magische Symbole und Ich(Thorshammer)

Befragte man willkürlich was die meisten mit (Neu)Heidentum an Symbolen assozieren würden wäre auf Platz I der Thorshammer garantiert. Die Nische der Metaller und auch Asatru scheint er zu verlassen haben denn auch das braune Gesocks nimmt ihn gerne für sich her.

Es gibt Symbole mit denen man immer arbeiten kann..die automatisch zu einem gehören oder eine tiefe Ebene berühren. Doch gibt es auch welche die nur in Zeiten bei uns sind. 

Zeiten in denen es uns dreckig geht oder wir Kraft aus einer uns unbekannten Ecke brauchen.

Für mich ist dies der Hammer des Gottes Thor auch Mjölnir genannt (nicht wie bei der Marvelthorsidekick ‘Mimir’,das ist der Brunnen der Weisheit und das Haupt eines Urriesen).

Vor 6 Jahren war ich in einer fiesen Beziehung gefangen (zugleich auch noch in einem saugenden Zirkel). Man(n) wollte mich biegen und gefügig haben. Irgendwie kam ich an einen kleinen Thorshammer. Und an einem Abend in einem Pub war der Eigentümer des Hammers bei mir. Ich fand Kraft ihm zu sagen das ich nicht kaputt bin und hab ihn sogar eine verpasst.

Der Hammer wanderte in ein Schmuckkästchen und wird nun gereinigt denn heute kam ein ausgefallner Hammer zu mir..Männliche Form und filligrane Göttinnensymbole(Triquetra und Spiralen).(Das passt auch zu mir denn ich bin weder rein keltisch noch rein nordisch. Beides und dazwischen )

Denn wo das Klischeedenken wieder beginnt(hallo Schubladen!) sagt uns die Geschichte eine andere Nuance. Hammeramulette wurden von Frauen mehr getragen und in Frauengräbern gefunden denn bei Männern.

Frauen können genauso männlich sein und  Männer weiblich. Oder auch dazwischen !

Ich denke es gibt mehr dazwischen als wir sehen wollen…

Und so fügt sich wiedet ein Puzzleteilchen in die Facetten die ich bin. Eine Frau mit dem Herzen eines Mannes. Weich und hart zugleich.Eine die beschützt.Anpackt. 

Denn auch die alten Götter und Göttinnen passen nicht in eine Schublade und Gestaltwechseln gehört ebenso dazu…

Lied im Federkleid

An deinem Tag,

seh ich das Gold an der Mulde an deinem Halse.

Siederin.

Zeig mir meine Fehlbarkeiten zu sieden und zu verwandeln.

Verwurzelt zu Fliegen.

Dein Lachen erweckt stehts die SehnSuche.

Du die die Einweihung bist und gibst.

‘Opfere dich selbst und nimm alles an wasin dir ist.Schönheit und Hässlichkeit. Klagen , Abwenden und verharren. Lass nicht zu im Kopf zu erstarren.’

Federn spriessen meinem Geiste und ich flieg mit Ihr ins gefährlich lockende Blau.

Sturmkrähen

Mit den Töchtern und Söhnen des Sturm kommt ihr herbei,

Brüder und Schwestern.

Eure Flügel tragen  unsere Gedanken durch den Sturm,

hin zum Turm unserer Sehnsucht.

Helft uns gegen zuviel Träume und Selbstsucht.

Ruft unseren wahren Willen,

löst den Bann.

Mit Magie im Leben verwurzelt ,

bestehen wir jeden kommenden Sturm.

Achten nur die Zeichen wenn wir wollen oder wenn es lebenswichtig wird.

Vom Eigenleben magischer Dinge

Gestern beim unbeabsichtigen Suchen fand ich einen selbstgemachten Runensatz in Mini von meinem Seelenbruder wieder. In den magischen Kreisen ist oft eine Art ‘Grundgedanke'(nicht alle teilen den) das alles belebt ist. Vom Baum ,Fluss zum Amulett. Das wird Animismus genannt. So kann es passieten das manche Dinge die man meint ‘dringend’ brauchen zu müssen nicht auffindbar sind und erst dann auftauchen wenn sie wirklich gebraucht werden oder sie es selber wollen.

Mir ist in den Jahren indem ich mit der Magie der alten Wege lebe schon oft passiert das Kristalle und Kristallschädel, Kartendecks oder sogar Notizbücher sich verstecken. Dann alles auf den Kopf zu stellen bringt erfahrungsgemäss erst recht wenig. Der Zu-Fall ist da besser und es heisst Geduld haben. Den Runensatz aus Eisstäbchen samt selbstgenähten Beutel hab ich lange nicht mehr in der Hand gehabt und hab ihn heute zu meinem Hexenmedizinbeutel dazugetan.

