Das Märchen von der Steinsuppe

Es war die Zeit um Mabon. Eine ältere Frau,die Strähnen wie Silber zu einem Zopf gewoben,und ein junger Mann mit einer Harfe aus Eichenholz und silbernen Saiten kamen in das kleine Dorf,das umgeben war von einem tiefgrünen Wald und einem kleinen See. Sie waren wandernde Heiler und Priester,die die Zeichen des Himmels,aus Tarotkarten und Runen und der Natur zu lesen vermochten und die hatten Wissen über Kräuter.

Sie kamen von weit her und hatten bis auf ihre heilenden Steinhelfer,nur Wasser dabei.

So gingen sie zum ersten Bauernhof.Klopften an die Tür.

“Habt ihr Obdach und etwas zu essen für zwei Wanderer?Als Dank bieten wir euch unsere Dienste an.”

Der Bauer und seine Frau musterten die beiden.

Das Grau ihrer Mäntel war dreckig,von totem Herbstblättern begleitet.

“Nein,verschwindet von hier,ihr Bettler!”

rief er und warf madiges Brot nach ihnen .

Keuchend standen sie am Brunnen.

Das war vielleicht nur eine Außnahme.

Mit Hoffnung im Herzen versuchten sie es weiter.

Doch wurden sie von allen abgewiesen.

So suchten sie Rat in einer Meditation,und dem Beisein ihrer Götter.

Die Göttin des Mondes,der Wasser gab ihnen eine klare Sicht.

Der Herr der Wälder zeigte ihnen das Netz des Lebens in diesem Dorf.

Die Rabin und die Eule stärkten ihre Seelen und Gaben,um das zutun,was getan werden muss.

So konnten sie sehen wie selbstbessesen diese Menschen waren.Dauernd krank,trotz teurer Ärzte.

Die Traditionen vergessend,die alles Leben miteinander verband.

Sie dankten der Göttin und dem Gott für diese Sicht und die Runen und Karten bestätigten es.

So machten sie einen Plan um selber nicht zu verhungern,und um das Dorf zu heilen.

Sie stellten einen Kupferkessel auf und liessen im Wasser ihre Steingefährten mitkochen.

Der Sohn einer Bettlerin schlich sich an.

Der Druide bemerkte das.

Die Götter hatten ihnen den ersten Faden zum Netz des Dorfes gesandt.

“Was kocht ihr da? Da ist doch nichts.”

murrte er leise,hatte auf irgendwas spektakuläres gehofft.

“Dies mein Kleiner,ist eine magische Suppe.Je mehr man gibt,umso mehr bekommt man.”

Der Junge überlegte.

Er suchte in den Taschen seiner Hose und Hemd und legte eine zu drei gewachsene Haselnuss herein.

Der Druide lächelte.

“Von dieser Suppe bekommt jeder der mag.Und mit ihr wird dann auch was besonders passieren.Sage es nur allen weiter.”

Der Junge nickte und ging zurück.

Sagte seiner Mutter davon,die eine dicke Kartoffel brachte,diese sagte es einer Witwe,die ein paar getrocknete Würstchen vom Sommer reintat.

Diese sagte es der Frau des Arztes,die Kräuter brachte,die dem Bauern und so weiter.

Als die Suppe fertig war,kamen alle zum versprochenen Tag zusammen zum Hain.

Erstaunt wer alles da war und wer Anteil hatte.

Alle hatten eine eigene Suppenschüssel dabei.

Von Gold zu Holz,zu Keramik und Porzellan.

Die alte Priesterin sprach mit ein wenig theatralik einen Segen darüber.

Dann teilten sich alle die Suppe,die durch sie alle entstanden war.Die Menschen im Dorf sprachen das erste Mal seit Jahren miteinander.

So,durch die Magie der Suppe erwärmt,schlossen sich viele zusammen um einander zu helfen.

Manche traten nun auch an den Druiden und die Priesterin heran und baten um Rat oder Tat.

So hatte eine einfache Suppe aus Steinen,ein Dorf geheilt,Herzen geöffnet.

Ende

Alfadhir

Deine Gedanken und Erinnerungen,reisen als Raben,Botschaften bringend,über das Land.

Du selbst,gehst unter uns Menschen,mit vielen Namen,oft unerkannt.Grau dein Mantel,grau ein Auge,in ihm Weisheit und Sturm,der erzittern lässt jeden Turm aus Glas.

Gabst dein Auge,für den Brunnen der Weisheit,Wind und Sturmgott,Runenbringer,hängender am Weltenbaum.Dein Zauber berührt,erweckt uns,ruft uns zum Leben im anderen Traum.

Lehrst uns Weisheit aus Schmerz,

das Magie entstammt Seele und Herz.

Deine Winde bringen Fluch oder Segen,zu deinem Belieben.Segne die Webenden der Worte.

Hoffnungslicht

In dieser Nacht,bitt ich die Macht,die ruht in der tiefen Seelennacht.

Dort vor mir,das Feuer der Seelen sei entfacht. Es brennt nun ganz sacht. Umgeben aus dem Stein,zugehörig der unterbewussten Göttinmutter Art.

Dabei steigt auf im Rauch,nach altem Duft,der Geist der Zeder. Zedergeist,weit und nah gereist,gebe Stärke in die Seele.Wurzeln tief in der Erde und gefeit gegen allen was nicht zu einem gehört,runterzieht,den Fokus stört.

