Vollmondgebet

Möge das kühle Licht unserer Mutter der Nacht,das Feuer des Hasses unter uns Menschen und in den Ländern auf vielen Ebenen dimmen.

Möge ihr Reifen und ihr Geheimnis der (Ver)Wandlung uns an unserer Verantwortung und Kraft erinnern. Magie ist um uns herum,in uns selbst.

Mögen wir uns in ihren Geschichten selber sehen und erkennen.Wir sind nicht allein. Denn alles lebt.

Mögen unsere Geister uns weise beraten und unsere Taten mit Herz und Verstand geführt sein.

Mögen wir uns erinnern wer wir sind.
Kinder der Erde und der Natur,der großen Mutter ,in all ihren Erscheinungen und das wir  die Kraft haben weiterzumachen.

Sie ist der Kessel und der Gral,das Lied,der gewebte Stoff,der Schlüssel und die Nacht des Mysteriums,sowie unsere Kerzen und Feuer wie Sterne darin leuchten.

Blessed be )0(

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Die graue Pilgerin

Die graue Pilgerin

Das Leben zum Weg,
das Ziel nicht Vollkommenheit,sondern Menschlichkeit,macht sich die graue Pilgerin auf dem Weg durch ihre Zeit.

An ihrer Seite ein Treibholzstab,ein geschenktes Glöckchen,bittet die Dämonen mit ihr zu tanzen ,wenn sie sich ausruht.

Sie geht an jeden Ort der Kraft,nicht erkennbar für andere warum. Sie klopft,bittet die Ahnen,die große Mutter und alle Götter stumm. Beim Räucherwerk treiben ihre Worte zu den Göttern auf,in den ewigen Weltenlauf.

Weiter geht sie,durch tiefe Täler und Schluchten. Dabei nur eine Schale,mit Silber ausgefüllt,die Wunden ihrer Seele.

Sie schaut sich die Vielfalt des Weges an. Das Volk des Lichtes,ebenso wie den Töpfer der Teeschale,beide ein Teil einer Wahrheit,deren vielfältige Antworten das einende Schweigen ist.

Ihr Ziel ist die Wanderung,ihre Wegbegleiter im Bambuswald die vielen die ihr begnen.

Nachts,im Traum, nach der Dankbarkeit des ewigen Lernens, webt sie sich in den Raum an dem das stille Verstehen im Schweigen des Mundes herrscht.

Die Zeder und Kirsche,Tanne und Kiefer, sie sieht alle als ihre Verwandten und bietet ihnen den grünen Tee in zerbrochener,reparierter Schale da.

Die graue Pilgerin, ein Gespinst aus Wirklichkeit;Wandlung und echtem Verstehen.
Sie weiss,das egal wie weit sie geht,von Heiligtum zu Heiligtum in Herz,Hand,Verstand und Land,stets Schülerin des großen Mysteriums des Lebens bleibt.

Wassergebet

Geliebte Mutter des Meeres,
Mutter aller,
Meine Mutter,
Lass deine Magie in Stein für Schutz und Ruhe in uns lebendig sein.
Mögen deine Fluten sich zurückziehen,
Herrin der Tiefe und der seelischen Nacht.
Du,Salzige und Süße,
Lass und das Salz der Gemeinschaft und des Mitgefühls nehmen.
So weit und tief dein Meer und das Blut und Tränen in uns ist,lass uns erkennen das du auch die Dame der Stille bist und das Du jeden animmst.
Geliebte Mutter,diese Worte spreche ich in den Wind.
Ich bin dein,war es immer.
So möge es geschehen und sein )0(

Morgens…

In der stille des morgens,
Zwischen aller Zeit,
entzünde ich die Kerzen für Menschlichkeit,Liebe,Mut.

An der Flamme das Rauchwerk der Pinie,
das ich Kraft und Mitte finde.
Später ,wenn ich zum Bus gehe,
unter dem Parfum ein wenig Weihwasser,
um mich zu schützen und zu erinnern.
In der Stille,finde ich die Antworten der Ahnen,Geister,der Göttin deren Kind ich bin.
Die mich rief,laut,
Unhörbar.
Die Raben bringen Botschaften,
Die Eule lässt mich sehen in der (Seelen)Nacht.
Fliegend bin ich verwurzelt.
Sorge für mich.
Lausche.
In der Stille des morgens…

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Sonntagswunsch

Wochenorakel


Diese Woche kommt eine stille Kraft zu uns,die aus der Stille schöpft und zu uns spricht.

Die Nebel von Avalon.

Viele von uns fürchten diese harten Zeiten. Vieles was am Anfang letzten Jahres sicher schien,ist es nicht mehr.
Meinungen werden zu Mauern und Stacheldraht die Menschen trennen;genauso wie es in unserem Privaten geschieht.

Doch..ist das Wort im deutschen,Nebel auch ein Palindrom.
Dreht man es um,entsteht Leben.

