Das Märchen von der Fuchsspur (Märchen aus Britannia I)

Diese Geschichte vertraute mir mein Begleiter bei einer unserer gemeinsamen Reisen an. Nicht immer ist alles Schlechte wirklich schlecht. Und um manche Wünsche muss man kämpfen. Der Wind in den Eichen war ein Zuhörer der mir jetzt beim erzählen hilft…

Es war zu einer Zeit ,die immer sein wird und doch schon vergangen ist,das eine junge Frau zum Markt ging. Viel Geld besaß sie nicht und oft kreisten ihre Gedanken darum.

Der Markt war für sie ein Ort der Magie. Dort gabs Händler die Gewürze in Form von duftenden bunten Pyramiden auftürmten.Edle Geschmeide und viel Fleisch das duftend an Spiessen briet. Ein Bäcker buck Brot und Naschwerk.

Ihr Magen machte sich bemerkbar so schlich sie um die Stände herum. Manchmal schien der Moment gut zu sein…da aber liess sie es doch bleiben.

Als sie etwas vom Stand des Bäckers stehlen wollte ergriff eine Hand die ihre.

“Stehlen ist nichts für Kinder.” Der Mann hatte rote Augen wie granaten und trug Leder in dergleichen Farbe während an seinem Kragen ein Fuchsfell hing.

“Ich wollte nichts stehlen!” verteidigte sie sich.Irgendwie fühlte sie sich vob ihm bloss gestellt.

Der Mann lächelte geheimnissvoll.”Komm mit mir mit und du kannst dir etwas verdienen. “Sie wurde von ihm mitgezogen. Erst weg vom Markt,dann raus aus der Stadt,hin zu einem Wald.

Dort zeigte er ihr eine Grube.Auf eine der dicken Wurzeln eines Baumes kletterte er und hockte sich hin. Deutete nach unten.

“Dort ist dein Lohn. Los los…zeig mir kleine Diebin wie gut du bist.” Doch blieb sie wie erstarrt stehen…bis der seltsame Mann sie hinunter stiess und lachte.

Sie fiel und landete in Dunkelheit und Dreck. Einfach rauskommen konnte sie nicht !

Tatsächlich sah sie vor sich einem Gang und den folgte sie,Flüche murmelnd.

Am Ende des Tunnels fand sie einen sanften Lichtschimmer. Da war ein Ausgang!

Doch war sie plötzlich in der mächtigen Krone eines riesigen Kirschbaumes.

Ein Kelch aus Silber schwebte über einen Teich. Das Wasser roch seltsam. War das der Lohn?

Als sie den Kelch ergreifen wollte verschwand er von einer Ranke fortgetragen.

Von unten hörte sie Männergeschrei. Soldaten! Und sie griffen den Baum an!

Ihre Oma,eine weise Frau hatte ihr erzählt das der Wald denen zu Hilfe kam der darum bat. Es ging nicht nur um ihr Leben…alles hier schien von einer seltsamen Lebendigkeit.

“Ich bitte euch,Geister des Waldes,helft mir !” Der Baum wehrte sich auf ihren Ruf hin. Blätter gaben ihr Wasser auf um das Feuer zu löschen.

Ein Ast gab ihr eine kleine Glasphiole aus dunkelblauem Glas das ein Zeichen aufwies. Sonne und Mond zusammen,umgeben von Sternen.

“Danke…”

wisperte sie und sah das der Baum eine Öffnung hinab führte.

Sie ging den Weg zurück und fand sich am Eingang der Grube. Der Mann war zu einem roten Fuchs geworden.

“Dies ist ein Lohn der jemanden gehört der neues wagt. Diebe erhalten einen anderen Lohn.”

Der Fuchs musste ein Trickser sein. Statt ihn zu verjagen dankte sue igm mit einem Schluck aus der wundersamen Phiole.

Das Fläschchen brachte ihr Glück,sie dand arbeit und fand die Magie und Reichtum im Alltag,selbst wenn ihr Einkommen nur für das nötigste reichte .