In dieser Nacht,so möge es sein,erfülle sich mein Reim. )0(

(Text&Bild von mir)

Bewegung

Den Körper bewegt,
und den Geist,
die Winde ind Geister den Weg geweist.

Gelauscht den Worten im Rauschen,
baden im Sonnenlicht,
genutzes Licht und Dank,
zu sitzen und verweilen,ohne zu eilen,am Fluss des Lebens uferbank.

Kleine Zeichen an den Wegen,
erinnernd was noch zählt und gerade jetzt im Leben.
Den Herrn des Flußes,den schwarzen Schwan begrüßt und seinen Segen erbeten,für das weitere im wandelnden Leben. (text&bilder von @veleda_alantia
)

#herdecke
#deutschlanfshexen
#ruhrpottsteine
#achtsamkeit
#schwarzerschwan

urbanes Ritual

Die Wünsche,verfasst auf Stein,zum verwittern und sein,ruhen in meiner Tasche,als ich mich aufmache,zu dir,an den Wegen zu den Anderswelten.

Hinterlasse an den Wurzeln der Bäume,dem Sitz der anderen Träume,in die Räume der unteren tiefen Welt meinen Stein.Bitte,Liebe und Dank zugleich.Unsichtbar und doch zu finden zugleich.

Erbitte mir nur zusammen zu sein,in verbindung wenn fehlt des Glückes strahlender Schein,das wir alle wissen,wir sind nicht allein.Haben Gesang,Tanz ,Fackel und Schlüssel uns als Verbindung.

Mittwochsgedanken

Mittwochsmagie. Ich rufe meine Möglichkeiten,durch den Schlüssel,den die Göttin mir gegeben,nun,ohne Angst und Sorge,in mein Leben.

Irgendwie passend das die Winde an einem Mittwoch immernoch stark unterwegs sind.

Gestern war der Tag zwar okay(viel auffangen da Kollegen krank) aber anstrengend. Mit essen wars auf der Arbeit auch so nicht.Muss wieder mehr selbstgemachtes mitbringen,hab die Instant Ramen glaub ich über(für den Moment).Hab mir dann einen Schoko-chaitee,Sencha für die Arbeit,und den vor Ort günstigsten Sunscreenstick gegönnt (auch um ein Vergleich zu haben wenn man noch günstigerer kommt,ich schleich im Müller definitiv zu häufig bei asiatischer Kosmetik rum xD)

Es war sehr ruhig und doch aufgewühlt.Etwas merwürdig. Mal sehen wie es heute wird.

Am Bahnhof werd ich meine Routine brechen. Mal sehen ob das Geschäft dann schon aufhat.

Blessed be )0(

Taranis’taggedanken

Moin moin ihr Lieben,

wie war eure Woche bisher? Meine ist noch durchwachsen.Dank der permanenten Unruhe hat sich die Neurodermitis wieder ganz arschlochmäßig gemeldet.

Gestern war ein wichtiger Tag den mein Bruder führte ein Gespräch für eine grobe Richtung in seinem Jahr nach der Ausbildung.Emotional hing da auch für mich und die Pläne der Familie dran und so hab ich gestern ein wenig neudeutsch ‘manifestiert’.Da der Termin tagsüber war hatte ich von meiner Namens und Hagazussaschwester einen Minicitrin als Unterstützung und eine andere Schwester,die permament manifestiert,als Booster.Es bereitete sich eine warme,tragende Energie um mich herum aus und mehrere Stunden zu spüren. Abends kam heraus das das Gespräch in groben gut gelaufen ist.Abwarten aber hey.Gestern noch ein Miniritual gewirkt und nun liegts eh in der Hand der Götter.

Um meinen Träumen etwas Gestalt zu geben (vielleicht versteh ich dann die Botschaft) hab ich heute morgen noch meinen Hagstone gegen meinen grauen Mondstein getauscht und trag ihm unter dem Pullover. Der Stein ist mit vielen positiven Erinnerungen verknüpft (erster Autorenvertrag,Beltane im Harz) und ich hoffe das er mich etwas unterstützt,bei was auch immer xD

Gekocht hatte ich eine Vegabolo im Onepot mit Tofu.So langsam krieg ich den Kniff raus Geschmack dran zu kriegen.

Lesen : Kindle

Duft : Okiyoe (von Venlo noch)

essen : Onepotvegabolo

blessed be )0(

Alletage (XX)

Zwischen hell und dunkel,

Vertrauen und Angst,

eure Berührung gefühlt. Mit nicht geweinten Tränen berührt.

Beständig sein,wo alles fliesst.In mir werde ich euch immer finden. Mein Lied singe ich für euch,im Gewirr des Alltags.An den Kreuzungen die Schlüssel und Tore in die Anderswelt,beständig fließen,leben,weben.

Seid nicht auf einem Podest,nicht hoch heilig.Die Magie ist überall,ihr seid überall.Im Rabenruf und Vogelgesang,im Wolkenzeichen da wo ich bin,kann ich mit euch sein,in der Zeit außerhalb der Zeiten, im Dreikreis der eine große ist,mit dem Klang der Erde,dem Lied des Windes,der Musik des Meeres und den unserer Geschwister in allen Formen.