Wochenrune

Diese Woche begrüßen wir die Kraft die aus der Not entsteht,der Mut aus dem Ver-Rücktem.

Nauthiz.

Für viele hat diese Rune das Stigma eine Unglücksrune zu sein.

Warum?

Sie zeigt auf wo in uns,unserem Leben und in unser Umgebung Not herrscht.

Auch die Grenze zum Todes von Körper und Seele und den hauchzarten Grenzbereichen zeigt sie. Die Tore in die untere Welt.

So kann Nauthiz ein Tor sein zu den Ahnen und unseren Verbündeten. Dort ist hell dunkel und dunkel hell.

Was in uns für eine Kraft liegt,mit der wir überleben und uns verwandeln müssen sehen wir erst wenn einiges was selbstverständlich scheint an Gehalt oder Substanz verliert.

Auch ist Nauthiz ein Tor zu den eigenen Schatten der Seelen. Mut gehört dazu die dunklen Götter und Göttinnen nicht nur anzusehen sondern zu umarmen, uns mit ihnen zu verbinden und gemeinsam stärker zu stehen.

Sie ist eine gnadenlose ehrliche Rune was ihr ‘Unglück’ erklärt.

Begrüssen wir also diese Woche ihre Kraft. Sei willkommen Nauthiz.

Advertisements

Wochenrune

Diese Woche begrüssen wir die Rune des Wortes und der Inspiration,der Eingebung ,Kommunikation und der Verbindung in die Welten die uns umgeben.

Ansuz.

Sie ist das was die Druiden ‘Awen’ nennen,die Quelle der Inspiration.

Doch ist sie auch die Macht der Worte und der Magie.

Sie ist der Kanal auf dem wir Botschaften und Eingebungen bekommen.

Ihr zugeordnet ist die Luft als Element.

Doch können unsere Worte,so flüchtig verwendet Kraft sein. Aufbauen. Oder zerstören.

Zu oft wird mit der Macht der Worte und der Inspiration Schindluder getrieben.Worte und ihre Magie können binden oder lösen. Bannen oder zerstören.

Was sagen/schreiben wir?

Sind wir mit dem Quell des in uns liegenden Wissens verbunden?

Diese Rune ist ein Geschenk des grauen Wanderers und der Göttin Erde an uns. An all jene die Schreiben um die Welt wiederzuverzaubern.Oder um ihre Wahrheit eine Form zu geben.

Dies und noch viel mehr ist Ansuz.

Gespräch mit Hermes

“Ich hoffte das du meiner Einladung folgst.” Ein unglaublich elegant angezogener Mann ,leicht asiatische Züge,schwarzes zurück gegeltes Haar , begrüsst die junge Frau.

Sie sieht seinen edlen Anzug. Manchettenknöpfe aus Jade und am Revier eine Brosche aus Silber oder Platin in Form einer Feder. Nur seine Schuhe sind teure Sneaker in Leder.

Die Halle wo er sie empfängt ist aus Marmor,voller Kerzen und Öllichter. Daneben aber auch Infoschalter wie in einer Bank.Er lächelt und bittet sie sich zu setzten.

“Hast du mein Zeichen erhalten?”fragt Hermes. Sie nickt. “Natürlich. Wie konnte ich nicht?” Ein Teebeutelzettel mit dem Spruch ‘Entzünde ein Licht statt über die Dunkelheit zu klagen’. Nicht grade dezent.

“Du bist in einer Krise. Doch hab keine Angst. Es geht um wichtigeres. Und du wirst es packen. Stell dich nicht unter den Scheffel…”Hermes betrachtet ihr Flanellhemd,die zwei Ringe und den Lochstein.

“Wenn du etwas wie Das in den Fluss bringen willst dann sei sicher. Unsicherheit schneidet dich ab. Was ich sehe ist das Du immer vertraust. Hör auf die Worte deiner Schwester. Ich gebe dir die Angaben…und dann vertrau.Jemand wie dich und andere lassen wir nicht allein.Du wächst dadran.”

Hermes lächelt vertrauensvoll obwohl er eine nervöse,kapriziöse Energie ausstrahlt ,scheint auch ein kühler Kopf daraus.

