Kurzgeschichte

Das kleine Märchen von zu fokussiertem Druiden

Die kleine Geschichte vom zu fokussierten Druiden

Es war einmal zu einer Zeit,die war und noch ist,da machte sich ein junger Druide auf in die  Welt. Er kam von einer der heiligen Inseln und war ein geborener Künstler. Malen konnte unser Druide,doch genauso spielte er die Harfe Brigids und der Feen,schrieb Geschichten und stickte sogar die alten Geschichten in Faden und Garn. Da er soviel konnte,war ihm seine Kunst das wichtigste.

Eines Tages,er war mitten in einem Wald,brach sich das Licht der Sonne durch einen Schleier von vorherigen Regen. Der Druide sah es,nickte,und widmete sich wieder seiner Kunst.
Selbst das essen vergass er an jenem Tag. Sein Fokus war sehr stark,seit er dunkle Musen in seiner Seele gefunden hatte und diese ihm halfen seine Kunst zu schaffen.
Am nächsten Tag lief er an einem verletzten Fuchs vorbei. Das weise Tier bat ihn mit stummen Worten. Doch er hörte es nicht,da er wieder Worte eines Großprojektes umwarf. Das Tier sah ihm traurig nach.

Die Götter,die ihm seine Kunst finden ließen,hatten sich beraten. Ihr Druide war eine künstlerische Flamme,ja. Das erlaubte ihm dennoch nicht die Kunst über das Leben und alles was es ihn lehren konnte,zu stellen.
So trat eine Göttin vor. “Ich übernehme ihn.”sagte Sie.

Der Druide wanderte zu einem Tempel im Wald. Dort hatte er endlich seine Ruhe vor allem was ihn ablenkte.
Doch irrte er sehr schnell. Eine Frau in Rot und Grün gewandet tanzte zu Klängen der Trommeln um ein Feuer,das sie wie ein Tier umsprang. Das Bild war magisch für alle um ihn herum. Doch er wandte den Blick ab. So sah er nicht wie die anderen,das ihre Bewegungen die Wolken verdüsterten,die Bäume unter aufkommenden starken Winde ächzten. Kalter Regen tropfte auf sein Werk und endlich sah er auf.
Der verletzte Fuchs Aus dem Wald war bei der wunderschönen Frau und das Licht aus dem Wald kleidete sie. Ihr Haar schien selbst Feuer zu werden,während ihre Augen an die Wiesen Irlands erinnerten.
Nun erkannte er die Göttin.
“Höchste aller Musen.
Verzeih ,ich habe dich nicht erkannt!” rief er voller Angst aus.
Vergass für einen sehr lebendigen Moment seine Kunst. Diese weibliche Kraft war Energie. Wissen und Kraft. Musik und Kunst. Unsagbar. Unbennbar und doch in allem was lebte. In Musik und Ton und Stein war sie ebenso gegenwärtig.Die Göttin sprach”Vergiss nie mehr das Leben. Deine Kunst erfreut mich. Doch ist sie nicht der einzige Zweck deines Lebens. Du wirst auch von deinem Leben gebraucht.Dein Alltag ist genauso magisch wie die Zeiten der großen Feste und die Zeiten deiner Kunst.”

Sie wurde eins mit dem Feuer und dem Regen. Der Druide hatte gehört und diese Lehre würde sein Leben und seine Kunst für lange Zeit prägen. Und der Dichter wand sich dem Leben wieder mehr zu. Feuer und Regen hatten ihn das Gleichgewicht gelehrt. Fand Freude im beiden Extremen,statt sich in einem zu verlieren.

Ende

Minimärchen von der guten Beziehung (Alltagsmärchen)

Von der guten Beziehung (Alltagsmärchen)

Einst lebte eine Frau , die Milch und anderes als Dank für die Wesen der Anderswelt hinaus stellte,denn gute Beziehungen funktionieren auch zwischenweltlich nur mit Geben und nehmen.

Eines Tages ging sie mit ihrer Hündin durch den Wald als plötzlich ein Nebel aufzog und sie den Weg nicht fand. Auch ihre Hündin ,die eine Freundin Elens war, hatte es schwer dem Geruch nach Hause zu folgen.