Ende

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Sunnastag-gedanken

Momente vom Schatten des Waldes hin zum Licht. V.A.N.A (NB)

Moin moin ihr Lieben,

wie war euer Samstag? Meiner war gestern recht gut. Es war ziemlich warm sodass ich viel gedöst habe. Abends gings nochmal mit meinen Drachen und einem befreundeten Pärchen nach Herdecke. Anscheinend hab ich wohl eine Aussteahlung das man mir leicht Probleme anvertraut die harter Tobac sind…

Morgen geht die Arbeit wieder los und es wird eine harte Woche. Dienstag gehts nach Münster für die Sitzung der Werkstatträte ,viel zu tun und nebenbei weitere Vorbereitungen für das Cosplay. (Haare tönen,Hemd geändert.)Morgen fahre ich mit meinem Drachen in die Stadt um ihn bei seinem ersten Cosplay zu helfen.

Achja und zwei neue Storys haben sich angekündigt. Eine FF (suprise) und ein Märchen (oder Sage…irgendsowas).

Bei allem darf ich nicht mich selbst vergessen. Der Stress ist da doch kann ich ihn versuchen so zu managen das er mich nicht beeinflusst,berührt.

fandom…

Mögen wir in uns den Weg finden der uns im hier und jetzt und doch auch mit der anderen Seite verbindet. Mögen wir im Licht der Sonne,dem kühlen Mondinlicht unsere Verbindungen sehen. blessed be )0(

Das Märchen vom Kreis der Träume (Märchen aus Avalon VI)

Diese Geschichte erfuhr ich von einer alten Priesterinnenmutter auf der Insel der Nebel im heiligen See. Es war Frühsommer und das Fest der Hoch-Zeit und der Feuer rückte sehr nah…

Es war zu einer Zeit als noch reger Austausch zwischen den Welten und ihren Bewohnern stattfand. Es gab wenig Worte die trennten und mehr das verband.

Eine junge Schülerin der alten Priesterin Morraghan lauschte den Geschichten die ihr ihr Lieblingsbaum erzählte.

Sie war sich sehr unsicher über sich und ihren Weg.Alle anderen schienen sich so sicher und gefestigt.Nur sie wars nicht und das bereitete ihr Angst und setzte sie unter enormen Druck.

Der Baum konnte ihr auch keinen Rat geben und so verstrichen die Tage und Nächte ohne das sie sich traute Hilfe zu suchen. Alpträume befielen sie bis die Angst Teil ihres Lebens war.

Die Priesterinnen und Priester berieten sich an Neumond über jeden einzeln und sie berieten sich was sie gegen die namenlose Angst der jungen Novizin machen konnten.

Eines Morgens wurde sie zum Steinkreis auf dem Hügel der Insel geführt.

Sie sollte sich an einen der uralten Steine setzten und warten.

Eine der Waldpriesterinnen kam zu ihr.Einen Korb voller Garn,Holzstäben und kleinen Stücken Kräutern und Steinen und Federn trug sie in ihren Armen. Es war grosse Medizin des Waldes und der Naturwesen.

“Tochter ,wir sahen deine Angst und haben uns lange beraten wie wir die helfen können. Doch hat uns die Göttin gesagt das du dir nur selbst helfen kannst.”sagte sie sanft und stellte ihr den Korb hin. “Mach aus den Stäben einen Kreis und aus dem Garn flechte ein Netz. Dies ist eine heilige Aufgabe und dieser Kreis der Kraft wird dir neuen Mut geben.” mit diesen Worten ging die Priesterin und liess die junge Frau allein.

Sie machte sich an die Aufgabe und merkte bald das es nicht so einfach war. Es brauchte Geduld und die hatte sie nicht. Die Angst ungenügend zu sein griff an ihr Herz.

“Mutter,hilf mir!” rief sie unter Tränen die in das Gras fielen und in die Erde einzogen.

Ein sanfter Ton weckte sie aus ihrem Frust und Ohnmacht. Ein Kreis aus vielen Gestalten stand um sie.

Eine Häsin mit dem Sternensymbol Arianrhods der Weberin auf der Stirn,

zwei Wildschweine der grossen Göttin und Hexe Cerridwen,

ihre eigenen Verbündeten Eule und Häsin sowie ein weißer Hirsch und Raben.

Alle sprachen ihr Mut zu. So begann sie zitternd ein drittes Mal und wob den Kreis der Träume.