 Wir leben mit den Dingen,schenken ihnen Respekt und Liebe. Das hat nichts mit Besitz zutun. Sondern eher manchmal mit einer Hüterschaft. Oft war ich nur eine Zwischenstation bis ein magischer Gegenstand weiter wollte. Es wird also nie langweilig…

Leben im Alletage mit der Magie der Runen

Ich hab jetzt seid drei Wochen mein Runenarmband mit den Vier Runen und dem Aegirshelm. Auf dem rechten Handgelenk sitzt ja meine Eule mit Algiz.

Nun kann ich tatsächlich einen Unterschied festellen.Die Schutzrune und der Helm der Furcht sind eher passiv.Wie das Wasser. Empfangend…ruhend.

Die anderen am linken Handgelenk sind aktiver. Gerade Ansuz und Tirwaz scheinen aktiv zu sein.Ansuz hilft bei Gesprächen den richtigen Wortlaut und Ton zu treffen oder auch Worte zu Fotos zu finden. Tirwaz stärkt die männlichen Anteile,macht ‘gerader’.

Eine kleine Betrachtung möchte ich noch loswerden.Runen sind anders als andere magische Symbole.Sie können von sich aus beeinflussen..deswegen sollte man nie leichtfertig mit Runen arbeiten. Sie suchen sich den aus mit dem sie arbeiten wollen…

Zeichen der Verbindung

Endlich kann ich euch mein neues Tattoo zeigen. Eines der persöhnlichsten in mehrerlei Hinsicht. Im November letzten Jahres starb mein Vater und ich wollte ein die ganze Familie verbindendes Tattoo das ihn eine besondere Stellung zeigt. Mein Bruder hat ein inhaltliches gleiches am Oberarm, allerdings wählte er die Symbolsprache der Haida aus Kanada. Nach einigem Überlegen und hinfühlen was für mich passt kam ich zu den oben gewählten Design.

Vier Runen für je ein Familienmitglied und  den Aegirshelm. Mit meinen Notizen ging ich zum Tättowierer meines Vertrauens und liess ihn freie Hand beim Rest der Gestaltung .

Heraus kam nach einem kreativen und auch sehr schmerzvollen Prozess ein maritimes Seil in filligraner Art , dazu die ‘Amulett Medaillons’.

Erst nach der Platzierung sagte ich ihm wie super passend er gearbeitet hatte.

So baut es sich so auf:

-Ansuz (Mein Vater) ,Sprache , Inspiration, Odin aber auch Brighid (sie macht sich seitdem bemerkbar)

-Othala (Ich) ,Familie, geistiges Erbe, Heimat (egal wo man ist)

-Berkana (meine Mutter) , die Göttin, Frühling, Frauenpower

-Tyrwaz (mein Bruder) , Stärke, Geradlinigkeit , Zielgerichtes Tun, Tatkraft

-Aegirshelm , als Schutz der alle anderen beinhaltet und beeinflusst. Das Meer, die unermüdliche Kraft und auch ‘mein Weg’ als Meerespriesterin, Kompass und auch Kreis des Lebens

Joa..das waren so meine Gedanken dahinter. 

Orakel ,orakel…für 2017

Ja ich bin faul und gerade nicht die Zeit für jeden Monat eine Karte zu ziehen zwecks Träume oder deren Ausbleiben.Gearbeitet hab ich mit den Runenkarten des genialen heidnischen Künstlers Voenix,ein Geschenk von meiner lieben Hexensis Stephanie von Hexenworte.

Also los :

umgedrehte Algiz. Meine interpration ist ‘zurück zu den Wurzeln ‘ und mich der Sicherheit der Nornen versichern..Die ersten drei Monate könnte also noch wie ein inneres verbleiben in meinem Refugium sein und das sterben falscher Ideen von mir.

Die nächsten drei Monate scheinen konfliktbeladen(Grenzen ziehen und halten) zu sein. Aber auch Tun.Raus aus dem Refugium,ab zur Tat.Thor als Schutzgott der das ganze bewacht und auch Recht spricht.

Zum Sommer hin komm Algiz erneut,diesmal richtig rum.Alle Kraft ist da.Walküren und andere Schutzgeister vertiefen das Wissen,die Verbindung und schützen(Algiz).

Zum Schluss die letzten drei Monate.Wieder Thor. Doch diesmal auf seinen Wagen und Raidho.Der Lebensweg der Erkenntnisse bringt,auch eine Bestätigung des Auflösen von Situationen auf meinem Weg. ‘and the road goes ever on.’