Plötzlich offenbarte sich den beiden ein Tor aus geflochtenen Stämmen. Eine Eule schrie und leitete sie zum Hof der Königin des Waldes. Ganz in Braun und Laubfarben war sie gekleidet.”Ich helfe euch aus dem Nebel. Bleibt auf den Pfaden der Erde und horcht auf den Drachen.”Die junge Frau bekam eine Drachenfigur die sie an ihrem Herzen trug.

So gingen die Gefährten und immer wenn sie fehl zu gingen scheinen,sprach der Drache und die Erde selbst.

Sie fand heraus aus dem Nebel und dankte der Königin wie dem Drachen und auch dem Nebel.

Ende

Märchen : NB

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The little Tale from the Herb of Hope (english version)

Invokation

Geliebte Mutter,
du kommst zu uns in vielen Gestalten und Namen.
Doch sind sie alle stets ein Tropfen,während deine wahre Form das Meer ist.

So unendlich tief und nicht nur die schöne Oberfläche,die viele für deine einzig wahre Gestalt halten.

In deiner Tiefe,diesem dunklen Schoss der Mysterien,schenkst du jenen die du liebst Wissen das nicht in Büchern zu fassen ist.
Du gibst ihnen einen fünffachen Kuss und lehrst sie die Kraft der Stille und des Schweigens ,aufdass sie Wollen,Wagen und Handeln können.
Segne uns,geliebte Göttin,
Erde und Meer.
Lady vom See,Nehallenia..Maria..ich singe all diese Namen ,doch bist du unfassbar,unergründlich und paradox.
Darum liebe ich dich und folge deiner Stimme,wohin sie mich auch ruft.
Denn dort bist Du bereits.

(Text&Bild @veleda_alantia)

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Der Zauber der Rose (Prolog Ende)

Gerade als er das Fest weiter gehen lassen wollte wallte kühles Licht auf dem steinernen Boden,wie Wellen des Meeres,doch so kühl wie das Licht der Mondgöttin. Erschrocken drehte er sich um. Aus der alten Frau war jemand anders geworden. Die Gäste zischelten.”Zauberin..” “Fee..” manche sprachen sogar von einer Göttin. Ihr Kleid wallte wie feinster Nebel um die hochgewachsene Frau. Die vier Mondphasen schmückten Stirn und Säume. Ihr Haar war wie Silber im Wasser. Eine ältere Bedienstete,die den Prinzen wie einen Sohn liebte warf sich vor der Frau auf den Boden.”Bitte Herrin,ihn allein trifft keine Schuld.” bat sie,dachte sie doch die weise Frau würde ihn den Tod wünschen. Kaum zu sehen für den Prinzen ,der seine Augen von dem Licht abschirmte, lächelte die Frau aus Mondlicht. “Keine Angst. Ich werde ihn nicht töten. Doch soll er sein wahres Ich im Spiegel erkennen bis er bereit ist seine Verantwortung anzunehmen. Denn dazugehört der Mut der wahren Liebe.” Die Rose in ihrer Hand erblühte in voller Schönheit. Schien zugleich echter als das Schloss selbst zu sein und auch nicht. Doch indem Moment wurde der Prinz zu einem Wolf,noch fähig zu sprechen und zu fühlen wie ein Mensch.”Da du nur Vergnügungen hinterherjagst,soll diese Gestalt solange die deine sein,bist du durch den Kuss der wahren Liebe erlöst und deinen Platz einnimmst.”sprach die weise Frau. Die Magie floss wie Wasser durch das Anwesen, verdunkelt den hellen Marmor zu tiefen Onyx,bestärkte die Pflanzen im Garten zur Verwilderung. Naturgeister sammelten sich an um an diesem aus der Zeit gehobenen Ort zu sein . “Und mögen dir jene nicht durch Strafe beistehen,sondern weil sie dich lieben,auf das sie doch erinnern,in der Zeit der kommt,wer du unter deinem neuen Wesen bist.” Mit beinah mütterlichem Verstehen sahen die Dienerin und die weise Frau einander an. Wie Freundinnen und Schwestern die verstanden was Hingabe bedeutet. So wurden all jene Diener,freiwillig,zu belebten Gegenständen im Schloss. Die Rose,als Herz des Fluches,verblieb im Turm des Mondes,dem Turm der Sonne gegenüber. Die weise Frau selbst wurde eins mit den Rosen um bei ihrem Zögling zu bleiben bis die Zeit kämen würde wo der Fluch zu lösen wäre. Wolfsgeheul sang zum Mond und ein dichter Nebel,der vergessen brachte,zog durch die umgebenden Dörfer. Doch würde die Zeit kommen…
(Ende Prolog)

Septembermorgen (2020)

Des Herbsteskuss,ein kalter Hauch,
verabschiedet die Blumenmaid im dunkelroten Kleid,
nach altem Brauch.