Müde und erschöpft fand sie die Priesterin des Waldes. Sie war stolz auf die Novizin.Sie hatte ihren Weg gefunden,ihre eigene Kraft.

Der Kreis geriet bald in Vergessenheit sowie die heilige Insel der Göttin und ihre Töchter.

Doch nun kehrt die Zeit wieder und die Kinder der alten Götter weben vom neuen einen Kreis der Kraft.

Ende.

Das Märchen vom Kelch aus Silber (Geschichten aus den Hainen I)

Dieses Märchen erfuhr ich von der Herrin des Sternenlichtes in ihrem Tal im Wald.Sie sprach zu mir im Vertrauen an einem Morgen wo noch die kühle der Dämmerumg sich mit der Wärme des Tages vereinte…

Eine junge Frau lebte mit ihrer Familie in einer Stadt die an einen Wald mit tiefen Schluchten grenzte.

Der Wald galt als verwunschen. Geschichten von Feen,Elfen und anderen Wesen kursierten seid Jahrhunderten.

Das Elfenvolk wurde nur ‘die Strahlenden’ genannt ,aus Furcht und Respekt vor den Kräften über die sie wachten.

Die junge Frau hatte einen natürlichen Zugang zu den anderen Welten doch hatte sie sich entschieden ihr Herz von den Eingebungen zu verschliessen.Es brachte ihr,scheinbar, nichts und so entschied sie.

Doch wurde sie weiterhin beobachtet von den anderen Welten.

Eines Tages lief sie durch den Wald. Ihr Handy was ihr Navigationsgerät war fiel zur gänze aus und der Wald war ihr nicht so vertraut wie sie es gerne hätte.

Frustiert und wütend begann sie zu schreien und zu fluchen. Stundenlang ging es so. Bis eine Frau in reinem weiß,langen goldenem Haar und Sternenlicht um Hals und Finger und Stirn zu ihr trat.

“Warum störst du den tiefen Frieden des Waldes mit deinem Geschrei?” fragte die fremde Frau mit einerfür eine Frau ungewöhnlichen tiefen Stimme und Melodie.

Die junge Frau sah die Fremde an.Trotz in ihrem Augen.”Frieden? Ich kann die Autobahnen hörenund die Forstarbeiter.Mein Handy ist ausgefallen. Können sie mir den Weg zeigen?” Das sie ohne ein Navi aufgeschmissen war sagte sie nicht.

“Das werde ich, junge Schwester und Erdenkind.”Mit einer anmutigen Geste wies sie sie an mitzukommen.

Murrend und maulend folgte sie der Frau zu einem See der im Nebel lag. “Hier ist nicht das wo ich hin will.” Die hohe Frau lächelte voll einer tiefen weiblichen Weisheit.

“Ich zeige dir den Weg.Gehen musst du ihn selbst. Ein bisschen Vertrauen in dich und deine Welt wäre nicht schlecht.”das kam mit einem leichten Tadel was sie noch mehr verdross.”Ich hab mich entschieden die Welt so zu sehen.Ob du echt bist oder nicht ändert es nicht.”

Die Herrin des Sternenlichts teilte den Nebel und plötzlich waren sie an einem hohen gelegenen Brunnen. Die hohe Frau schimmerte wie Mondstein und kühles Silber als sie etwas Wasser entnahm und in eine erhöhte Schale samt Podest goss.

Die junge Frau trat neugierig ran.Sie erkannte verschnörkelte Buchstaben,Runen und Ogham als Verzierung.

“Sieh hinein. Erkenne deinen Kelch.Deinen Kessel und Gral.”

Entnervt von diesen Worten,denn sie wollte nichts tun oder sein,sah sie in das Wasser. In dunklem Silber sah sie die Blätterkrone über sich. “Ich seh nichts.Da bin nur ich.”

Ein Kichern erklang von der Frau. “Mach weiter.Egal was es dir bringt.Vertrau.”

Ein tiefer Seufzer und sie sah erneut rein.Das dunkle Wasser wurde golden und tief.Die Schale schien in einen Schacht zu führen angefült mit Gold und Silber.

“Nun da du siehst,finde deins und deinen Weg.”

