Haingedicht

#samhainwitchychallenge  16. Free day.
Am uralten Ort,wo die Wurzeln der Hainbäume zusammen mit dem Kristallen im Felse singen kann Magie der kraftvolleinfachen Art wohl beginnen.
Mit der Kraft der Erde auf der ich stehe,die Kristalle mir ihre Geheimnisse zu wispern und die Runen weise um mich raunen kann ich den Segen gut aufbauen.
Die Macht des Wassers war in kleinen Baumteichen mit dabei,grosse Göttin ,Ahnen und Geister halfen mit das das Zaubergewebe nun lebe.
Worte gesprochen,aus dem Urquell dessen ich bin,vermischen sich mit dem Blätterrauschen ,Substanz und Sinn.

In der Anderszeit gewebt nun ins Leben geholt. Das Versprechen gegeben ,die Geschichten und Geheimnisse zu weben.

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Dienstagsgedanken

Es bewegt sich wieder nach vorn. Sowohl meine Gesundheit als auch arbeitstechnisch wechselt meine Arbeitsgruppe wiedermal den Raum(glaube zum vierten Mal innerhalb von 5 Jahren..). Innerhalb der Firma wo sich einiges gar nicht und manches nur sehr langsam ändert empfinde ich das schon als nomadisch. Mal sehen warum und wie das wird. Na gut ‘warum’ kann ich mir denken. Permanenter Lagerverkehr ist nicht gut für uns und das Material.

Fahr gleich AUs wegbringen zur Krankenkasse..etwas Soulfood tanken (ich huldige dir Kaffeina) und dann mal sehen. Irgend ein Wortsame ist in mir gestern zum wachsen gekommen …

Nebelgespinst

Ein hauch streicht deinen Nacken,

ein Schauer möchte dein Herz packen.

Die Nebel umgeben dich zur blauen Stunde,

verloren ,weder hier noch dort , erscheint dir jetzt dieser Ort.


Wo bin ich? Finde ich den Weg zurück? Wer hilft mir in diesem Geschick?


Der Duft von Lavendel,bleiches Licht und aus dem Nebel erscheint Gestalt und Gesicht. “Nimm meine Hand,

dieses Land ist mir gut bekannt. Ich gehe mit dir zu der Pforte zurück.”

Der Duft des Herbstes ging von der Retterin mein aus. Ihr Haar und Gewand kupfer und dunkelrot. Das konnte ich sehen in meiner Not.


Ein Mann in dunkelgrün und Efeuknöpfen trat dazu. Das Heulen des Windes hörte auf als ich sah zu ihm auf. 

Gemeinsam brachten Sie mich zu der genannten Pforte. Wasser und Erde,Nebel und Spinnennetze waren dort.


Ein Geheimnis legten sie in mein Herz und es verging die Angst undSchmerz. In Liebe und Vertrauen kann ich immer auf sie bauen.


Die Geschichte von der Tiefe

Diese Geschichte vertraute mir ein Stein an der vor einem Bergwerksstollen am Eingang lag. Die Sonne wärmte ihn und er war bereit mir die folgende Geschichte zu erzählen..

Vor einer Zeit,als die Welten noch regelmäßig miteinander verkehrten und Freundschaft eine Tugend war ,lebte eine junge Frau in einem Tal. Sie war früh zur Außenseiterin geworden da sie Freundschaft mit den Elben hatte und die Geheimnisse der Wälder ihr nicht unvertraut waren.

Eines Tages hiess es ein Drache bedrohe das Land. Die Tapfersten zogen mit Getöse aus.Manche kamen angstzitternd zurück,andere nie mehr.

Das Mädchen sass am Brunnen und unterhielt sich mit der Quelljungfrau. “Was sollen wir nur tun?Keiner der Männer traut sich mehr aus dem Dorf.”

“Dann musst du es wagen.” Erstaunt sah sie ihre Freundin an.”Ich? Was kann ich denn schon tun.”

