Wochenrune

Die Rune des Fließens,der Wasser.

Das ist Laguz.

Diese Rune bringt und erinnert uns was Heilung sein und bringen kann.

Manchmal ist Heilung das fließen lassen von Tränen.Des Anschauen und Abtauchen in die Tiefe die wir fürchten da wir sie verdrängt haben.

Das ist die emotionale Seite.

Die andere ist die Körperliche.Beides ist miteinander verbunden. Tun wir uns gutes.Tauchen wir ab in die Tiefe.Dies ist nicht einfach ,sondern schmerzhaft und heilsam.Die Göttinnen waren oft Heilquellen und dem Meer zugeordnet und den Wasser sind wir verbunden. In Tränen,im Blut und in unseren Emotionen.

Sei willkommen Laguz )0(

Runenkarten von Nadja Berger/SamtStein

Runendeutung von mir

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Andershauch

Ganz zart,mitten im Gedränge,ein Duft,nicht von dieser Welt,ein Ruf der Raben deine Seele erhellt,ist sie dir ganz nah,die Anderswelt.

Das alltägliche,über und ungesehene wird zum Zeichen,Runen auf dem Gehweg,helfen dir zu stellen die weichen und in jedem Mann die Götter,in jeder Frau die Göttinnen.

Der Moment geht und bleibt doch im Herzen bestehen,wenn wir uns erkennen und sehen. Im Geiste der heilige Well,das Tor,alles neu und doch wie zuvor. (Text und Bild by V.A.N.A (NB))

Wochenrune

Die Rune des Pferdes,der Verbindung.Von Partnern.

Das ist Ehwaz.

Diese Rune erinnert uns das wir Partner,Freunde und Gefährten um uns haben.Sowohl sicht wie nicht sichtbaren.Die wir nicht rational erklären können.

Diese Partner warten auf uns und geben uns Zeichen ihrer Anwesenheit.Manchmal so klein wie eine Blume am Wegesrand,dann wieder so groß wie ein Ausrufezeichen.

Binden wir diese Partner und Begleiter in unser Leben ein und hören wir auf unsere gemeinsame Weisheit.

Sei willkommen Ehwaz )0(

Runenkarten von Nadja Berger

Runendeutung von mir

Der verlorene Tempel

V.A.N.A (NB)

Still und verlassen ,halb übersehen,kaum zu sehen,ruht der Tempel im verlassenen Hain.Schweigen wird nun sein neues Lied sein. Wo einst Stimmen mit den heiligen Liedern sich erhoben,streiten,Tanzen,diskutieren,rauscht nun noch das Lied der Bäume und in ihnen klingen die Träume.

Die Säulen bar,das Heiligtum zerbrochen und nicht mehr da.Der Quell vergessen,der Baum der einst die Welten hielt,gefällt.Die Kinder sind fort.Stille und Erinnerung hüllt ein diesen Ort.

V.A.N.A (NB)

Bar steht er da.Nichts ist mehr und kann sein wie es war.In den Steinen sind noch zu hören,die Stimmen der Priesterinnen und Priester,Brüder und Schwestern,die das Lied der alten Götter singen. Wann werden sie verklingen? Das Räucherwerk ist fort,Schweigen herrscht wo der Tanze war,jetzt an diesen Ort.

V.A.N.A (NB)

Und doch ist auch Hoffnung im Stein.Ein letzter Duft ,ein gehauchter Reim.Zauber gewoben von Hand,so gingen sie von dort fort.Doch das Heiligtum,ihr Sein,das nahmen sie in ihren Herzen mit. Lebten verborgen an den Feuern,in Straßen. Unerkannt vielleicht haben sie sich doch wieder gefunden.

Und die Lieder singen wieder,Räucherwerk erfüllt die Luft, Zauber werden Hand in Hand neu gewoben,diskutiert und gelernt.

Von der einfachen Magie (eine Low Budget Geschichte)

Raindrop , V.A.N.A (NB)

Regen prasselte sanft gegen die Fensterscheiben als die junge Frau ihren Geist auf Reisen schickte.

Sie erwachte in einem Haus mit Lehmwänden.Spiralen zierten die inneren Wände. Ein sanfter aromatischer Duft von Heu und Kräutern lag in der Luft. Sie erhob sich vom einfachen Bett und betrachtete die Altarnische.Ein schwarzer Stein und din unregelmäßiger,fast matter, Bergkristall lag dort.

