Vom Eigenleben magischer Dinge

Gestern beim unbeabsichtigen Suchen fand ich einen selbstgemachten Runensatz in Mini von meinem Seelenbruder wieder. In den magischen Kreisen ist oft eine Art ‘Grundgedanke'(nicht alle teilen den) das alles belebt ist. Vom Baum ,Fluss zum Amulett. Das wird Animismus genannt. So kann es passieten das manche Dinge die man meint ‘dringend’ brauchen zu müssen nicht auffindbar sind und erst dann auftauchen wenn sie wirklich gebraucht werden oder sie es selber wollen.

Mir ist in den Jahren indem ich mit der Magie der alten Wege lebe schon oft passiert das Kristalle und Kristallschädel, Kartendecks oder sogar Notizbücher sich verstecken. Dann alles auf den Kopf zu stellen bringt erfahrungsgemäss erst recht wenig. Der Zu-Fall ist da besser und es heisst Geduld haben. Den Runensatz aus Eisstäbchen samt selbstgenähten Beutel hab ich lange nicht mehr in der Hand gehabt und hab ihn heute zu meinem Hexenmedizinbeutel dazugetan.

 Wir leben mit den Dingen,schenken ihnen Respekt und Liebe. Das hat nichts mit Besitz zutun. Sondern eher manchmal mit einer Hüterschaft. Oft war ich nur eine Zwischenstation bis ein magischer Gegenstand weiter wollte. Es wird also nie langweilig…

Leben im Alletage mit der Magie der Runen

Ich hab jetzt seid drei Wochen mein Runenarmband mit den Vier Runen und dem Aegirshelm. Auf dem rechten Handgelenk sitzt ja meine Eule mit Algiz.

Nun kann ich tatsächlich einen Unterschied festellen.Die Schutzrune und der Helm der Furcht sind eher passiv.Wie das Wasser. Empfangend…ruhend.

Die anderen am linken Handgelenk sind aktiver. Gerade Ansuz und Tirwaz scheinen aktiv zu sein.Ansuz hilft bei Gesprächen den richtigen Wortlaut und Ton zu treffen oder auch Worte zu Fotos zu finden. Tirwaz stärkt die männlichen Anteile,macht ‘gerader’.

Eine kleine Betrachtung möchte ich noch loswerden.Runen sind anders als andere magische Symbole.Sie können von sich aus beeinflussen..deswegen sollte man nie leichtfertig mit Runen arbeiten. Sie suchen sich den aus mit dem sie arbeiten wollen…

Zeichen der Verbindung

Endlich kann ich euch mein neues Tattoo zeigen. Eines der persöhnlichsten in mehrerlei Hinsicht. Im November letzten Jahres starb mein Vater und ich wollte ein die ganze Familie verbindendes Tattoo das ihn eine besondere Stellung zeigt. Mein Bruder hat ein inhaltliches gleiches am Oberarm, allerdings wählte er die Symbolsprache der Haida aus Kanada. Nach einigem Überlegen und hinfühlen was für mich passt kam ich zu den oben gewählten Design.

Vier Runen für je ein Familienmitglied und  den Aegirshelm. Mit meinen Notizen ging ich zum Tättowierer meines Vertrauens und liess ihn freie Hand beim Rest der Gestaltung .

Heraus kam nach einem kreativen und auch sehr schmerzvollen Prozess ein maritimes Seil in filligraner Art , dazu die ‘Amulett Medaillons’.

Erst nach der Platzierung sagte ich ihm wie super passend er gearbeitet hatte.

So baut es sich so auf:

-Ansuz (Mein Vater) ,Sprache , Inspiration, Odin aber auch Brighid (sie macht sich seitdem bemerkbar)

-Othala (Ich) ,Familie, geistiges Erbe, Heimat (egal wo man ist)

-Berkana (meine Mutter) , die Göttin, Frühling, Frauenpower

-Tyrwaz (mein Bruder) , Stärke, Geradlinigkeit , Zielgerichtes Tun, Tatkraft

-Aegirshelm , als Schutz der alle anderen beinhaltet und beeinflusst. Das Meer, die unermüdliche Kraft und auch ‘mein Weg’ als Meerespriesterin, Kompass und auch Kreis des Lebens

Joa..das waren so meine Gedanken dahinter. 

Orakel ,orakel…für 2017

Ja ich bin faul und gerade nicht die Zeit für jeden Monat eine Karte zu ziehen zwecks Träume oder deren Ausbleiben.Gearbeitet hab ich mit den Runenkarten des genialen heidnischen Künstlers Voenix,ein Geschenk von meiner lieben Hexensis Stephanie von Hexenworte.

Also los :

umgedrehte Algiz. Meine interpration ist ‘zurück zu den Wurzeln ‘ und mich der Sicherheit der Nornen versichern..Die ersten drei Monate könnte also noch wie ein inneres verbleiben in meinem Refugium sein und das sterben falscher Ideen von mir.

Die nächsten drei Monate scheinen konfliktbeladen(Grenzen ziehen und halten) zu sein. Aber auch Tun.Raus aus dem Refugium,ab zur Tat.Thor als Schutzgott der das ganze bewacht und auch Recht spricht.

Zum Sommer hin komm Algiz erneut,diesmal richtig rum.Alle Kraft ist da.Walküren und andere Schutzgeister vertiefen das Wissen,die Verbindung und schützen(Algiz).

Zum Schluss die letzten drei Monate.Wieder Thor. Doch diesmal auf seinen Wagen und Raidho.Der Lebensweg der Erkenntnisse bringt,auch eine Bestätigung des Auflösen von Situationen auf meinem Weg. ‘and the road goes ever on.’

Runengedicht Dagaz


Tag -Nacht

Hell – Dunkel.

Anspannung -Entspannung

Sein – Nicht Sein

Spannungen in den wir leben.

Doch die wirkliche Kraft ist wer in der Mitte der Wippe stehen kann. Im Gleichgewicht .

Wissend um das eine und das andere.

Licht und Schatten in sich kennend.

Das Paradox.

Runengedicht Inguz


In Inguz finden wir uns Selbst,

das was allein in uns nur ruhen kann.

Kümmern wir uns mit Liebe und Achtung um uns..

können sie erwachen.

Wer weiss was wir können machen..nutzen wir die Zeit ganz bewusst für uns…

verstehen wir vielleicht was ist unsere Ur-eigene Kunst

Runengedicht Mannaz

Die Menschen und ihre Beziehungen.

Das Zueinander und Wegeinander 

Eine Familie durch die Zeiten.

Eine Reise des Auf und Niedergangs.

Aufeinander zu gehen..im Netz oder Real.

Einen Kreis bilden der trägt ….durch Sonnenlicht..Mondenschein und Regen.

Das ist Segen.