“Du bist wertvoll ,und das zeige ruhig.”

Wochenrune

Diese Woche ist die Rune Othala.

Die Familie.

Erbe.

Und die Ahnen.

Und eine missbrauchte Rune.

Eine Familie ist wie ein Baum. Die Wurzeln reichen tief in die Erde.In die Dunkelheit der Mutter. So tief das man bei den ersten Eltern ankommt oder den Nornen am Brunnen der Weisheit.

Doch kann es auch Bäume geben die innen hohl und morsch geworden sind.

Und so ist Familie sehr weit. Freunde können zur Familie werden. Oder wir fühlen uns mit Ländern und Göttern und Geistern verbunden die nicht von hier sind.

Die Ahnen sind immer da und um uns.Es hat nichts mit Glorifizierung einer vergangen Zeit zutun und nicht jeder Ahne ist uns helfend da oder man möchte mit ihm zutun haben.Orte der Geschichte, dort den Nachhall von Schmerz zu fühlen kann uns wachrütteln das wir nicht in eine ‘Glitzerwelt’ abgleiten. Es geht um Tiefe.Und um Zusammenhalt,eigene Kraft und Ausdruck.

Erbe…das seh ich als das was in uns ist.Unser eigenes Erbe aus vielleicht anderen Leben.

Sind wir kreativ? Folgen wir ‘ver-rückten’ Wegen? Trauen wir uns,Wiederständen zu trotzen,vielleicht Jahre lang ,um das zutun was in uns ist?

Nicht alles müssen wir annehmen oder gar leben. Auch nicht Gaben von den alten Wegen..Aber wenn wir es tun unterstützen uns unsere Ahnen,Familie und die alten Göttinnen und Götter auf unseren Weg.

Wochenrune

Die Wochenrune zum Wochenbeginn ist Dagaz.

Tag und Nacht.

Hell und Dunkel.

Und das und dazwischen.

Diese Rune sagt uns das wir wieder auf die Rhytmen achten sollten.

Die Grossen des Jahres (jetzt grade schneits wieder) und die kleinen in uns.

Achten wir auf unsere Rhytmen? Oder sind sie uns egal und wir powern unsere Kraft und Energie in etwas das es nicht erwiedert? Und wie siehts mit Selbstfürsorge aus?

Oft ist das was wir brauchen anders als das was wir wollen.Ein Nein größer und wahrer als ein Ja.

Dann hilft uns Dagaz. Wie gestalten wir den Tag? Bringen wir kleine Ruhephasen und Alltagsmagie herein? Haben wir vielleicht genug Zeit draußen verbracht? Lesen wir anstatt am Handy/Laptop zu hängen?

Die Natur lehrt uns in ihren grossen Rhytmen auf was es ankommt.Der Tag gehört zur Nacht und umgekehrt.

Aktion – Entspannung

Alltag -AlleTage (voller kleiner gelebter und gelebter Magie)

Sorgen – Sein.

Es ist einfach. Und doch sehr schwierig. Dagaz ,die Geister und Götter/Göttinnen können uns helfen und unterstützen.

Blessed be )0(

Wochenrune

Mannaz. Die Menschen und ihre Beziehungen.

Da ist das Feld gross ! Wie stehen wir zu unserer Familie (die des Blutes und geistig). ? Wie zu unseren Freunden? Denn niemand kann sein Leben alleine leben.

Doch gibt es auch die Schattenseiten.Wo Menschen sind wird geredet und von verleugnet werden bishin zu Lästereien ist oft alles dabei.

Und Mannaz hat noch eine dritte Komponente. Wie ist meine Beziehung zur Welt hinter der Welt? Ist die Beziehung durch Verlust am bröckeln? Oder kann ich sie dennoch bewahren? Bin ich allein? Oder kann ich mir auch von da Rat für meine Taten holen? (Alles den Göttinnen und Göttern zu überlassen funktioniert auch nicht,dafür haben wir unsere Kraft und die Begleitung unserer Verbündeten,Begleiter und Krafttiere.).

Diese Rune also scheint einfach do zeigt sie ein fragiles Netz indem wir hier leben.

Möge Mannaz uns erkennen und leben lassen was wir brauchen,nicht was wir wollen.

blessed be )0(