Da wir im außen nicht viel tun können,erinnern uns die Geister und Ahnen,die Götter von Avalon jetzt dadran in die Stille zu gehen.
Denn dort wartet auf uns Hoffnung,Kraft,Magie und Selbstvertrauen und auch Vertrauen.
Wir selber können für uns die Nebel um die heilige Insel legen,die zwei Namen trägt.

Der eine ist die Insel der Äpfel,
der andere bedeutet ‘Insel aus Glas’.

Sei willkommen,Nebel von Avalon,Wasser und Luft. )0(

Mist of Avalon Karten von Rose Inserra,Botschaft und Deutung von mir.

Wochenorakel

Die Kraft die uns diese Woche begleitet ist eine,die etwas versteckter ist.

Eine Dame im Turm,die Lady of Shalott.

Ihr trauriges Schicksal ist in Liedern überliefert.

Es erinnert ein bisschen an Rapunzel,einsam im Turm lebend, das Leben durch einen magischen Spiegel oder Brunnen sehend (je nach Version),webt sie ein magisches Gewebe und möchte doch nur eines.Freiheit und Liebe.

Die Lady of Schalott kann uns an unsere verborgene oder versteckte Kreativität und Magie erinnern. Wir verbergen einen wichtigen Teil und warten auf den ‘richtigen Moment’ (oder Ritter,wie in den Sagen ist es Lancelot). Sie ist das zaudern,warten,verbergen. Dadurch verlieren wir einen Teil unserer Selbst,haben Angst und werden zum Einsiedler.

Doch ist diese Einsiedelei nicht tragisch.Manche Kunst braucht Zeit und Ruhe um erlernt und gewebt und gelebt zu werden. Was ist mit der Tragik? Die Lady stirbt am Ende der Geschichte,all ihr Zauber vergeht.

Dies sollte uns erinnern aus uns selbst,für uns zu Anfang,unsere Kunst und Magie und auch Medizin zuzulassen. Wir sind es uns wert und sind nicht abhängig von der Meinung anderer oder des ‘richtigen Momentes’.

Sei willkommen Lady of Shalott )0(

Mist of Avalon Karten bei Rose Inserra,Botschaft von mir.

Sein und Tun

Es wird viel getan dieser irren Tage,die sich wie Zwischenbereiche anfühlen.

Umbruch.

Verwandlung.

Wegbrechen und Neuaufbau.

Doch gibt es zwei Arten der alten Wege (und nicht nur von denen,sondern übergreifend).

Den Äußeren Weg mit Tempeln,Organisationen,Geschäften,Büchern und Accounts auf dem sozialen Netzwerken.

Und den Inneren Weg. Der meißt dreckig ist,unscheinbar, von außen wirkt als tue man nichts.

Beide Wege sind gleich wertig und auch gleich wichtig,nur anders vom Gewicht her.

Und sie greifen auch ineinander,immerhin sind diese Gedanken auf einen Blog lesbar.

Das letzte Jahr war wie ein Diamantschleifer.Und so hat auch die Göttin gewirkt,nicht nur in meinem Leben,sondern auch in anderen (hier einen dicken schwesterngruß an JuniperMercuris)

Das was unnötig war,fiel ab.

Wie eine Schlange die sich häutet.

Die äußeren Wege sind leicht auszumachen.Tolle Bilder auf diversen Instagramaccounts, Lovebombing, Werbung (auch berechtigt) für diverse Sachen. Zeigen das man da ist.

Das ist wichtig ,gerade jetzt. Das ist der aktive Weg.

Und dann gibts den inneren Weg.

Die Berufungen.(die es im letzten Jahr auch bei manchen nach außen zeigbar geschafft haben) Sie sind nun sichtbar.Aber dennoch schwerer auszumachen im ganzen Tun. Ich trage meine Tattoos als Zeichen,und die Berufung war keine Tollerei die wieder verschwand.Ich verbinde die Wege meiner Familie mit denen in meinem Herzen.Das Meer,die Steine,die Göttin mit der Mystik der Wege.

Ich folge dem Ruf nicht für mich.Sondern für Sie,die Göttin.Es liegt mir nichts an einem großen ‘Anhängerkreis’, um viele Leute die mich feiern.Ich gebe das weiter was Sie will,in meinen Worten,in der Zeit wo ich da bin und zuhöre,Rat erteile (der nie absolut ist).

Wie die Familie, war auch das etwas was in den größten Umbrüchen letztes Jahr mich stark getragen hatte.Selbst inmitten von Umzugskartons,Stress und Papierkram und Corona,war es da.Beständig wie der Stein und doch so verwandelnd wie das Wasser. Sowohl in Freunden und Seelengeschwistern (Mercuris nochmal♡) kam dieses beständige Da-Sein. Hilfe.Erinnern.

Und Beständigkeit scheint das Thema von 21 zu sein. Und diese ist oft unscheinbar,doch sehr klar.

Die inneren Wege sind tatsächlich arg simpel.Von lesen (ich hab mir von Teresa von Avila ‘die innere Burg’ geholt,nachdem ich Bingen sehr liebe (ihre Musik♡) und mit Eckhard noch sm rumrätseln bin was er denn sagen möchte) ,Musik hören (singen und tanzen,Wardruna bringen großartige magische Musik raus) ,und schreiben.Oder einfach ein Gebet,Meditation machen und eine Kerze an den Altären und Schreinen entzünden.