Die junge Frau ,voller Zweifel an aich und allem griff hinein. Tropfend barg sie einen schmiedeeisernen Kessel.Er wurde zum Teil von ihr und verschwand in ihrem Unterleib.

Noch einmal griff sie hinein und ein schlichter silberner Kelch,indem dich das Licht der Mondin spiegelte,wurde zu ihrem.

“Kessel und Gral. Deinen Weg hast du gefunden.Gehe und Sei. Das was du in dir trägst wird dich führen und leiten.Koppel keine Erwartungen an dich ,denn du bist der Sämling des Baumes von Sonne und Mond im Reich hinter den Welten und Wellen.”

Plötzlich schlug sie die Augen auf. Über ihr das Dach des Waldes im tiefen Grün des frühen Abends. Der Abendstern schimmerte durch die Blätter.

Statt Selbstzweifel war in ihr nun Hoffnung und Vertrauen. Was sie da erlebt hatte,ob Traum oder Realität ,oder etwas was die Grenzen aufweichte ,war ihr gleich.

In ihr war nun ihr eigener Gral.Ihr Kessel der Verwandlung.

Was es war…es war.

Mit neuer Kraft trat sie aus dem Wald in die Stadt.

Ende

Das Märchen von der Rabin und der Eule (oder den zwei Schwestern)

Dieses Märchen vertraute mir an einem Morgen mein Kristallgefährte an. Er nannte Namen die ich ihm versprach nicht zu wiederholen. Folgendes sagte er mir in der Sprache und im Gesang der Stille…

Es war einmal zu einer Zeit die war und noch ist das sich mitten in den grünen Hügeln eine heilige Stadt erhob.

Die grosse Halle und ihre Türen standen allen offen die gerufen waren und lernen wollten.

Das Volk welches dort lebte wurden ‘die Strahlenden ‘genannt und ihre Weisheit aus den Hainen war weit über die Grenzen bekannt.

Dort lebte am Hof des hohen Königs eine Frau mit Sternenseele. Sie und ihr Gemahl und Bruder lebten als Dreiheit.

Doch wo Frieden und Weisheit herrscht konnte die Schattenseite im geheimen ihre Wurzeln schlagen.

Von der Insel der Nebel in einem heiligen See kam eine junge Tochter an den Hof des hohen Königs. Ihr Stand war schwer den Misstrauen hatte bereits gewuchert und einige der reinen Herzen vergiftet.

An einem Abend ,als sie den Heilergott gelauscht hatte ,traf sie die Hohe Gemahlin und Schwester des Königs. Sie fühlten das sie aus anderen Zeiten verwandt waren und es immer sein würden.

Die vergifteten Strahlenden wollten durch diese beiden Schwestern das Königreich einreißen. Ein Kriegshorn des Verrats war erklungen.

Den beiden Schwestern wurde es unmöglich gemacht gemeinsam sich zu wehren so schlossen sie einen Treuepakt indem die Sterne der Weisen Zeuge waren.

Und die Sterne und ihre Herren gaben ihnen die Fähigkeit ihre Gestalt im Laufe der Zeiten zu verändern.

Viele Jahre gingen vorbei…vieles geschah was vergessen wurde inden Leben.

Die Tochter der Nebel und die hohe Sternenfrau trafen sich gemäß ihrer eigenen Wege und Prophezeiung wieder.

Sie wurden zur weißen Rabin und der Eule der Nacht und gaben alles um ihre Völker zu versöhnen und zu retten,den der Krieg und Verlust hatten den Frieden zwischen ihnen entzweit.

So leben sie nun in dieser Zeit und wandeln und handeln.

Ende

Das Märchen vom Glücksstein

Dieses Märchen vertraute mir die Herrin der See an einem nebeligen Tag an ihrer Küste an. Das Geräusch von Wellen begleitete ihre Geschichte die ich nun aufschreiben darf..

In einem Land zwischen Meer und Land ,umgeben von Deichen und Dünen lebte eine junge Frau. Ihr Vater war gestorben und sie hatte nur noch Mutter und Bruder.

Sie ging am Strand an einem Sommertag spazieren.Am Tag davor war die See aufgewühlt und wer mit wissenden Augen ging,konnte kleine Schätze der Meeresgöttin entdecken.

