Haingedicht

#samhainwitchychallenge  16. Free day.
Am uralten Ort,wo die Wurzeln der Hainbäume zusammen mit dem Kristallen im Felse singen kann Magie der kraftvolleinfachen Art wohl beginnen.
Mit der Kraft der Erde auf der ich stehe,die Kristalle mir ihre Geheimnisse zu wispern und die Runen weise um mich raunen kann ich den Segen gut aufbauen.
Die Macht des Wassers war in kleinen Baumteichen mit dabei,grosse Göttin ,Ahnen und Geister halfen mit das das Zaubergewebe nun lebe.
Worte gesprochen,aus dem Urquell dessen ich bin,vermischen sich mit dem Blätterrauschen ,Substanz und Sinn.

In der Anderszeit gewebt nun ins Leben geholt. Das Versprechen gegeben ,die Geschichten und Geheimnisse zu weben.

Advertisements

Altar~Tour

Altäre sind für mich und meine gelebte Spiritualtät wichtig. Sie sind Schnittstellen zur NaW,Kraftorte zuhause. Viele Teile die auf meinem Altären liegen sind zu mir gekommen. Auf die eine oder andere Art. 

Sei es als Geschenk(von mir lieben Menschen ,manches von der Natur). Einiges hat mich zu besonderen Orten begleitet oder kommt von da. Auch kulturell . So finden sich japanische Elemente neben augenscheinlich griechischen und schamanischen…also auf gehts 🙂

Als erstes ,wenn man meine Wohnung betritt empfängt einen ein Altar im Schlafzimner. Der Unterbau ist ein Zengarten. Hier werden die Tiergeister und auch die Ahnen geehrt. Abends gibts Duftöl und Hörbücher.

Im Wohnzimmer und als Herzstück der Hauptaltar. Hier treffen Göttinnen,Meer und Stein auf die Götter und Tiergeister. Immer brennen Kerzen(als Magie und als Opfer), japanische Räucherstäbchen und alkoholgaben gibts hier auch. Auch der Hauptweiheort.

Aufm Balkon wird nochmal verstärkt den Tiergeistern und der Natur gehuldigt. Ist eher ein Sommeraltar.

Unterwegs hab ich meinen Reisealtar mit. Nach Lust wird er aufgebaut dich genügt es wenn er dabei ist. Steine und ätherische Roll-ons und Runenkärtchen bilden da das Herz sowie Figuren der Tierverbündeten.Derzeit experiementiere ich mit Symbolen statt kleinen Statuen.

Wie haltet ihr es mit euren Altären? Hsbt ihr welche? Sind sie Teil eures Alltagslebens?

Die Geschichte der AllRaunenFrau

Diese Geschichte flüsterte mir brausend ein Sturmwind zu..Fallenden Blättern gleich versuchte ich die Bilder zu erhaschen und Worte daraus zu weben und ihnen Leben zu geben…

Lange waren sie hergefahren. An diesen besonderen Ort. Majestätisch ragten die Klippen hervor und durchpflügten die Wälder ringsherum. Einige Menschen waren bereits dort und gingen spazieren.Andere hatten wildere Musik gehört und waren abseits der Wege gegangen.

Die junge Frau sah lächelnd zu ihrem Freund. “Wir trennen uns hier und treffen uns in einer dreiviertel Stunde wieder.” Ein Kuss und beide begaben sich auf ihren ureigenen Pfad. 

Eine kurze Zeit allein..was könnte dabei schon passieren? Schatten und Licht jagden sich über ihrem Kopf. Von irgendwo aus dem Wald waren die Töne einer Holzflöte zu hören.

Wie an einem Faden der Ariadne gleich folgte die junge Frau diesen Tönen.Weg vom normalen Weg in das Zwielichtzwischenreich des Waldes um sie herum.

Die Steinchen unter ihren Sohlen knirschten als sie nun vor dem Flötenspieler stand. Ganz ruhig sass er auf der Kante einer der Felsen. Die Geräusche unten drangen gedämpft zu ihr rauf. Das betörende Spiel,eine Magie der besonderen Art, verklang. Die letzten Töne nahm der Wind mit der um die Felsen strich.

Die Flöte aus den Mund genommen sah er die junge Frau an. “Sei gegrüsst Kind von Wasser und Erde. Deine Suche in die Tiefe deines Wissens beginnt hier. Sag ..weisst du zu raunen? Zu ritzen?”

Ohne ein Wort nickte sie und neigte kurz ihren Kopf vor der Gestalt. Hier an dem Ort war alles möglich.

“Gehe nur weiter. Und du wirst finden was dich sucht.” sagte der Mann..Sein Hund kam kurz und wedelte mit dem  Sterd.Die junge Frau hätte Angst verspüren sollem,der Hund war gross und zottelig,wild in seinem Aussehen. Doch standen in seinen Augen ,die die Farbe von Salbei hatten andere Worte. So streichelte sie ihn und eine Melodie begleitete sie auf ihrem Weg.

Sie ging tiefer hinein. An einem Felsen spürte und wurde zur Urkraft der Erde. 

An einem See wurde sie zum Fluss,See ,Quell und Teich.

Sie wurde zum Gedanken der Götter.

Zum Pferd das durch die weiten der Welten reitet.

Zum Raben und Hirsch am Weltenbaum.

Zur Birke ,die Nährende.

Zum Bewahrer des göttlichen Familienerbes.

Zur Notwendenden Kraft.

Zum Blitz und Krieger der Seele.

All dies wurde sie. Verwandlung auf Verwandlung folgte. Bis sie die Runen ganz geworden war.

