Wochenkarte

Die Karte die uns diese Woche begleitet ist aus dem Rabentarot ,das ich von einer jungen Seelenschwester geschenkt bekommen habe. Vielen vielen Dank von Herzen dafür ! Und die erste Karte,die heute morgen nach dem Mischen an meinen Altar in meine Hände sprang ist die Hohepriesterin. Die Hohepriesterin ist die Verkörperung der Göttin und der Magie im täglichen Leben. Jeder hat eine Verbindung zur Anderswelt,egal wie sich zeigt. Ob sie lauter oder leiser ist. Sie steht für das Ritual und das Alltägliche. Wieso? Weil die alten Götter der Natur sich nicht nur im Ritual zeigen. Sondern auch auf der Arbeit,einem Spaziergang im Ort oder Wald. Beim rausblicken aus dem Fenster. In Musik und Kunst.Und diese Verbindung hört auch nicht an der Tür des heiligen Raumes auf. So möchte sie uns begleiten und erinnern und lehren. Sei willkommen,Hohepriesterin. Blessd be )0( Deutung von mir.

Yuletide 2022

Yuletide (2022)

In der dunkelsten Mütternacht,
in Eis und Schnee,
selbst das Atmen tut weh,
wird uns der Sonnensohn geboren.

Die drei Mütter halten Wacht,
mit ihrer sanften und grausam dunklen Macht.
Erinnern uns an Tag und Nacht im Leben,
das wir selber natürlich zu ihnen streben.

Sie segnen den Sohn mit Weihrauch,Myrre und heiligen Rauch.
So ist es durch alle Zeiten und Kulturen und Traditionen brauch.
Die große Mutter liebt ihn mit aller Macht,denn sie hat ihn das Geschenk der Wiedergeburt gebracht.

Die Natur erwacht aus der dunkelsten Nacht.
Schau hin,welche Geschichten und Medizin wir in Verbundenheit nutzen können.
Um wenden und handeln können.

Mit diesen Gedicht wünsche ich allen ein stilles,besinndes Yule und magische Mütternacht.
Mögen wir das Licht der Hoffnung immer finden im Leben.
Egal wie duster es ist.
Blessed be )0(

Worte von Großvater Feuer

Worte von Großvater Feuer

Hört die Worte,die knistern,
rauchen,
die aus den Uralttagen zu uns kommen,
die wir jetzt brauchen.

Entstanden aus dem Blitz in Steppe,genährt vom Baum.
Bringt mein Rauch Prophezeiung,Wunsch und Traum unter dem Weltenbaum.

Ich bin bei euch in Wärme der Kerzen,
doch bringt mein Wissen und Händeln auch Schmerzen.
Gebt mit mir Acht,denn ich halte an den Toren der Anderswelt der Seelen wacht.
Mein ist die Macht,
Zu verwandeln.
Holz und Knochen in Asche.
Sand zu Glas.
Ich bin sicher kein Spass.
Doch bin ich die Wärme und Menschlichkeit in euren Herzen.
An Altar,im Kerzenlicht.
Bin immer bei euch,
vergess euch nicht.

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Vom Lied der Knochen (Samhain’22)

Vom Lied der Knochen

Es war einmal,zu einer Zeit die war und noch ist,da wurde die Zeit für die Menschen immer wirrer und harscher. Sie suchten Halt und hatten viele Ideen,viele konnten zerstören,manche heilen. Manche inspirieren. Sie redeten und redeten..und so kam langsam die Zeit um Samhain näher,wo die Nebel morgens die Welt näher der Anderswelt brachten,der gefärbten Blätter,des Immergrüns,der Kerzen auf den Gräbern.

Zu dieser Zeit suchte auch eine junge Frau halt.
Sie begab sich auf eine Suche in ihrer Stadt.
Zuerst ging sie zu einem Schrein der Göttin,genannt des Meersterns und begann vor ihr in Stille zu beten. Perlen von Rosen glitten durch ihre Finger als sie die Namen in ihrem Herzen anrief.
Plötzlich öffnete sich durch einen Windstoß die schwere Eingangstür. “Sprich mit deinen Ahnen!” rief der Wind mit vielen Stimmen. Sie sah zum Bild der Mutter und auf dem mondweißen Stein tanzten Schatten und die Rosen wirkten blutrot. So schien sie unendlich schön und geheimnisvoll,dunkel und hell zugleich.
Sie dankte der Göttin und machte sich auf in einen Wald.