Inmitten einer Welle fand sie einen Lochstein. Sie sah durch das Loch hindurch in die Anderswelt.Als Dank schenkte sie etwas Honig und Milch dem Meer und trug den Stein.

Die Zeiten jedoch wurden düsterer für die junge Frau. Zweifel an sich und alles schlich sich in ihr Herz. Der Drache von der hohen Burg riet ihr in einem Traum sich an den Lochstein zu erinnern. Er sei ein Geschenk der Göttin und Ahnen und sei voller Magie.Ihrer eigenen Magie.

Mit dem Stein in der Hand ging sie zu einer Verkäuferin ,an einem Markttag,die mächtige Magie erkannte.Sie prüfte den Stein. An sich nichts besonderes so wie die Frau..So erzählte sie ihr eine Lüge um den Stein hinterher an eine schwarze Hexe zu verkaufen.

Die Hexe wollte der jungen Frau mit ihrem eigenen Stein schaden,schickte ihr Alpträume und Ängste. Doch die Göttin trat als Dunkle und entriss ihr dem Stein.

Als die junge Frau wieder am Meer war ging sie zutiefst betrübt und entmutigt dahher. Ihr Leid war gross,ihr Vertrauen in sich ,ihre Magie fast zerstört.

Die Göttin schickte drei Wellen aus der Tiefe die den Stein ,ihren Stein,ihr an die Küste spülte.

Als die Frau ihn aufhob und an ihr Herz drückte da sie ihn wiedererkannte,hörte sie die Göttin sprechen :

“Du bist mein Kind. Vergiss nie deine eigene Kraft und Magie. Du bist stark genug. Geh in deine Schatten,mache sie zu deinen Verbündeten.”

Die junge Frau sah durch das Loch des Steins,genau auf die Grenze von Meer und Land und spürte wie der Stein sie in eine andere Seite der Wirklichkeit zog.

Sie sah das sie in einer Höhle war und hörte die Wellen über sich. Sie musste am Meeresgrund sein ! Schnell band sie sich ihren kleinen Verbündeten eng um den Hals dann ging sie weiter in die dunkle Höhle.

Vor ihr waren drei Ströme. Ein jeder schien unüberwindlich und sie konnte hören das sie hier unten nicht alleine war.Angst erfasste ihr Herz. Warum war die Göttin so grausam zu ihr? Hatte sie nicht schon genug Leid zu ertragen?

Aus dem ersten Fluss kroch eine unansehnliche Frau. Ihre Haut war voller Beschimpfungen. Die junge Frau sah das unter dem hässlichen die Frau litt.So berührte sie kurz den Lochstein und ging auf die Frau zu.Umarmte sie. Die Worte in der Haut begannen zu schreien. Es sollte sie verletzten. Tränen liefen ihre Wange hinab als sie die Frau tröstete.”Das bist du nicht. Es sind Worte ohne Kraft. Lass nicht zu das sie dich weiter verletzten.”

Die Worte auf der Haut verschwanden und die hässliche Frau bekam anstatt der Beleidigungen goldene Linien . Ihre Haut erinnerte jetzt an japanische Keramik die das kaputte damit ehrt.

“Hab Dank…”flüsterte die andere goldene Frau und strich ihr über den Bauch.”Dies ist das Zeichen deiner Kraft. Das Leben mag noch hart und dunkel werden doch wirst du alle Kraft in dir allein finden.”

Dann wurde sie eins mit dem ersten Fluss und drei Steine erschienen als Weg zum zweiten und dritten Fluss.

Mit unsicheren Schritten erreichte sie den Ufer des zweiten Flusses. Eine gefesselte Frau entstieg dem Fluss.

Bänder aus Eisen bannten sie und nahmen ihr den Platz zum atmen. Als die junge Frau näher trat sah sie das auf den Eisenbändern Worte standen..Anforderungen wie sie zu sein habe. ‘Eine gute Frau tut dies,eine gute Frau hat so zu sein’. Sanft berührte sie die Bänder.Schluckte.”Nein…so musst du nicht sein.Du kannst sein was du selber möchtest.”Die Bänder schnappten auf und die Frau konnte das erste mal überhaupt atmen.

