Moderne Hexe an dreifachen Wegen



Für Juniper Mercuris

Unscheinbar,kaum zu erkennen oder zu sehen,wirst Du vielleicht an ihr vorrüber gehen.
Ihre Augen ,mit schwarz betont,haben einen Hauch an sich,der verbindet,uralt und neu,Sie und dich.

Wer ist sie nur?
Die mit dir sitzt im Bus,auf der Straßenflur.
Inmitten des Waldes aus Stein,scheint sie ganz anders..und doch nicht zu sein.

Du riechst ihren Duft,
erdig,leicht,Kräuter oder Räucherwerk. Etwas an ihr spricht zu Dir,sie hat einen anderen Wert.

Ein Buch,Mp3-Player voll ungewohnter Musik,der ihre Seele in Trance,die Anderswelt zieht. Selbstgekochtes,von Kräutern und Gewürzen,die dem Leben Geschmack geben,beginnst sie langsam zu verstehen.

In ihrer Haut,schwarze Zeichen,die weit über sich selbst hinausreichen.
Sie zeigen dir,wer mit Ihr,hinter ihr geht,selbst wenn sie im Labyrinth des Lebens innehält und nicht weitergeht. Diese Zeichen zeigen dir,wer über sie wacht,im Arbeitsalltag und bei Nacht.

Ihre Kraft,ein Schlüsselbund,der Göttin Geschenk,mit einem Lochstein, der sie stets erinnert im AlleTage,wer sie ist und wird sein.In ihre Kleidung,Zeichen und Magie gestickt, die Magie des Webens,ihr zu eigen ,während die Göttin des Herdfeuers segnend über sie wacht,gleich was sie unterlässt oder macht.

Blessing

Einen kraftvollen Tag der Göttinnen wünsche ich uns allen.
Möge die Luft des Frühlings unsere Gedanken klären und erfrischen ,von den uns selbst gemachten Sorgen.
Möge das Wasser,das heilig allen Traditionen ist,
uns segnen und reinigen und schützen.
Wir sind selbst jene auf die wir warten.
Mögen wir erkennen das die Welt(en) uns verbinden statt trennen.

Möge die Erde uns Ruhe,Erinnerung geben,Beharrlichkeit und Mut aufeinander zuzugehen. Auch wenn uns unsere Wunden der Vergangenheit zum Rückzug auffordern,finden wir doch Hoffnung. Immer.
Möge das Feuer uns an Kreativität,Mut und Tatkraft erinnern. An Glauben,Verstand und Hoffnung.
An Durchhalten.
Nicht aufgeben.

Möge die Göttin,je immer sie uns auch erscheint in der Gestalt die wir brauchen und benötigen. Nicht immer die,auf die wir uns versteifen,denn so lernen wir durch Sie selber ,stets offen zu bleiben.
Möge sie uns alle als ihre Kinder lieben,erinnern zu lehren was wir leben.
So sei es )0(

Weltfrauentag ’21

Es ist egal welchen Namen wir es geben,diese Kraft in der Frau (nicht nur geboren sondern auch im denken und fühlen), sie belebt und erduldet,ist Muse. Weibliches Gesicht der Anderswelt,Muse und Mutter. Sie die aus Trümmern sich selbst und andere aufgebaut hat. Die Frau die Tochter und Schwester,Freundin und Gefährtin ist. Hure und Heilige,Unverstandene Träumerin,Allen Frauen danke ich für euren Mut,eure Liebe,eure Kraft.Füge meine Stimme denen hinzu.Doch auch erinnernd denen die leiden,verstümmelt,zerstört werden. Ihr seid nicht vergessen. Für die Ahninnen hinter uns und die,die wir werden.

Sein und Tun

Es wird viel getan dieser irren Tage,die sich wie Zwischenbereiche anfühlen.

Umbruch.

Verwandlung.

Wegbrechen und Neuaufbau.

Doch gibt es zwei Arten der alten Wege (und nicht nur von denen,sondern übergreifend).

Den Äußeren Weg mit Tempeln,Organisationen,Geschäften,Büchern und Accounts auf dem sozialen Netzwerken.

Und den Inneren Weg. Der meißt dreckig ist,unscheinbar, von außen wirkt als tue man nichts.

Beide Wege sind gleich wertig und auch gleich wichtig,nur anders vom Gewicht her.

Und sie greifen auch ineinander,immerhin sind diese Gedanken auf einen Blog lesbar.

Das letzte Jahr war wie ein Diamantschleifer.Und so hat auch die Göttin gewirkt,nicht nur in meinem Leben,sondern auch in anderen (hier einen dicken schwesterngruß an JuniperMercuris)

Das was unnötig war,fiel ab.

Wie eine Schlange die sich häutet.

Die äußeren Wege sind leicht auszumachen.Tolle Bilder auf diversen Instagramaccounts, Lovebombing, Werbung (auch berechtigt) für diverse Sachen. Zeigen das man da ist.

Das ist wichtig ,gerade jetzt. Das ist der aktive Weg.

Und dann gibts den inneren Weg.

