Freyastaggedanken

Japantag ’13. Integra Hellsing in ‘Ritterform’

Moin moin ihr Lieben,

wie war eure Nacht? Meine naja. Wir haben wieder einen fiesen Wetterumschwung und das finden meine Lymphen nicht witzig. Und ich finds nicht witzig das es so kurz vorm Japantag sein muss. Egal. Ich dope mich heute,schlafe viel etc so das es morgen hinhaut. Ein Monat Arbeit lass ich nicht in die Tonne gehen.

Der Tag gestern war sehr arbeitsvoll . Mein Partner war auch wieder da,allerdings will ich im moment nicht mit ihm sprechen. Ich halte mich an Absprachen.

Möge heute am Tag der Göttinnen,des Morgensterns und der Siederin verstehen und Vertrauen in die Wandlung und das Weben des Netzes fliessen. Mögen wir unsere Möglichkeiten erkennen und annehmen in Ihrem Kreis. bb)0(

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Grenz-Stadt (Du bist immer da.)

Dort wo die Grenzen dünn sind,von dem einen zum anderen Land,selbst wenn ich dich nicht suche bist Du da und findest mich.

Im Sonnenschein und glitzern im Hafenwasser. In kleinem ungesehen Schrein und erinnernden Ort. Du ziehst mich an. Flüsterst mir lautlose Geheimnisse zu . Wissen um den Gral,den Kessel. Als Meerstern zeigst du dich.

Dort an jenem Ort entbinde ich dir stets meine Liebe. Flamme als Opfer und Segen,so nah des Wassers ,dort entsteht unsere Magie.

Übersehen,vergessen und belacht,auch vernachlässigst zeigst du mir Weg und Eigenmacht. Du ,die du am Ufer der Nebelinsel wartest. Du die immer da ist. Flüsterst mir ins Ohr ‘Tochter und Priesterin,nie vergesse ich dich.” Wie ungezählte Male zuvor.

Selbst wenn ich nicht suchen will findest Du mich.

Die Göttin in den asiatischen Traditionen

Kwan Yin oder Kannon,die’Madonna Asiens’

Während ich diesen Beitrag anfange liege ich am Teich und las in ‘Avalon,der Pfad der Göttin und moderne Wege’. Wie komme ich dann von avalonisch keltischen Weg zum asiatischen?

Wir denken gerne das die Göttin sich hier un unseren Ländern als erhaben ,übermächtig und ganz zum Land gehörig zeigt.

Das stimmt auch..aber halt nicht nur.

In den letzten Jahren kamen durch Einwanderungen und Einflüsse (danke an Netflix und Co) immer mehr Animes,Serien etc hierhin.

Wie komm ich denn jetzt auf den Trichter?

Nun vor ein paar Tagen war die DoKomi und ein paar Cosplayer denen ich auf Insta folge machten die japanische Kriegs und Glücksgöttin (als Teil einer Siebenergruppe von Göttern)Bishamonten und ihr Shinki (aka Gotteswerkzeug) Kazuma.

Klar es ist ‘nur’ Cosplay doch was wenn nicht?

Schamanen ‘verkleideten’ sich auch um sich zu vewandeln.

Tja die Göttin…grade in Asien und der Popkultur taucht sie öfter auf als vermutet.

So auch in der zweiten Staffel Noragami (‘obdachloser Gott’) wo Yato (ein ehemaliger fast vergessener Kriegsgott von seiner menschlichen Freundin mit einem Minischrein beschenkt) in die japanische Unterwelt reist.

Dort begegnet er der Urmutter der japanischen Götterwelten Izanami. Intressant ist das diese Darstellung mich einerseits an Hel erinnerte (eine schöne Seite und eine verrotete) und auch an Erishkigal aus dem babylonischen Mythos und auch ein bisschen an Persephone.

Wie komm ich dazu?

Izanami ist im Mythos die este Mutter aller,gebiert die japanischen Inseln und ungezählte Kamis. Bei der letzten Geburt des Sturmgottes Susanoo verstirbt sie.

Ihr Brudergemahl Izanagi steigt hinab um sie zurück zu holen. Doch hat die Mutter des Lebens sich zueiner Mutter des Todes verwandelt und regiert nun dort . Sie verjagd ihren Gemahl der sich daraufhin ebenfalls aus der Welt zurückzieht und die Welten die wir sehen seiner Tochter Amaretasu übergibt.

In der weiteren Folge steigt Bishamonten ebenfalls hinab und kann verhindern das der namenlose Gott etwas aus der Unterwelt isst. (Stichpunkt Granatapfel).(Bishamon und Ebisu sind ebenfalls Götter die sich gerne verwandeln oder wiedergeboren werden.)