“Etwas das nur Du kannst. Hab keine Angst.Geh in den Wald bis zum heiligen Ort. Am Rand ist eine Höhle.Dadrin findest du Hilfe um das bevorstehende zu bestehen.”

Sie ging nach Hause ,packte ihren Beutel und nahm Proviant und Geschenke für die Anderswelt mit und machte den ersten Schritt ins Ungewisse.

Sie fand die Höhle wie von ihrer Freundin vorhergesagt.

Von Aussen war die Höhle unheimlich es roch nach Tod und Algen.Als stünde irgendwo Wasser.

Die junge Frau ging nun mit vor Angst klopfenden Herzen vorran. Ein Wind geboren aus Chaos bliess ihr das Feuerzeug aus und sie bekam es nicht wieder an.

Nun hatte sie die Wahl. Zurückzugehen und ihr Scheitern eingestehen oder die Angst zum Freund machen.

Sie wählte letzteres machte die Angst zu ihrem Verbündeten und ging weiter in die Dunkelheit.

Es war so dunkel wie in einem Mausoleum.

Plötzlich schinmerte es vor ihr als sei in der Höhle der Mond aufgegangen.

Es war so schön das ihr das Herz aufging.Ein Mond mitten in der Höhle?Sie ging in das Licht und spürte wie es sich wie Seide um sie schmiegte. Als sie heraustrat trig sie ein silbriges Gewand mit Glockenärmeln. An deren Enden waren Mond und Wassersymbole gestickt. Nun hatte sie die Erkenntnis das die Höhle nicht unbewohnt war.Ein Wesen musste hier leben.Verborgen von der Welt.

“Danke für das schöne Kleid.Zeig dich mir doch.”sagte sie in die Finsternis.

Eine Frau trat raus. Jung und alt zugleich.Sie strahlte voller Macht und Geheimnis.”Lebe eine Zeit bei mir. Der Herr der Höhle und ich sind gute Nachbarn seid langer Zeit.Und von ihm ist auch das Kleid.”

So begann ihre Lehrzeit bei der Alten Frau in der Tiefe.Sie lernte den Rhytmus und die Magie des Meeres.Aus Buchenstäben weisszusagen.Mit Kristallen zu heilen.

Eines Abends hörte sie ein Grollen in der Tiefe der Höhle und sie fragte die Slte was das sei. “Geh nur und schau nach. Du hast alles in dir was du brauchst. “sagte sie mit wissendem lächeln. Da sie die Alte liebte und ihr vertraute ging sie vorran.

Es wurde wärmer,je weiter sie kam.Am Ende brannte ein Feuer und ein knorriger Mann sass dort.”Sei willkommen.” flüsterte er mit brüchiger Stimme.

Da sie eingeweiht worden war machte sie ihm einen Tee aus Heilkräutern und segnete ihn ehe sie den Tee an den Mann weiter reichte.

Dankbar trank er,wurde gesund,schien jünger zu werden.Der Schatten den er warf war der Schatten des Drachen! Wasser rauschte um ihn,das Feuer sprang an ihm hoch wie ein Welpe und die Erde und die Luft trugen den Duft der Magie mit sich als er sich verwandelte und zum Drachen wurde.

Doch statt wie früher vor Angst zu vergehen kniete sie nun in Demut vor ihm nieder.

“Mein Herr der Elemente nehmt bitte den Schatten von unserem Land..”Eine Kralle hob sie an das sie aufstand.

“Steh aufrecht vor mir. Ich liebe dich für deine Beharrlichkeit und Demut.Darum tue ich was du dir erbittest.Bleibe bei mir.”

Als geachtete Priesterin ging sie in ihr Dorf zurück.Geliebt von ihrem Drachen und gesegnet von der Göttin der Tiefe trat sie aus der Höhle hinaus.

An manchen Tagen der kommenden Jahre sah man sie auf ihrem Drachen über das Land gleiten. Verbunden in Liebe.

Ende

Von den drei Haselnüssen

Von den drei Haselnüssen


Aus uralter Zeit, ward ein Lied mir angetragen.