Die Berufungen.(die es im letzten Jahr auch bei manchen nach außen zeigbar geschafft haben) Sie sind nun sichtbar.Aber dennoch schwerer auszumachen im ganzen Tun. Ich trage meine Tattoos als Zeichen,und die Berufung war keine Tollerei die wieder verschwand.Ich verbinde die Wege meiner Familie mit denen in meinem Herzen.Das Meer,die Steine,die Göttin mit der Mystik der Wege.

Ich folge dem Ruf nicht für mich.Sondern für Sie,die Göttin.Es liegt mir nichts an einem großen ‘Anhängerkreis’, um viele Leute die mich feiern.Ich gebe das weiter was Sie will,in meinen Worten,in der Zeit wo ich da bin und zuhöre,Rat erteile (der nie absolut ist).

Wie die Familie, war auch das etwas was in den größten Umbrüchen letztes Jahr mich stark getragen hatte.Selbst inmitten von Umzugskartons,Stress und Papierkram und Corona,war es da.Beständig wie der Stein und doch so verwandelnd wie das Wasser. Sowohl in Freunden und Seelengeschwistern (Mercuris nochmal♡) kam dieses beständige Da-Sein. Hilfe.Erinnern.

Und Beständigkeit scheint das Thema von 21 zu sein. Und diese ist oft unscheinbar,doch sehr klar.

Die inneren Wege sind tatsächlich arg simpel.Von lesen (ich hab mir von Teresa von Avila ‘die innere Burg’ geholt,nachdem ich Bingen sehr liebe (ihre Musik♡) und mit Eckhard noch sm rumrätseln bin was er denn sagen möchte) ,Musik hören (singen und tanzen,Wardruna bringen großartige magische Musik raus) ,und schreiben.Oder einfach ein Gebet,Meditation machen und eine Kerze an den Altären und Schreinen entzünden.

Das ist nicht groß und oft nicht eines Fotos wert. Es gibt auch Künste die untergehen.Da hilft Vertrauen,Beständigkeit.Geduld.

Mein Weg eckt an.Ich habe ein paar Sachen veröffentlicht,aber nicht groß.Mein Denken ist sehr weit und frei.Doch weiß ich,durch höhen und Tiefen,wer und wo meine Wurzeln sind ,und diese wachsen sehr divers.

Das innere ist oft die Leere,die doch empfangend ist.Die Form ist das aktive das darüber hinaus zeigt was es ist.Inspiration,Handwerk,Sichtbar machen und Sein.

Das Sein ist ungleich schwerer.Denn was sind wir wenn unser aktives Darstellen weg fällt?

Wird unsere Kraft weniger? Unsere Verbindungen zur Anderswelt,den Ahnen,Göttern,Geistern?

Diese Antworten können wir uns nur selbst geben. Das Gewicht der beiden Wege ist jedoch im ungleichgewicht. Wir konsumieren,statt das was wir haben richtig in uns zu fühlen.Und dieses Fühlen ist ohne Zeit. Es wird egal ob wir ‘offiziel’ sind, zu einer Organisation gehören oder nicht.

Um Nell aus Haunting of Hill House zu zitieren ‘Der Rest ist Glitter.’

Quaranränetagebuch (5)

Die letzten Tage hier habe ich schon wieder geschludert.

Gestern kam Post vom Amt und wie ihr seht,hat sich da endlich was verändert.Nun hab ichs schwarz auf weiß.Trotzdem kam Frust auf,der leider nicht soviel besser da von einer Seite leider nicht so das Mitfühlen kam.Wahrscheinlich falscher Zeitpunkt.

Jetzt muss ich mich auf die Versprechen um mich herum verlassen können.Einer Freundin due jetzt bald umzieht und Mutter wird konnte ich jetzt nicht mehr helfen,was auch Frust hervorruft. Von manchen komnt dann tatsächlich ‘Ach,hab einfach Geduld..’.

Danke..echt Danke dafür.

Heute werde ich mir wieder mehr Mühe geben.Mein BoSJournal ist ja gut sichtbar.Die Kerze für die Göttin brennt (Öllichter sind einfach sehr sehr praktisch für lange Gebete/Zauber).

Danke an alle für eure Geduld,Zuhören und auch wenn nicht physisch,da sein.

Blessed be )0(

Weg der Priesterschaft

Ich danke für den Weg den ich bereits gegangen bin.
Und für das Vertrauen in das was sich jetzt vor mir aufzeigt.
Ich vertraue mir und dem Weg.
Ich kann das.
Habe die Kraft dafür.
Den Mut.
Eine Stimme sein für meine Stadt.
Meine Worte sind meine Gabe,
Hoffnung und Vertrauen,
aber auch Demut und Zweifel.
Das ist normal.
Ich bin nicht eines,
sondern vieles zugleich.
Eule und Rabe,
stärkt mich mit Weisheit und Geduld.
Danke für diese Chance.