Die Tage werden kühler.
Mabon naht.
Der König der Felder erwacht,
in dieser Zeit hat er die Macht.

Taucht alles in das Gold seiner Garben.
Nach und nach.
Auch wenn jetzt das Land zu trocken,liegt brach.
‘Seid dankbar’ ist der Spruch seines uralten Hauses.
Ernte ist seine Arbeit.
Haben wir vergessen…sind wir dafür bereit?

(Text&Bild by me)

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Blütenschnee

Die Blüte sprach zum Schnee,
‘lass mich los du tust mir weh’.
Der Schnee indess sagte mit der Stimme von Wolken und Wind,
‘Wir sind verwandt,der uralten Mutter Kind,die jetzt aus dem Quelle der Ewigkeit nahm und erhielt zurück Jugend und Charme,nähert sich dem Hirschkönig mit seinem von der Sonne goldenen Geweih. Was aus ihnen entsteht,auch unser Erbe sei’.
“Aber Schnee ich werde vergehen.”
Er umfasste sie beschützend.
“Du wirst verwandeln und neu erstehen und verstehen,so wie alles was mit uns lebt.”

(Gedicht&Bild #diefreifliegendebardin

Autorenseite auf Facebook

Das ich das mal machen würde..

Durch ein,wiederholt,gelöscht werden auf FB,da meine Wochenkarte wie Werbung wirkt (*tief durchatme dazu*) hab ich mir jetzt eine Art Autorenseite gebastelt (gar nicht so einfach das Nicht kommerziel zu machen,denn nach wie vor,ich verkaufe nichts).

Sie heißt ‘die freifliegende Bardin‘ und je nach Lust und Laune kommen jetzt darauf meine Gedichte und anderes.

Quasi eine neue Spielart. Aber klar wird auch weiterhin manches über mein privates Profil kommen.

Mal sehen wielange ich Lust habe dazu,denn es ist ja eine zusätzliche Arbeit.

Vorteil,ich kann sie jederzeit einstampfen wenns mir zuviel ist.

freifliegende Bardin

Es war Zeit für eine neue Umschreibung meiner schreiberischen Tätigkeit.

Ironie..vor ein paar Tagen fügte ich das halb im Scherz meinem Steckbrief auf FB zu..tja und in dem Traum die Nacht wurde es quasi ‘bestätigt’.Na gut,Nomen est omen,richtig?

Aber wieso freifliegend? Das hat zwei Bedeutungen.Die reele ist das ich schon lange mehr mit einem Verlag zutun hatte.Der letzte Vertrag ist lange her und ich bin dankbar dafür das ich schon Bücher veröffentlichen konnte.Und irgendwann wirds wieder so kommen.

Im spirituellen ist es ähnlich.Ich gehöre weder Orden,Organisation,Coven an.Mein ‘Stamm’ ist weitverstreut und alle leben ganz unterschiedliche Richtungen und Traditionen.So wie ich selber freifliegend im wörtlichsten und metaphorischen Sinn bin. Die Inspirationen kommen spontan und aus dem Geist,der Göttin,der Quelle.

Barde/in ist im druidischen ein Titel der die Liedermacher ,Künstler und Geschichtenerzähler kennzeichnete.Mir ists jetzt schon mehrfach und unabhängig voneinander passiert das mich jemand als Bardin bezeichnet hatte.In meinen Werken lebt der Zauber des Alltäglichen,der Natur und vieles andere. So schöpfe ich nicht nur neu sondern erhalte auch.An manchen Märchen arbeite ich lange und immer enthalten sie was zum lernen. Auch für mich selbst ,wenn ich sie schreibe.Ich lerne genauso wie ihr

Mal sehen wohin es mich führt.

Blessed be )0(

Blessed be )0(