Perfektes ist schal und wer nur in einem Gedanken lebt,sieht nicht was ihn sonst noch umgibt.Gedenke meiner und deiner ,Tochter und Schwester.”

Die junge Frau schmeckte Honig und Apfelessig auf ihrer Zunge als plötzlich ein Sturm aufkam,Regen peitschte und die Waldfrau verschwunden war. So ging sie zurück nach Hause,lebte so gut sie konnte,bewusst,im Einklang von Seele,Geist und Körper.Sie hatte noch immer ihre Ängste,und es gab Momente wo sie sich nicht wert genug fühlte für das was das Leben ihr schenkte.

Doch verlor sie eines nie.

Hoffnung und Mut.

Ende

Das Märchen von der Steinsuppe

Es war die Zeit um Mabon. Eine ältere Frau,die Strähnen wie Silber zu einem Zopf gewoben,und ein junger Mann mit einer Harfe aus Eichenholz und silbernen Saiten kamen in das kleine Dorf,das umgeben war von einem tiefgrünen Wald und einem kleinen See. Sie waren wandernde Heiler und Priester,die die Zeichen des Himmels,aus Tarotkarten und Runen und der Natur zu lesen vermochten und die hatten Wissen über Kräuter.

Sie kamen von weit her und hatten bis auf ihre heilenden Steinhelfer,nur Wasser dabei.

So gingen sie zum ersten Bauernhof.Klopften an die Tür.

“Habt ihr Obdach und etwas zu essen für zwei Wanderer?Als Dank bieten wir euch unsere Dienste an.”

Der Bauer und seine Frau musterten die beiden.

Das Grau ihrer Mäntel war dreckig,von totem Herbstblättern begleitet.

“Nein,verschwindet von hier,ihr Bettler!”

rief er und warf madiges Brot nach ihnen .

Keuchend standen sie am Brunnen.

Das war vielleicht nur eine Außnahme.

Mit Hoffnung im Herzen versuchten sie es weiter.

Doch wurden sie von allen abgewiesen.

So suchten sie Rat in einer Meditation,und dem Beisein ihrer Götter.

Die Göttin des Mondes,der Wasser gab ihnen eine klare Sicht.

Der Herr der Wälder zeigte ihnen das Netz des Lebens in diesem Dorf.

Die Rabin und die Eule stärkten ihre Seelen und Gaben,um das zutun,was getan werden muss.

So konnten sie sehen wie selbstbessesen diese Menschen waren.Dauernd krank,trotz teurer Ärzte.

Die Traditionen vergessend,die alles Leben miteinander verband.

Sie dankten der Göttin und dem Gott für diese Sicht und die Runen und Karten bestätigten es.

So machten sie einen Plan um selber nicht zu verhungern,und um das Dorf zu heilen.

Sie stellten einen Kupferkessel auf und liessen im Wasser ihre Steingefährten mitkochen.

Der Sohn einer Bettlerin schlich sich an.

Der Druide bemerkte das.

Die Götter hatten ihnen den ersten Faden zum Netz des Dorfes gesandt.

“Was kocht ihr da? Da ist doch nichts.”

murrte er leise,hatte auf irgendwas spektakuläres gehofft.

“Dies mein Kleiner,ist eine magische Suppe.Je mehr man gibt,umso mehr bekommt man.”

Der Junge überlegte.

Er suchte in den Taschen seiner Hose und Hemd und legte eine zu drei gewachsene Haselnuss herein.

Der Druide lächelte.

“Von dieser Suppe bekommt jeder der mag.Und mit ihr wird dann auch was besonders passieren.Sage es nur allen weiter.”

Der Junge nickte und ging zurück.

Sagte seiner Mutter davon,die eine dicke Kartoffel brachte,diese sagte es einer Witwe,die ein paar getrocknete Würstchen vom Sommer reintat.

Diese sagte es der Frau des Arztes,die Kräuter brachte,die dem Bauern und so weiter.

Als die Suppe fertig war,kamen alle zum versprochenen Tag zusammen zum Hain.

Erstaunt wer alles da war und wer Anteil hatte.

Alle hatten eine eigene Suppenschüssel dabei.

Von Gold zu Holz,zu Keramik und Porzellan.

Die alte Priesterin sprach mit ein wenig theatralik einen Segen darüber.

Dann teilten sich alle die Suppe,die durch sie alle entstanden war.Die Menschen im Dorf sprachen das erste Mal seit Jahren miteinander.

So,durch die Magie der Suppe erwärmt,schlossen sich viele zusammen um einander zu helfen.