Wir sind die Alten,wir sind die neuen (2015)

Wir sind die Alten,wir sind die Neuen (2015)

Wir sind die Alten,
Wir sind die Neuen.
Wir sind Wurzel,Stamm und Krone.
Wir wandeln auf vielen Pfaden und folgen alle den alten Weg.
Namen haben wir viele.
Hexe ,Priesterin,Seherin,Barde,Druide,Skalde,Krieger und Kriegerin,Schamaninnen und Schamanen .

Wir ehren Mutter Erde und die alten Götter am Altar in unserem Haus,im Hain,am Herd ,unter Busch und am Steinkreis,während unserer Arbeit und im Alltag.
Wir sind vertraut mit den Geistern des Ortes wo wir leben oder wo unsere Seele sich zuhause fühlt.
Wir sind offen zu erkennen oder arbeiten im geheimen.

Wir kennen die Welten des Lebenskreises oder Weltenbaumes.
Untere Welt,
Die unsere,
Und die Obere.
Tiere sind uns Vertraute und Familie.Die Elemente uns nah.
Wir fliegen im Geiste,nicht auf Besen,mit ihn reinigen wir und verwischen die Grenzen.

Wir sind da,
Vergessen nicht was geschah als die Scheiterhaufen brannten.
Wir heilen und verbinden was getrennt war.
Wir sind weiss,
Schwarz wie die Erde und Grau wie der Nebel.
Wir arbeiten einzeln und sind doch verbunden im Kreis.
Brüder und Schwestern,Freunde,Gefährten.
Familie.
Wir sind.
Semper.

Jullicht

Mit diesem Gruß möchte ich euch ,dem morgigen Jul und den beginnenden Rauhnächten,eine besinnende magische Zeit wünschen.Ich werde mir heute Zeit nehmen für mich zu orakeln ,vergangenes loszulassen und Ziele für ’21 setzten.
Dahher werde ich auch die #wochenrune hier und auf dem Blog aussetzten.
Wer mehr zu den Rauhnächten erfahren will,dem lege ich das Buch von @heimatgruss sehr sehr ans Herz. (Werbung da Autorennennung,aus dem öffentlichen Bücherregal).

Mögen wir sehen das wir beides brauchen,Licht und Dunkelheit in uns,um im Gleichgewicht zu sein.
Mögen wir zusammenrücken;trotz der Distanz.
Mögen wir gemeinsam die alten Lieder in unserer Seele neu uns trauen zu singen.
Wir sind Brüder,
Wir sind Schwestern,
ungeachtet welchen Weg wir gehen.
Blessed be )0(

Lied an die AllEine

Lied an die AllEine

In meinem Herzen nenn ich dich Mutter,
hast du doch Namen,wie Sterne am Himmel.
Du bist überall,hörst jedes Gebet und jeden Zauber.
Grenzen sind Dir zuwider.
Du bist der Strom der Quelle,der Grundstein,in jeder Tradition,
doch folge ich dir traditionslos.
Bin verwurzelt in dir,
Sehe mit deinen Eulenaugen,fliege mit deinen Rabenschwingen.
Deine Worte geb ich weiter,
streite,
hadere mit Dir,
erscheinst du mir so,wie ich es brauche,mir nicht wünsche.
Du kennst und rufst mich bei meinen Namen,
richtest mich auf.
Dienend nur aus Liebe,nicht weil Schwüre mich fesseln.
Willst das ich aufrecht die bin,die ich sein kann.
Machtvoll und tatkräftig,
mutig in Worten und Herzen.
Weben und vor allem leben.
Offen für jeden,
und doch Dir immer ganz nah.
Offen für alles was Du meinst was ich brauche.
So bist du das Meer,der Nebel,die Steine.
Das Zentrum meiner Liebe,
und ich,
dein,
als verwundete Frau,deren Wunden zu Silber werden,
die Schwester ist,
Tochter.

Song

Ich singe von meinen Wunden,den auf der Seele,die man nicht sieht. Von den Worten die verletzten,in frühen Jahren.

Ich singe vom Verlust ,dem Herbstlaub und den Augen der weißen Dame,als Eule erinnerte sie mich an diesem Ort der keiner war,das erste Mal meiner Kraft.’Finde in dir Mut,Lebensglut,erinner dich wie tief deine Wurzeln sind.Verwandel sie.Verwandel dich,in das was du immerschon unter den Worten der Anderen warst.’ In der Dunkelheit,Stille und Schmerz,fand ich die Kraft zu tanzen,zu weben;zu leben.

Ich singe von der Kraft des Wassers,des Meeres,der Quelle,spiegelnder Oberfläche und verschlingender Tiefe.Von den Tränen in der Seele der Nacht,und dem was sie haben gebracht.

Ich singe von der Erde,den stillen Ahnen und Geschwistern in vielen Gestalten.Vom Labyrinth und Rhytmus,werden und vergehen und verwandelt vorran gehen.

Ich singe vom Feuer,Liebe im Herzen,wie der Horizont weit.Vom Feuer in der Nacht,und den Mut,den es hat gebracht.

Ich singe vom der Luft.Dem inng zarten Duft,der von Räucherwerk aufsteigt,von den Zeichen und Flüstern im Wind,das den Wege zeigt,von den fallenden Blättern,die mit uns tanzen,zum Lied in der Stille.