An einer Birke ruhte sie aich aus. Spürte die Kraft der Erdenmutter unter sich. Sie hatte ihre Angst,ungenügend zu sein,umarmt und war dafür belohnt worden.

Ein unaussprechliches Geheimnis und Band verband sie nun mit den Felsen im Wald.Sie war Teil des Waldes. Eine Frau der Runen. Die AllRunenFrau.

Das Wasser glitzerte auf dem See als sie ihren Gefährten fand.

Auch er war verwandelt worden. Durch Erde,Feuer,Wasser und Erde der Drachenlinien war er gegangen.

Mit wissenden Lächeln verliessen sie in Regen und Matsch,nachdem sie ihre Opfergaben dargebracht hatten am Felsen der grossen Mutter, den heiligen Ort der Vorfahren.

Odinstaggedanken

Heute fegt ein Sturm über das Land. Wie passend an Seinem Tag. Regen peitscht an Scheiben und seine Sturmtöchter wirbeln alles auf.

Mir wurde die Nacht geraten von heute bis Samstag den Aegirshelm zu tragen.(Samstag gehts zu einen heiligen Ort ). Und da ich Kind von Wasser und Stein bin soll es mich besonders schützen. Ja aktiv ist es. Das konnte ich an einem Traum die Nacht feststellen. Gewisse Seelische Anhängsel von alten Beziehungen wurden rausgeschmissen.

Und diesseitig geht mein MP3 Player nun bald in die witten. Produziert Datenmüll den ich nicht runterbekomme und kein Hörbuch geht mehr drauf.Mist -.-

Mal sehen was heute der Tag bringt…

Selfcare

-Minischutzritual

-Frühstück mit

-Buch von gestern

-Aegirshelm um.

-Mittag wird heute auf der Arbeit Pizza bestellt.

-Nachher schmeiss ich mich in ein ‘Fleecekleid’ was do schön warm ist und für Drinnenrituale total schön.


Lughnasad-Divination

Ich war gereizt bis zum Anschlag.Keine Ahnung warum. Jetzt in der Pause hab ich mich zurückgezogen um mir mal selbst die Runen zu legen.Kommt irgendwie selten vor obwohl ich immer einen Satz dabei habe…

Aufjedenfall kam das heraus :

Ich scheine etwas,eine Gabe oder so,nicht zu Leben und das bringt mich aus dem Gleichgewicht.Etwas tiefes.Ganz toll. Muss ich drüber nachdenken/bereisen.In Hinsicht auf andere Ebenen mags stimmen da ich mich fühle wie in einer Probezeit.Für was denn nur?Hab ich was aus oder unterlassen?

kleiner Besucher bei der Divination unterm Baum

Meeeehhh….

magische Symbole und Ich(Thorshammer)

Befragte man willkürlich was die meisten mit (Neu)Heidentum an Symbolen assozieren würden wäre auf Platz I der Thorshammer garantiert. Die Nische der Metaller und auch Asatru scheint er zu verlassen haben denn auch das braune Gesocks nimmt ihn gerne für sich her.

Es gibt Symbole mit denen man immer arbeiten kann..die automatisch zu einem gehören oder eine tiefe Ebene berühren. Doch gibt es auch welche die nur in Zeiten bei uns sind. 

Zeiten in denen es uns dreckig geht oder wir Kraft aus einer uns unbekannten Ecke brauchen.

Für mich ist dies der Hammer des Gottes Thor auch Mjölnir genannt (nicht wie bei der Marvelthorsidekick ‘Mimir’,das ist der Brunnen der Weisheit und das Haupt eines Urriesen).

Vor 6 Jahren war ich in einer fiesen Beziehung gefangen (zugleich auch noch in einem saugenden Zirkel). Man(n) wollte mich biegen und gefügig haben. Irgendwie kam ich an einen kleinen Thorshammer. Und an einem Abend in einem Pub war der Eigentümer des Hammers bei mir. Ich fand Kraft ihm zu sagen das ich nicht kaputt bin und hab ihn sogar eine verpasst.

Der Hammer wanderte in ein Schmuckkästchen und wird nun gereinigt denn heute kam ein ausgefallner Hammer zu mir..Männliche Form und filligrane Göttinnensymbole(Triquetra und Spiralen).(Das passt auch zu mir denn ich bin weder rein keltisch noch rein nordisch. Beides und dazwischen )

Denn wo das Klischeedenken wieder beginnt(hallo Schubladen!) sagt uns die Geschichte eine andere Nuance. Hammeramulette wurden von Frauen mehr getragen und in Frauengräbern gefunden denn bei Männern.

Frauen können genauso männlich sein und  Männer weiblich. Oder auch dazwischen !

Ich denke es gibt mehr dazwischen als wir sehen wollen…

Und so fügt sich wiedet ein Puzzleteilchen in die Facetten die ich bin. Eine Frau mit dem Herzen eines Mannes. Weich und hart zugleich.Eine die beschützt.Anpackt. 

Denn auch die alten Götter und Göttinnen passen nicht in eine Schublade und Gestaltwechseln gehört ebenso dazu…

Lied im Federkleid

An deinem Tag,

seh ich das Gold an der Mulde an deinem Halse.

Siederin.

Zeig mir meine Fehlbarkeiten zu sieden und zu verwandeln.

Verwurzelt zu Fliegen.

Dein Lachen erweckt stehts die SehnSuche.

Du die die Einweihung bist und gibst.

‘Opfere dich selbst und nimm alles an wasin dir ist.Schönheit und Hässlichkeit. Klagen , Abwenden und verharren. Lass nicht zu im Kopf zu erstarren.’

Federn spriessen meinem Geiste und ich flieg mit Ihr ins gefährlich lockende Blau.