Generell haben viele Götter unterschiedliche Inkarnationen und die oben genannte Kwan Yin hat auch eine männliche buddhistische Form der Kannon.

Inari,Reis,Fruchtbarkeits und Fuchsgott wird mal als Göttin und als Mann bezeichnet.

Viele Göttinnen bevölkern Serien und Animes (Oh!my Goddess und auch in meiner Lieblingsserie Seven deadly Sins spielen diese keine unwichtige Rolle).

Die Göttin wandelt sich. Ihre Namen und Aliase mögen uralt sein doch können wir sie genauso auf Convention oder in Animeserien verkörpert finden.

Wochenrune

Diese Woche begrüssen wir die Rune der Menschen,des Miteinanders.

Mannaz.

Kein Mensch kann immer alleine leben. Zwar sollte jeder Zeiten der Einsamkeit suchen,denn diese bringen uns eine andere Art der Kraft,doch funktionieren wir am besten Miteinander.

Und dieses Miteinander hat grade in unserer Zeit sehr sehr viele Ausdrucksformen.

Ein Austausch miteinander und ein Zueinander,daran kann uns Mannaz diese Woche erinnern. Gemeinsam können wir soviel mehr bewegen und erwirken.

Doch…hat Mannaz auch eine Komponente die nicht häufig gesehen wird..Dort wo viele Menschen sind ,entsteht auch schnell Streit,Missgunst und Hass. Neid kann wie eine Pflanze unter der Oberfläche wuchern.

Und ein weiteres Miteinander ist das zu den Geistern,Göttinnen,Göttern,Begleitern und Spirits. Wie handeln wir da? Gibt es ein Miteinander oder eher eine ‘Nutzen-Mentalität’?

Begrüssen wir also Mannaz diese Woche.

Blessed be

)0(

Im Garten der Göttin(III)

Blätterbaldachine in den unterschiedlichsten Grüntönen hiessen sie willkommen als sie die Augen aufschlug.

Der Duft von Flieder,weiß und Lila,Lilien und Salbei,Rosmarin und Thymian erfüllte die Luft. Brennesseln bildeten eine schützende Mauer vor den Blicken anderer.

Ein Mann in Grün kam zu ihr. “Komm;ich bringe dich zu deinen Schwestern,Schwester-Tochter.” sagte er und nahm ihre Hand. Er roch nach Baumharzen und Wild.

Sie kamen zu hochaufragenden Steinen. Dort in einer Höhle sassen um ein Feuer viele Frauen.

Auf Stäben waren Runen geritzt. Das Netz des Wyrd das gewoben wurde in Tat,Gesehenem und Gesang. Unsicher nahm sie einen Platz außerhalb des Kreises ein.

“Schwester,nimm den Platz ein der dir zusteht. Scheu mindert deine Kraft und damit die Kraft des Kreises.”

An den Wänden sah sie Zeichen.Uralt. Spiralen,Dreiecke. Die Runen. Wie als Erkennung hinter jeder Frau. Wo sollte sie sich hinsetzten?

Es war nur ein Platz noch frei. Algiz. Die Arme als Krone des Weltenbaumes erhoben. Dahin? ” Du richtest Yggdrassil auf. Setz dich Schwester,wir wollen beginnen.”

So tat die junge Frau es.

Es gab keine sichtbare Hierachie. Von uralten Gewänderm hin zu Jeans und Samt trugen die Frauen alles was ihnen gefiel.

Wir weben den Anfang in der Tiefe. Die Wurzeln von Baum und Stein. Erinnerungen an die grosse Mutter,die alten Mythen als Wiedergeburt ins Licht des Tages.”

Die Luft vibrierte,wurde greifbarer.Zauber und Magie,in jedem Körper und Seele begann zu glühen und zu leben.

Wir weben die Gegenwart. Das Jetzt. Unser Netz ist das Uraltneue . In den Städten und Dörfern,in den Straßen leuchtet Kenaz,die Fackel des Erkennens. Einander und Miteinander.”

Ein Ton,wie ein Herzschlag,dringt nun unter den Frauen hervor. Es ist wie das Pulsieren des Blutes. Dann schwillt es an und wird leiser.

“Wir sind die Zukunft. Asche und Flamme. Verdorrtes Blatt und Same für das nächste Jahr. Der Boden der Tiefsee,die schwarze Erde des Grabes aus dem neues Leben entsteht. Wir sind einzelne und doch ein Kreis.”

Würziger Duft von Beifuss und Salbei und Wachholder,holte sie in den Alltag zurück.