Manche traten nun auch an den Druiden und die Priesterin heran und baten um Rat oder Tat.

So hatte eine einfache Suppe aus Steinen,ein Dorf geheilt,Herzen geöffnet.

Ende

Das Medizinmärchen vom Wolf

Es war zu einer Zeit,die war und noch ist,da lebte ein einsamer Wolf ohne Rudel im Hambacher Wald.

Eines Tages wurde die Einsamkeit so groß,das er zu der Rabin ging,eine weise Gestalt der Anderswelt. “Was möchtest du von mir?” fragte sie sanft krächzend.

“Ich will mein Rudel finden.Es muss ganz nah sein.Und wenn es nicht hier ist;so will ich es unter den Menschen suchen.”sprach er mit sehnsucht in der Stimme.

“Gut.Ich verleihe dir die Gabe zum Mensch zu werden.Doch warne ich dich.” sprach sie und liess Stöcke um ihn fallen die sich zu Runen legten. Schmerz raste durch den Leib des Wolfes als er sich aufrichtete.Seine Hände betrachtete.Füße. Er öffnete den Mund und hörte seine veränderte Stimme.”Hab Dank,Rabin ! Ich werde sie finden.”

Doch zuvor schenkte ihm die Rabin noch neue Kleidung.Schwarz schimmernd wie es sein Fell gewesen war. So machte er sich auf in das Dorf.Lebte einige Zeit unter den Menschen.

Zunächst war er sehr beliebt.Sprach er doch von den alten Zaubern und Geheimnissen des Waldes.Von Fährten und Verstecken.Von den weisen des Waldes und den ältesten Bäumen und geheimen Quellen.

Doch..hatte er nicht bedacht das nicht alle Menschen ihn verstehen würden.Imner wenn ein Förster im Wald einen Baum umhieb,sang er vor Trauer.

Wurde gejagd,knurrte er die Jäger an. Die Magie die er zu Anfang gelebt hatte,wurde immer weiter unter Schmerz und Leid verborgen.Irgendwann hörte er ganz auf zu singen.Alles sah er grau und schwarz.Konnte nur das Leid sehen.

Eine junge Priesterin hatte mit ihm gesprochen und hatte ihn wirklich gehört.Sein Lied und sein Leid.Wie er war sie ein Wesen des Dazwischen.Auch wenn sie ein Mensch war,trug sie die Spuren der Rabin in sich und wirkte alt,trotz ihrer Jugend.So vertraute er sich ihr an.Zaghaft und scheu hatte er erst ihre Seelenfährte wahrgenommen und sich ihr dann angenähert.Denn durch die Stürme des Lebens hielt sie,trotz ihrer eigenen Zweifel und Sorgen,stand und half denen,die Rat oder Ohr bei ihr suchten.

So kam er eines Tages wieder zu ihr.”Wie kann ich mein Rudel finden?”

fragte er sie voller Kummer.

“Nun,mein Bruder,du hast deine Stimme verloren.Deine Hingabe und deine Liebe.Finde sie wieder und was wichtig ist lebe sie.Dann werden dich deine Gefährten hören.So..können nur wenige dich sehen und hören.Vertrau deinen Instinkten.Deiner Stärke.Du bist Wolf und Mann.Schliesse nicht das eine aus,sondern verbinde,statt zu trennen.Sing das Lied deiner Seele wieder.”Sie gab ihm einen segnenden Kuss auf die Stirn und erzählte ihm eine Medizingeschichte. Daraus schöpfte der Wolf Hoffnung.Nahm sich ihre Worte zu Herzen. Und mit der Zeit…fand er den Mut zu sich zu stehen.Und eines Nachts,hörte er die Stimmen von anderen.Vollen Herzens stimmte er mit ein in das große Lied. Zur Dämmerung hörte er auch das zufriedene Krächzen der Rabin. Doch,welche Geschichte hatte ihm die Priesterin erzählt? Nun es war diese und sie ist für den schwarzen Wolf und für alle.

Ende

Blaue Blume Version II

Blaue Blume am Wegesrand,
von den Barden einst hoch verehrt,
den Dichtern bekannt.

Kündest du in einem Tag ohne Sorgen,
von einem Land hinter dem Nebel der Welt,
wo der Kessel und Gral,den Trunk der Weisheit und Inspiration erhält.

Von den Geschichten,
wie Samen bereit,
fliegen sie durch die Alle-Zeit für Geist und Feder um sie in mächtige Worte zu weben,um sie so zu erwecken zum Leben