Spendete Met und duftenden Rauch den Geistern des Waldes. Horchte in die Stille.
Ein Wildschwein brach sich durchs Geäst. An den Hauern rot von Blut oder Beeren.
“Geh zu deinen Ahnen!”
sprach es mit heller Stimme und zwei Raben,die über ihr in der Baumkrone gesessen hatten,wiederholten dies,wie einen Zauber. Langsam sank ihr Mut. Wenn die Götter ihres Landes ihr nicht antworten wollten dann musste sie woanders suchen. Vielleicht war jemand in der Ferne gewillt mit ihr zu reden. So verbrachte sie die nächsten Tage damit zu lernen was sie finden konnte. Der Zufall wählte den Gott aus an den sie sich wenden konnte,denn in der Bibliothek fiel ihr ein Buch über Vodoo vor die Füße. Auf den Seiten war,als sie sie aufhob, über Baron Samedi und Maman Brigitte zu lesen. Die Götter von Wegkreuzungen und Wege zu der Welt der Ahnen. Wie passend ! Sie sammelte also zusammen was sie brauchte.Braunen gewürzten Rum und weiße Kerzen,Tabak und Mehl fanden sich bald ein. So kam der Tag von Samhain. Sie reinigte sich,wie sie es in dem Buch gelernt hatte und machte sich in der Dämmerung auf zum Friedhof.
Dichter Nebel zog auf und begann die Gräber mit ihren Kerzen einzuhüllen,sodass sie wie Leuchttürme der Seelen aussahen und den Weg zu ihren Familien wiesen.
Sie begann sich an einen Brunnen zu setzten.
Entfachte erst die Flamme der Kerze.
Entzündete daran ihr Räucherwerk,dessen Duft sich mit dem Aroma von nassen Laub vermischte.
Einen Kreis zog sie nur in Gedanken um sich. Atmete tief ein.
“Sei willkommen,Herr der Kreuzwege.
Weise mir den Weg zu dieser Stunde.
Ich bringe Rum und Tabak für dich.”
Dann fing sie an auf ihrer Trommel einen leisen Rhytmus zu schlagen.
Doch kam nicht der Baron zu ihr,sondern eine weiß gekleidete Frau,dessen Haut an helle Vollmilchschokolade erinnerte. Ein schwerer Duft wie von Erde und Patchouli umgab sie. Ihr Haar war unter einem weißen Kopftuch verborgen,mit kostbarster,feinster Spitze verziert. “Ich hab dich gehört Kind. Danke für deine Gaben. Was ist dein Begehren dazu?” Die junge Frau sammelte sich.”warum finde ich meine Ahnen nicht,obwohl ich bis zum letzten so lebe wie es im alten Weg gelehrt wird?” Mamans Brigitts Schmuck klimperte leise wie Feenglöckchen. “Weil..”sprach die Göttin.”Sie überall waren und überall leben. Nicht nur in einer Region allein. Ich sprech zu dir und bin zugleich unter anderen Namen bekannt..Wenn du dies verstehst findest du deinen Zugang. Denn die Welt ist eine Familie. Das Sichtbare und Unsichtbare. Ihr Menschen und alle Geister.”raunte sie und trank vom Rum ehe ein Wind die Kerze ausbliess…

Ende

Anrufung der Elemente II (2020)

Anrufung der Elemente II

Wind,du bewegendes Element, was bringst du uns für Gedanken? In den Wolken sind Zeichen des Wandels zu sehen,immer mehr begreifen und verstehen. Schenk ihnen die Inspiration, Wissen der Ahnen sei ihr Lohn.Ihr Tiere uns als Begleiter,Teil unserer Seelen,steht uns bei. Helft zu beenden Angst und Tyrannei.

Erde,stärkendes Element;das (er)trägt und nährt? Welches Wissen und Einweihungen birgst du,von denen sich viele abgekehrt? Mutter im Baum ,Mutter in der Erde,rühre in deinem Kessel den Sud der sehend macht.

Wasser,Tränen und Regen,Heilung und Reinheit und der Kreis der Veränderung.Welches Wissen bringst du? Heilung liegt in geweinten Tränen und gespendeten Segen. Der Kreislauf in der Einweihung der großen,vielnamigen Mutter.

Feuer,du uraltschönes Element.Dessen Kraft in der Erde und in der Sonne brennt.Erleuchte unseren Weg vom Trennenden zum Verbindenden.Hilf uns die Ängste zu löse.