Die junge Frau streichelte tröstend die andere Frau . Sie sprach. “Hab dank Kriegerin des Herzens. Mein Segen begleite dich zu deiner dritten und letzten Prüfung.” Dann wurde sue eins mit dem dunklen Wassern .

Bestärkt überschritt sie den steinigen Pfad.

Nun stand sie am Ufer des letzten Flusses. Sie hörte den Ruf von Raben und Eulen sowie weit entfernt den Schrei der Möwen. Kam niemand? Sie ging zum Wasser und sah hinein.Ihr eigenes Gesicht,verzerrt und entstellt sah ihr entgegen. “Das ist das wie andere mich sehen die mich nicht kennen…”ihre Stimme brach unter Traurigkeit und ihre Tränen fielen in den Fluss.Wurden eins mit dem Wassern und bildeten kleine Kreise.

Ihr Spiegelbild erhob sich aus dem Wassern. “Du hast dich angenommen.Deinen Schmerz und deine Schatten. Geh mit dem Segen zurück in deine Welt.”

Plötzlich war sie wieder am Wasser,den Stein noch vorm Auge haltend. Sie hatte sich selbst erkannt.Ihre eigene Kraft die in ihrer Vergangenheit ruhte. Mit diesem Wissen bestärkt konnte sie ihren Alltag meistern. Jedoch vergaß sie nie denen auf der anderen Seite zu danken die ihre Verbündeten waren.

Ende

Das Märchen von der verwunschenen Burg (Märchen aus den Nebelreichen III)

Diese Geschichte vertrauten mir Birken und Tannen am letzten Tag des alten Jahres an. Nach einem abenteuerreichen Weg der mit einem Räucherkegel für die Berg und Naturgeister,der Perchta und der wilden Jagd begangen wurde durfte ich jenes Märchen nach und nach erfahren..

Eine junge Frau,den alten Wegen wohlvertraut, ging in einem Wald spazieren. Es war ein klarer Januartag und es roch nach der kühle der kalten Nacht vorher. Sie ging ohne ein speziellen Grund.Sie liebte den Wald und all seine Geschöpfe,sichtbare wie unsichtbare. Auf dem Weg durch den Wald wanderte sie zwischen Licht und Schatten hin und her. Schoss da ein Foto oder verweilte um mit den Naturgeistern zu sprechen. Dabei ging due junge Frau stets mit Respekt und Achtung vor.

In dem Licht das von den dunklem Hain auf den Boden gelassen wurde zeigte sich ihr eine Ruine. Es war ein Schloss das früher hier gewesen war.Es standen nur noch die Grundmauern und Moose und Farne ja die ganze Natur des Waldes holte sich langsam das alte Werk der Menschen zurück.

Als sie so ging sah sie ein Denkmal aus Stein sich mit dem Kronen der Bäume vermischen. Als sie ihre Kamera erhob hörte sie einen seltsamen Klang der von dem Stein und dem Plateau auszugehen schien.

Sie blieb und lauschte.Auch um sicherzugehen das sie nicht verrückt geworden war. Ein Wind kam auf,schüttelte die Kronen und Blätter fielen wie Federn zu Boden.

Dort am Obelisken stand ein großer ,hager wirkenden Mann. Sein Haar, zu einem Zopf gebunden war von der Farbe des Efeus. Sein Gewand war lang und liess weiße weiche Lederstiefel erkennen. War er ein Gott?Ein Geist der Burgruine? Oder gar der Geist des Waldes ?Dies konnte die junge Frau nur vom Anblick des Wesens nicht sagen.

Lange Zeit sagte keiner der beiden ein Wort. Man schaute sich nur an.Ergründete die Seele voneinander. Bis das Wesen die junge Frau anlächelte. “Du bist die,auf die viele,die du noch nicht sehen kannst,gewartet haben. Doch denke nicht das alles einfach sein wird.”Seine Worte klangen wie eine Melodie aus einer Zeit außerhalb der Zeit. Sehr gewählt. Die Augen lächelten milde. Das Wesen sprang mit einem starken Satz zu ihr hin.Ein Duft wie von Fichtennadeln entströmte den feinen Stoff. “Ich? Ich bin ein Mensch,was soll ich schon können.”sagte die junge Frau hastig.

“Ja Du junge Dame. Wer denn sonst? Siehst du noch jemanden?” fragte der Anderswelthüter mit wohlklingender,eleganter Stimme.