Das ist nicht groß und oft nicht eines Fotos wert. Es gibt auch Künste die untergehen.Da hilft Vertrauen,Beständigkeit.Geduld.

Mein Weg eckt an.Ich habe ein paar Sachen veröffentlicht,aber nicht groß.Mein Denken ist sehr weit und frei.Doch weiß ich,durch höhen und Tiefen,wer und wo meine Wurzeln sind ,und diese wachsen sehr divers.

Das innere ist oft die Leere,die doch empfangend ist.Die Form ist das aktive das darüber hinaus zeigt was es ist.Inspiration,Handwerk,Sichtbar machen und Sein.

Das Sein ist ungleich schwerer.Denn was sind wir wenn unser aktives Darstellen weg fällt?

Wird unsere Kraft weniger? Unsere Verbindungen zur Anderswelt,den Ahnen,Göttern,Geistern?

Diese Antworten können wir uns nur selbst geben. Das Gewicht der beiden Wege ist jedoch im ungleichgewicht. Wir konsumieren,statt das was wir haben richtig in uns zu fühlen.Und dieses Fühlen ist ohne Zeit. Es wird egal ob wir ‘offiziel’ sind, zu einer Organisation gehören oder nicht.

Um Nell aus Haunting of Hill House zu zitieren ‘Der Rest ist Glitter.’

Quarantänetagebuch (6)

Etwas Spass mit Masken und Cosplay

Heute gab es erfreuliches. Der Brief der Bank war da und ich konnte den Brief fertig machen.Meine Mutter hat ihn und wird ihn (hoff ich) morgen weg bringen.

Dazu hab ich etwas in Kathy Jones ‘Avalon’ gelesen und eine Soulsister fragte mich was mich so intressierte um sich darüber zu informieren.

Das hat mich überlegen lassen was so meine Einflüsse sind und was ich so lebe.

Das keltische ist Teil meiner Seele.Avalon,die Anderswelten. Die Jahreskreisfeste die ich so mal mehr mal weniger begehe. Dazu zählt auch das was manche das ‘Bardische’ in mir nennen (wurde es tatsächlich unabhängig davon genannt).

Mein Intresse für schamanische Kulturen die davon ‘lebt’ das sich Tonal und Nagual in jedem Moment des Lebens berühren.Egal ob ich koche,schreibe..Musik höre. Es sind Shinto und die chinesischen Kulturen.

Auch muss ich nicht groß tun und machen um zu sein was die Göttin mich rief.

Sie ist mein Grundstock.Meine Wurzel.Egal wie sie sich zeigt.Eine meiner Ahnen war ja Nonne und so sehe ich das spirituelle als Teil meines Erbes und auch Lebens.Es gibt vieles was verbindet.Mehr als es trennt.So ist die Göttin Maria(Magdalena und die Gottesmutter,die für mich Teil desselben sind),Freya,Cerridwen, Arianrhod,Aphrodite,Yemaija ,Tara und Kwan Yin,Chang’E und all ihre Namen die nicht an ein bestimmten Kreis gebunden sind.(Die Frau der Stille,Mutter in der Nacht..usw)

Ich bin Priesterin und Hexe nicht durch meine tollen Bilder von Ritualen oder weil ich viel publiziere.Sondern durch den was ich lebe.

Sein,nicht unbedingt dauerhaft tun.

Und genaudarum denke ich geniesse ich die Quarantäne gerade,denn ich ‘muss nichts tun’. Ich kann sein. Mir gutes tun.(Und ja auch Horrorfilme und Serien bingen gehört für mich dazu.) Meine Mum hat mir sogar noch einen besonderen Joghurt und meine Lieblings frischen Nudeln mitgebracht.

Am Dienstag ist der zweite Test und ein Orakeldeck hat mich nach langer Zeit gerufen.

Geniesst euren Abend.

Blessed be )0(

Quaranränetagebuch (5)

Die letzten Tage hier habe ich schon wieder geschludert.

Gestern kam Post vom Amt und wie ihr seht,hat sich da endlich was verändert.Nun hab ichs schwarz auf weiß.Trotzdem kam Frust auf,der leider nicht soviel besser da von einer Seite leider nicht so das Mitfühlen kam.Wahrscheinlich falscher Zeitpunkt.

Jetzt muss ich mich auf die Versprechen um mich herum verlassen können.Einer Freundin due jetzt bald umzieht und Mutter wird konnte ich jetzt nicht mehr helfen,was auch Frust hervorruft. Von manchen komnt dann tatsächlich ‘Ach,hab einfach Geduld..’.

Danke..echt Danke dafür.

Heute werde ich mir wieder mehr Mühe geben.Mein BoSJournal ist ja gut sichtbar.Die Kerze für die Göttin brennt (Öllichter sind einfach sehr sehr praktisch für lange Gebete/Zauber).

Danke an alle für eure Geduld,Zuhören und auch wenn nicht physisch,da sein.

Blessed be )0(