“Viele der großen Mysterien sind mitten im Alltag verwurzelt.Es gibt Zeiten großer Kraft und Rituale doch sind genauso die anderen Zeiten von wert.” sprach eine ältere Frau.Sie trug ein einfaches Leinengewand mit einem dreifach verwebten Gürtel.Um ihrem Hals hing eine Kordel mit ein paar Nüssen und Schalen die leise raschelten. “So ist es,Herrin.Wer seid ihr?”

“Ich bin die,die dich heute begleiten wird.”sagte sie mit einem erfreuten Glitzern in den Kornblumenblauen Augen. Die junge Frau folgte ihr hinaus. Draußen saßen die Frauen.”Viele denken das Priesterinnen nur müßig rumsitzen und träumen.” “Oh,ein Irrtum.Jede Tätigkeit kann zu Magie werden und ist an sich bereits ein Gebet an die große Mutter und die Götter.”

Eine Frau um die dreißig stand an einem Kessel.Ein aromatischer Duft stieg auf.Der Magen der jungen Frau knurrte was ihre Führerin lächeln liess.”Schwester,es ist nicht verkehrt Hunger zu haben.Es gibt Nahrung des Körpers und für die Seele.Viele nähren nur ihren Körper,vergessen aber ihre Seele darüber.Harmonie,Oben und Unten,das ist das ganze Geheimnis.Sieh nur,im Kessel,oder auch im Topf,ist der Kreis der Göttin.Das Wasser,erhitzt durchs Feuer,verändert,verwandelt das essen.Kräuter und Gemüse,Gewürze,und auch Fleisch und Fisch,beeinflusst sich.Es ist toll im Ritual die Göttin zu verkörpern oder den Gott ,doch sind diese einfachen Handlungen nicht minder magisch. Ihr engt euch ein mit Regel.Lebt.Webt eure Magie nach euren eigenen Regeln.Achtet das einfache genauso wert.Webt,tanzt,singt.Heilt euch auf einfache Weise,denn alles greift ineinander.” Diese Worte der Führerin waren so einfach und doch so herzöffnend.

Eine andere Frau trat mit Klanghölzern dazu.In denen waren Runen eingeritzt um ihre Kraft und Verbindung anzuzeigen.”Hört das Lied der Natur.Sie singt mit unendlichen Stimmen und Farben.Die Erde singt,die Sterne,das Werden und vergehen der Jahreszeiten.Alle naturnahen Instrumente sind heilig und heilen.”

Ein Rabe setzte sich auf einen stehenden Stein. Krächzte laut. “Tochter der Göttin,achte auf die einfachen Wege.Sie sind nicht schlechter als die Sternenmysterien.Nur Anders.Wie oben so auch unten.Geh mit dem Segen der Insel der Göttin.Komme wieder;Schwester umKraft zu finden,wann immer du sie brauchst.”

Treffen mit dem Fuchsgeist

via Nikuz Gatterer (FB)

Ein steter Trommelrhytmus trug den Geist der jungen Frau in die Anderswelt. Eule und Rabe trugen sie noch weiter,mitten in eine gemütliche antike Buchhandlung.

Ein Mann mit fein geschnittenen Wangenknochen,mit dunkelroten Maßanzug,den die Runen Dagaz und Fehu schmückten,empfing sie. Bei ihm lag ein Wolf zu Füßen,während er die langen Beine in Richtung einer Feuerschale ausstreckte.

Sein Lächeln war umwerfend.”Wie schön,ich war mir nicht sicher ob du meiner Einladung folgen wolltest.Hela mein Kind,bringst du unserem Gast etwas Met?” Doch verneinte die junge Frau.”Mit tiefstem Dank muss ich ablehnen,feuriger Trickster.”

Das liess den Gott des Gestaltveränders lächeln.Ein verruchtes,sinnliches Lächeln.Seine Augen fingen an zu glimmen..”Du hast meinen Respekt,Freyastochter..und Odinskind.Nun denn,höre zu und schreibe nieder was ich dir zu sagen habe..Das Chaos ist nicht was es zu sein scheint.Wir,die Götter und Wesen hinter den Göttern sind nicht das,was wir zu sein scheinen.Es gibt ein offensichtliches Sehen und ein wahres erkennen. Kultiviert euch darin das ihr beides seid.”

Dagaz leuchtete auf an seinem Anzug.”Dir als Seherin fällt es leicht.Helfe zu sehen. Zu finden.”Dann trank der Gott etwas gesüßten Mokka.”Geh nun zurück,Tochter.Denke dran,du und deine Geschwister seid gesegnet von allen Mächten.”

Sie erwachte als sich ein Arbeitskollege neben sie setzte und ansprach.