Geist,Element in allem das lebt.In Baum und Fluss,Stein und Feuer. Verbinde was getrennt worden ist.Zu heilen,reisen,zu heulen und verändern ist deine Natur;hinterliesst in der Geschichte wenig Spur.

Mutzauber

Wochen Orakel

Die Runenkraft die uns diese Woche aus den natürlichen Zwischenreichen begleiten möchte ist die der Göttin der Toten,der unteren Welt. Dies ist Hagalaz und Hel ist die Göttin die dahinter steht. Ihre Elemente sind der plötzliche Regen und Hagel. So paradox wie dies ist auch ihre Kraft. Der Hagel zerstört was wir aufbauen,der Regen nährt und kann wegtreiben lassen. Und so wie ihre Elemente ist auch ihr Angesicht. Schön und erschreckend. Schwarz und Weiß,Leben und Tod sind in ihr Gesicht geschrieben. Sie kann den Weltenwanderern und Zaunreiterinnen,Hexen und Schamaninnen,Schamanen helfen oder Prüfungen auferlegen. Im Angesicht des Todes und der Wandlung und Verwandlung gibt es wenig Raum für Angst. Sie wird sich immer wieder zeigen im Leben und nur die Ignoranten blenden sie aus. Doch wartet sie auch auf diese. So möchte Hagalaz uns erinnern das Leben voll auszukosten und anzunehmen. In Seelenflügen bereits die türlose Grenze überwinden. Sei willkommen Hagalaz,sei willkommen Hel )0( Runendeutung von mir.

Lammas’22

Lammas,
Zeit der Erntenächte,
Lammas,
Zeit der Feuermächte,
erhellt die stetig kommende Nacht,mit einem feurigen Rad,mit der Kraft des Naturgottes Macht.

Seine Krone wird zum Korn,
In Ihr,der Königin des Lebens und der Wiedergeburt,reift sein Sohn.
In ihm wird er wieder erwachen,während sein Leib zum nährenden Brote wird,das uns in den kommenden dunklen Nächten führt.

Doch bevor dies feiern wir.
Singen und tanzen in der Nacht,
Und feiern diese uralten und stetig wandelnden Mächte,Götter,Erdengeister mit aller Liebe,Freude,Vertrauen mit aller Macht.
27.7.22
V.A.N.A

Wochenrune

Die Kraft die uns diese Woche begleitet erinnert an den unsichtbaren Wechsel des Lebens.Die Zwischenzeiten und Zwischenwelten wo das eine noch nicht ganz zu ende ist und das eine noch nicht beginnt. Vom Kreisläufen der Ernte und des Säens,vom Schaffen der Kunst und dem loslassen wenn es fertig ist. Vom ersten Atemzug bei der Geburt und dem letzten in der Nähe der weißen Dame. Dies ist Jera und noch viel mehr. Jera möchte uns zu dem Rhytmus unseres Lebens zurückführen. Uns sehen lassen das wir Teil davon sind,nicht getrennt. So lässt uns Jera die Rhytmen unseres Lebens sehen,wie die unserer Mutter Erde.Die Phasen des Mondes,des Mondblutes,Ebbe und Flut,der Tanz der Jahreszeiten. In ihm und mit dieser Rune finden wir die Weisheit des Wandels und das es nichts konstanteres gibt als das und das wir ihm uns anvertrauen können. Sei willkommen Jera. )0( Runen raunen rechten Rat von Nadja Berger,Deutung von mir.

Wochenorakel

Diese Woche begleitet uns eine leise Kraft,die in alldem Lärm der Welt fast überhört werden kann. Die Rune der steten Neubeginns,der Veränderung,des Frühlings,der aber auch den Keim des Herbstes und Winters in sich trägt. Das ist die Rune Berkana. Sie wird oft als weibliche Rune gedeutet. Die Erdenmutter,die sich stetig erneuert,anpasst an die Gegebenheiten die da sind. Die Trotz der Hitze des Kampfes nicht vergisst zu nähren. Birken ziehen im Frühjahr Wasser in ihre Stämme ,das wir Menschen trinken können. So erinnert uns diese Woche Berkana daran,unabhängig von Geschlecht und Pfad,das wir uns nähren können und auch andere nähren,physisch und psychisch ob wir es nun bewusst wissen oder nicht. Und dieses Nährende vereint alle Wege. Schafft Verbindung zur Anderswelt. Beinhaltet auch unsere Geister und Ahnen und die Götter,die mit uns sind. Sei willkommen Berkana )0( Runen raunen rechten Rat von Nadja Berger ,Runendeutung von mir.