Rauhnachtsgedicht

Die Tage zwischen den Jahren,die heiligen Nächte, beginnend nach der Wintersonnenwende.

Das Jahr geht zuende.Was ist geschehen? Was hast du getan,gesehen? Was erreicht? Welche Blockade in dir aufgeweicht?

Nun ist die Zeit in dich zu gehen.Deinem Lied der Seele zuzuhören,es zu verstehen. Was ist es,was du kannst gehen lassen? Welchen neuen Weg willst Du gehen,welche Kraft in dir darfst reifen?

Es ist schwer zu begreifen,außerhalb aller Zeit ist Ruhe und Stille.Und darin,in ungesagten Worten hörst du den Wille;jener die viele Namen tragen.Höre was Sie dir sagen,die dir nahe sind.Kraftvoll bist Du,der Ewigen Kind.

Verbrenn den süßen Rauch,nachdem uralten Brauch.

Einen zum Beginnen.

Einen zum Träumen.

Einen für Kraft.

Einen für die Göttinnen.

Einen für die Götter.

Einen für die Ahnen,in Blut und Geist.

Einen der dir Glück verheißt.

Einen für die Verletzungen.

Einen für die Geister der Natur.

Einen für die Spur im Alletageweg.

Einen für den Seelenflug.

Einen zum Verbinden.

Einen zum Binden.

Schau auf die Zeichen,die dich begleiten,ganz zufällig oder als Karte,Rune oder Knochen. Vergiss nicht das in dir sei stets ein wärmendes Licht,so vergisst die Göttin der wilden Jagd,die Alte am Kessel,dich nicht.