Der verlorene Tempel

V.A.N.A (NB)

Still und verlassen ,halb übersehen,kaum zu sehen,ruht der Tempel im verlassenen Hain.Schweigen wird nun sein neues Lied sein. Wo einst Stimmen mit den heiligen Liedern sich erhoben,streiten,Tanzen,diskutieren,rauscht nun noch das Lied der Bäume und in ihnen klingen die Träume.

Die Säulen bar,das Heiligtum zerbrochen und nicht mehr da.Der Quell vergessen,der Baum der einst die Welten hielt,gefällt.Die Kinder sind fort.Stille und Erinnerung hüllt ein diesen Ort.

V.A.N.A (NB)

Bar steht er da.Nichts ist mehr und kann sein wie es war.In den Steinen sind noch zu hören,die Stimmen der Priesterinnen und Priester,Brüder und Schwestern,die das Lied der alten Götter singen. Wann werden sie verklingen? Das Räucherwerk ist fort,Schweigen herrscht wo der Tanze war,jetzt an diesen Ort.

V.A.N.A (NB)

Und doch ist auch Hoffnung im Stein.Ein letzter Duft ,ein gehauchter Reim.Zauber gewoben von Hand,so gingen sie von dort fort.Doch das Heiligtum,ihr Sein,das nahmen sie in ihren Herzen mit. Lebten verborgen an den Feuern,in Straßen. Unerkannt vielleicht haben sie sich doch wieder gefunden.

Und die Lieder singen wieder,Räucherwerk erfüllt die Luft, Zauber werden Hand in Hand neu gewoben,diskutiert und gelernt.

Advertisements

Sommersonnenwende

Längster Tag ,kürzeste Nacht, an deinen Feuern,bei Wein und gutem Mahl, feiern wir der Göttern Macht.

Mit Kerzenschein und alten Zeichen,mit Korn und Mohn,sprechen wir die Magie aus,die in unserem Herzen wartete und reifte schon.

Sonnenfrau,bekränzt mit Wildblumen und Morgentau,zeige uns in heiliger Schau deine Zeichen,in Eule und Rabe,die Welten sich berühren zum tanzen.

König der Wälder,Herrin der Tiere,zu wildem Feuer und Kräuterduft,schwer gesäumt mit der Blütenfülle des Tages,trinken wir den sonnengoldenen Honigwein,das unser Leben soll gesegnet sein.

Im Park (Alltagsmärchen I)

Die Frau mit den schwarzen Rabenfedern saß an einem Kohlebecken,aus dem süß duftender Rauch nach Salbei und Lavendel die Luft reinigte.Sie saß ihrer Schülerin gegenüber.“Erzähl mir,was du erlebt hast,meine Tochter.Dadurch trittst du ein in den Kreis der Bardinnen und Geschichtenfrauen.Erzähle sie so,wie sie aus deinem Herzen kommt.“Die junge Frau legte sich einen grauen Mantel an,auf dem ein schwarzer Rabe und eine Eule zu sehen war.Kurz bat sie die Göttin der Inspiriation ,sowie die Götter des Windes um Beistand.Dann begann sie zu erzählen…

Die Woche war heiß und drückend gewesen.Alles litt unter der Hitze der Sonne,besonders das Land und die Tiere. Es waren anstrengende Tage gewesen,Tage die den Geist nicht ermutigen zu reisen.

Die junge Frau packte ihren Reisealtar in eine Tasche.In der Nacht hatte sie in einem Traum einen Ruf gehört.Nun war es an der Zeit,ihm zu folgen.Wie jedesmal ergriffen sie Ängste.Was würde sie da finden? Was hatte dorthin gerufen? Und konnte sie es schultern,was sie rief?