Es geht ums Wünschen,hoffen und wagen.

Es hat überlebt seid jenen Tagen in vielen Sagen.


Die Göttin hatte drei Töchter ,gab sie in die Obhut einer Priesterin und Amme der Menschen der sie vertraute. Das sie Kinder wohl erzöge und aufbaue.

Doch die Priesterin wurd stolz,hob zwei aufs Podest und die dritte und unscheinbarste musste für die anderen schuften.

Die beiden Mädchen vergaßen woher sie kamen und wer sie wirklich waren und wurden stolz und hochmütig.


In ihrer Verzweiflung ging die jüngste an den Haselstrauch ubd sprach.”Mutter ich bitte nicht für mich,bitte hilf mir weiterzugehen und zu verstehen.Was ich mache,mach ich aus Liebe zu dir.In voller Demut.”

Die Göttin erhörte ihre Tochter und schenkte ihr drei Haselnüsse. Diese tat sie in ihren Medizinbeutel und ging hoffnungsvollen Herzen zurück.


Sie träumte wie sie ihre Schwestern und die Ziehmutter erinnern konnte…


Der ersten tat sie zum Morgen die zerstoßene Nuss,besprochen beim Tagesbeginn in den Brei. Sie erinnerte sich wieder wer sie  wirklich sei. Ihre Kraft war wieder frei.


Der zweiten zum Mittag tat sie die Nuss zerstoßen ins Brot.Sie erkannte sich selbst und ihre Schwestern und bannte die Not.


Die letzte Nuss pflanzte sie im heiligen Hain als Dank für ihre Taten.

Als die Zeit gekommen war gingen die Töchter zur großen Mutter zurück.Gesegnet mit Verstehen,Leid und dem Glück. 

Von dem Tor 

Einst lebte eine Frau ,  die Milch und anderes als Dank für die Wesen der Anderswelt hinaus stellte,denn gute Beziehungen funktionieren auch zwischenweltlich nur mit Geben und nehmen.


Eines Tages ging sie mit ihrer Hündin durch den Wald als plötzlich ein Nebel aufzog und sie den Weg nicht fand. Auch ihre Hündin ,die eine Freundin Elens war, hatte es schwer dem Geruch nach Hause zu folgen.


Plötzlich offenbarte sich den beiden ein Tor aus geflochtenen Stämmen. Eine Eule schrie und leitete sie zum Hof der Königin des Waldes. Ganz in Braun und Laubfarben war sie gekleidet.”Ich helfe euch aus dem Nebel. Bleibt auf den Pfaden der Erde und horcht auf den Drachen.”Die junge Frau bekam eine Drachenfigur die sie an ihrem Herzen trug.


So gingen die Gefährten und immer wenn sie fehl zu gingen scheinen,sprach der Drache und die Erde selbst.


Sie fand heraus aus dem Nebel und dankte der Königin wie dem Drachen und auch dem Nebel.
Ende

Lyrik aus Avalon(I)

In einer Zeit vor der Zeit lebte eine Tochter der Göttin unter den Menschen die sie liebte.


Doch alles was Menschen nicht kennen oder verstehen das hassen sie. Die Tochter lernte den Schmerz kennen.Angst wurde ihr Begleiter und lange konnte sie sich nicht erinnern wohin sie gehörte.


Zuflucht fand sie an heiligen alten Orten und Geschichten die altes Wissen bargen.


Die Mutter gab ihr ,nachdem sie ihren eigenen Weg folgte,ein kleines Geheimnis aus drei Zahlen.


‘333 ,die Macht des Wassers und der Erde die deine sei. Sie macht dich auf deine Weise stark und frei. Hab keine Angst sie in deine Gaben mit deinen Geschwistern einzubinden, wirst die richtige Art es zutun für dich finden. Drei Drei Drei es geschehe und sei.’ 


Dies sprach die Mutter zur Tochter und ganz in Vertrauen, Liebe und Demut wuchs sie auf ihrem Weg zwischen Dunkelheit und Licht,Erde und Wasser.