Ohne auf weiteres nichtsagendes Geplänkel einzugehem nahm er die Hand der jungen Frau und sprang mit ihr zur Spitze des Obelisken ,der als ein Mahnmal im Wald der Burg stand und wachte.

Zu überrascht um zu schreien sah sie nun den Platz aus dem Blickwinkel des Wesens.

“Sieh genau hin…dies ist einer jener Orte deren Wände dünn sind. Doch wurde er,und alles was mit ihm verbunden ist verflucht. Eine dunkle Energie durchströmt wie Tauwasser die Wurzeln der Bäume und die Steine der Burg. Sie und alle Bewohner sind gefangen und du ,Mädchen die sieht,kannst sie retten.”Das Mädchen schluckte. Das war doch viel zuviel für sie ! Und sie war allein !

“Sicher das du nicht geirrt hast? Es gibt doch auch andere die hierher kommen.Frag doch die!” Der Wächter lachte. Er lachte über sie ! “Ihr mit euren Beschränkungen.Dies klappt nicht..da ist es zu schwer. Dabei werdet ihr immer von uns unterstützt.” Was sollte das denn? Sie blickte zum Wächter. Sie konnte vorwärtsgehen. Das zurück schien ihr verwehrt.Und so elegant und modern der Mann wirkte so strahlte er doch eine Kraft aus die vom Feuer der Erde und dem Wind gespeist zu sein schien.

“So genug gejammert ich bring dich jetzt dahin wo du hinmusst.”sagte der grüne Wächter und schnippte mit den Fingern.

Plötzlich war um die junge Frau der duft von stehendem Wasser und Moos,eine spur Pilze. Der Himmel über ihr war Wänden aus feuchtem Stein gewichen. Sie war in einer Höhle. Sie konnte sich nicht vom Fleck rühren zu gross war ihre Angst.

Ganz vorsichtig begann sie sich vorzutasten. Irgendwo würde sie schon ankommen.

Je weiter sie ging um so tiefer schien sie zu gehen. Plötzlich roch sie frische Luft und sah Sonnenlicht und sie kam auf einen hohen Hügel heraus. Sie bemerkte an den Bäumen Zeichen. Die junge Frau untersuchte sie und der runische Zauber wurde ihr klar.

Mit einem Stock malte sie aus dem inneren Wissen ein Zeichen und ein vibrieren und brennen war in der Luft.Wie Eis das unter den Schuhen knackte brach die erste Schicht.

Ein Tor war sichtbar gewordem, umrankt von Brennesseln. Wieder ein Schutz wie die junge Frau erkannte.

“Geist der Brennessel,bitte hör mich. Ich bin hier um zu lösen was gebunden ist. Nimm deine Stacheln und richte sie auf den,die den Fluch um diesen Ort wirkten.” Zuerst schien gar nichts zu passieren.Dann zog sich der Brennesselgeist zurück.

Die zweite Schicht war fort. Sie schritt mutig durch das Tor und fühlte sich von ihren Verbündeten umgeben und gestärkt.

Vor ihr kam ein Brunnen,der unter einem Weißdorn stand. Was sollte sie tun?

Sie trat näher und sah hinein. Alle Gewalttaten die Menschen einander antun wurden ihr gezeigt. Sie wollte schreien und sich abwenden ,fühlte sie den Schmerz der Erde,den Tieren und Menschen. Alles schrie.

“Ich bin anders! Ich hab mich der Heilung und Verwandlung geweiht! “rief sie weinend.

Aus dem dunklen Wassern blickte sie nun eine Frau an. Das Haar silbern. Die Augen wie die Tiefe des Meeres. Eine Hand streckte sich ihr entgegen. In der Hand drei kleine Steine.

“Lege sie nach deinem wahren Willen um die Burg. Die Geister und Wesen dadrin werden von dem Fluch befreit denn dein Mitleiden war der Preis. Tue dies und geh mit meinem Segen.”

Dankend nahm sie die Steine und tat wie geheissen. Sie konnte fühlen wie der Hass und Angst aus den Steinen wich. Glücklich und mit Tränen in den Augen dankte sie dem Wächter den sie nur noch im Traum sah.

Ende