Ihr Freund holte sie ab und gemeinsam fuhren sie zum Krankenhaus.Es war ein Ort der jeden Menschen mit seiner eigenen Magie begrüßte.Mohn blühlte in zartem Blüten und doch knalligen Rot,Hopfen und Brennessel und in der Mitte,aus Wein und Rosen,erwartete sie das Labyrinth,das erst vor zwei Jahren angelegt war. Mit einem Kuss veranschiedete sie sich und begann,mit nackten Füßen,dem gewundenen,mit Torf bedeckten Pfaden entlang zu gehen.

In sich versunken kam ihr eine ältere Frau entgegen.“Es ist so schade das die Insekten fehlen.Ich musste einfach raus.Anscheinend ists bei mir was schlimmes.“Die Frau war blass und nervös.So wühlte sie in ihrer Tasche und fand einen Stein den sie mal woanders aufgelesen hatte.“Hier,nehmen sie das und halten sie sich daran fest,wenn die Angst sie aufressen will.“ Verwundert sah die ältere Frau in die Augen der jüngeren und was immer sie da erblickte,liess sie aus Dankbarkeit weinen.

Nun näherte sie sich dem Herz des Labyrinthes.Der Ort war ungleichmäßig rund,doch herrschte in ihm Stille wie in einem Hain.

Sie baute einen kleinen Kreis aus Steinen,legte drei gesammelte Blüten als Dank und begann zu singen :” Wir alle kommen von der Göttin,und zu ihr kehren wir zurück,wie ein Regentropfen der sich mit dem Meer vereint…”

Als die junge Frau geendet hatte hörte sie ein paar Raben schreien.In ihrem Ruf fand sie dle Antwort,die sie hergetrieben hatte.

Sie verliess in Stille das Labyrinth und berührte am Ausgang die schlafende Göttin im Stein.

Ende.

(Märchen und Bilder von mir selber geschrieben und geschossen).

AllDay XIII (english Version)


All days XIII

With sweet scent,

I honor and show my love and trust, where others look away.

Beloved goddess, mother, as owl and raven, as sea star, the Nahe.Du vielgesichtige. In your three colors, I honor and love you.

You, changeable god, king and son. Oak leaf and ivy, laurel wreath dancing on the deep airs of inspiration.

You only deserve my thanks

so that my ego drank from your depth and courage and strength to travel, to balance, to transform and to act.

Text and picture by V.A.N.A (NB

Wo ich bin…

V.A.N.A (NB)

Da,wo ich bin,im Strom von Menschen,in überfüllten Straßen,Bus oder Zug,kann ich sie spüren,das Brennen der heiligen uralten Glut.Den Rhytmus der Zeiten von Mond und Meer.

Da wo ich bin,lausche ich geflüsterten Worten im Wind,der Duft nach Räucherwerk,inmitten einer Kreuzung.Den Ruf des Raben,mich zu erinnern,wie nah ich euch bin.

Da wo ich bin,ist die Verbindung,mein Altar,was ich euch schenken kann,ist bereits da.Muss es nur finden und in Schönheit und Kraft und Mut zusammenbinden.Mein Zauber wird zum Lied,das der Wind mit sich zur heiligen Insel,umgeben vom Meer,davon trägt.

(Gedicht und Bild von Nadine Böttcher,V.A.N.A)

Taranis’Taggedanken

Graue Wolken kreisen über den Himmel,verbergen die Sonne.Der Wind bringt eine düstere Stimmung mit sich…

Heute ist ein Feiertag.Ein ruhiger Tag.Nachher fahr ich nach Hamm zu meinem Soulbro.Eventuell werde ich morgen mit meiner Family nach Holland hochfahren.Da wir es vermieten muss es noch etwas fertiggemacht werden.Ich werde die Zeit nutzen am Wasser entlang zu gehen,und die kleine Friedhofskapelle besuchen.Alles ohne viel Geld auszugeben.

altes Bild von 2016.Die Runen sind jetzt welche aus Onyx.


Ob und wie ich die Wochenrune schreiben kann wird sich zeigen….

Blessed be )0(